Sprinkles Cake – Funfetti Torte

*Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Wiener Zucker

Wenn man so durch Pinterest stöbert, findet man viel zu viele (süße) Dinge, die man unbedingt mal nachmachen will. Ich glaube eine Sprinkles Cake war die erste Torte, die ich damals auf Pinterest gepinnt hatte. Es war also eine logische Folge, dass ich diese bunte Torte nachbacken musste. Eine perfekte Sprinkles-Cake sollte innen also von den Streuseln schön bunt gefärbt sein, umhüllt von einer fluffigen Creme und getoppt durch tausenden von bunten Sprinkles.

Klingt ja auch nicht weiters schwer. Tortenrezept, Sprinkles, Frosting, Sprinkles.

So in der Theorie. In der Praxis war jeder dieser Hauptbestandteile eine richtige Herausforderung. Die meisten (perfekten) Sprinkle Cakes sind aus Amerika. Somit sind auch die Rezepte amerikanisch, die Sprinkles amerikanisch und die Zutaten sowieso. Da ich mir damals aus New York viel zu wenig Backsachen mitgenommen habe, musste ich mir die Sprinkles aus dem Supermarkt besorgen. 6 Packungen – 2 verschiedene Marken. Das musste reichen.

Projekt 1 – Der Kuchenteig

1. Versuch: Ich durchforstete mehrere amerikanische Rezepte für die Torte und alle verwendeten Butter. Also wählte ich einen Vanillekuchen mit Butter. Der Teig war mir zu fest, für eine 4-layer Torte zu unfluffig. Die bunten Streusel von Dr.Oetker verschwanden im gebackenen Kuchen – mit Ausnahme von grün. Ein grünlich gepunkteter Kuchen? No go. Dazu entstanden durch die Streusel einige Löcher im Kuchen.

2. Versuch: Dann hatte ich den Einfall, dass ein Joghurt-Kuchen die perfekte Grundlage für die Torte sein könnte. Das war auch nichts. Von den Streuseln der Spar Eigenmarke blieb nach dem Backen nichts mehr über. Verschwindibus komplettos. Und der Teig wurde bräunlich innen, obwohl die Streuseln nur kurz vermischt wurden. Dieser Tortenboden landete leider Gottes im Müll.

 

 

3. Versuch: Öl-Kuchen als Grundlage. Für Torten ist mir ein fluffiger Ölkuchen mit Abstand am liebsten. Ich habe ihn für die Streuselanforderungen abgewandelt (Teig soll etwas dicker sein, damit die Streusel nicht nach unten sinken) und die Gewinner-Streuseln meiner Sprinkles Testreihe Nr.1 verwendet. Doppelter Erfolg! Endlich das perfekte Sprinkles-Cake Rezept.

 

Projekt 2 – Die Streuseln / Sprinkles / Konfettis

Die Sprinkles Testreihe 1 gab mir Aufschluss darüber, welche Streusel, Konfettis bzw. Sprinkles im Kuchenteig perfekt abfärben. Anforderung also: bunt, sichtbar, der Teig soll nicht verändert werden.

Zum Glück bekam ich über Instagram viele Tipps & Tricks warum Streusel den Teig nicht färben und welche aus Erfahrungen bisher funktioniert hätten. Die Info kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Die meisten Streuseln sind weiße Kügelchen bzw. Stifte und werden nur mit verschiedenen Farben überzogen. Man bräuchte also komplett gefärbte Sprinkles.

Ein weiterer Tipp waren Konfettis. Also kamen auch Konfettis auf die Liste. Und siehe da: schon räumten sie Platz 1 ab. Am besten gefärbt haben nämlich die
Pickerd Streudekor „GLITZER – KONFETTI“ * (auf dem Bild oben mittig)

Sie färbten den Teig schön bunt, machen keine Löcher in den Teig und verteilen sich schön. Ich habe sie übrigens in einem Supermarkt gefunden.

Für die Testreihe 2 habe ich mir übrigens Sprinkles aus UK bestellt. Für Sprinkles aus Amerika waren mir dann doch die shipping costs zu hoch.

Projekt 3 – Das Frosting

Nicht unwichtig ist auch das Frosting dazu. Ich habe mich für eine Frischkäse-Creme entschieden. Das Frosting ist fluffiger als die von mir gerne verwendete Topfen-Creme und passt gut zu dieser amerikanisch angehauchten Torte.

Aber nun zum wichtigstem: dem Rezept für diese schöne, bunte Torte.

 

Zutaten

für den Teig:
300 g WIENER ZUCKER Backzucker
7 Eier
Schale einer Zitrone (je ausgetrockneter, desto besser)
Saft einer frischen Zitrone
200 ml Öl
200 ml Wasser
450 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

70 g Konfetti (Pickerd – Glitzer Konfetti)

 

für das Frischkäse-Frosting:

290 g Wiener Zucker Puderzucker
150 g Butter
500 g Frischkäse (Philadelphia, ist ungesalzen)
10-20 ml Schlagobers (Sahne)

 

Für die Konfetti-Hülle:

ca. 150 g Konfetti, Sprinkles, bunte Streusel

Ich habe verwendet:
Sprinkletti: Rainbow

 

Zubereitung

Zubereitung der Tortenböden:

  1. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Zitrone auspressen und die Schale einer „alten, ausgetrockneten“ Zitrone abreiben.
  3. Eier und Wiener Zucker Backzucker sehr schaumig rühren. Das Öl langsam einrühren. Wasser, Zitronensaft und Zitronenschale kurz unterrühren.
  4. Nun Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Zügig verrühren.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die 2 Tortenringe mit je 20 cm Durchmesser daraufgeben. Ich umkleide die Tortenringe mit Alufolie, damit der Teig in den Formen bleibt.
  6. In den Teig nun die Konfettis geben und nur kurz verrühren.
  7. Den Teig je zur Hälfte in die Tortenringe füllen und ca. 35-40 Minuten backen (Stäbchenprobe!!).
  8. In der Form auskühlen lassen. Beim Lösen aus den Tortenringen mit einem Messer am Ring entlang fahren. So löst sich der Teig am besten.

 

Zubereitung Frischkäsecreme:

  1. Butter im Ofen weich werden lassen (aber nicht zergehen!).
  2. Den weichen Butter ca. 1 Minuten aufschlagen, dann Löffelweise den Wiener Zucker Puderzucker dazugeben. Zum Schluss den kalten Frischkäse ebenfalls Löffelweise unterrühren, bis eine cremig-fluffige Masse entsteht. Je nach Bedarf noch 10-20 ml Schlagobers  unterrühren.

 

Dekorieren der Torte:

  1. Die beiden ausgekühlten Böden waagrecht in der Häfte durchschneiden.
  2. Den ersten Boden auf ein Drehteller bzw. auf eine Platte geben. Etwa 3 gehäufte Esslöffel Frischkäsecreme darauf verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen und wieder mit Frischkäsecreme einstreichen. Weiter so vorfahren bis der letzte Boden aufliegt.
  3. Nun die Torte komplett mit der Frischkäsecreme „einkleiden“. Dazu am besten eine Teigkarte oder Spachtel verwenden.
  4. Zum Schluss die Sprinkles auf die Torte verteilen. Dazu am besten ein Tuch unter die Torte legen, damit man die Streuseln, die abfallen noch einmal verwenden kann. Hier kann man je nach Wunsch die Torte voll mit Sprinkles bedecken oder aber auch nur ein paar Sprinkles oben bzw. seitlich verteilen.
  5. Kühl stellen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: folgt

 

 

 

 

 

Viel Erfolg beim Nachbacken. 
Und solltet ihr noch Sprinkle-Tipps für mich haben, lasst es mich wissen!

Barbara

 

*Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Schoko Indianer Küchlein zum Fasching oder Geburtstag

 *Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Wiener Zucker

Fasching. Da scheiden sich ja die Geister. Entweder man liebt Fasching und Kostüme oder man hasst es.

Ich vertrete ja voll und ganz die Fraktion YIPPIE YEAH – Endlich Fasching.

Dazu gehört natürlich auch eine Faschingsparty. Letztes Jahr haben wir als Schneewitchen und der böse Wolf auf unsere Gäste gewartet. OK, der böse Wolf war gar nicht so böse. Er sah eher sehr brav aus. Eigentlich sah er auch aus wie eine Katze. Eine graue Katze. Mit Augenringen. Die faul auf der Couch liegt.

Ich hab meinem Liebsten nämlich ein Wolfskostüm genäht. Aus Pelzstoff. Mit Schweif, Pelzarmen und einem Fellkörper. Klingt gut oder? Tja, stellt euch einen Raver der 90er vor. Genau so sah er aus mit seinen Armschonern, seinem Bauchgurt und den Unterschenkelwärmern.  Könnt ihr es euch vorstellen? Ja, genau so schlimm war es! In meinen Vorstellungen sah es nämlich bei weitem männlicher, böser und besser aus.

Ich selbst habe mir einen Schneewittchen Umhang genäht. Und aufgetrennt. Und genäht. Wieder aufgetrennt. Und wieder genäht. Ich wollte nur die Kapuze annähen, irgendwie rutschte der Unterstoff dazwischen und schwups wurde alles zusammengenäht. Einfach alles. Es sah aus wie ein Fleck Stoff – 3 lagig. Also wieder aufgetrennt. Nicht davon gelernt. Und wieder 3 Lagen zusammengenäht, die nicht zusammengehört hätten. Stunden später war es fertig, unser Faschingskostüm.

 

 

Früher hatten wir immer die coolsten Verkleidungen zum Weggehen. Wir gingen als Greenpeace Aktivisten, die eine Unterschriftenlistse für Tierversuche an Männern mit hatten und den Regenwald schützten. In Gummelstiefel, fragwürdigem Outfit und noch fragwürdiger Kopfbedeckung mit selbstgemachten Demonstrationsschildern. Wir waren Bankräuber mit schwarzen, blickdichten Strumpfhosen über unseren Köpfen, als Heavy Metal Rockerbraut in schwarzer Kluft. Als Langläufer hatte ich auch einmal meine Langlaufski mit. Wir wollten immer, dass es echt aussieht. Dass der Wolf so dermaßen in die Hose ging ist mir heute noch zuwider. 😉

Wer auch vor hat eine Faschingsparty zu schmeißen, der braucht unbedingt Indianer. Aus Schokolade!

Wie wäre es mit einer Indianer-Mottoparty? Diese Schokoküchlein mit Schokocreme thronen dann am Tisch und sehen ihre Squaws und Old Shetterhands mit ihren lustigen Äuglein an. Wenn das keine gelungene Faschingsparty wäre?

Bei Schokokuchen verwende ich gerne den braunen Zucker. Da schmeckt der Kuchen gleich noch aromatischer.

Toll ist es auch die Indianer-Federn mit Kindern zu basteln. So kann jeder seinen eigenen Indianer Kopfschmuck für sein Küchlein basteln. Die Bänder können auch bemalt oder mit Glitzersteinen beklebt werden. Hier im Überblick was ihr braucht:

 

 

Bunte Federn findet man in jedem Bastelshop. Ich hätte noch ca. 5 Millionen Stück zuhause, wenn jemand welche braucht 😉

Für euch habe ich außerdem eine Schritt für Schritt Bildanleitung, damit ihr seht wie der Indianer-Bau funktioniert:

 

 

 


Zutaten

für eine Blechgröße 29x42cm (Blech mit abnehmbaren Backrahmen)

für den Teig:

3 Eier
250 g Wiener Zucker Braunzucker
1 Pkg. Vanillezucker
125 ml Öl
125 ml Wasser
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
30 g Backkakao

Marillenmarmelade

Zartbitter-Ganache zum Befüllen:

125 g Schlagobers
100 g Zartbitterschokolade
2 EL Wiener Zucker Staubzucker

2-3 Becher Kakao-Glasur

essbare Augen bzw. Schokostifte zum Aufmalen der Augen

 

für die Indianer-Federn:

Tonpapier (verschiedene Farbe)

bunte Federn

Schere, Klammerlmaschine, Bleistift

 

Zubereitung

1) Die Eier mit Wiener Zucker Braunzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Öl einlaufen lassen und gut weiterrühren. Je länger man rührt, umso luftiger wird der Boden. Wasser langsam unterrühren. Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen und unterrühren. Teig auf ein Blech streichen und bei 180 Grad ca. 20-25 Minuten backen.

2) Für die Schoko-Ganache die Schokolade in Stücke brechen oder klein hacken. Schlagobers in einem Topf aufkochen lassen und anschließend den Topf vom Herd ziehen. Schokolade und Wiener Zucker Staubzucker hinein geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren, bis sich alle Stücke aufgelöst haben. Die Ganache anschließend umfüllen und abgedeckt im Kühlschrank abkühlen lassen, bis die Ganache auf Kühlschranktemperatur kommt. Mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine mit Schneebesen aufschlagen bis die Creme steif ist.

3) Mit einem runden Keksausstecher Kreise aus dem Kuchenteig ausstechen. Mit einem Messer oder einer Winkel-Palette den Kuchenboden entlang fahren, dann lassen sich die Kuchenkreise gut lösen. Bei der Hälfte der Kreise mit einem Zackenmesser die Kanten etwas wegschneiden, so dass es oben runder wird.

4) Alle unbearbeiteten Kreise zuerst mit etwas Marillenmarmelade und dann mit Schokocreme bestreichen und die Kuchenkreise mit den abgerundeten Kanten daraufsetzen. Alle Schokoküchlein auf ein Kuchengitter stellen. Darunter ein Blech zum Auffangen der Schokolade stellen.

5) Die Schokoglasur erhitzen. Wenn die Schokolade flüssig ist, die Küchlein damit komplett ummanteln. Auf der Seite beginnen und zum Schluss von oben noch etwas Schokoglasur verteilen. Trocknen lassen.

6) Für die Indianer-Federn: Aus dem bunten Tonpapier Streifen mit ca. 1,5 cm Breite schneiden. Diese vorher mit einem Bleistift und Lineal vorzeichnen. Den Streifen um das fertige Schokoküchlein legen und mit ca. 1-1,5 cm Zugabe abschneiden. Einen Kreis damit bilden und mit einer Feder festtackern. Auf die fertigen Küchlein setzen.

7) Die Augen ankleben bzw. mit den Schokostiften aufmalen.

TIPP: mit den Kuchenresten lassen sich Cakepops mit Schoko-Ganache zubereiten. Dann muss auch nichts weggeschmissen werden. Dazu einfach Kuchenreste zerbröseln und mit soviel Schoko-Ganache vermengen, dass eine feste Masse entsteht. Kugeln formen, in Schoko-Glasur tunken und trocknen lassen. Hierbei die doppelte Menge Schoko-Ganache vorbereiten!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schoko Indianer Küchlein

Die essbaren Augen der kleinen Indianer habe ich bei Pagro gekauft, findet man aber sicher auch online wo. Und wer keine essbaren Augen bei der Hand hat: einfach mit weißem und braunem Schokostift Augen aufmalen.

 

 

Ich wünsche euch eine schöne Faschingszeit und lasst euch die Schoko-Indianer schmecken!

Barbara

Low carb Leinsamen Weckerl (Brötchen)

Ich bin nicht gerade ein Low-Carb-Apostel. Ich liebe Süßes mit Zucker, Schokolade und natürlich Mehl. Der erste Gedanke, der mir bei dem Thema Low-Carb-Backen kam war: Entweder esse ich vernünftigen Kuchen bzw. ein richtiges Brot oder lasse es bleiben. Low-Carb zu backen klang für mich erstmal wie ein Widerspruch in sich, denn in Gebäck gehört nun mal Mehl und Zucker – also ordentlich Kohlenhydrate.

Aber ich war neugierig. Und außerdem sollte man ja keine Vorurteile haben, bevor man es nicht ausprobiert. Zudem kommt man an dem Thema aktuell auch nur schwer vorbei.

Naschen ohne schlechtes Gewissen – klingt doch zu verführerisch oder?

 

 

Wenn euch der Begriff Low Carb auch immer öfters unterkommt bzw. den Hintergrund dieser Ernährungsform verstehen wollt, ich klär euch mal etwas auf:

Was ist Low Carb?

Seit geraumer Zeit besteht der Verdacht, dass nicht die „bösen Fette“, sondern Kohlenhydrate für ungewollte Kilos auf den Hüften sorgen. Low Carb heißt der Ernährungstrend, der die kohlenhydratarme Ernährung in den Vordergrund rückt. Dies kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, meist um an Gewicht zu verlieren oder um den Gesundheitszustand zu verbessern.

Wieso Low Carb?

Kohlenhydrate gehören genauso wie Fett und Eiweiß zu den Hauptbestandteilen unserer Nahrung. Sie werden vom Körper zur kurzfristigen Energiegewinnung genutzt. Benötigt der Körper gerade keine Energie, wandelt er die Kohlenhydrate in Fett um.

Low Carb Backen

In der Praxis bedeutet das für Low Carb Anhänger allerdings: adè heiß geliebte Kuchen, Gebäck und Brot. Wer also (so wie ich) auf die abendliche Scheibe Brot oder den Kuchen zum Kaffee nicht verzichten möchte, der sollte die Low Carb Rezepte-Alternativen auf jeden Fall ausprobieren.

Low-Carb-Backen heißt Backen mit Einfallsreichtum, Kreativität und Improvisationstalent. Denn die Hauptaufgabe bei dieser Art des Backens ist, Zucker und Mehl durch kohlenhydratarme Zutaten zu ersetzen, so dass weder der Geschmack noch die Konsistenz des Gebäcks darunter leiden.

 

Generell kommt es beim Backen immer auf das richtige Verhältnis von trockenen und nassen Zutaten an. Für das Backen in der Low-Carb-Küche benötigt man etwas mehr Flüssigkeit , da Mehle der Low-Carb Variante etwas mehr davon aufnehmen als normales Weizenmehl. Bei den Mehlen gibt es eine große Auswahl an Ersatz: Mandelmehl, Kokosmehl, Leinmehl, Leinsamenmehl, um ein paar zu nennen. 

Ausweichprodukte sind also möglich. Sogar Backen ohne Zucker funktioniert. Zucker ist nicht nur ein Geschmacksträger, sondern sorgt auch für die Fluffigkeit und Stabilität des Teiges. Dieser ist leider nur schwer zu ersetzen. Alternativen sind beispielsweise Xylit oder Erythrit, die häufig in Pulverform angeboten werden. Natürliche Alternativen, wie Agavendicksaft, Reissirup, Dattelsirup oder Kokosblütenzucker sind ebenfalls möglich. So stillen auch zuckerfreie Kekse den Hunger nach Süßem.

Ich hab sowohl Süßes (Low Carb Zucchini-Schoko Kuchen, Low Carb Cheesecake), als diese Weckerl ausprobiert und was soll ich sagen: erstens merkt man es nicht, dass etwas “fehlt” und es schmeckt nicht weniger gut! Der Zucchinikuchen ist sogar mein absolutes Zucchini-Lieblingsrezept geworden.

Mein Fazit: Low Carb schmeckt und mit etwas Übung lassen sich tolle Kuchen, Kekse und Brote zaubern!

 

Käse-Weckerl

Und was ich zu diesen Käse-Weckerl sage? Sie sind der Oberburner! Ehrlich. Super saftig. Also SUPER saftig! Werde ich bestimmt öfters machen, trotz anfänglicher Skepsis haben sie mich überzeugt. Ich habe sie sowohl sauer als auch süß (Nutella, ups) bestrichen und schmeckt beides wunderbar. Mit Pizzagewürz natürlich schon eher für pikante Aufstriche. Sie sind übrigens auch am nächsten und übernächsten Tag noch herrlich saftig.

Ich habe das erste Mal Leinsamenmehl verwendet und mag den Geschmack richtig gerne. Genau richtig für das Gebäck. Ich habe das Mehl bei DM und Reformhaus Martin gesehen, falls jemand fragt von wo man das Mehl herbekommen kann.

 

 

 

Zutaten

80 g geriebener Pizzakäse

100 g Topfen (Quark)

100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)

90 g Leinsamenmehl

50 g Mandelmehl

3 Eier

1/2 TL Salz

1 TL Pizzagewürz (zB Bruschetta Gewürz)

1 TL Backpulver

 

zum Bestreuen: etwas geriebener Pizzakäse oder Leinsamen

 

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Es entsteht ein sehr feuchter Teig.

Hände mit kalten Wasser nass machen und aus dem Teig ca. 7-8 Weckerl formen. Am besten man formt Knödel und drückt sie etwas zusammen. Die Weckerl gehen nämlich nicht mehr wirklich auf und ändern ihre Form beim Backen auch nicht mehr wirklich. Mit Käse oder Leinsamen bestreuen.

Die Weckerl ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Die LowCarb Weckerl bleiben mehrere Tage frisch und saftig.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Low Carb Käseweckerl (Brötchen)

 

 

Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Gutes Gelingen,

Barbara

Low Carb Zucchinikuchen

Während ich im Zug von einer Messe in Essen wieder heimwärts fahre und ich die nächsten 8 Stunden im Zug verbringe, habe ich endlich genug Zeit euch mein neues Rezept zu zeigen. Low Carb ist ja jederzeit in aller Munde und deswegen hier mein erster Kuchen wo ich bewusst Kohlenhydrate reduziert habe. Und das Beste: man schmeckt es dem Kuchen nicht an. Für mich ist es der beste Zucchinikuchen aller Zeiten 🙂

Ich teste mittlerweile jedes Rezept drei mal bevor ich es euch weitergebe. Sicher ist sicher und vielleicht lässt sich ja etwas noch um eine Spur verbessern. So habe ich auch dieses Rezept mit verschiedenen Zucker-Sirup Varianten getestet und die schmackhafteste Variante für low carb für das Rezept ausgewählt.

Meine Freundin hat einmal angemerkt, dass auf meinem Blog noch kein einziges Zucchini-Kuchen Rezept ist. Dem Wunsch bin ich nun nachgekommen und hier habe ich nun einen Schoko-Zucchini Kuchen für euch.

 

 

Ich habe mit Zuckeralternativen mittlerweile schon etwas herum experimentiert. Auch wenn es sein kann, dass nicht jeder (vor allem jene, die einen empfindlichen Verdauungstrakt haben) Birkenzucker (Xylit) verträgt: er schmeckt dem Zucker am ähnlichsten. Ich merke im Geschmack nicht mal einen Unterschied zu normalem Zucker, in diesem Zucchini Kuchen schon gar nicht. Übrigens: Das Wort Xylit mag ich nicht. Deswegen ist es bei mir Birkenzucker.

Mit Erythrit konnte ich mich weniger anfreunden, er hinterlässt einen etwas komischen Nachgeschmack (erinnert mich an Zahnpasta bzw. Mundwasser).

Zum Low Carb Backen verwende ich als Zuckerersatz also Birkenzucker, es eignet sich aber auch Erythrit gut für das Rezept. Birkenzucker kann man 1:1 mit normalem Zucker ersetzen, sollte jemand das Rezept ohne Birkenzucker nachbacken wollen. Ich habe es übrigens auch schon getestet und ich hätte gesagt, dass es der beste Zucchinikuchen ist, den ich jemals gegessen habe. Zucchini macht den Kuchen riiiichtig saftig.

Ich hatte übrigens auch Kinder da zur Verkostung. Und wenn ein 3-jähriger nach Suppe und Hauptspeise auch noch nach einem zweiten Stück Kuchen verlangt und dann ganz schüchtern sagt, dass der Kuchen sehr gut schmeckt, dann muss es wohl heißen, dass der Zucchini-Kuchen schmeckt.

Kinder und mein Liebster sind übrigens die ehrlichsten Tester aller Zeiten. Mein Mann schreckt nicht zurück es anzumerken, wenn etwas nicht seinem Geschmack entspricht, er schon bessere Kuchen gegessen hat und etwas zu trocken geraten ist. Das schätze ich an ihm. Dafür verschlingt er Kuchen in Rekordgeschwindigkeit, wenn es unwiderstehlich schmeckt. Und das hier ist so ein Kuchen 🙂

 

 

 

Zutaten

Zutaten für eine kleine Kastenform – für eine große Kastenform Menge verdoppeln

270 g Zucchini (geraspelt)

3 Eier

20 g Reissirup

100 g Birkenzucker (Xylit) (bzw. Kristallzucker, wem low carb nicht so wichtig ist)

110 g Butter

45 g Mandelmehl

100 g Haselnüsse gerieben

20 g Kakaopulver (Backkakao)

1/2 TL Zimt

 

für die Schokoglasur:

50 g dunkle Schokolade bzw. Low carb Schokolade

1 EL Kakaopulver

20 g Kokosöl

Mandel gehackt

 

Zubereitung

  1. Zucchini waschen und fein reiben.
  2. Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen. Eine Kastenform bebuttern und mit Mehl bestäuben (Dinkelmehl verwenden, Mandelmehl eignet sich nicht dazu) oder mit Backpapier auslegen.
  3. Butter schmelzen lassen (nicht zu heiß).
  4. Eier gemeinsam mit dem Birkenzucker und Reissirup aufschlagen. Durch den Birkenzucker wird die Masse nicht ganz so schaumig, nicht wundern.
  5. Die geschmolzene Butter unterrühren.
  6. Zimt und Zucchini unterrühren. Zu guter Letzt noch geriebene Haselnüsse, Mandelmehl und Kakaopulver unterrühren.
  7. In die Kastenform füllen. Ich habe eine eher kleinere Kastenform verwendet.
  8. Im Ofen in der mittleren Schiene ca. 45-50 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen, je nach Ofen ist das unterschiedlich. Nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.
  9. Kuchen ca. 15 Minuten abkühlen lassen und aus der Form geben.
  10. Für die Glasur Schokolade und Kokosöl vorsichtig schmelzen lassen und mit dem Kakaopulver gut verrühren. Auf den Kuchen verteilen.

Der Low Carb Zucchini-Schokokuchen schmeckt frisch richtig saftig und ist auch am nächsten Tag noch traumhaft.

Der Kuchen kann übrigens auch mit normalem Kristallzucker zubereitet werden. Hier auf Reissirup verzichten. Schmeckt genauso gut, ich habe es schon getestet! 🙂

Wer keinen Reissirup zur Hand hat: alternativ geht auch Dattelsirup oder Agavensirup.

Das Rezept praktisch zum Download: Low Carb Zucchinikuchen

Gutes Gelingen, egal ob ihr euch für die Zucker oder Birkenzuckervariante entscheidet 🙂

Barbara

Beeren Granola

Auch dieses Beeren-Müsli war Bestandteil des selbstgemachten Adventkalenders für Schwester und Arbeitskollegin.

Eigentlich mag ich gar kein Beeren-Müsli. Wenn ich ehrlich bin, mag ich ausschließlich Schoko-Müsli. Also eigentlich muss ich ja in der Vergangenheitsform schreiben. Ich MOCHTE kein Beeren-Müsli, ich hab mich früher nur von Schoko Müsli ernährt.

 

 

Aber das hat sich jetzt geändert. Beeren Granola gehört jetzt zu meinen Favorites. Und Grund ist dieses Rezept.

Die Beeren süßen das knusprige Müsli und mit Joghurt bzw. Milch ergibt es ein leckeres Frühstück.

Ich hatte Goji-Beeren und Cranberries zuhause und einen gefriergetrockneten Beerenmix. Also musste alles in das Beeren-Granola rein, um eine fruchtige Version zu kreieren. Und ich liiiiiebe es! Früchte schaffen es meist gar nicht mehr in mein Frühstücks-Granola, Milch alleine reicht mir, um den Geschmack intensiver rauszuschmecken.

Gleich vorweg: Verwendet eine gute Qualität bei den Nüssen! Das finde ich persönlich ganz wichtig, damit ein Granola richtig gut schmeckt. Ich verwende eigentlich fast nur BIO Nüsse. Vor allem bei Walnüssen kenne ich einen großen Unterschied.

Zutaten

140 g Haferflocken

70 g Walnüsse

30 g Kokosflocken

20 g Mandeln gehackt

50 g Honig

40 g Öl

10 g Chia

30 g Cranberries getrocknet (zB. von Alnatura*)

30 g Beerenmix gefriergetrocknet (ich habe diesen hier verwendet: Rote Beeren Mischung*)

10 g Goji Beeren getrocknet (zB: Morgenland Gojibeeren*)

etwas Zimt

 

Zubereitung

Die Walnüsse im Speedy Boy (Tupperware) oder mit dem Messer zerkleinern. Die Stücke dürfen dabei ruhig unterschiedlich groß sein.

Alle Zutaten außer Goji-Beeren, Beerenmix und Cranberries in einer Schüssel zusammenmischen, gut verrühren und auf das mit Backpapier belegte Blech verteilen.

In der Mitte des auf 170°C vorgeheizten Ofens 15-20 Minuten rösten, dabei 2-3 mal durchrühren.

Granola herausnehmen, auskühlen lassen. Cranberries, Goji-Beeren und den gefriergetrockneten Beerenmix untermischen und gut verrühren.

Luftdicht (in Gläser oder Plastikboxen) verschließen.

Achtung: die getrockneten Beeren NICHT im Ofen mit“backen“. Die Früchte würden zu schnell verbrennen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Beeren Granola

 

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Winterliche Gemüsequiche

*Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Kenwood

Vorbei ist sie, die große Weihnachtsvöllerei. Da ist man direkt froh, wenn wieder mal Gemüse auf den Tisch kommt.

Man wird es eher nicht glauben, aber kochen gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Backen ja, kochen nein. Für die ganze Gemüseschneiderei habe ich zu wenig Geduld und nie Lust. Mein Mann macht das zwar sehr gerne, er kommt jedoch immer zu spät von der Arbeit heim um das zu erledigen. Also gibt es nie Gemüse.

Genau das werde ich nun ändern. Ich habe nun einen kleinen Helfer an meiner Seite, der das Gemüse schnippeln für mich in Sekundenschnelle übernimmt.

 

 

Beim Kauf einer Kenwood Elite Küchenmaschine, Cooking Chef Major Küchenmaschine, Titanium Küchenmaschine und Cooking Chef Gourmet Küchenmaschine darf man bis zum 7. Jänner 2018 bis zu drei gratis Zubehörteile seiner Wahl aussuchen. Egal ob Trommelraffel (für Käse, Schokolade, Nüsse, etc.), Eiscremebereiter, Kräuter- und Gewürzmühle, Fleischwolf und vieles mehr: das alles kann je nach Küchenmaschine dazu ausgesucht werden. Unbedingt schnell sein, bis zum 7. Jänner gilt die Aktion noch. Wer sich also überlegt eine Küchenmaschine zu kaufen: es würde sich auszahlen. Hier gehts zur Aktion: Kenwood – bis zu 3 Zubehörteile aussuchen

Ein kleiner Erfahrungsbericht zu meiner Kenwood Titanium Küchenmaschine darf natürlich nicht fehlen, damit ihr ein Bild von der Küchenmaschine bekommt.

Ich liebe meine Kenwood Küchenmaschine. Und das ganz ehrlich. Ich war jahrelang davon überzeugt keine Küchenmaschine zu benötigen. Ich hatte einen Handmixer und der machte seine Sache hervorragend. ABER: mittlerweile gehört die Küchenmaschine zu jenem Küchengerät, das mir das Leben enorm erleichtert und kann mir nicht mehr vorstellen minutenlang beim Mixer zu stehen. Das einzige Manko: das mit dem Mehl unterheben. Da wechsle ich den Rühraufsatz einfach nie aus und hebe es mit dem Schneebesen unter. Das funktioniert auch bestens.

Für die Aktion durfte ich mir übrigens 2 Zubehörteile aussuchen. Ich habe mich für den Gemüseschnellschneider und den Profi-Nudelaufsatz entschieden. Was soll ich sagen: nie mehr ohne Gemüseschnellschneider. Zucchini rein – gleichmäßige Scheiben. Karotten rein, geraspelt. Kohlsprossen – sekundenschnell fein geschnitten. Genau mein Ding. Fertig, und rein in den Geschirrspüler (also ohne die Schneidescheiben, aber das ist ok). 🙂

 

 

Pasta selber machen wird dann auch ein Projekt für 2018. Vor allem Ravioli sind auf meiner To-Do Liste.

Eigentlich hätte dieser Beitrag schon etwas früher online gehen sollen. Aber die Gemüsequiche schmeckte einfach zu köstlich. Ich musste sie 4 Mal machen um endlich Fotos davon machen zu können. Das erste Mal ließ ich die Quiche und meinen Mann alleine zu hause. Ich musste zu einem Termin und mein Liebster bekam die Aufgabe die Gemüsequiche aus dem Ofen zu holen, wenn sie fertig ist. Als ich wieder heimkam war die Hälfte weg.

Das Gute an einer Quiche: die Zutaten hat man meist immer zuhause. Mehl, Eier, Butter. Gemüse. Und da kann man ja auch gerne immer variieren. Auch wer Kohlsprossen nicht wirklich mag: probiert es trotzdem aus. Er macht einen super Geschmack in der Quiche, ich konnte schon einige Skeptiker damit überzeugen!

Meine Geheimzutat: Das Bruschetta Gewürz. Es macht die Quiche unglaublich schmackhaft! Ich habe es euch bei den Zutaten verlinkt, wo ich es gekauft habe (selbst gekauft).

Zutaten

für den Mürbteig:

250 g Mehl
1 Ei
150 g Butter
1 Prise Salz

 

Gemüse:

160 g Zucchini
160 g Butternut Kürbis
60 g Champignons
60 g Kohlsprossen frisch (Rosenkohl)

 

für den Guss:

150 ml Schlagobers (Sahne)
100 g Sauerrahm
4 Eier
Salz
Pfeffer
Kräuter Max Bruschetta Gewürz

2 Hände geriebenen Mozarella-Käse

 

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Mürbteig vorbereiten:

Dafür die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit Ei und Salz zum Mehl geben. Mit den Händen gut durchkneten. Ausrollen und in eine Tarteform verteilen.

Gemüse klein schneiden und in die Tarteform geben.

Guss zubereiten: dazu einfach Schlagobers, Eier, Sauerrahm, Salz, Pfeffer und Gewürz mit einem Schneebesen gut verrühren und über das Gemüse gießen.

Mit Käse bedecken und für ca. 30-40 Minuten (je nach Ofen) backen.

Es kann sein, dass etwas Teig überbleibt. Den kann man noch für eine kleine Tarte-Form verwenden!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Winterliche Gemüsequiche

Kleiner Tipp: Das Kräuter Max Bruschetta Gewürz ist der absolute Hammer! Keine Werbung, selbst gekauft und absolut überzeugt. Ich gebe das Gewürz mittlerweile überall dazu, egal ob Thunfischaufstrich, Pasta, Quiche, es würzt jede Speise immer richtig gut. Klare Kaufempfehlung. Ich habe mittlerweile die 10. Packung und einige auf Vorrat 😉

 

 


Das ist tatsächlich meine erste herzhafte, warme Mahlzeit. Es war furchtbar die Quiche noch fotografieren zu müssen, bevor ich sie essen durfte. Dieses Auf-Essen-Warten macht mich wahnsinnig 😉

Solltet ihr öfters Herzhaftes auf dem Blog sehen wollen, lasst es mich einfach in den Kommentaren wissen 🙂

Schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und lasst es euch schmecken!

Barbara

Lebkuchen Granola

Ich schreibe einen Blogbeitrag über Adventkalender-Ideen am 19. Dezember.

Das macht wirklich sehr viel Sinn. 😉

 

 

Aber meine Ideen kommen prinzipiell immer on point. Was heißt: Entweder leicht zu spät oder wirklich am letzen Abdrücker. Und so entstand mein DIY Adventkalender für Schwester und Arbeitskollegin am 1. Dezember. Somit KANN dieser Rezept-Beitrag einfach nur zu spät kommen.

Das Gute daran: das folgende Rezept ist nur ein kleiner Teil des Adventkalenders, den man jederzeit im Winter genießen kann. Lebkuchengranola bringt schon auf dem Frühstückstisch herrliches Keksaroma und ist dennoch gesund! So kann man doch in den Tag starten, oder?

Im Adventkalender waren viele verschiedene Granolas und Müslis versteckt. Nach und nach werde ich euch alle auf dem Blog präsentieren. Und wer dann nächstes Jahr eine Idee für einen DIY Adventkalender braucht, der soll sich an diese Befüllungs-Idee erinnern.

Sollte jedoch wer ein „Nudelsiebhirn“ wie ich haben: ich werde euch nächstes Jahr rechtzeitig (JAJA, VOR dem 1. Dezember) daran erinnern. Oder ihr pinnt euch diese Idee vielleicht gleich auf Pinterest?

Aber erst mal zum Lebkuchengranola:

Vorteil Nummer 1: Wenn man das Granola im Ofen zubereitet duftet es im ganzen Haus nach leckerem Lebkuchen.

Vorteil Nummer 2: Man muss nichts ausstechen oder in Schokolade tunken.

Vorteil Nummer 3: kann man schon zum Frühstück genießen!

Von der Menge her ist es jetzt eher weniger. Man bekommt dafür ca. 6-8 Portionen. Wer also gleich mehr Müsli zubereiten will, einfach Menge verdoppeln.

 

Zutaten

100 g Haferflocken

40 g Leinsamen (geschrottet)

10 g Chia Samen

70 g Nussmix (oder Mandeln)

30 g neutrales Öl

40 g Honig

1 Prise Salz

1/2 TL Lebkuchengewürz

etwas Zimt

 

Zubereitung

Den Nussmix (oder die Mandeln) im Speedy Boy von Tupperware bzw. mit dem Messer etwas zerkleinern. Nicht zu fein mahlen, es  sollen ruhig noch größere Stücke über bleiben.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Honig und dem Öl mit einem Kochlöffel gut vermischen. Auf ein Backblech geben und ca. 15 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze „rösten“. Nicht vergessen immer wieder mal umzurühren, damit nichts verbrennt!!!

Zum Ende immer ein Auge auf das Granola werfen, es kann oft schnell gehen, dass es bräunt. Je nach Ofen kann das Granola noch etwas länger dauern, oder auch nicht. Deswegen unbedingt darauf achten. Wenn es schön gebräunt aussieht, einfach rausnehmen.

Abkühlen lassen.

In verschließbare Schraubgläser abfüllen! Nicht zu lange aufbewahren, frisch schmeckt es einfach am besten!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Lebkuchen Granola

Braucht ihr noch ein Weihnachtsgeschenk? Selbstgemachte Geschenke aus der Küche kommen doch immer gut an oder?

Schöne Adventszeit noch,

Barbara

Gesunde Quinoa Amaranth Riegel (glutenfrei)

*Dieser Beitrag enthält Werbung für SPAR Österreich

Die letzten Monate (oder sind es gar Jahre) ermahnte mich meine Mama immer wieder, dass ich nicht so viel Süßes essen sollte. Sie schenkt mir bei jedem Kuchen-, Schokolade- oder Tortenstück einen intensiven Blick der besagen soll: nicht schon wieder so viel Zucker.

Aber was soll ich sagen: ich bin ziemlich resistent gegen diese gut gemeinten Ermahnungen und esse seelenruhig an meiner Schokolade weiter. Denn: ich LIEBE Süßes. Aber natürlich hat man im Hinterkopf: ernähr dich doch mal wieder etwas gesünder, was ziemlich schwer ist, wenn man auf Süßes einfach nicht verzichten kann/will.

Also musst eine gesunde, süße Lösung her: Superfood-Riegel mit Quinoa, Amaranth, Kokosöl und Pekanüssen. Und das beste ganz ohne Zucker. Als Ersatz: Spar Vital Zukka (Erythrit). Es ist somit eine kalorienfreie und zahnfreundliche Lösung.  Die naturreine Zuckeralternative aus Maisstärke sieht aus wie Zucker, schmeckt wie Zucker und hat dabei aber null Kalorien. Perfekt oder?

Bevor ich diese Riegel ausprobiert hatte war ich absolut KEIN Quinoa-Fan. Ich probierte Quinoa Kuchen, Quinoa Frühstück und fand alles abartig bähh. Aber ich wollte nicht aufgeben, da ich wusste wie gesund Quinoa ist. Ich musste also die gepuffte Version für meinen süßen Versuch probieren.

Quinoa und Amaranth sind übrigens deswegen so gesund, da sie essentielle (vom menschlichen Organismus nicht selbst herstellbare) Aminosäuren, Eiweiß und Vitamine in hohen Konzentrationen sowie ein großes Spektrum an Mineralstoffen enthalten.

 

Sowohl Quinoa als auch Amaranth sind eine glutenfreie Nährstoff-Quelle.

Perfekte Zutat also für meinen gesunden Riegel.

Zusammen mit Kakao, Erdnussbutter und Kokosöl ergibt das eine süße Nascherei – ganz ohne schlechtem Gewissen. Zudem sind sie sooo lecker, ich musste mich ziemlich beherrschen nicht gleich alles aufzufuttern.

 

 

Ja, es gibt sie also, meine süße Alternative. Riegeln, die gesund sind, knuspern und auch gut schmecken!

 

Zutaten

für ca. 12 Riegeln

 

für die Riegel:

100 ml Kokosöl

4 EL Backkakao

90 g SPAR Vital Zukka

140 g Erdnussbutter

50 g Kochschokolade

50 g SPAR Vital Amaranth gepufft

50 g SPAR Vital Quinoa Pops

 

für die Schokoglasur:

100 g Kochschokolade

10 g Kokosfett

 

zur Deko:

SPAR Vital Pekanüsse

 

Zubereitung

Kokosöl, Kakao, Zukka, Erdnussbutter und Kochschokolade in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Gut umrühren.

Den gepufften Amaranth und die Quinoa Pops in einer Schüssel vermischen und die flüssige Kakaomischung unterrühren. Gut verrühren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Die Masse auf ca. 30 x 30 cm gut festdrücken.

Die Kochschokolade mit dem Kokosfett schmelzen lassen und auf die Quinoa-Amaranth Mischung streichen. Pekanüsse daraufsetzen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. In Riegel schneiden.

 

Im Kühlschrank aufbewahren!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Gesunde Quinoa Amaranth Riegel (glutenfrei)

 

Na dann ein gesundes Naschen 🙂

Barbara

New York Cheesecake mit Cornflakes-Amaranth Boden

*Dieser Beitrag enthält Werbung für SPAR Österreich

Als ich das erste Mal in New York war kam ich mit 2 Kilo mehr auf den Hüften zurück nach Österreich. Schuld war diese eine Bäckerei (Magnolia Bakery) neben unserem Hotel. Es war ziemlich schwer daran vorbeizugehen ohne etwas Süßes mitzunehmen. Cheesecake zum Frühstück, Cheesecake mit Heidelbeeren zum Nachmittagskaffee. Mini Cheesecake zwischendurch. Dann waren da auch noch wunderschöne Cupcakes, verführerische Pies und Tartes. Aber nein, es musste Cheesecake sein.

 

 

Am Ende der Woche hatte ich auch noch die hervorragende Idee, ich könnte doch etwas Cheesecake mit nach Hause nehmen. So stand ich mit einem 4er Karton am Abreisetag im Hotelzimmer. Allein. Mein Liebster war noch kurz unter die Dusche gehüpft, ich saß also auf dem Hotelbett mit 4 Mini-Cheesecakes. Ich wusste sie würden es nicht überleben. Und so aß ich sie einfach auf (ich bin leider wirklich so verfressen, was süßes Zeug angeht. Nicht wundern an dieser Stelle). Also wobei, ich muss schon ehrlich bleiben: Diese Mini-Cheesecakes waren gar nicht so mini.

Das waren sie also, diese zwei zusätzlichen Kilos, die ich mit nach Hause nahm (im Gepäck wär mir zwar lieber gewesen, aber wer weiß ob ich sie überhaupt durch die Sicherheitskontrolle gebracht hätte. Vorsichtshalber MUSSTE ich sie aufessen, bevor sie in einem Flughafen-Mistkübel landeten). Aber ich muss euch sagen: sie waren es sooo wert.

Damit dieser Frischkäse-Kuchen-Wahnsinn auch zuhause weitergehen konnte, kaufte ich mir das Backbuch der Magnolia Bakery. Ich fand zwar keine Fotos im Backbuch (welchen Sinn das auch immer haben mag), aber das Cheesecake Rezept hab ich mir gleich markiert.

 

 

Bis heute habe ich es nicht einmal ausprobiert. Diese amerikanischen Maßeinheiten schreckten mich ab. Und dann stand da auch noch etwas von einem Wasserbad. Kochbuch zu und ab in die letzte Bücherecke damit.

3 Jahre später: ich MUSSTE diese original NY Cheesecake einfach ausprobieren, das kann doch keine Wissenschaft sein. Und was soll ich sagen: ich habe mein perfektes New York Cheesecake Rezept gefunden. Die Reaktion meines Mannes als er diese Cheesecake probierte: Er fing an zu schimpfen wie ein Rohrspatz, wie es denn sein kann, dass ich ihm dieses Rezept jahrelang vorenthalten habe. Diese fluffige Cheesecake war die beste, die er je gegessen hatte.

Und dann kam die Frage, vor der ich mich fürchtete: Was ist da drinnen? Uff. Ich kann nicht einfach sagen “Frischkäse und Schlagobers”, das schreckt ab. Deswegen hob ich gleich die gesunden Zutaten hervor: Amaranth, Zucker ganz ohne Kalorien (SPAR Vital Zukka), Cornflakes und noch ein kleines bisschen Frischkäse. Klingt doch gar nicht mehr so schlimm oder?

 

 

Ich hoffe ich habe euch Lust auf ein Stück NY Cheesecake machen können. Diese Version mit dem Cornflakes Boden finde ich persönlich sogar fast noch etwas besser als die Keks-Version. Und wieder sind ein paar Kalorien eingespart worden 🙂

Eines ist bei Cheesecakes auf jeden Fall Pflicht: Jeden einzelnen Bissen genießen und an nichts anderes denken als an den hervorragenden Geschmack!!!!!

Zutaten

Springform: 26 cm Durchmesser

für den Boden

110 g SPAR Vital Cornflakes
3 g SPAR Vital Amaranth gepoppt
100 g Butter (flüssig)
60 g SPAR Vital Zukka (bzw. Kristallzucker, wer Erythrit nicht verträgt)

 

für den Cheesecake

4 Pkg. Frischkäse (200 g)
200 g SPAR Vital Zukka
4 Eier
2 EL Vanille-Puddingpulver
150 ml Schlagobers
250 g Sauerrahm
30 g SPAR Vital Zukka (bzw. Kristallzucker, wer Erythrit nicht verträgt)

 

für den Zwetschkenröster

600 g Zwetschken (entsteint)
300 g SPAR Vital Zukka (bzw. Kristallzucker, wer Erythrit nicht verträgt)
2 Gewürznelken
Zimtrinde
Zitronensaft
(Alternativ: 1 Glas Zwetschkenröster)

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Eine 26er Springform mit 2-3 Lagen Alufolie außen verkleiden. Da die Springform in Wasser gestellt wird, sollte es sehr dicht sein.
  2. Butter bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Cornflakes mit dem Speedy Boy von Tupperware oder mit einem Fleischhammer im Frischhaltebeutel zerkleinern. Die zerkleinerten Cornflakes, Amaranth, Zukka vermischen und den flüssigen Butter dazugeben. Gut verrühren.
  3. Die Masse in eine 26er Springform geben und fest auf den Boden drücken.
  4. Für die Frischkäsecreme den Frischkäse mit dem Zukka mit dem elektrischen Handmixer gut verrühren. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Nur so lange (kurz) verrühren, dass die Eier gerade so mit dem Rest vermengt sind.
  5. Schlagobers mit Puddingpulver steif schlagen und unter die Frischkäse-Masse heben. Creme in die Form geben und glatt streichen.
  6. Die Springform wird nun in einen größeren, ofenfestes Gefäß (zB Bräter) gestellt. Dieses Übergefäß nun mit etwas Wasser füllen. Das Wasserbad sorgt dafür, dass keine Risse auf der Oberfläche entstehen. Im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen (den Ofen derweil nicht ausschalten, er wird bei gleicher Temperatur noch benötigt).
  8. Sauerrahm und Zukka glatt rühren und vorsichtig auf die warme Cheesecake verteilen. Den Kuchen erneut in den Ofen stellen und weitere 10 Minuten backen. Cheesecake im abgeschalteten, geöffneten Ofen ca. 1 Stunde auskühlen lassen. Anschließend 4 Stunden im Kühlschrank kühlen (besser noch über Nacht).
  9. Für den Zwetschkenröster die Zwetschken zunächst waschen und entsteinen. Anschließend die Zwetschken mit Zucker, Gewürznelken, Zimtrinde, Zitronensaft und etwas Wasser langsam köcheln lassen, bis sich die Zwetschkenhaut leicht nach außen ringelt. Etwas auskühlen lassen.
  10. Sollte gerade keine Zwetschken-Saison sein: es gibt Zwetschkenröster auch fertig zu kaufen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: New York Cheesecake mit Cornflakes-Amaranth Boden

Lasst es euch schmecken,

Barbara

 

 

 

Geistige Halloween Cake Pops: Geister, Kürbisse und Mumien

Ich bin dieses Mal richtig, richtig stolz auf mich! Das erste Mal, dass ich es schaffe eine Rezeptidee VOR dem Fest zu präsentieren. Prinzipiell bin ich nämlich immer zu spät mit meinen Rezeptideen. Oder man könnte auch sagen: ‚on time‘. So wie mich Deadlines magisch anziehen (ich gebe prinzipiell NICHTS VOR Deadlines ab), sind auch Rezepte für Feste (Weihnachtskekse, Osterrezepte, Halloweentorte, etc.) immer erst dann online, wenn sie keiner mehr braucht. Nämlich am Tag (höchstens 2-3 Tage) vorm Fest bzw. Stichtag. Und so kommt es, dass mein Halloween Rezept vom vorletzten Jahr (Blut-Massaker Red Velvet Torte) am 31. Oktober mimimi Abends am Blog erschienen ist.

Das war eigentlich pure Verschwendung meiner Ressourcen. Ich finde die Torte ist nämlich richtig gelungen, nur hat sie zu 100% NIEMAND mehr nachgebacken. Denn kennt ihr jemanden der am 31. Oktober – also an HALLOWEEN – das Rezept um 20:00 auf meiner Seite sieht und sich denkt: die back ich mal eben noch nach? JOA. Ich auch nicht.

 

 

ABER DIESES MAL: 1 Woche VOR Halloween: Mein Halloween Beitrag! YAY! Dieses Mal gibt es Geister, Kürbisse und Mumien als Cakepops.

 

Nun, warum bin ich dieses Jahr früher dran: Grund dafür ist vor allem die liebe Claudia von what bakes me smile. Ihr Bloggerevent #whatbakesmescared. Im Rahmen meiner Blogparade haben sich nämlich tolle österreichische und deutsche Blogger und Bloggerinnen zusammengetan, um euch eine Fülle an Halloween-Rezepten  zu präsentieren (mehr dazu nach dem Rezept).Das Beste daran: ihr könnt dabei sogar etwas gewinnen 🙂 Einfach bei Claudia am Blog vorbei schauen was die Gewinne sind und wie ihr mitmachen könnt.

 

 

 

Zutaten

für ca. 30 Stück

für den Schoko-Biskuit
5 Eier
160 g Zucker
125 g Mehl
50 g Speisestärke
30 g Backkakao
1/2 Pkg. Backpulver

 

für die Frischkäse-Masse

175  g Frischkäse (Philadelphia, weil nicht gesalzen)
60 g Butter
150 g Staubzucker
20 g Backkakao
2-3 EL Rum

 

für die Deko

für die Geister-Cakepops
1 Becher Glasur weiße Schokolade
40 g weiße Kuvertüre
Schoko Zuckerschrift dunkle Schokolade (zB Dr. Oetker)

 

für die Mumien/Spinnennetz Cakepops
1 Becher Glasur Kakao
Schoko-Zuckerschrift (weiße und dunkle Schokolade)

 

für die Kürbis-Cakepops
Lebensmittelfarbe orange (oder rot und gelb)
Lebensmittelfarbe grün
Schoko Zuckerschrift dunkle Schokolade (zB Dr. Oetker)

 

Zubereitung

Schoko-Biskuit 
1) Eine Springform mit Backpapier auslegen – nicht fetten. Das Mehl mit Stärke, Backpulver und Kakao gut vermischen.
2) Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Dann die Eigelbe unterrühren. Nun die Mehlmischung daraufsieben und vorsichtig unterheben, so dass nicht so viel Luft aus dem Teig gerührt wird.
3) Den Teig in die Form geben und glatt streichen. Bei 180°C Ober/Unterhitze 30-40 Min backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen. Nach dem Backen in der Form erkalten lassen.

4) Teig mit den Fingern in einer Schüssel zerbröseln.

Frischkäse-Frosting:

5) Butter schmelzen lassen. Frischkäse glatt rühren und die zerlassene Butter gemeinsam mit Staubzucker, Rum und Kakao gut unterrühren.

Cakepops-Anleitung:

6) Die Frischkäsemischung unter die Kuchenkrümel mischen. Auf einer digitalen Küchenwaage ca. 30 Gramm schwere Teigstücke abwiegen und diese zu gleichmäßigen Kugeln formen. Je nachdem ob ihr Geister, Kürbisse oder Mumien-Cake Pops wollt: Die Form anpassen. Kürbisse: eine Kugel rollen und etwas platt drücken. Geister: eine Kugel rollen und ein kleines Zipferl (bzw. Kegel) formen. Die obere Spitze etwas krümmen. Mumien: Kugel formen. Nebeneinander auf einen Teller setzen und eine Stunde in den Kühlschrank stellen, bis sie durchgehärtet sind. Tipp: Alternativ kann man die Cake Pops Kugeln auch 10-15 Minuten ins Tiefkühlfach stellen.

7) Glasuren laut Packungsanweisungen vorbereiten. Bei der weißen Glasur noch die weiße Kuvertüre einrühren, damit die Schokolade etwas mehr deckt.

a) Geister: die Kugeln auf einen Holzstab geben und in die weiße Glasur tunken. Antrocknen lassen. Mit dunkler Schokolade Augen und Mund spritzen. Auf dem Holzstab lassen oder runter geben, ganz wie ihr wollt.

b) Kürbisse: die andere Hälfte der weißen Schokolade mit oranger Lebensmittelfarbe (oder gelb +rot) einfärben. Die Kürbiskugeln ebenfalls auf einen Holzstab geben und in die orange Glasur tunken. Antrocknen lassen. 2 EL weiße Glasur aufsparen (in eine extra Schüssel geben und grün einfärben). Nachdem die orange Glasur getrocknet ist die grüne Schokolade oben etwas verteilen, antrocknen lassen und mit der dunklen Schoko-Zuckerschrift noch einen Punkt spritzen. Auf dem Holzstab lassen oder runter geben, ganz wie ihr wollt.

c) Mumien: Die Kugeln auf Holzstäbe geben und in die Kakaoglasur tunken. Antrocknen lassen. Mit der weißen Schoko-Zuckerschrift unter Drehen Fäden auf die Kugel spritzen. Wer mag kann noch Augen mit der dunklen Schoko-Zuckerschrift malen.

Es ist euch überlassen ob ihr nur Geister, nur Mumien oder alles gemischt ausprobieren wollt. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für die Masse benötigt ihr allerdings schon 2 Stück Glasuren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Halloween Cakepops

 

Wie versprochen hier noch die Übersicht aller Halloween Rezepte von meinen Blogger Kolleginnen: 

Krista von Living on CookiesSchoko Halloween Cupcakes

Michael von Salzig Süß LeckerBloody n‘ Spicy Pumpkin Soup

Claudia von what bakes me smileHalloweentorte mit Augen Cakepops

Tina von KüchenmomenteSchauriger Schokoladen Friedhof

Jasmin von Küchendeern: Kandidierte Äpfel im Halloween Style

Anita von KüchensprintGRUSELIGE KÄSEPLATTE FÜR HALLOWEEN

Lissi von Lissi’s Passion: Rezept kommt am 27.10.

Verena von About Verena: Rezept kommt am 28.10.

Mara von Maras Wunderland: Rezept kommt am 29.10.

Schaut auf jeden Fall auch bei ihnen vorbei und holt euch noch weitere tolle Halloween-Rezept Ideen!

 

 

 

Wer noch eine Idee für eine Halloween Torte sucht, wie wärs damit?

Happy Halloween,

Barbara

 

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