Selbstgemachte Gurken-Limonade (Gurken-Sirup)

Zum richtigen Sommerauftakt gibt es von mir das passende Getränk dazu! Nichts ist an einem heißen Sommertag/ -abend besser als eine leckere Erfrischung. Gurken-Limonade klingt vielleicht auf den ersten Blick experimentell, aber ich kann euch sagen: sooooo gut, give it a try.

Nachdem das Wochenende bevor steht: wie wäre es mit einer Einladung zur Grillparty? Freunde einladen, Zutaten besorgen und noch schnell diesen Gurkensirup zaubern. Je nachdem wer auf der Einladungsliste steht, ich habe für euch eine Erwachsenen- als auch Kinderversion für euch! Kinderversion klingt jetzt vielleicht etwas uncool. Denn die selbstgemachte Gurken-Limo ist nicht nur was für Schwangere oder Kinder.

 

 

Es gibt von mir als Kind mehrere Fotos, wo mein Gesicht hinter einer Gurken-Salat-Schüssel verschwunden ist. Ich liebte es das Essigwasser vom Gurkensalat auszutrinken. Und diese Gurkenlimo ähnelt dem mehr als man denkt. Nur ohne Salat. Und Essig. Also eigentlich nur Gurkenwasser, Zucker. Ich wusste als Kind ja schon was gut ist 😉

 

Zutaten Gurkensirup

1 Gurke

50 g Zucker
1 Prise Salz
110 ml Wasser
110 g Zucker
100 ml Zitronensaft, frisch gepresst
Mineralwasser
einige Blätter Basilikum

Eiswürfeln

 

Zubereitung

  1. Läuterzucker herstellen: 110 ml Wasser und 110 g Zucker in einem Topf zum Kochen bringen bis der Zucker zergangen ist. Auskühlen lassen.
  2. Gurke schälen und in Scheiben schneiden. Gurkenscheiben mit Zucker und einer Prise Salz vermischen und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.
  3. Den Gurkensaft, der sich nun gebildet hat, in einem Gefäß schon einmal auffangen.
  4. Die Gurkenscheiben zerkleinern (Moulinette, Speedy Boy von Tupperware) und auf ein Sieb geben. Das Gefäß mit dem gewonnen Saft unterstellen. Die zerhackten Gurken mit einem Löffel gut ausdrücken.
  5. Den gewonnenen Gurkensaft mit dem Läuterzucker und dem Zitronensaft gut vermischen
  6. Die Basilikumblätter klein schneiden und ebenfalls in den Gurkensirup geben. Gut verrühren. In Schraubverschlussflaschen füllen und kalt stellen.

Zubereitung Gurkenlimonade: etwas Gurkensirup in ein Glas geben und mit Mineralwasser auffüllen. Eiswürfeln dazugeben und mit Zitronen- und Gurkenscheiben garnieren.

Für die Gurkendeko: einfach mit einem Schäler Gurkenstreifen herstellen. Diese in Wellenform auf ein Holzspießchen schieben.


 

Und wie versprochen nun auch die Erwachsenen- bzw. Abendversion. Nennen wir ihn mal Gin Gurkos. Oder Ginmonade (tschinmonäd – englisch aussprechen bitte). Oder gefällt euch ein einfallsloses Gurkengin besser? Aber das klingt dann wieder so als ob der Gin aus Gurken gemacht worden wäre 😉 Also doch GinCucumberTonic (nein, viel zu lange). Lieber ein cooles CuGinTonic (Kiutschintonik). Nennt es wie ihr es wollt, vielleicht habt ihr ja sogar noch bessere Vorschläge. Es schmeckt auf jeden Fall wie Gin Tonic mit Gurke ODER Gurkenlimonade mit Gin. Und Tonic.

 

GIN GURKOS ALIAS TSCHINMONÄD (Ginmonade)

Und wer zum Grillen also die alkoholische Version bevorzugt: Gin Tonic mit einem Schuss Gurkensirup ist eine Offenbarung! 🙂 Gin Tonic mit Gurke klingt ungewöhnlich, jedoch der Duft von Gurke regt schon die Geschmacksnerven beim Trinken an.

Zutaten
6 cl Gin
150 ml Tonic Water
Gurkensirup

Zubereitung
Eiswürfel in ein kleines Becherglas füllen und Gin darüber gießen. Nun etwas Gurkensirup (Rezept siehe oben) dazugeben und mit gut gekühltem Tonic auffüllen.

 

Na dann wünsche ich euch schon einmal ein gemütliches, entspanntes, heißes Wochenende mit genügend Erfrischungsmöglichkeiten!

Barbara

Ps: Her mit euren kreativen Getränkenamen 🙂

Nusstorte mit Nutella-Creme

Dieses Rezept MUSS ich euch einfach weitergeben! Ich hab mir nicht gedacht, dass eine Nusstorte mit dieser Nutella-Creme soooo gut schmeckt. Noch dazu, weil ich der größte Nusstorten-Fan aller Zeiten bin – NICHT.

 

 

Aber ich muss hier gleich vorweg sagen: Ich habe ja immer Bedenken, wenn ich Nutella verwende (auch wenn es – leider – ziemlich geilo schmeckt). Wegen dem Palmöl. Grund dafür ist, dass der Plantagenanbau der Ölpalme in ökologisch nicht nachhaltiger Weise durch die großflächige Abholzung des Regenwaldes erfolgt. Es gibt aber mittlerweile einige gute Alternativen zu palmölhaltigem Nutella. Für die Herstellung der ja Natürlich Nougatcreme wird kein Palmöl verwendet (keine Werbung). Also beim Rezept funktioniert genauso eine Nutella-Alternative. Einfach danach abschmecken, wieviel davon in die Creme darf, damit es genug süß schmeckt.

Die Ribisel (Johannisbeer) Marmelade bringt einen fruchtigen Touch in die Torte und relativiert die Süße des Nutellas und passt daher perfekt in die Mitte.

 

 

Der Teig wird perfekt und bleibt beim Backen schön eben.

 

 

Mein Liebster meinte sogar, dass diese Torte nun unter seinen Top 3 sei. Euch kommt das bekannt vor? Da muss ich euch recht geben, das sagt er bei jedem dritten Kuchen. Aber bei dieser Torte glaubte ich es ihm aufs Wort, das sah man an der verspeisten Menge. Das ist ja ein guter Richtwert bei Männern 🙂

 

 

 

Zutaten

für eine Springform 26-28 cm Durchmesser (für eine Springform 20 cm Menge halbieren)

100 g Kochschokolade
50 g Butter
10 Eier
120 + 75 g Zucker
100 g Mehl
4 g Backpulver
110 g Mandeln gemahlen
75 g Walnüsse gemahlen
40 g Haselnüsse gemahlen (nicht alle Nüsse zuhause? Dann einfach 225 g von einer geriebenen Nusssorte wählen)
2 EL Rum
1 Prise Salz

 

für die Fülle:

ca. 6-7 EL Nutella (Nougat-Creme)
5-6 EL Ribisel-Marmelade (Rote Johannisbeer-Marmelade)

 

für die Nutella-Creme: 

100 g Frischkäse natur
400 ml Schlagobers (Sahne)
1,5 Pkg. Sahnesteif
6-7 EL Nutella (gehäuft)

 

zur Deko: Haselnusskrokant

 

Zubereitung

Zubereitung der Torte:

  1. Ofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.
  2. Schokolade und Butter in einem Topf langsam schmelzen lassen, dabei immer wieder umrühren.
  3. Eier trennen. Eiweiß mit Salz anschlagen und nach und nach 120 g Zucker einrieseln lassen. So lange schlagen, bis eine stabile Schneemasse entsteht.
  4. Dotter, 75 g Zucker und Rum sehr schaumig schlagen (3-5 Minuten höchste Stufe). Die geschmolzene Butter-Schokoladen-Mischung unterrühren.
  5. Mehl, geriebene Nüsse und Backpulver in einer extra Schüssel durchmischen und dann zur Schokomasse unterheben.
  6. Zum Schluss noch den Eischnee in die Schokomasse unterheben, so dass alles gut durchmischt ist.
  7. In die Springform (bebuttert und mit Mehl bestaubt) bzw. Tortenring füllen und ca. 50 Minuten backen. Bei der halbierten Menge in einer 20cm Durchmesser Springform ab ca. 30 Minuten Stäbchenprobe. Komplett auskühlen lassen!

Zubereitung der Creme:

  1. Für die Nutella-Creme Schlagobers halb aufschlagen, Sahnesteif unter ständigem rühren einrieseln lassen. Steif schlagen. Frischkäse und Nutella (bzw. Nougat-Creme) unterheben und rasch, aber gründlich durchrühren. Abschmecken, ob es den gewünschten Süßegrad erreicht hat, ansonsten noch etwas Nutella dazugeben. Kalt stellen.

Fertigstellung der Torte:

  1. Den ausgekühlten Tortenboden waagrecht in der Mitte durchschneiden.
  2. Den Tortenboden gut mit Nutella bestreichen (nicht zu dünn). Die Marmelade etwas verrühren und auf die Nutella Schicht verteilen. Den Tortendeckel wieder darauf setzen.
  3. Die Nutella-Creme nun oben auftragen und am Tortenrand schön verstreichen. Mit Haselnusskrokant dekorieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Nusstorte mit Nutella-Creme

Also ihr kommt jetzt nicht drum rum sie auszuprobieren 🙂 Schaut dabei nicht auf die Kalorien, vergesst sie einfach und genießt!

 

 

Gutes Gelingen,

Barbara

 

 

Ombre-Torte mit Heidelbeeren

Ombre-Torten, wie oft habe ich sie schon bewundert!? Und dann hab ich mir immer gedacht: ach, diesen Aufwand sparst du dir lieber. Aber wisst ihr was? Was für ein Aufwand?! Nur weil man 4 Schüsseln für die Creme vorbereiten muss zum Einfärben. Und das mit dem Ombre (Farbverlauf) Effekt ist auch easy aufzutragen. Also wenn das nicht die perfekte Muttertagstorte ist?

 

 

Gemeinsam mit Wiener Zucker habe ich mich das erste Mal über diese Farbverlaufs-Trend Torte getraut. Und es wird definitiv nicht meine letzte sein 🙂 Verwendet habe ich für den Teig den Wiener Zucker Backzucker. Dieser Zucker ist durch seine feine Körnung speziell für alle Arten feiner österreichischer Mehlspeisspezialitäten wie luftiges Biskuit, flaumige Schokomassen oder saftigen Rührteig zu verwenden. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Und der Teig ist tatsächlich traumhaft fluffig! *

Zum Muttertag gab es für Mama meist frisch zubereiteten Kuchen von mir. Meist war es Marmorkuchen, der in der Früh noch schnell gebacken wurde. Dabei ist der Teig jedes Mal aus der Form gequollen und hat sich am Ofenboden richtig schön eingebrannt. Meine Mum hätte sich wahrscheinlich jedes Jahr zum Muttertag gewünscht, dass ich keinen Kuchen backe, damit sie weniger zu putzen hat. 😉

 

 

Auch meine kleine Schwester hat damals mit ihren 8 Jahren schon angefangen zu backen. Sie war kreativer als ich und hat Weihnachtskekse nach ihrem eigenen Rezept für den Muttertag vorbereitet. Der Mürbteig beinhaltete (jedoch) keinen Zucker. Eigentlich bestand er aus Mehl und Butter, manchmal auch mit Nüssen und etwas Zucker. Keine Frage, die ausgestochenen Schneemänner, Sterne & Co. waren essbar. Mit etwas Nutella, oder Marmelade. Ja, und auch hier musste unsere Mum wahrscheinlich stundenlang die entstandene Sauerei wieder beseitigen.

 

 

 

 

Doch bei einem bin ich mir sicher: für alle Mamis zählt nicht die Perfektion der Geschenke. Sondern der Gedanke dahinter. Dass man sich etwas einfallen lassen hat, womit man eine Freude bereiten will.

 

 

 

Zutaten

für 2 Tortenringe 20cm-Durchmesser

für den Teig:
310 g WIENER ZUCKER Backzucker
7 Dotter
1 Pkg. Vanillezucker
150 ml Öl
150 ml Wasser
270 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
7 Eiklar
30 ml Schlagobers (Sahne)

 

für die Topfen-Creme:
750 g Topfen (Quark)
500 g Mascarpone light (oder auch vollfett, wie ihr mögt)
150 g WIENER ZUCKER Puderzucker
100 g Vanillejoghurt
ca. 50 g Heidelbeeren (tiefgekühlt)

 

zum Bestreichen der einzelnen Böden:
200 g Marillenmarmelade (Alternativ: Heidelbeer-Marmelade)
8 EL Rum
8 EL Wasser

für die Deko:
Heidelbeeren, Brombeeren, Minzeblätter, essbare Blüten (z.B. Stiefmütterchen, Wiesenschaumkraut, Borretsch), Baiser

 

Zubereitung

Zubereitung Böden:

  1. Eier trennen und Eiklar steif schlagen. Kühl stellen.
  2. Eier, Wiener Zucker Backzucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren, langsam Öl dazugeben und immer weiterrühren. Wasser kurz unterrühren.
  3. Nun Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Den Schlagobers noch zum Teig geben und nur noch kurz, aber gründlich unterrühren. Den Eischnee unterheben.
  4. Den Backofen auf 175 Grad (Umluft vorheizen).
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die 2 Tortenringe mit je 20 cm Durchmesser daraufgeben. Die Seitenränder befetten und bemehlen. Den Teig je zur Hälfte in die Tortenringe füllen und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  6. Ca. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:

  1. Mascarpone, Topfen und Vanillejoghurt in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen.
  2. Nun Wiener Zucker Puderzucker dazugeben und gründlich unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
  3. Auf einem Topf die gefrorenen Heidelbeeren aufwärmen.
  4. Die Creme vierteln und in vier Schüsseln füllen. In die erste Schüssel kommen 2 EL Heidelbeeren aus dem Topf – gut verrühren, in die nächste Schüssel 1 EL Heidelbeeren und in die dritte Schüssel nur mehr ein klein wenig Heidelbeeren, alles ebenfalls verrühren. Der vierte Teil bleibt weiß. Die vier Teile der Creme sollten nun merkbar unterschiedliche Farbnuancen haben.

Zubereitung der Rum-Marmelade:

  • Marillenmarmelade mit Wasser und Rum kurz aufkochen.

weitere Zubereitung:

  1. Die ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen (ev. mit einem Messer entlang des Tortenrings schneiden, sollte sich der Teig nicht schön lösen). Jeweils horizontal in der Mitte durchschneiden.
  2. Die erste Hälfte auf eine Tortenplatte (oder einen Teller/Platte) stellen und etwas Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen. Darauf wird nun in etwa 2/3 der dunkelsten Heidelbeer-Creme verteilt.
  3. Nun kommt der zweite Boden darauf. Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen, 2/3 der mittleren Heidelbeer-Creme darauf verteilen und den nächsten Boden darauf setzen. Mit dem Rest genauso verfahren und dabei immer die nächst-hellere Creme verwenden. Den letzten Boden darauf setzen und 2/3 der weißen Creme darauf verteilen und schön glatt streichen. Sie soll schon ein schöner Abschluss sein, da hier die Deko kommt.
  4. Für die Außenseite mit der dunkelsten Heidelbeer-Creme beginnen und ca. 3-4 cm am unteren Rand auftragen. Dies kann man entweder mit einem Spritzsack oder mit der Rückseite eines kleinen Löffels geschehen. Die komplette Creme dafür verwenden, dabei muss es noch nicht sauber aufgestrichen werden, das erfolgt dann zum Schluss. Als nächstes die mittel-lila Creme als Anschluss um die Torte streichen bzw. aufdressieren. Für den Abschluss die hellste Creme mit der weißen Creme verrühren und aufstreichen. Mit einer Teigkarte einmal um die Torte streichen und vorsichtig glätten. Hier bildet sich nun der Farbverlauf. Dabei darauf achten, dass sich die unterschiedlichen Farben nicht zu sehr vermischen.
  5. Für die Dekoration mit Brombeeren, Heidelbeeren, Baiser, essbaren Blüten und Minzeblättern dekorieren. Kühl stellen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Ombre Torte mit Heidelbeeren

Und so funktioniert’s:

  1. Torte befüllen:

2. Torte außen grob bestreichen (mit Spritzsack oder der Rückseite eines Kaffeelöffels) und mit einer Teigkarte (oder Winkelpalette) glatt streichen.

3. Dekorieren

Wenn nun jemand Lust bekommen hat: probiert euch doch auch mal daran 🙂

Gutes Gelingen,

Barbara

 

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Typische Babyfarben. Und als 9-Jährige meine absoluten Lieblingsfarben. Pastell-mint, rosa, flieder und weiß. Das steht auch so in jedem Freundschaftsbuch unter “meine Lieblingsfarbe”. Ich konnte mich damals schon nicht entscheiden und fand pastell classy.

 

 

Nein nein, das ist mir nicht geblieben. Nach der “Pastell ist cool-Phase” kam die “Das einzig Wahre: Knallige Farbe!”-Phase. Also gabs ein knallpinkes Fahrrad zur Fahrradprüfung als ich 12 war. So wie ich damals auf das pink stolz war, so peinlich war mir die Farbe 4 Jahre später. Also wurde alles pink/rosa/lila-farbene verbannt und das Fahrrad musst umlackiert werden. Auf silber. Denn was mit 16 angesagt war: schwarz, weiß, grau.

10 Jahr später wünschte ich mir mein pinkes Fahrrad wieder zurück. Ich fragte mich, was mich damals geritten hatte, dass ich es umlackiert habe (ok, Papa hat es umlackiert). Da es aber eh schon nicht mehr wirklich verkehrstauglich war, musste ein neues her. Und die Farbe? Rosa. Mit weiß. Und braun.

 

 

Und jetzt habe ich all diese pastell-rosaroten Aufbewahrungsdosen, pinke Jausen-Tupperdosen, rosa Kartonschachteln. Rosa rocks.

Und wenn man nun noch superknusprige Schoko-Cookies darin verstaut, dann sieht das gleich noch schicker aus. Oder andersrum: Die Kekse schmecken gleich noch besser 😉

Mir ist es wichtig, dass Cookies schön knusprig sind. Deshalb auch unbedingt nach dem Auskühlen gut verstauen. Mit diesem Rezept gelingt euch das Knuspern sicher und die Kinder werden es lieben!

 

Zutaten

200 g Butter

180 g Zucker

2 Eier

200 g Zartbitter Kuvertüre (oder Kochschokolade)

100 g Mandeln gerieben

240 g Dinkelmehl glatt (oder Weizenmehl)

3/4 Pkg. Backpulver

2 Prisen Salz

1/2 TL Zimt

 

Zubereitung

Kuvertüre mit einem Messer mittelfein hacken. Größere und kleiner Stückchen wären optimal.

Butter und Zucker cremig schlagen. Die Eier einzeln dazugeben und gut verrühren. Die gehackte Schokolade und die geriebenen Mandeln gemeinsam unterrühren. Zu guter Letzt Mehl, Backpulver und Salz untermengen und den Teig glatt rühren.

Den Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Mithilfe eines kleinen Löffel aus der Masse kleine Häufchen formen und mit etwas Abstand auf ein Blech mit Backpapier geben. Die Kekse gehen beim Backen dann richtig schön auseinander und nehmen die runde Form an. Im Backofen je nach Größe ca. 10-15 Min. knusprig backen.

Herausnehmen und auskühlen lassen. Dann die übrigen Cookies auf die gleiche Weise backen. Es ist auch möglich 2 Backbleche vorzubereiten und gleichzeitig die Kekse zu backen. Auskühlen lassen und in eine gut schließenden Dose geben. Die Cookies könnten (theoretisch, wenn sie nicht vorher aufgegessen werden) etwa 3 Wochen aufbewahrt werden.

Hinweis: die Zutaten sind für ca. 35 Stück. Wer nicht so viele Kekse benötigt, einfach Menge halbieren!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Superknusprige Schoko Cookies

Und wer noch ein Geschenk oder Mitbringsel braucht: Dose mit Kekse sieht doch nett aus oder?

 

Noch ein kleiner Hinweis, woher ich die Keramikdosen und Verpackungskartons her hab: Einfach bei meinem Muttertags-Artikel vom Max.center nachlesen! Vielleicht werdet ihr ja auch hier fündig, wer noch eine Geschenksidee für den Muttertag braucht!

 

Schönes Knuspern,

Barbara

 

Mohnkuchen mit Eierlikör-Creme

Mit was ich euch schon länger nicht mehr versorgt habe: Mohn!! Das kann ja gar nicht sein. ICH LIEBE MOHN.

 

 

Und auch wenn der Mohnkuchen alleine schon saftig genug gewesen wäre: Eierlikör-Creme on top – everything is perfect!

Ich habe sogar einige Umstyle-Möglichkeiten für euch, denn der Kuchen ist sehr wandelbar bzw. individuell einsetzbar!

 

 

VARIANTE 1: Bei diesem Rezept könnten ihr theoretisch auch eine Osterlamm-Form zusätzlich damit befüllen. Es ist genug Menge für Osterlamm UND Kastenform.

VARIANTE 2: Oder aber ihr wollt es festlicher: Dann gebt den Teig in eine Springform und verteilt die Creme oben drauf! Ev. noch ein paar Marzipan-Eier oben drauf und fertig ist die Ostertorte!

VARIANTE 3: Oder will es jemand lieber als Dessert? Mohnkuchen etwas zerbröseln und abwechselnd mit der Creme in Gläschen füllen. Mit Eierlikör toppen. Der schwarz-weiß Kontrast sieht im Glas super aus.

Na dann: gleich mal ausprobieren, ich bin gespannt für welche Variante ihr euch entscheidet 🙂

 

Zutaten

für den Teig:

3 Eier

1 Becher Joghurt (Becherinhalt umfasst 250 ml)

1 Becher Zucker

1 Becher Öl

1 Becher Wasser

2 Becher Mohn

2 Becher Mehl

1 Pkg. Backpulver

 

für das Topping:

200 g Frischkäse

250 g Topfen

100 ml Eierlikör

70-100 g Staubzucker (je nach Frischkäseart, unbedingt abschmecken)

 

Zubereitung

1. Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen und eine große Kastenform befetten und bemehlen.

2. Eier gemeinsam mit dem Zucker schaumig aufschlagen.

3. Öl unterrühren. Wasser und Joghurt dazugeben und noch einmal kurz durchrühren.

4. Backpulver mit Mehl und Mohn vermischen und in die Ei-Masse dazugeben und nur solange unterrühren bis alles schön vermengt ist.

5. In die Kastenform füllen und bei 170 Grad ca. 45 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen! Sollte die Teigmenge zuviel sein, einfach in 2 Kastenformen füllen, dann habt ihr am nächsten Tag auch noch Kuchen über.

6. Für die Creme einfach alle Zutaten gut miteinander vermengen

7. Auf den komplett ausgekühlten Kuchen streichen und mit etwas Eierlikör oder Mohn toppen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: MOHNKUCHEN MIT EIERLIKÖR-CREME

 

 

Viel Spaß beim Backen,

Barbara

Osterlamm mit Mohn

Ostern ohne Osterlamm? Bis zu diesem Jahr war das absolut kein Problem für mich.

 

 

Der Arsch zu trocken, der Kopf zu trocken, Bruststück zu trocken und das dazwischen: da sind 2 Stücke die man mit etwas Milch schon runterwürgen  essen konnte.

Für mich war also der ganze Hype um das Osterlamm nicht nachvollziehbar. Noch dazu, wenn es schon am Karfreitag gebacken wurde und dann am Ostersonntag auf dem Tisch landete.

Das größte Glück vom Lamm war noch die Weihe in der Kirche mit Weihwasser. So hatte es letztendlich doch noch eine kleine Chance, dass es saftig wurde.

Für mich war also klar: es musste eine neue Version vom Osterlamm her.

 

 

Wieso also Mohnkuchen? Weil ich schwarze Schafe mag. Also gibt es ein kleines schwarzes Lämmchen, saftiger es nicht sein könnte. Und was mir dabei am meisten gefällt: es ist vegetarisch und niemand muss dafür sterben 😉

Dann verrate ich euch gleich mal das Rezept!

 

Zutaten

für den Teig:

1 Ei

1/2 Becher Joghurt (Becherinhalt umfasst 250 ml)

1/2 Becher Zucker

1/2 Becher Öl

1/2 Becher Wasser

1 Becher Mohn

1 Becher Mehl

1/2 Pkg. Backpulver

10 ml Eierlikör (optional)

 

für die Deko: 

Schokoglasur (dr.oetker)

(oder aber ca. 40 g Schokolade + 1 EL Palmfett)

Mohn

Schleifchen

 

ZUBEREITUNG

1. Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen und eine große Kastenform befetten und bemehlen.

2. Eier gemeinsam mit dem Zucker schaumig aufschlagen.

3. Öl unterrühren. Wasser und Joghurt (und Eierlikör) dazugeben und noch einmal kurz durchrühren.

4. Backpulver mit Mehl und Mohn vermischen und in die Ei-Masse dazugeben und nur solange unterrühren bis alles schön vermengt ist.

5. In die Kastenform füllen und bei 170 Grad ca. 45 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen! Sollte die Teigmenge zuviel sein, einfach den Rest in eine kleine Form füllen, dann habt ihr für den gleichen Tag auch noch etwas zu naschen.

6. Auskühlen lassen. Schokolade schmelzen lassen und das Lamm damit übergießen. Mit Mohn bestreuen und ein Schleifchen umbinden.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Saftiges Osterlamm mit Mohn

 

Dann wünsche ich euch schon mal ein schönes Osterwochenende und viel Erfolg beim Backen,

Barbara

Marillen Topfen Germtaschen - Aprikosen Quark Hefetaschen 😉

Wenn ihr beim Bäcker vor der Theke steht und ihr müsstet euch zwischen Nuss-Schnecke, Mohnkrone, Marillenschifferl oder Apfelstrudel entscheiden. Was würdet ihr nehmen? Ich weiß ja schon lange vorher was ich will. Nämlich einen Apfelstrudel! Da bin ich mir schon bei der Autofahrt sicher und sogar schon beim Aufstehn weiß ich genau was ich will. […]

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Vanille-Kirsch Topfen-Hefezopf

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Polenta Topfen Auflauf {GAST-BEITRAG von Cooking Catrin}

Zum Frühlingsstart habe ich erstmals eine Bloggerin bei mir zu Gast. Catrin von Cooking Catrin bringt mir heute – wie könnte es anders sein – einen Polenta Topfen Auflauf mit! Allein beim Namen läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen! (wartet erst auf die Bilder).

Catrin ist mittlerweile eine der routiniertesten und sicher auch fleißigsten Food Bloggerinnen hier in Österreich. Und wahrscheinlich ist euch der Name sicher nicht mehr ganz unbekannt. Um etwas mehr von ihr zu erfahren, habe ich ihr einige Fragen gestellt.

Ich blogge, weil…   kochen und backen meine absolute Leidenschaft ist. Durch meinen beruflichen Background (ich habe Medien- & Kommunikationswissenschaft sowie Kulturwissenschaften studiert) und danach im Online-Marketing Bereich gearbeitet. Das war dann in meiner Karenz (im Sommer 2014) eine logische Schlussfolgerung diese beiden Themen zusammenzulegen. Geplant war das natürlich nicht so, sondern als nettes Hobby für mich. Gekommen ist es ganz anders sodass wir das heute hauptberuflich machen (mein Lebensgefährte macht unsere Fotos) und wir uns im vorigen Jahr den Traum vom eigenen Kochstudio verwirklicht haben; 

Dein Lieblingsrezept ist…  Kann ich dir leider echt nicht beantworten, ändert sich ständig. Ein paar Sachen ziehen sich durch. Meine nackerte Topfentorte war einer der ersten Naked Cakes damals, der zieht sich irgendwie durch; Aber grundsätzlich liebe ich das Backen fast noch mehr als Kochen. Ich stehe auf unkomplizierte und raffinierte Rezepte und probiere ja immer ganz viel aus. Quiche ist auch ein wichtiges Thema bei mir.
 
Deine Lieblingszutat: Das ist schwer – Kräuter sind bei mir oft dabei und bei Süßem: Beeren.
 
Wieviele Rezepte machst du durchschnittlich in einer Woche? Viele, viele! Wir stehen fast täglich im Kochstudio und machen in einem starken Monat oft bis zu 10.000 Food-Fotos. Bei mir geht jeden Tag ein neues Gericht online, daher würde ich sagen mindestens sieben – meist aber mehr. Im Studio halte ich ja auch Workshops ab, wir fotografieren viele Tischdekorationen und Themenmenüs.
 
Wie siehst du die Zukunft für dich und deinen Blog? Gute Frage. Voriges Jahr war super-turbulent bei uns. Also im positiven Sinn: eigenes Buch, Bau des Kochstudios, Eröffnung, ein Magazin, noch ein Bookazine Projekt… Daher freue ich mich wenn´s her mal ruhiger wird; Richtig ruhig kann ich eh vom Naturell her nicht, aber frag mich bitte im Dezember nochmals denn mir fallen sicher noch 1.000 Sachen heuer ein. Grundsätzlich sehe ich den Weg guter Blogs in Richtung Onlinemagazine, da nehme ich meinen nicht aus. Und ich lasse mich natürlich immer überraschen was kommt.

 

Und folgendes Rezept hat mir die gebürtige Salzburgerin mitgebracht: Topfenauflauf mit Polenta. Ich habe ihn selbst schon nachgebacken und es trifft genau meinen Geschmack! Also noch einige Topfen-Fans unter euch sind: AUSPROBIEREN 🙂

Zutaten

350 g Topfen

475 ml Milch

25 g Butter

70 g Polenta

3 EL Staubzucker

1 Pkg. Vanillezucker

Zesten einer halben Zitrone

3 Eier {Größe L}

3 EL Staubzucker

Butter zum Ausfetten der Form

 

Zubereitung

Den Backofen auf 175° Grad Umluft vorheizen.
Die Milch mit der Butter aufkochen lassen: Vanillezucker und drei Esslöffel Staubzucker einrühren. Die Polenta einrühren und etwas einköcheln lassen.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit drei Löffeln Staubzucker aufschlagen.Den Topfen und die Eidotter mit der Polenta glatt rühren. Den Eischnee unterheben.
Die Masse in eine gebutterte Form füllen und im vorgeheizten Ofen für 50 Minuten backen.

Tipp: Dazu passt Apfelsauce oder auch ein Apfel- oder Birnenchutney.

 

Liebe Catrin, schön dass du hier zu Besuch warst und diese tolle Nachspeise mitgebracht hast!

Dann wünsche ich schon mal viel Freude damit beim Nachbacken!

Gutes Gelingen,

Barbara

Gesunde Bananen-Schokotorte – ohne Zucker, ohne Mehl

Eine gesunde Bananen-Schokotorte??? Ist das ihr Ernst? Ohne Zucker, ohne Mehl? Macht sie jetzt auch einen auf: Zucker ist böse? Jetzt ist sie also auch auf diesen Hälsy-Food Trend aufgesprungen.

 

 

Ich habe den Hype um das gesunde Backen schon mitbekommen – und mich geweigert mitzuschwimmen in dieser Masse. Wenn schon ein Kuchen, dann soll er auch gut schmecken, es muss Zucker sein und viel Schokolade. Und nicht all diese Mehl- und Zucker-Austauschzutaten, die kein Schwein niemand zuhause, geschweige denn davon jemals gehört hat (Teffmehl, was ist das?????).  ABER, auch wenn ich meinen eigenen Dickkopf habe: ich lasse mich gerne von Gegenteiligem überzeugen. Ich hab nur eine Bedingung: es muss sagenhaft toll schmecken! Und so habe ich mir eines dieser gehypten, gesund backen-Backbücher gekauft.

Für eine Bastelparty meiner Schwester sollte ich also Kuchen mitbringen, mit der Anforderung, dass kein Zucker darin enthalten ist. Ihre Arbeitskolleginnen verzichten in der Fastenzeit auf Zucker (sehr löblich, die schaffen das wenigstens. Ich kenne da ja jemanden, der hat schon ein paar Sonntags-Joker gebraucht 😉 ). Also das neuerworbene Backbuch durchgeblättert. Und durchgeblättert. Und gestaunt wieviele dieser Zutaten ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Das Buch wieder zugeschlagen und im Bücherregal verstaut. Ich wollte nicht mehr außer Haus und war auch nicht gewillt Kokosblütenzucker, Kokosirgendwas und sonstnochwasMehl zu kaufen. Es musste also auch einfacher gehen. Und so begann mein Experiment.

 

 

Was ich schon wusste war: Datteln süßen auf natürliche Weise und ich habe sie immer zuhause – so wie auch Banane. Diese mussten also auf meine Liste. Backkakao als Alternative zu Schokolade und anstatt Mehl kommen Nüsse dazu. Und ich hatte schon ewig Kokosmus in meinem Schrank, endlich Zeit damit etwas anzufangen. Und da ich die Mandeln nur im Ganzen zuhause hatte, warf ich alle Zutaten einfach in meinen Mixaufsatz der Kenwood Küchenmaschine. Easy peasy, das kann jeder 🙂

Nach anfänglichen Angstzuständen der Kuchen könnte nie im Leben einen festen Aggregatzustand annehmen kann ich entwarnen: Nach 45 Minuten ist der Kuchen einfach perfekt! Ihr werdet überrascht sein wie saftig und leicht der Kuchen schmeckt! Ich freu mich jetzt schon wenn ihr ihn ausprobiert. Die Mädls von der Bastelparty-Runde waren auf jeden Fall nicht abgeneigt und so kamen schon ein paar Rezeptanfragen.

Bitte sehr die Damen: Gsunder Bananenkuchen mit Mascarponehaube! 🙂

 

Zutaten

für den Teig

6 Eier

250 g Datteln entsteint

200 ml Wasser

35 g Kakaopulver

1 Banane

1-2 EL Kokosmus

100 g Mandeln (ganz oder gehackt, je nach Mixer)

100 g Walnüsse grob gehackt

 

für das Topping

2 Bananen

150-180 g Mascarpone (Alternativ: 150 ml Schlagobers)

1-2 EL Agavendicksaft oder Honig

Kakaopulver

 

Zubereitung

1) Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen. Boden einer ca. 24 cm Springform mit Backpapier auslegen bzw. Form einfetten.

2) Eier trennen und Eiweiss zu Eischnee schlagen. Alle restlichen Zutaten (Dotter, Datteln, ganze Mandeln, Wasser, Kakaopulver, Banane, Kokosmus, Walnüsse) in einen Mixer geben (ich habe den Mixer Aufsatz der Kenwood Küchenmaschine) und gut pürieren. Das ganze kann dann schon ca. 5 Minuten püriert werden, bis es ganz fein wird. Man kann das ganze auch mit einem Smoothie-Mixer oder Pürierstab probieren. Hauptsache ist, dass alles schön klein wird.

3) Den Dattel-Kakao-Masse nun unter den Schnee heben und gut vermischen.

4) Teig in die Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Schiene für ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen.

5) Bananen in Stücken schneiden auf der Torte verteilen. Mascarpone (bzw. steif geschlagenes Obers) mit dem Agavendicksaft bzw. Honig verrühren und auf den Bananenstücken verteilen. Mit etwas Kakaopulver bestreuen.

Hinweis: wenn man die Torte in einer 26 cm Springform backt verringert sich die Backzeit je nach Ofen um ca. 5-10 Minuten! Einfach kurz Stäbchenprobe machen! Ich empfehle hier aber eher eine 24er Springform!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Gesunde Bananen-Schokotorte – ohne Zucker, ohne Mehl

 

 

 

Zusammengefasst flippe ich also deswegen aus:

  • schmeckt obergeilomeilo!
  • ohne Zucker, trotzdem merkt man es nicht
  • alles in den Mixer, ganz meine Welt. Sehr schnell gemacht
  • ich hab nichts gegen Mehl, aber sollte jemand eine Unverträglichkeit haben: der Kuchen ist auch für euch!
  • diese Banane-Schoko-Kombi mit Mascarpone Haube ist einfach göttlich
  • so saftig!!

Probiert es aus und lasst euch überraschen wie geil gesund schmeckt!

Gutes Gelingen,

Barbara

 

Backen mit Tee – mein Backbuch

Einige von euch haben sich hier eventuell schon mal den Abschnitt “Über mich” durchgelesen.

Der erste Satz davon ist: “Meine Lieblingsbücher in der Kindheit? Kochbücher. Vor allem Backbücher. Aber nur mit Bildern! Ich hatte meine Lieblingsseiten: Lebkuchenhaus, Baumkuchen, Rehrücken! Immer und immer wieder! Ich wollte auch so ein Buch schreiben. … Der Blog soll nun eine (meine) Rezept-Sammlung werden. Um euch in meine Backwelt mitzunehmen.. und um euch die Rezepte zugänglich zu machen… Und natürlich: Um mir später mein eigenes Backbuch zu machen. Denn wie ihr nun wisst: Ich wollt ja schon immer Kochbuchautor werden 🙂”

Das habe ich mit jenem Hintergedanken geschrieben, dass ich mir irgendwann einmal ein Fotobuch mit meinen Rezepten machen kann. Und dieses einzige Exemplar sollte dann in meiner Küche stehen. Nicht im Traum habe ich daran gedacht, dass es tausende Exemplare geben würde. Von einem Verlag unter Vertrag genommen. In professionellstem Einband. NIE IM LEBEN. Und jetzt sitze ich da und blättere in meinem eigenen Buch. Holly sh***!

Vor einem halben Jahr war ich mitten im Hochzeits-Endspurt, als mich eine Mail von Mirjam vom Topp-Verlag erreichte – mit der Frage, ob ich mir vorstellen könnte ein eigenes Backbuch zum Thema “Backen mit Tee” zu schreiben. Abgabetermin: Ende September. Ich verschwendete keine Sekunde das Ernst zu nehmen. In zwei Wochen wurde geheiratet und anschließend ging es sofort in die Flitterwochen. Mir würde also nur ein einziges Monat bleiben 35 Rezepte mit Tee zu kreieren. No chance. Ich musste absagen.

Aber ich machte die Rechnung ohne meinen zukünftigen Ehemann. Während ich in Gedanken die Absage formulierte, ging er schon die ersten Rezeptideen durch.

Klar, ich hatte einen Lieblingskuchen, der saftiger nicht sein konnte, da er eine Tasse Früchtetee beinhaltete. Aber 35 Rezepte?! In einem Monat??? Wer würde das alles essen???? Das war meine größte Sorge! (also insgeheim war ja meine größte Sorge, dass diese 35 Kuchen ICH alle essen würde. Und hatte gar nicht so unrecht, immerhin musste ich aus Qualitätsgründen einiges durchkosten. Und wer mein “kosten” kennt, der weiß wieviele Stück dies von einem Kuchen sind 😉 ).

Einige Recherchearbeiten später, und nachdem mir mein Fast-Ehemann und meine Schwester die größtmögliche Unterstützung zusicherten war schließlich meine Antwort: Ja, ich will!!!! So sagte ich diese 3 Worte nicht nur vor dem Altar sondern schrieb sie auch dem Verlag.

13 sollte meine Glückszahl werden. Ich hatte am 13. August den schönsten Tag meines Lebens und exakt ein halbes Jahr später – 13. Februar – war der Erscheinungstermin festgelegt.

Dazwischen gab es unendlich viele Kuchen. Und Torten. Und Gebäck. Es gab lange Nächte und Wochenenden mit bis zu 14 verschiedenen Kuchen. An einem Wochenende! Ihr könnt euch also vorstellen wie es in der Küche derweil aussah: es herrschte durchgehend ein ziemliches Chaos, ich sah keine Notwendigkeit Mehl und Zucker zu verstauen – sie waren sowieso im Dauereinsatz.

Durch dieses Backbuch habe ich die Liebe zu Tee im Kuchen entdeckt. Mir ist es unerklärlich, wie ich bisher nur z.B. ohne Earl Grey auskommen konnte. Der Geschmack von diesem Schwarztee harmoniert unglaublich gut in Rührteigen! Und diese extra fruchtige Note von Früchtetee! Aber am besten ihr überzeugt euch selbst!

 

nun EIN PAAR DETAILS ZUM BUCH:

 

 

 

 

Aromatischer Tee kombiniert mit süßem Kuchengenuss eröffnet eine ganz neue Vielfalt des Backens. Noch nie haben sich zwei so gut ergänzt.

Ob Kräuter-, Früchte-, Schwarztee, Chai oder Matcha, jede Teesorte lässt sich auf unterschiedlichste Arten mit Teigen und Cremes kombinieren. Auf sechs Kapitel aufgeteilt finden sich abwechslungsreiche Köstlichkeiten wie die Earl-Grey-Schokoladen-Torte, raffinierte Matcha-Schnecken, exotische Mangoküchlein, eine gedeckte Apfel-Chai-Tarte und vieles mehr.

Ihr findet außerdem Wissenswertes über jede Teesorte sowie die deren Ziehzeiten.

 

 

 

 

 

 

Gebundene Ausgabe: 96 Seiten

  • Verlag: Frech; Auflage: 1 (13. Februar 2017)
  • 35 Rezepte in den Kapiteln:
    • Matcha
    • Earl Grey
    • Chai-Tee
    • Früchtetee
    • Kräutertee und
    • Tee-Kombinationen
  • ISBN-10: 3772480357
  • ISBN-13: 978-3772480355

Wenn ich eure Neugier nun wecken konnte: Bei Thalia Österreich und Thalia Deutschland könnt ihr das Buch online bestellen!

Kleiner Einblick:

 

 

 

Tiramisu-Schnitten

Nachdem einige von meinen lieben Instagram-Followern nach diesem Rezept gefragt haben, kann ich es euch natürlich nicht verheimlichen! Also ich WILL ich es euch gar nicht verheimlichen.

Diese Tiramisu-Schnitten sind nämlich der heimliche Star auf der Kaffeetafel. Ich kenne nur wenige Leute, die sich bei Tiramisu zurückhalten können. Und ich habe wahrscheinlich den Vorsitz all dieser Tiramisu-Liebhaber! Für mich persönlich gibt es nämlich kein besseres Dessert auf Erden! Und da liegt es nahe, dass es dieses italienische Dessert auf die Kaffeetafel schaffen musste! Gebettet auf einem zarten Ölteig (zart? Kann ein Kuchenteig zart sein? Aber wenn ihr reinbeißt, dann wisst ihr was ich mit zart meinte) machen sich diese in Kaffee und Rum getunkten Biskotten samt dieser herrlichen Mascarpone Creme und Kakaopulver einfach herrlich.

Eigentlich wollte ich euch ja ein ganz ein anderes Rezept präsentieren. Das war zumindest der Plan am Anfang dieser Woche. Und mein Plan war ziemlich gut. Und der Kuchen äußerst fotogen (wenn er denn je eine Kamera gesehen hätte). 😉

Ich habe am Montag gebacken und einfach alles alleine aufgegessen. (Das ist jetzt kursiv geschrieben, weil ich mir sicher bin, dass ihr kursiv schlechter lesen könnt und euch daher nicht wundern müsst, wie sie einfach einen ganzen Kuchen alleine essen konnte).

 

 

Aber ich muss euch beruhigen: nein nein, nicht an einem Tag!!!! Ich habe dafür schon 2 Tage gebraucht. Am Anfang nur zum Kosten als der Kuchen noch warm war. Dann eine Stunde später, um sicher zu gehen, dass er auch ausgekühlt noch herrlich schmeckt. Bestanden. Aber nachdem er jetzt angeschnitten vor mir stand, war die Hürde ziemlich nieder einfach ein weiteres Stück zu verkosten. Wie das dann so weiterging könnt ihr euch sicher vorstellen oder?

Ich bewundere ja immer diejenigen, die sich mit einem Stück zufrieden geben können. Ein Stück Schokolade. Ev. ein zweites. Schokoladentafel wieder verstaut und gut wars. WOHER HABEN DIE DIESE ZURÜCKHALTUNG? Also ich muss das ja dann aufessen. Ganz. Hab ich von meinem Dad. Alles. Sofort und ganz.

Tja, und so ging es mir mit diesem Kuchen. Achso, ihr meint, dass ich ev. nur die halbe Menge gemacht hab?! Einen kleinen Kinderkuchen quasi. Haha, nein nein. Das war schon die Erwachsenenportion 😉 Jetzt kennt ihr meine Superkraft!

Bei den Tiramisu-Schnitten würde es ähnlich verlaufen. Da habe ich aber zum Glück einen Weg gefunden das zu verhindern. Meine Familie wird damit umgehend versorgt.

Zutaten

für eine Blechgröße 29x42cm

für den Teig:

3 Eier
250 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
125 ml Öl
125 ml Wasser
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

30 g Backkakao

 

für die Biskotten-Schicht:

3 Tassen Kaffee
2 EL Rum
1 Packung Biskotten (Löffelbiskuit)

 

für die Creme:

500 g Mascarpone
100 ml Schlagobers
200 g Vanillejoghurt
100 g Staubzucker

Backkakao zum Bestreuen

 

Zubereitung

1) Die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Öl einlaufen lassen und gut weiterrühren. Je länger man rührt, umso luftiger wird der Boden. Wasser langsam unterrühren. Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen und unterrühren. Teig auf ein Blech streichen und bei 180 Grad ca. 20-25 Minuten backen.

2) Für die Creme Mascarpone glatt rühren, Staubzucker und Vanille-Joghurt einrühren. Schlagobers steif schlagen und unterheben.

3) Die Kaffee-Rum Mischung in einer flachen (Tupper-)Schüssel zubereiten.

4) Den Boden mit ca. 4-5 EL Creme bestreichen. Biskotten nur kurz in das Kaffee-Rum Gemisch tauchen und darauflegen. Mit der restlichen Creme bestreichen.

5) Mit Kakaopulver bestreuen und kalt stellen.

TIPPS UND TRICKS:

Ich verwende bei den Biskotten immer die dünne Version (zb. Manner Biskotten). Die original italienischen Biskotten finde ich für den Kuchen eher weniger geeignet. Was auch wichtig ist: Die Biskotten wirklich nur kurz in die Kaffee-Rum-Mischung tunken. Sie dürfen sich nicht zu sehr damit ansaugen, ansonsten wird der Kuchen zu wenig kompakt. Die Tiramisu-Schnitten einige Zeit durchziehen lassen (zb über Nacht im Kühlschrank bzw. in einem kühlen Raum).

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Tiramisu Schnitten

Dann schon mal ein frohes Nachbacken!

Barbara

 

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