Bananenbrot ohne Zucker

  1. Als Kind habe ich ständig “Jan und Julia” gelesen. Ich liebte die Bücher. In Wahrheit ging es um nichts, ABER: sie aßen zum Frühstück immer Bananenbrot. Das klang damals in meinen Ohren schon ziemlich sexy. Für mich war es einfach Brot, das Banane beinhaltete. Es sah auf den gezeichneten Fotos immer sehr flauschig aus, ich musste sowas haben.

 

 

Und dann dauerte es tatsächlich 25 Jahre bis ich mir mein eigenes Bananenbrot gebacken habe. Ich habe mich dabei für eine zuckerfreie Variante entschieden – Jan und Julia hätten es sicher gemocht 😉

Für Bananenbrot gibt es ja tatsächlich 5 Millionen verschiedene Rezepte. Ich habe mir sicher 15 durchgesehen, jedes Rezept beinhaltet unterschiedliche Zutaten. Ich habe mich schlussendlich für eine zuckerlose Variante entschieden, mit jenen Zutaten, die ich zuhause hatte und einfach gefühlsmäßig zu einem Teig verarbeitet.

 

 

Da also gesunde Süße enthalten ist sowie auch Leinsamen und Haferflocken, würde ich behaupten, dass es ein frühstückstauglicher “Kuchen” ist. Denn das hat mich eigentlich immer verwirrt. BananenBROT. Wie? Ist das jetzt tatsächlich Brot? Oder ist es ein Kuchen, der den falschen Namen trägt?

Ich kann mich jetzt plötzlich auch nicht mehr entscheiden. Aber eher auf der Seite des Kuchens 🙂

Für das Bananenbrot habe ich tatsächlich fast alle Zutaten einfach in den Mixaufsatz der Küchenmaschine gegeben – also quasi in den Smoothiemixer. Der Teig ist dann ruckzuck fertig. Nur noch den Rest unterrühren und fertig – ab in den Ofen. Und dieser Bananenduft – einfach herrlich.

 

 

Ich bin jetzt großer Bananenbrot-Fan. Das Rezept habe ich jetzt schon 3 Mal getestet und optimiert. Für meinen Geschmack ist es jetzt perfekt. Saftig und knusprig in einem!

 

Zutaten

2 Eier
3 Bananen (reif)
40 g Datteln
60 g Kokosblütensirup (alternativ Agavendicksaft)
70 g neutrales Öl
50 g Haferflocken
30 g Leinsamen (geschrottet)
1 Prise Salz
1 TL Zimt
4 EL Joghurt
250 g Mehl (Dinkelmehl, glatt)
1/2 Pkg. Backpulver
50 g Walnüsse grob gehackt
25 g Kochschokolade

1 kleine Banane bzw. 1/2 große Banane zum Unterheben für den Teig

 

Zur Deko:

1 kleine Banane

etwas Kristallzucker

 

Zubereitung

Alle Zutaten außer Mehl, Backpulver und Walnüsse in einen Mixaufsatz (zB der Kenwood Küchenmaschine oder Pürierstab) geben und gut pürieren.

(Kein Mixer bzw. Pürierstab zuhause? Dann einfach die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit einem Mixer alle Zutaten außer Mehl verrühren.)

Die Masse in eine Schüssel geben und Mehl und Backpulver unterrühren. Walnüsse und Schokolade grob hacken und im Teig untermischen. Eine kleine Banane (oder 1/2 große Banane) in kleine Stücke schneiden und unter dem Teig heben.

Eine Kastenform ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

Masse in die Kastenform geben. Eine kleine Banane in Scheiben schneiden und auf dem Teig in 2er Reihe verteilen. Ca. einen Esslöffel Kristallzucker über die Bananenscheiben streuen. Das sorgt für leicht karamellisierte Bananen auf dem Bananenbrot.

Für ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Hinweis:  Wenn die Zutaten in einen Standmixer kommen, kann auch ungeschrotteter Leinsamen verwendet werden.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Bananenbrot ohne Zucker

Lasst es euch schmecken,

Barbara

Selbstgemachte Gurken-Limonade (Gurken-Sirup)

Zum richtigen Sommerauftakt gibt es von mir das passende Getränk dazu! Nichts ist an einem heißen Sommertag/ -abend besser als eine leckere Erfrischung. Gurken-Limonade klingt vielleicht auf den ersten Blick experimentell, aber ich kann euch sagen: sooooo gut, give it a try.

Nachdem das Wochenende bevor steht: wie wäre es mit einer Einladung zur Grillparty? Freunde einladen, Zutaten besorgen und noch schnell diesen Gurkensirup zaubern. Je nachdem wer auf der Einladungsliste steht, ich habe für euch eine Erwachsenen- als auch Kinderversion für euch! Kinderversion klingt jetzt vielleicht etwas uncool. Denn die selbstgemachte Gurken-Limo ist nicht nur was für Schwangere oder Kinder.

 

 

Es gibt von mir als Kind mehrere Fotos, wo mein Gesicht hinter einer Gurken-Salat-Schüssel verschwunden ist. Ich liebte es das Essigwasser vom Gurkensalat auszutrinken. Und diese Gurkenlimo ähnelt dem mehr als man denkt. Nur ohne Salat. Und Essig. Also eigentlich nur Gurkenwasser, Zucker. Ich wusste als Kind ja schon was gut ist 😉

 

Zutaten Gurkensirup

1 Gurke

50 g Zucker
1 Prise Salz
110 ml Wasser
110 g Zucker
100 ml Zitronensaft, frisch gepresst
Mineralwasser
einige Blätter Basilikum

Eiswürfeln

 

Zubereitung

  1. Läuterzucker herstellen: 110 ml Wasser und 110 g Zucker in einem Topf zum Kochen bringen bis der Zucker zergangen ist. Auskühlen lassen.
  2. Gurke schälen und in Scheiben schneiden. Gurkenscheiben mit Zucker und einer Prise Salz vermischen und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.
  3. Den Gurkensaft, der sich nun gebildet hat, in einem Gefäß schon einmal auffangen.
  4. Die Gurkenscheiben zerkleinern (Moulinette, Speedy Boy von Tupperware) und auf ein Sieb geben. Das Gefäß mit dem gewonnen Saft unterstellen. Die zerhackten Gurken mit einem Löffel gut ausdrücken.
  5. Den gewonnenen Gurkensaft mit dem Läuterzucker und dem Zitronensaft gut vermischen
  6. Die Basilikumblätter klein schneiden und ebenfalls in den Gurkensirup geben. Gut verrühren. In Schraubverschlussflaschen füllen und kalt stellen.

Zubereitung Gurkenlimonade: etwas Gurkensirup in ein Glas geben und mit Mineralwasser auffüllen. Eiswürfeln dazugeben und mit Zitronen- und Gurkenscheiben garnieren.

Für die Gurkendeko: einfach mit einem Schäler Gurkenstreifen herstellen. Diese in Wellenform auf ein Holzspießchen schieben.


 

Und wie versprochen nun auch die Erwachsenen- bzw. Abendversion. Nennen wir ihn mal Gin Gurkos. Oder Ginmonade (tschinmonäd – englisch aussprechen bitte). Oder gefällt euch ein einfallsloses Gurkengin besser? Aber das klingt dann wieder so als ob der Gin aus Gurken gemacht worden wäre 😉 Also doch GinCucumberTonic (nein, viel zu lange). Lieber ein cooles CuGinTonic (Kiutschintonik). Nennt es wie ihr es wollt, vielleicht habt ihr ja sogar noch bessere Vorschläge. Es schmeckt auf jeden Fall wie Gin Tonic mit Gurke ODER Gurkenlimonade mit Gin. Und Tonic.

 

GIN GURKOS ALIAS TSCHINMONÄD (Ginmonade)

Und wer zum Grillen also die alkoholische Version bevorzugt: Gin Tonic mit einem Schuss Gurkensirup ist eine Offenbarung! 🙂 Gin Tonic mit Gurke klingt ungewöhnlich, jedoch der Duft von Gurke regt schon die Geschmacksnerven beim Trinken an.

Zutaten
6 cl Gin
150 ml Tonic Water
Gurkensirup

Zubereitung
Eiswürfel in ein kleines Becherglas füllen und Gin darüber gießen. Nun etwas Gurkensirup (Rezept siehe oben) dazugeben und mit gut gekühltem Tonic auffüllen.

 

Na dann wünsche ich euch schon einmal ein gemütliches, entspanntes, heißes Wochenende mit genügend Erfrischungsmöglichkeiten!

Barbara

Ps: Her mit euren kreativen Getränkenamen 🙂

Chia Schoko Frühstückspudding mit Banane // Vegan

Kennt ihr schon diese völlig überladenen Milkshakes, auch genannt Freakshakes? Wenn nicht, googlt mal 🙂

Getoppt wird der Shake nicht nur mit Schlagsahne, massig Sirup, Schoko- oder Zuckerstreuseln, sondern auch mit Donuts, Keksen, Cupcakes, Kuchenstücken, Cronuts, Mini-Brezeln, schießmichtot und am besten alles zusammen. Da hat so ein Milkshake locker schon mal 500.000 Kalorien. Circa.

 

 

Ich hätte mir wohl nie einen selber bestellt, finde aber das Prinzip richtig geil. Einfach zu viel von allem und das siehst auch noch gut aus!  Warum also nicht mit gesunden Zutaten?

 

Und warum nicht gleich ganz dekadent zum Frühstück? 😉 JAWOHL, können wir!

Der gesunde Schokopudding (ohne Schoko) schmeckt wie normaler Schokopudding, nur ohne Zucker und ohne Stärke und ganz natürlich!

 

 

Sowohl Chia-Samen als auch Leinsamen dicken den Pudding hervorragend ein, die Kokosmilch macht es herrlich cremig. Banane und Datteln sind für die Süße verantwortlich. Wenn man da nicht gleich die zweite Portion auch noch verschlingen möchte (so wie ich. IMMER.) 😉

Dann verrate ich euch am besten gleich mal das Rezept!

Zutaten

Zutaten für ca. 2 große Portionen

5-6 Datteln (Ja!Natürlich)

2 süße Bananen (Ja!Natürlich)

1 Dose Kokosmilch

30 g (Back-)Kakao

20 g Chia (Ja!Natürlich)

20 g Leinsamen (Ja!Natürlich)

6 EL Haferflocken (Ja!Natürlich)

 

zur Deko: 

ja!Natürlich Früchteriegel Marille, Apfel, Getreide, Schoko

Haferflocken, Chia Samen, Leinsamen

Kokosstücke bzw. Kokosraspeln

Physalis

 

Zubereitung

Sollten die Bananen noch nicht süß genug sein, etwas mehr Datteln dazugeben!!

Alle Zutaten (Datteln, Kakaopulver, Bananen, Leinsamen, Chia, Kokosmilch) bis auf die Haferflocken in einen Mixer geben (ich habe den Mixer Aufsatz der Kenwood Küchenmaschine) und gut pürieren. Das ganze kann dann schon ca. 3 Minuten püriert werden, bis es ganz fein wird. Man kann das ganze auch mit einem Smoothie-Mixer oder Pürierstab probieren. Hauptsache ist, dass alles schön klein wird. Dann in eine Schüssel füllen und die Haferflocken unterheben. Ca. eine halbe Stunde durchziehen lassen, dann quellen die Haferflocken noch etwas auf und werden weich.

In Schalen füllen und mit Haferflocken, Chia, Leinsamen bzw. Kokosflocken bzw. Kokosstücken, Bananen dekorieren. Oder aber: in ein hohes Glas füllen und alles darauf stapeln, was nur möglich ist.

Die Zutaten reichen für 1 1/2 Ball Maison Gläser bzw. für 2 Frühstücksschüsselchen.

Hinweis: Unbedingt frisch zubereiten, am nächsten Tag schmeckt es nicht mehr so gut.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Chia Schoko Frühstückspudding mit Banane

Ich bin gespannt was ihr dazu sagt! Erzählt mir doch, wenn ihr es ausprobiert hat, ob ihr nun auch im 7. Himmel seid 🙂

Lasst es euch schmecken,

Barbara

Gesunde Bananen-Schokotorte – ohne Zucker, ohne Mehl

Eine gesunde Bananen-Schokotorte??? Ist das ihr Ernst? Ohne Zucker, ohne Mehl? Macht sie jetzt auch einen auf: Zucker ist böse? Jetzt ist sie also auch auf diesen Hälsy-Food Trend aufgesprungen.

 

 

Ich habe den Hype um das gesunde Backen schon mitbekommen – und mich geweigert mitzuschwimmen in dieser Masse. Wenn schon ein Kuchen, dann soll er auch gut schmecken, es muss Zucker sein und viel Schokolade. Und nicht all diese Mehl- und Zucker-Austauschzutaten, die kein Schwein niemand zuhause, geschweige denn davon jemals gehört hat (Teffmehl, was ist das?????).  ABER, auch wenn ich meinen eigenen Dickkopf habe: ich lasse mich gerne von Gegenteiligem überzeugen. Ich hab nur eine Bedingung: es muss sagenhaft toll schmecken! Und so habe ich mir eines dieser gehypten, gesund backen-Backbücher gekauft.

Für eine Bastelparty meiner Schwester sollte ich also Kuchen mitbringen, mit der Anforderung, dass kein Zucker darin enthalten ist. Ihre Arbeitskolleginnen verzichten in der Fastenzeit auf Zucker (sehr löblich, die schaffen das wenigstens. Ich kenne da ja jemanden, der hat schon ein paar Sonntags-Joker gebraucht 😉 ). Also das neuerworbene Backbuch durchgeblättert. Und durchgeblättert. Und gestaunt wieviele dieser Zutaten ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Das Buch wieder zugeschlagen und im Bücherregal verstaut. Ich wollte nicht mehr außer Haus und war auch nicht gewillt Kokosblütenzucker, Kokosirgendwas und sonstnochwasMehl zu kaufen. Es musste also auch einfacher gehen. Und so begann mein Experiment.

 

 

Was ich schon wusste war: Datteln süßen auf natürliche Weise und ich habe sie immer zuhause – so wie auch Banane. Diese mussten also auf meine Liste. Backkakao als Alternative zu Schokolade und anstatt Mehl kommen Nüsse dazu. Und ich hatte schon ewig Kokosmus in meinem Schrank, endlich Zeit damit etwas anzufangen. Und da ich die Mandeln nur im Ganzen zuhause hatte, warf ich alle Zutaten einfach in meinen Mixaufsatz der Kenwood Küchenmaschine. Easy peasy, das kann jeder 🙂

Nach anfänglichen Angstzuständen der Kuchen könnte nie im Leben einen festen Aggregatzustand annehmen kann ich entwarnen: Nach 45 Minuten ist der Kuchen einfach perfekt! Ihr werdet überrascht sein wie saftig und leicht der Kuchen schmeckt! Ich freu mich jetzt schon wenn ihr ihn ausprobiert. Die Mädls von der Bastelparty-Runde waren auf jeden Fall nicht abgeneigt und so kamen schon ein paar Rezeptanfragen.

Bitte sehr die Damen: Gsunder Bananenkuchen mit Mascarponehaube! 🙂

 

Zutaten

für den Teig

6 Eier

250 g Datteln entsteint

200 ml Wasser

35 g Kakaopulver

1 Banane

1-2 EL Kokosmus

100 g Mandeln (ganz oder gehackt, je nach Mixer)

100 g Walnüsse grob gehackt

 

für das Topping

2 Bananen

150-180 g Mascarpone (Alternativ: 150 ml Schlagobers)

1-2 EL Agavendicksaft oder Honig

Kakaopulver

 

Zubereitung

1) Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen. Boden einer ca. 24 cm Springform mit Backpapier auslegen bzw. Form einfetten.

2) Eier trennen und Eiweiss zu Eischnee schlagen. Alle restlichen Zutaten (Dotter, Datteln, ganze Mandeln, Wasser, Kakaopulver, Banane, Kokosmus, Walnüsse) in einen Mixer geben (ich habe den Mixer Aufsatz der Kenwood Küchenmaschine) und gut pürieren. Das ganze kann dann schon ca. 5 Minuten püriert werden, bis es ganz fein wird. Man kann das ganze auch mit einem Smoothie-Mixer oder Pürierstab probieren. Hauptsache ist, dass alles schön klein wird.

3) Den Dattel-Kakao-Masse nun unter den Schnee heben und gut vermischen.

4) Teig in die Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Schiene für ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Auskühlen lassen.

5) Bananen in Stücken schneiden auf der Torte verteilen. Mascarpone (bzw. steif geschlagenes Obers) mit dem Agavendicksaft bzw. Honig verrühren und auf den Bananenstücken verteilen. Mit etwas Kakaopulver bestreuen.

Hinweis: wenn man die Torte in einer 26 cm Springform backt verringert sich die Backzeit je nach Ofen um ca. 5-10 Minuten! Einfach kurz Stäbchenprobe machen! Ich empfehle hier aber eher eine 24er Springform!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Gesunde Bananen-Schokotorte – ohne Zucker, ohne Mehl

 

 

 

Zusammengefasst flippe ich also deswegen aus:

  • schmeckt obergeilomeilo!
  • ohne Zucker, trotzdem merkt man es nicht
  • alles in den Mixer, ganz meine Welt. Sehr schnell gemacht
  • ich hab nichts gegen Mehl, aber sollte jemand eine Unverträglichkeit haben: der Kuchen ist auch für euch!
  • diese Banane-Schoko-Kombi mit Mascarpone Haube ist einfach göttlich
  • so saftig!!

Probiert es aus und lasst euch überraschen wie geil gesund schmeckt!

Gutes Gelingen,

Barbara

 

Dinkel-Körner-Gebäck

Neben einem leckeren Brötchen-Rezept, gibt es heute auch ein paar Informationen über mich, da ich für den Liebster Award nominiert wurde!! Das freut mich natürlich total und ein ganz großes DANKE geht an dieser Stelle an Catrin (CookingCatrin) nach Kärnten, die mich nominiert hat.

Dann beantworte ich euch nun folgende Fragen:

Mit welchem “Star” würdest du gerne mal gemeinsam kochen?

Mit keinem. Wenn ich mit einem “Star” kochen müsste, würde das nämlich so aussehen: Essen versalzen, verwürzt, verpfuscht und verbrannt. Mir passieren so oft kleine Küchen-Katastrophen, durch ein gemeinsames kochen würden die nur um ein 100-faches verstärkt werden. Zu meiner eigenen Sicherheit deswegen: das überlasse ich anderen 🙂

Sommer oder Winter?

Sommer..  Ich liebe Grillen, Beeren, überhaupt frisches Obst und Gemüse, das gerade Saison hat und aus dem Garten kommt. Sollte sich jedoch der Winter wieder einmal mit einer schönen weißen Schneedecke zurückmelden, dann könnte ich doch ein Auge zudrücken, denn ich liebe Advent!

Dein absolutes Lieblings-Rezept?

Schwer.. Schwer, schwer, schwer. Was mit spontan einfällt: Topfenknödel mit Powidelsauce.

Was darf in deinem Kühlschrank gar nicht fehlen?

Haha, ich glaube diese Antwort kennt ihr bereits alle! TOPFEN (Quark), ganz klar! 🙂 Wenn ich mich noch so bemühe einen Kuchen bzw. eine Creme ohne Topfen zu kreieren, am Ende findet man ihn doch wieder in der Zutatenliste.

Ist beim Kochen/Backen schon mal was schief gelaufen?

Ständig. Das letzte Missgeschick ist noch gar nicht lange her. Ich habe einen Blechkuchen gebacken und zum Abkühlen am Herd stehen lassen. Und: ich wollte eine Karamellsoße für den Kuchen machen. Somit stand Zucker und etwas Wasser bereit zum Schmelzen. Ich wunderte mich noch, warum der Zucker so gar nicht karamellisieren wollte. Also noch mal richtig rauf mit der Hitze! Irgendwann bemerkte ich dann aus den Augenwinkeln, dass der vorher gebackene Kuchen schon direkt Rauchschwaden über sich hatte. Verdammt. Falsche Platte eingeschaltet. Was ich euch also nicht empfehlen kann: Kuchen mit Raucharoma.

Dein peinlichstes Erlebnis?

Wenn ich jetzt nur an peinliche Backerlebnisse denke, dann wird es wohl ein Kuchen (einer meiner Lieblingskuchen und absolut gelingsicher) für ein Hochzeitsbuffet sein, der leider aufgrund der fehlenden Wartezeit misslungen ist. Denn obwohl die Creme noch nicht ganz fest war, habe ich den Kuchen schon in Stücke geschnitten. Anfängerfehler. Oder auch: keine Geduld. Ich habe noch vertuscht was es zu vertuschen gab, aber naja… 😉

Was ist dein liebster Urlaubsort – kulinarisch gesehen?

ITALIA!!!!

Deine Koch-/ Backvorbilder?

Ich bewundere all jene, die weder Waage noch Kochbuch benötigen. Da hat man dann nämlich wirklich sehr viel Gespür fürs backen!

Gibt es etwas, das du noch lieber hast als Kochen/Backen?

Essen 😉

Gibt es etwas, dass du wirklich hasst?

Man hat es sicher noch nicht herausgelesen. Aber ich hasse warten!!!! Bei mir muss alles jetzt und sofort sein! Auf der Stelle!

Du, eine einsame Insel & nur 3 Gegenstände – welche wären das?

Eine Yacht, einen Kapitän und Essen. Ich mag keine Langweile. Deswegen nichts wie weg von der einsamen Insel. Verdammt. Kapitän ist kein Gegenstand. Dann eine Bedienungsanleitung der Yacht.

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Aber genug geschwatzt, jetzt gehts endlich zum Rezept für diese superschnellen, knusprigen und innen trotzdem weichen Körnerecken!

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Diese Dinkel-Körner-Ecken sind wie gesagt ruckzuck gemacht. Es gibt keine Geh-/Wartezeit und kann auch am Vorabend gemacht werden, da sie auch am nächsten Tag noch wunderbar luftig und frisch schmecken. Es wird komplett auf Weizen verzichtet und in der Auswahl der Körner kann ganz auf die eigenen Vorlieben eingegangen werden.

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Zutaten

550 g Dinkelmehl, glatt

2 EL Öl

350 ml lauwarmes Wasser

½ Würfel Germ

1 TL Zucker

1 ½ TL Salz

Chia Samen, Sonnenblumensamen, Sesam, Haferflocken …

Zum Belegen

Frischkäse, Avocado, Schinken, Gurkenscheiben, Tomatenscheiben, Salat,..

 

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel geben und alle restlichen Zutaten gleich hinzufügen. Die Zutaten nun mit den Knethaken vom Mixer 5 Minuten gut durchkneten. Der Germteig hat zum Schluss eine leicht feuchte Konsistenz, muss nicht gehen und kann sofort weiterverarbeitet werden. Dazu den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit 1-2 EL Öl beträufeln; verkneten. Die Arbeitsfläche nun bemehlen und den Teig in einem Durchmesser von ca. 30 cm rund auswalken. Mit einem scharfen Messer nun in 8 Teile (wie eine Torte) aufschneiden.

Die Dreiecke jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit Wasser bestreichen. Nun noch mit Körnern nach Wahl (Chia-Samen, Mohn, Sonnenblumenkerne, etc.) bestreuen und bei 210 Grad ca. 20-25 Minuten backen.

Zusätzlich eine feuerfeste Form mit Wasser in den Ofen stellen, damit das Gebäck durch den Dampf gut aufgehen kann. Auch ein paar Spritzer Wasser auf das Backblech können nicht schaden.

 

Ich verwende dafür auch oft ein 10 Korn Mehl. Die Körner-Ecken werden immer köstlich!

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Na dann gibts vielleicht auch bei euch am Abend schon frisches Gebäck?

Gutes Gelingen,

Barbara

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Was ich euch wirklich empfehlen kann ist Amaranth (gepufft) auszuprobieren! Es gibt dem Müsliriegel noch einmal einen richtig lockeren und sanften Geschmack!

Ich habe die Müsliriegel in der Variante Schoko-Banane gemacht (geilste Kombi ever).. Man kann allerdings auch getrocknete Feigen, Datteln, etc. anstatt der Schokolade verwenden. Oder ein paar Kokosflocken dazu?

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Aber erst mal das Rezept:

Zutaten

180 g Haferflocken (zart, ich hab es zusätzlich etwas zerhackt)
40 g ganze Mandeln (fein gehackt)
20 g Cashew-Nüsse (fein gehackt)
1 Prise Salz
1 TL Zimt
1 EL Chia Samen
1 EL Sonnenblumenkerne
50 g grob gehackte Zartbitter-Schokolade
20 g Amaranth gepufft
4 g getrocknete Bananen (grob gehackt)
8 EL Kokosöl (bzw. neutrales Öl)
5 EL Honig
Für die Dekoration
Zartbitterschokolade (geschmolzen)

 

Zubereitung

  1. Öl und Honig in einem Topf aufkochen und noch kurz köcheln lassen.
  2. Mandeln, Cashew-Nüsse, getrocknete Bananen klein hacken.
  3. Die gehackten Zutaten nun mit Haferflocken, Salz, Chia-Samen, Zimt, Sonnenblumenkerne und Amaranth vermischen.
  4. Das Öl-Honig-Gemisch nun dazugeben und gründlich vermengen.
  5. Eine rechteckige Form mit Backpapier auslegen und die Masse hineingeben. Gleichmäßig glatt streichen und gut andrücken. Ich habe dafür ein rechteckiges Brett verwendet, damit kann man die Masse gut in die Form drücken. 50 g Schokolade schmelzen lassen und über die Müslimasse verteilen.
  6. Zum Festwerden eine halbe Stunde (oder länger) die Form in den Kühlschrank stellen.
  7. Anschließend die festgewordene Müslimasse aus der Form heben und mit einem Brotmesser Riegel schneiden.
  8. Die Müsliriegel kühl (im Kühlschrank) und trocken lagern und bei Bedarf in Wachspapier oder Zellophan-Folie verpacken. Die Riegel halten ca. 2 Wochen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: schoko-banane-müsliriegel

muesliriegel-1

Sobald die Riegeln allerdings auf Zimmertemperatur sind, zerfallen sie etwas leicht. Deshalb die Riegel kühl aufbewahren und schnell verputzen. ODER: Löffel mitnehmen 😉

Tipp: Schmeckt auch super lecker: zimmerwarme Müsli”riegel”, die sich wieder in ihre Einzelteile aufgelöst haben, als Müsli verwenden und in ein Joghurt geben! Da braucht man fast kein Obst dazu, weil der Geschmack pur auch schon der Hammer ist! Einfach mal ausprobieren!

muesliriegel-2

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken,

Barbara

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