Torta della Nonna

Mein liebe Freundin Kathrin hat mir heute etwas italienisches mitgebracht! Ich hab die Torta della nonna schon in einigen Kochbüchern gesehen und selbst noch nie ausprobiert. Das ist definitiv ein Fehler!

Kathrin und ich haben uns in der Uni kennengelernt und sofort eine gemeinsame Leidenschaft entdeckt: das Backen, Fotos und Blog lesen! Wir harmonieren wirklich sehr gut und unser Plan war es sofort einen gemeinsamen Backblog zu erschaffen, wo wir unsere süßen Kreationen mit der Öffentlichkeit teilen können. Daraus ist leider nichts geworden. Aber als Mutter von 2 süßen Kindern ist man dann doch etwas mehr eingeteilt. Aber ich bin mir sicher: irgendwann schreibe ich einen Gastbeitrag für Kathrin’s Blog!! 🙂 Sie zaubert nämlich riiiichtig gute Torten, Kuchen, etc., die zudem wirklich wundervoll aussehen. Mit einem Hang zu Vintage haben ihre Kreationen angerichtet wirklich viel Charme! So, aber jetzt überlasse ich euch der lieben Kathrin:

Torta della nonna-4

Mein Name ist Kathrin und als leidenschaftliche Kuchenbäckerin freue ich mich wahnsinnig, dass ich hier bei der lieben Baking Barbarine zu Gast sein darf! Und als guter Gast bringt man ja bekanntlich was mit. Und hier ist mein Mitbringsel, mein momentaner Lieblingskuchen, die Torta Della Nonna!

Torta della nonna-2

Jedes Jahr zur selben Zeit plagt mich übelstes Fernweh. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es langsam Frühling wird und die Temperaturen wieder steigen. Da will man dann gleich das ganze Programm – laue Sommernächte, das Prickeln von getrocknetem Salzwassers auf der Haut und das Lachen von Kindern, die längst im Bett sein müssten.

Torta della nonna

Nun kann man dieses Feeling aber Anfang Mai in Europa nur schwer bekommen, darum muss ich mir ein bisschen Italien in meine Küche holen. Darum gibt es heute die Torta Della Nonna –Großmutter`s Torte! Ich stelle mir dann so eine richtige italienische Nonna vor, wie sie (mit erhobenen Kochlöffel) alle aus der Küche jagt, die den Kuchen vorher schon probieren wollen.

Torta della nonna-5

Also rein in die Oma-Schürze und los geht’s, mal schauen, ob ich das auch so fein hinbekomme:

Torta della nonna-6

Zutaten

Für den Teig:

300g glattes Mehl
150g Butter (aus dem Kühlschrank)
120g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

 

Für die Creme:

1 L Milch
Abrieb von 1 Bio – Zitrone
1 ganze Vanilleschote
250g Zucker
80g Mehl (glatt)
20g Speisestärke
7 Eigelb

 

Deko:

1 verquirltes Ei
1 Hand voll Pinienkerne
Puderzucker

 

Zubereitung

1) Das gesiebte Mehl in eine große Schüssel geben und das Ei hineinschlagen. Die Butter schneide ich mit dem Palettenmesser in ganz dünne Scheiben, dann lässt sie sich auch kalt sehr gut verarbeiten. Zucker, Salz und Backpulver dazu geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Hier sollte man relativ schnell arbeiten, damit die Butter nicht zu warm wird, sonst schmeckt der Teig später trocken. Anschließend den Teig in Frischhaltefolie packen und ab in den Kühlschrank. Je länger desto besser, aber 2 Stunden sollten es schon sein.

2) Für die Creme die Milch in einem Topf geben. Die Vanilleschote gut auskratzen und in die Milch rühren. Die ausgekratzte Vanilleschote ebenfalls in die Milch geben und das Ganze kurz aufkochen lassen. Dann die Milch ca. 10 Minuten ziehen lassen (ohne Hitze).

3) Während die Milch auskühlt, werden die 7 Eigelb mit dem Zucker schaumig geschlagen. Das Mehl mit der Speisestärke vermischen und dazu sieben. Alles mit dem Mixer gut verrühren, es dürfen keine Klümpchen mehr da sein.

4) Nun gut 1/3 der Milch zugeben. Die Milch darf auf keinen Fall zu heiß sein, sonst stocken die Eier. Nach dem die Masse glatt gerührt ist, die Mischung in den Topf mit der restlichen Milch geben (vorher die Vanilleschote entfernen).

5) Jetzt die ganze Masse aufkochen lassen. Bei mir hat es etwas gedauert, bis die Masse eingedickt ist (ca. 10 Minuten). Wichtig ist, dass man mit dem Schneebesen immer gut umrührt, damit nichts anbrennt. Hat die Creme dann die richtige Konsistenz (wie Pudding), dann in eine Schüssel geben. Frischhaltefolie verhindert, dass sich eine Haut bildet. Die Creme auskühlen lassen, am besten im Kühlschrank.

6) Den Backofen auf 180 C° vorheizen und eine Kuchenform (26cm Durchmesser) einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank holen, 2/3 des Teiges auf einer bemehlten Oberfläche rund ausrollen, immer wieder drehen, damit nichts anklebt. Wenn man den Teig auf das Nudelholz aufrollt, kann man ihn super in die Form hieven, ohne dass der Teig reißt. Das Gleiche mit dem Rest des Teiges machen und zur Seite geben (für den Deckel).

7) Den Teig dann in die Form geben. Seitlich einen gleichmäßig hohen Rand lassen, weil der Kuchen ja später mit dem Deckel verschlossen wird. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Eiklar bestreichen. Nun die ausgekühlte Creme einfüllen und glatt streichen. Nun den Rest des Teiges als Deckel raufgeben, überschüssigen Teig wegschneiden und etwas zusammendrücken, damit alles zu ist. Den Deckel wieder mit einer Gabel einstechen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Zu guter Letzt die Pinienkerne darauf verteilen und ab in den Ofen, für ca 45 – 50 Minuten.

8) Den Kuchen gut auskühlen lassen, damit die Creme schön fest wird. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Gutes Gelingen!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Torta-della-nonna 

Torta della nonna-7

Na, hat euch dieses Rezept überzeugt? Und diese traumhaften Bilder?

Torta della nonna-3

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Liebe Kathrin, danke dass du da warst und wir freuen uns schon auf deinen eigenen Backblog!

Gutes Gelingen,

Barbara

Frischkäse-Tarte mit Zwetschken-Rum-Sauce

Hinter meinen zweiten Beitrag für unsere Bloggeraktion „Unser Herbst – unsere Desserts“ versteckt sich eine Frischkäse-Tarte mit Zwetschken-Rum-Sauce und eine Geschichte des Misslingens 🙂

Denn: eigentlich war das alles so gar nicht geplant..

Im Kopf hatte ich eine Layer Torte (Torte mit 3 Lagen) und einer fruchtigen Zwetschken-Frischkäse-Creme, getoppt von frischen Zwetschken und und Mohnstreuseln. Und noch dazu hatte ich ein fleißiges Helferlein. Doch wir hatten keine Chance die Torte zu retten. Die Creme in den Lagen floss uns entgegen, worauf wir mit noch mehr Creme reagierten. Ihr könnt euch das Unheil schon vorstellen oder? Creme, Creme, Creme, überall Creme. Zwetschken-Creme, Frischkäsecreme, irgendwann vermischt, marmoriert, mit Mohn vereint.

Ich lasse euch nun raten welcher fatale Fehler mir unterlaufen ist: (Mehrfachantworten sind möglich)

  1. ich hab nicht auf den Mondkalender geachtet. Der Mond stand im falschen Sternzeichen (meine Vermutung: im Widder, der für Kampf und Zerstörung steht)
  2. Eier von unglücklichen Hühnern
  3. keine Schokolade im Rezept
  4. die Creme war zu wenig fest und auch noch zu warm
  5. der Kuchen hatte keine Zeit abzukühlen, weil ich zu ungeduldig war
  6. meine fleißige Cousine Sissi ist allein Schuld an der Miserie und ich bin vollkommen unbeteiligt 😉

Na? ihr vermutet auch die 1 oder 6? Habs mir fast gedacht…

 

Zum Glück hat mir meine liebe zukünftige Schwiegermutter noch einen Sack Zwetschken mitgeschickt, so steht einem zweiten Anlauf nichts entgegen. Denn: vom Geschmack her hat sie überzeugt. Nur das Aussehen war ein Grauen 😉

Da ich nun noch diese Zwetschken-Creme und auch noch etwas Frischkässe-Masse über hatte, entstand am nächsten Tag diese Tarte. Und ich sags euch: diese Zwetschkencreme…. mmmmhhhhh..

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-3

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-4

Zutaten

für eine 26er-Tarteform
für den Mürbteig:

170 g Mehl
Zucker
1 Ei
1/2 Backpulver
100 g Butter

 

für die Frischkäse-Masse:

4 Dotter
4 Eiklar
100 g Butter
200 g Zucker (oder mehr, je nach Geschmack vom Frischkäse)
1 Pkg Vanillepudding
400 g Frischkäse
250 g Topfen
etwas Rum

 

für die Zwetschken-Sauce:

300 g Zwetschken
50 g braunen Zucker
1 EL Butter
3 EL Rum

(100 g Topfen)

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-8

ZUBEREITUNG

1) Mürbteig zubereiten: Mehl und Backpulver vermischen. Nun den Butter in kleine Stücke schneiden und dazugeben. Alles abbröseln – d.h. mit den Händen so vermengen, das kleine Klümpchen entstehen. So lässt sich der Teig besser verarbeiten. Nun Ei und Zucker dazugeben und zu einem Teig kneten. Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

2) Für die Frischkäse-Masse die Eier trennen und dabei das Eiklar fast steif schlagen. 100 g Zucker einrieseln lassen und richtig steif schlagen. Zur Seite stellen. Dotter, weiche Butter und den 150 g Zucker schaumig schlagen. Frischkäse, Topfen und Rum dazugeben und gut verrühren. Jetzt auch das Puddingpulver gut unterrühren. Zu guter letzt den Eischnee vorsichtig unterheben

3) Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Bei goldgelber Farbe die Zwetschken reingeben und gut umrühren. Mit Rum ablöschen. Bei ständigem Umrühren noch etwas einköcheln lassen bevor man noch den Esslöffel Butter für den Geschmack dazu gibt. Sobald die Zwetschken schön weich sind vom Herd nehmen und in ein höheres Gefäß umfüllen. Mit dem Pürierstab gut pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen. Noch einmal abschmecken. Um die Zwetschkencreme noch etwas dicklicher zu bekommen, habe ich 100 g Topfen dazugegeben, ist aber kein Muss.

Hinweis: Es ist auch möglich, dass man die weichen Zwetschken nur kurz anpüriert und nicht mehr durch ein Sieb passiert. So hat die Sauce noch etwas Struktur und man schmeckt noch die Zwetschkenstückchen gut heraus.

4) Die Tarteform (oder alternativ Springform) einfetten. Den Mürbteig dünn auswalken und damit die Form auslegen. Mit der Gabel mehrere Male einstechen und für 10 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Darauf kommt jetzt die Frischkäsecreme. Für ca. 50 Minuten backen.

5) Die Tarte auskühlen lassen und mit der Zwetschkencreme bestreichen.

Tipp: gebt in die Frischkäse-Masse 3 EL Zwetschkensauce, dann entfaltet sich das herbstliche Aroma mehr.

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-6

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-2

Habt ihr schon die anderen Rezepte von Verzuckert, Frau Zuckerfee, Pieces of sugarMaras WunderlandSonja Sahneschnitte entdeckt? Ich hab meinen Favoriten schon entdeckt, da wird bald einmal nachgebacken.

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-9

Ist euch auch schon einmal etwas wider Erwarten nicht so geglückt? Gebt ihr auf oder probiert ihr es noch einmal?

Bei diesem Rezept ist zumindest wenig Missling-Potenzial 😉

 

Dann ein fröhliches Backen und gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

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Etwa vor einem Jahr hab ich mein erstes Food-Foto gemacht. Mein erstes “Professionelles”. Nämlich mit Foodstyling. Foodstyling sah so aus: Man nehme ein durchsichtiges Glasteller, drapiere darauf ein Stück Zwetschkenkuchen, noch etwas Zwetschkensauce auf den Kuchen und auch noch drum herum. Noch eine Blume und 3 Zwetschken aufschlichten und mitten in die Mittagssonne zum Fotografieren stellen. Ziemlich profimäßig, ich seh euch schon alle erfürchtig erstarren vor dieser kreativen und äußerst anschaulichen Komposition aller Hauptakteuren.

Ihr wollt das grauenhafte Bild sehen, stimmts? 😉 OK, aber erst, wenn ihr brav den Text weitergelesen habt. Dann erlös ich euch von eurer Neugierde.

Mit diesem ersten Bild fing nämlich an mein Traum langsam Gestalt anzunehmen. Langsam. Also L-a-n-g-s-a-m. Denn es dauerte noch Monate bis ich mich dazu entschloss meinen Traum vom eigenen Backblog zu verwirklichen. Aber mit diesem Foto fing alles an. Ich hab mich dann allerdings doch nicht getraut. Weil, wer würde meinen Blog überhaupt lesen? Es gibt schon so unglaublich viel tolle Foodblogs. Und ich hab ja eigentlich auch gar keine Ahnung vom Foodstyling und Fotografieren. Und auch kein altes Silberbesteck, keine fancy Papierstrohhalme und auch keine Vintage-Holzhintergründe. Aber ich liebe Backen. Und genau deswegen hat es mich nie ganz losgelassen. Zum Glück.

Vor 3 Monaten wagte ich dann den Schritt zum eignene Backblog. Mit meiner eigenen Domain, meiner eigenen Rezeptesammlung, meinen eigenen Bildern. Und ich hab mir alles selbst gelernt. Ich hab mir meine Homepage selbst aufgesetzt, mir einen Webhost gesucht, meine Designvorstellungen verwirklicht und auch die Bilder nehmen langsam Form an (nicht mehr so “kreativ” wie das Zwetschkenkuchenfoto, aber dazu später).

Und es hat sich einfach alles gelohnt. Eure lieben Kommentare und Worte zu Rezepten und Blogeinträgen entschädigen den zusätzlichen Zeitaufwand neben Vollzeitjob und Masterstudium. Es macht mich immer glücklich, wenn ihr Rezepte nachbackt und mir davon Fotos schickt! DANKE AN EUCH ALLE, DASS IHR MIR MEINEN TRAUM ERMÖGLICHT!

Nachdem ich ein Jahr geübt hab, kommt der heurige Zwetschkenkuchen etwas professioneller daher: 😉

Zwetschken-Tarte (1)

 IMG_2211

Zutaten (für ein Backblech)

für den Mürbteig:
300 g Mehl (wenn es für eine Springform ist nur 250 g Mehl)
1/2 Pkg Backpulver
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
Prise Salz

 

für den Belag:

150 g Zwetschkenmarmelade

1 Pkg Vanillepudding
500 ml Milch
2 EL Zucker

500 g Topfen
1/2 Becher Sauerrahm
100 g Staubzucker (nach Geschmack und Reifegrad der Zwetschken mehr oder weniger)

1,2 kg Zwetschken

 

für die Streuseln:

3 EL Haferflocken
2 EL Kokosflocken
3 EL Mandelblättchen
10 Mandeln grob gehackt (oder mit dem Messer etwas zerkleinert)
1 EL Öl
60 g Butter
30 g Staubzucker
30 g Mehl
Zimt

Alternativ: 80 g Mehl, 40 g Butter, 40 g Staubzucker, etwas Zimt

Zwetschken-Tarte (27)

Zubereitung

1) Den Mürbteig vorbereiten. Dazu Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Backpulver, Ei und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Die Zwetschken waschen, halbieren und entkernen. Die Hälften nun noch der Länge nach 3-4 Mal durchschneiden, so das schöne gleichmäßige Stücke entstehen. Beiseite Stellen und abdecken.

2) Für die Vanillecreme nun eine Packung Vanillepudding zubereiten: Dazu das Puddingpulver laut Anleitung mit Zucker und Milch in einer Schüssel anrühren (das Pulver sollte vollständig aufgelöst sein). Die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald die Milch kocht, den Topf vom Feuer nehmen und das angerührte Puddingpulver unter die Milch schlagen. Den Topf wieder aufsetzen und den Pudding ca. 1 Minute lang kochen lassen. Auskühlen lassen. Währenddessen den Topfen, Sauerrahm und Staubzucker gut verrühren. Den lauwarmen bis kalten Pudding noch einmal extra mit dem Rührgerät durchrühren bis er schön geschmeidig ist und dann in die Topfencreme unterrühren.

3) Während der Mürbteig noch im Kühlschrank ist, kann man auch schon die Streuseln zubereiten. Dazu erst einmal die Mandeln grob zerhacken. In einer Pfanne 1 EL Öl gemeinsam mit Haferflocken, Kokosflocken, Mandelblättchen und die gehackten Mandeln anrösten lassen. Immer dabeistehen und umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz auskühlen lassen und gemeinsam mit Mehl, Zucker und dem in Stücke geschnittenen Butter mit den Fingern verbröseln (verkneten).

4) Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Blechgröße ausrollen bzw. kann man den Mürbteig gleich auf dem Backpapier ausrollen, dann lässt er sich leichter aufs Blech transportieren. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Zwetschkenmarmelade auf dem gesamten Teig schön verteilen. Nun die Topfen-Vanille-Creme ebenfalls darauf glatt verstreichen. Die vorbereiteten Zwetschken schön der Reihe nach auf das gesamte Blech verteilen. Zu guter Letzt kommen noch die Streuseln oben drauf und ab in den Ofen: für 50 Minuten bei 180 Grad.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Zwetschkentarte mit Vanillecreme und Knusperstreuseln

 

Zwetschken-Tarte (51)

Wer nicht allzu viel Zeit mitbringt: Alternativ kann man anstatt den Knusperstreuseln auch ganz normale Streusel machen. Einfach Mehl, Staubzucker, Butter und Zimt verbröseln und auf die Topfenmasse geben.

Zwetschken-Tarte (55)

Der Kuchen geht auch bestens in einer Springform. Dann beim Mürbteig das Mehl auf 250 g reduzieren.

So. Und jetzt will ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen. Mein erstes höchst-stylisches Food-Foto: Ich nenne es Zwetschkenkuchen in der Mittagssonne.

Zwetschkenkuchen (1)

Der war übrigens richtig lecker! Muss ich heuer auch wieder ausprobieren. Und dann bekommt ihr auch das Rezept!

Zusätzlich ist meine Zwetschkentarte mit Knusperstreuseln übrigens mein Streusel-Beitrag für den August bei #ichbacksmir.

Bis dahin: Gutes Gelingen!

Eure (baking)Barbarine

Vanille-Tarte mit Himbeermarmelade

Ich würde sagen Marmelade machen gehört nicht zu meiner liebsten Beschäftigung.

Wenn ich so überlege: ich hab eigentlich noch gar nie Marmelade selbst gemacht. Aber wenn ich selber Marmelade machen würde, dann wär das definitiv nicht meine Lieblingsbeschäftigung 😉 Warum eigentlich nicht? Weil ich eine liebe Mama habe, die das gerne macht. Und auch ziemlich gut macht! Da gibt es neben den Standard-Sorten auch ausgefalleneres, wie Rosen-Holunder-Erdbeer oder Pfefferminz-Marille. Nur diese Beerenmarmelade.. Mit Kernchen.. Ach, was sag ich. KERNEN. Unmenge an Kernen! Jene Kerne, die man nach dem Marmelade-Brot-Essen nämlich überall zwischen den Zähnen hat und auch ewig dort bleiben. Fieses Volk, ich sags euch! Auf diese kann ich liebend gern verzichten. Ich seh auch den Sinn nicht wirklich, was die da drinnen machen, diese Kerne – Geschmack abgeben mal nicht.

Meine Ansätze: sie heben die Füllmenge!!

  • Ergo: die Mama bekommt mehr Gläser Marmelade raus.
  • Ergo 2: sie muss nicht so viele Beeren pflücken oder kaufen
  • Ergo 3: es ist somit weniger Aufwand bzw. billiger
  • Ergo 4: noch mehr weniger Aufwand, da sie die ganze Fruchtmasse nicht durch ein Sieb pressen muss, um diese fiesen kleinen Zahnlückenfüller heraus zu bekommen. Aus der zukünftigen Marmelade.
  • Ergo 5: Das Kind isst nicht so viel Beeren-Marmelade, es bleibt mehr für den Papa. Und für die Mama.
  • Oder es stört einfach keinen. Und ihre Zähne haben keinen Spielraum für Kerne-Lückenfüller.

Dann doch lieber die Himbeer-Marmelade ohne Kerne. 🙂

Vanilletarte (17)

Nun. Zwar keine homemade Marmelade jetzt am Start, aber dafür Vanillepudding. Und da fragt man sich plötzlich: wieso hab ich das vorher nie selber gemacht? Absolut nichts dabei. Geschmacklich noch besser, weil die echte Vanille sehr gut zur Geltung kommt. Und ganz ohne Aromen oder sonstige Zusatzstoffe. Hab ich euch überzeugt? Probiert es einfach selber mal aus!

DSC_1284

Zutaten

für den Mürbteig:

250 g Mehl
75 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

für den echten Vanillepudding:

500 ml Milch
1 Vanilleschote
3 Eidotter
60 g Staubzucker
30 g Maizena

für die Topfencreme:

500 g Topfen
100 g Staubzucker
den vorbereiteten Vanillepudding (Alternativ: 1 Vanillepuddingpackung nach Packungs-Anleitung zubereiten)

Darbo Naturrein Himbeermarmelade fein passiert

 

DSC_1251

Zubereitung

1) Die Milch in einen Topf geben. Nun die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer halbieren, das dunkle Mark herauskratzen und gemeinsam mit der Vanilleschote zum Kochen bringen. Die Schote sollte auf jeden Fall mit gekocht werden, da sie viel Aroma enthält.
Währenddessen das Eigelb mit dem Puderzucker mindestens 3 Minuten mit dem Rührgerät zu einer dicken Masse aufschlagen. Wenn die Eier fast weiß sind, die Speisestärke unterrühren. Die Masse wird relativ fest. Wenn die Milch aufkocht die Vanilleschote rausnehmen und die Masse mit dem Schneebesen einrühren. Noch kurz aufkochen. Auskühlen lassen.

2) Den Mürbteig vorbereiten. Dazu Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Ei und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

3) Für die Topfen-Puddingmasse nun den Topfen, Staubzucker und Pudding zu einer geschmeidigen Masse verrühren (am besten mit dem Handrührgerät und den Pudding zuerst alleine).

4) Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und eine Springform einfetten. Den Mürbteig auswalken, in die Springform einlegen, die Ränder festdrücken und mit einer Gabel mehrmals in den Boden einstechen. Die Springform nun für 10 Minuten in den Ofen geben. Danach den Boden mit mehreren Esslöffeln Himbeermarmelade ca. 5 mm hoch bestreichen. Darauf kommt jetzt die Pudding-Topfen-Masse. Für 30-40 Minuten im Ofen backen und auskühlen lassen. Dann wird die Masse schön fest.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Vanille-Tarte mit Himbeermarmelade

 

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Ich find die Darbo Himbeermarmelade perfekt für diese Tarte. Sie hat nämlich einen großen Vorteil. Es hat keine Kerne!!! Das stört in süßen Speisen meist massiv. Noch dazu schmeckt sie echt wie selbst gemacht und vollkommen fruchtig. UND: es harmoniert wirklich ausgezeichnet mit dem Vanillegeschmack. Aber, probiert es lieber mal selbst aus! Mama könnte es nicht besser 😉

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Vanilletarte (11)

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

Marillen-Mascarpone-Tartelettes

Eigentlich bin ich gar kein so Mürbteigfan. Außer Mürbteigkekse. Und Gedeckter Apfelkuchen. Und ok, Cheesecake ist auch eine Ausnahme. Und diese Tartelettes find ich auch hammer. Wart mal, wieso noch mal mag ich Mürbteig nicht?  Ich glaub ich muss meinen Grundsatz noch einmal neu überdenken.

Achja, da war ja etwas mit kneten. Und warten. Und warten. Und warten. Vielleicht war ich ihm deswegen etwas abgeneigt. Quasi eine Ausrede für mich, dass ich ihn nicht so oft machen muss.

Dabei geht der Teig echt ratzfatz, ich denk es mir jedes Mal wieder! Butter, zack, Mehl, zack, Zucker, zack, zack, kneten, zack – fertig, kühlen.. Manchmal wart ich auch gar nicht. Wie bei diesen kleinen hübschen Tartelettes. Der Teig wurde gleich verarbeitet und in die kleinen Tarte-Förmchen gesteckt. Der Teig darf halt nur nicht zu warm werden.

Ricotta-Marillen-Tartelettes0548

Zutaten

für 4 Stück:

für den Mürbteig:
40 g Butter
5 EL Zucker
80 g Mehl
1 Eigelb (Größe M)
1 Prise Salz

für die Fülle:
1 Ei (Größe M)
1 Päckchen Vanillin-Zucker
100 g Mascarpone (oder Mascarino)
3 EL Crème fraîche
1 EL Vanillepuddingpulver
2-3 EL Orangensaft oder Milch

für die Streuseln:
50 g Butter
50 g Staubzucker
30 g Mehl

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Zubereitung:

1) 3 EL Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Eigelb und Salz in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

2) Ei und 2 EL Zucker cremig schlagen. Mascarpone, Crème fraîche, Puddingpulver und 2–3 EL Orangensaft (bzw. Milch) hinzugeben und glatt rühren. Tartelette-Förmchen einfetten. Teig in 4 gleichgroße Stücke teilen und auf bemehlter Arbeitsfläche zu Kreisen (ca. 14 cm Ø) ausrollen. Teig in die gefetteten Förmchen legen, Ränder etwas andrücken und die Böden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die Mascarponecreme auf die Förmchen verteilen. Die Marillen in die Mitte setzen.

3) Butter schmelzen lassen, Staubzucker und Mehl dazugeben und gut verrühren. Die Streusel-Masse mit der Hand auf die 4 Förmchen verteilen.

4) Im vorgeheizten Backofen (175 °C) untere Schiene ca. 30 Minuten backen. Tartelettes herausnehmen, etwas abkühlen lassen und aus den Förmchen lösen (bzw. im Förmchen servieren). Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Ev. mit Staubzucker bestäuben.

 

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Marillen-Mascarpone-Tartelettes

Ricotta-Marillen-Tartelettes0547

Ricotta-Marillen-Tartelettes0546

 

 

Gutes Gelingen

(baking)Barbarine

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