New York Cheesecake mit Cornflakes-Amaranth Boden

*Dieser Beitrag enthält Werbung für SPAR Österreich

Als ich das erste Mal in New York war kam ich mit 2 Kilo mehr auf den Hüften zurück nach Österreich. Schuld war diese eine Bäckerei (Magnolia Bakery) neben unserem Hotel. Es war ziemlich schwer daran vorbeizugehen ohne etwas Süßes mitzunehmen. Cheesecake zum Frühstück, Cheesecake mit Heidelbeeren zum Nachmittagskaffee. Mini Cheesecake zwischendurch. Dann waren da auch noch wunderschöne Cupcakes, verführerische Pies und Tartes. Aber nein, es musste Cheesecake sein.

 

 

Am Ende der Woche hatte ich auch noch die hervorragende Idee, ich könnte doch etwas Cheesecake mit nach Hause nehmen. So stand ich mit einem 4er Karton am Abreisetag im Hotelzimmer. Allein. Mein Liebster war noch kurz unter die Dusche gehüpft, ich saß also auf dem Hotelbett mit 4 Mini-Cheesecakes. Ich wusste sie würden es nicht überleben. Und so aß ich sie einfach auf (ich bin leider wirklich so verfressen, was süßes Zeug angeht. Nicht wundern an dieser Stelle). Also wobei, ich muss schon ehrlich bleiben: Diese Mini-Cheesecakes waren gar nicht so mini.

Das waren sie also, diese zwei zusätzlichen Kilos, die ich mit nach Hause nahm (im Gepäck wär mir zwar lieber gewesen, aber wer weiß ob ich sie überhaupt durch die Sicherheitskontrolle gebracht hätte. Vorsichtshalber MUSSTE ich sie aufessen, bevor sie in einem Flughafen-Mistkübel landeten). Aber ich muss euch sagen: sie waren es sooo wert.

Damit dieser Frischkäse-Kuchen-Wahnsinn auch zuhause weitergehen konnte, kaufte ich mir das Backbuch der Magnolia Bakery. Ich fand zwar keine Fotos im Backbuch (welchen Sinn das auch immer haben mag), aber das Cheesecake Rezept hab ich mir gleich markiert.

 

 

Bis heute habe ich es nicht einmal ausprobiert. Diese amerikanischen Maßeinheiten schreckten mich ab. Und dann stand da auch noch etwas von einem Wasserbad. Kochbuch zu und ab in die letzte Bücherecke damit.

3 Jahre später: ich MUSSTE diese original NY Cheesecake einfach ausprobieren, das kann doch keine Wissenschaft sein. Und was soll ich sagen: ich habe mein perfektes New York Cheesecake Rezept gefunden. Die Reaktion meines Mannes als er diese Cheesecake probierte: Er fing an zu schimpfen wie ein Rohrspatz, wie es denn sein kann, dass ich ihm dieses Rezept jahrelang vorenthalten habe. Diese fluffige Cheesecake war die beste, die er je gegessen hatte.

Und dann kam die Frage, vor der ich mich fürchtete: Was ist da drinnen? Uff. Ich kann nicht einfach sagen “Frischkäse und Schlagobers”, das schreckt ab. Deswegen hob ich gleich die gesunden Zutaten hervor: Amaranth, Zucker ganz ohne Kalorien (SPAR Vital Zukka), Cornflakes und noch ein kleines bisschen Frischkäse. Klingt doch gar nicht mehr so schlimm oder?

 

 

Ich hoffe ich habe euch Lust auf ein Stück NY Cheesecake machen können. Diese Version mit dem Cornflakes Boden finde ich persönlich sogar fast noch etwas besser als die Keks-Version. Und wieder sind ein paar Kalorien eingespart worden 🙂

Eines ist bei Cheesecakes auf jeden Fall Pflicht: Jeden einzelnen Bissen genießen und an nichts anderes denken als an den hervorragenden Geschmack!!!!!

Zutaten

Springform: 26 cm Durchmesser

für den Boden

110 g SPAR Vital Cornflakes
3 g SPAR Vital Amaranth gepoppt
100 g Butter (flüssig)
60 g SPAR Vital Zukka

 

für den Cheesecake

4 Pkg. Frischkäse (200 g)
200 g SPAR Vital Zukka
4 Eier
2 EL Vanille-Puddingpulver
150 ml Schlagobers
250 g Sauerrahm
30 g SPAR Vital Zukka

 

für den Zwetschkenröster

600 g Zwetschken (entsteint)
300 g SPAR Vital Zukka
2 Gewürznelken
Zimtrinde
Zitronensaft
(Alternativ: 1 Glas Zwetschkenröster)

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Eine 26er Springform mit 2-3 Lagen Alufolie außen verkleiden. Da die Springform in Wasser gestellt wird, sollte es sehr dicht sein.
  2. Butter bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Cornflakes mit dem Speedy Boy von Tupperware oder mit einem Fleischhammer im Frischhaltebeutel zerkleinern. Die zerkleinerten Cornflakes, Amaranth, Zukka vermischen und den flüssigen Butter dazugeben. Gut verrühren.
  3. Die Masse in eine 26er Springform geben und fest auf den Boden drücken.
  4. Für die Frischkäsecreme den Frischkäse mit dem Zukka mit dem elektrischen Handmixer gut verrühren. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Nur so lange (kurz) verrühren, dass die Eier gerade so mit dem Rest vermengt sind.
  5. Schlagobers mit Puddingpulver steif schlagen und unter die Frischkäse-Masse heben. Creme in die Form geben und glatt streichen.
  6. Die Springform wird nun in einen größeren, ofenfestes Gefäß (zB Bräter) gestellt. Dieses Übergefäß nun mit etwas Wasser füllen. Das Wasserbad sorgt dafür, dass keine Risse auf der Oberfläche entstehen. Im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen (den Ofen derweil nicht ausschalten, er wird bei gleicher Temperatur noch benötigt).
  8. Sauerrahm und Zukka glatt rühren und vorsichtig auf die warme Cheesecake verteilen. Den Kuchen erneut in den Ofen stellen und weitere 10 Minuten backen. Cheesecake im abgeschalteten, geöffneten Ofen ca. 1 Stunde auskühlen lassen. Anschließend 4 Stunden im Kühlschrank kühlen (besser noch über Nacht).
  9. Für den Zwetschkenröster die Zwetschken zunächst waschen und entsteinen. Anschließend die Zwetschken mit Zucker, Gewürznelken, Zimtrinde, Zitronensaft und etwas Wasser langsam köcheln lassen, bis sich die Zwetschkenhaut leicht nach außen ringelt. Etwas auskühlen lassen.
  10. Sollte gerade keine Zwetschken-Saison sein: es gibt Zwetschkenröster auch fertig zu kaufen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: New York Cheesecake mit Cornflakes-Amaranth Boden

Lasst es euch schmecken,

Barbara

 

 

 

Geburtstagstorte für Mädchen – Rezept für Smash the Cake

Vor einigen Wochen erreichte mich folgende Nachricht von meiner Schwester: “Wir brauchen eine Mädelstraum-Torte für ein Fotoshooting. Bist du dabei?” Was für eine Frage? Na klar! Endlich konnte ich meinem inneren rosa-glitzer Zwang freien Lauf lassen, mich hemmungslos in einen pink-Traum verwirklichen und nur so um mich schmeißen mit allem Glänzendem, Glitzerndem (und dabei Essbarem) was ich nur fand. Rosa Schirmchen, rosa Blüten, Sternchen. Mein Mann musste mich quasi abhalten davon, dass ich die Torte nicht in ein desaströses Glitzermonstrum verwandelte. Zwei Minuten wenn ich noch länger unbeobachtet in der Küche gestanden hätte: 2 Döschen Eiskristalle und rosa Glitzer hätte ich noch gefunden mit dem ich die Seite zubetonieren wollte (ich bin jetzt noch davon überzeugt: es hätte einfach bombastisch ausgeschaut 😉 ).

 

 

Der Grund für die Torte war nicht minder aufregend. Nicht etwa zu Kindergeburtstag, Taufe, Kommunion oder sonstiges. Nein. Einfach so. Mit dem einzigen Zweck: die Torte soll vernichtet werden. Grundsätzlich kann ich das mit einer Gabel ja mit Abstand am Besten, ich musste den Vortritt jedoch einer jungen Dame lassen. Klein Luisa ist gerade mal 10 Monate und durfte diese Torte ganz für sich allein beanspruchen.

Denn das Thema des Fotoshootings war: “Smash the cake”

Und das musste man ihr nicht zweimal sagen. Nach anfänglichem Zögern wurde auch richtig zugelangt und natürlich auch verkostet.

Wer ist Luisa? Luisa ist das zuckersüße Kind von meinem Cousin und seiner Freundin. Und gemeinsam mit meiner Schwester, die Fotografin ist, haben sie diesen Spaß dem kleinen Fräulein ermöglicht. Ist sie nicht süß?

Wenn ihr sehen wollt, was Luisa mit der Torte noch angestellt hat: im Anschluss an das Rezept gibt es noch viele unglaublich süße Bilder vom Shooting!

 

 

ZUTATEN

Masse für einen Tortenring 22 cm

für den Teig:

300 g Zucker
7 Dotter
2 Pkg. Vanillezucker
160 ml Öl
160 ml Wasser
270 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
7 Eiklar

für die Creme:

500 g Topfen
200 g Mascarpone
150 g Griechisches Joghurt 10% Fett
110 g Staubzucker bzw. gewünschtes Süßungsmittel

rote Lebensmittelfarbe bzw. einige gefrorene Himbeeren als natürliche Farbe

restliche Zutaten:

5-8 EL Erdbeermarmelade

Nach Wunsch: frische Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren

weiters: Blüten, essbarer Glitzer, Perlen, Deko, Blumen, Baiser, Beeren, …

ZUBEREITUNG

Zubereitung Böden:

  1. Eier trennen und Eiklar steif schlagen. Kühl stellen.
  2. Eier, Zucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren, langsam Öl dazugeben und immer weiterrühren. Wasser kurz unterrühren.
  3. Nun Mehl, Kakao und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Den Schlagobers noch zum Teig geben und nur noch kurz, aber gründlich unterrühren. Den Eischnee unterheben.
  4. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.
  5. Die Springform mit Backpapier auslegen (auch die Ränder mit Backpapierstreifen). So löst sich der Teig sehr schön.
  6. Die Backform mit dem Teig füllen.
  7. Ca. 50-60 Minuten backen (unbedingt Stäbchenprobe machen, variiert nach Ofen bzw. Springformgröße).
  8. 10 Minuten in der Springform auskühlen, herausnehmen und ganz auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:

  1. Mascarpone, Topfen und Joghurt in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen.
  2. Nun Staubzucker bzw. gewünschtes Süßungsmittel) dazugeben und gründlich unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Abschmecken, ob noch etwas Zucker für die Creme notwendig ist.
  3. 2 zusätzliche Schüsseln bereitstellen und die Creme dritteln. In die erste Schüssel nur etwas Lebensmittelfarbe geben und gut verrühren. Es sollte eine hellrosa Masse entstehen. Ich verwende dabei Gelfarben, die färben mit geringer Menge sehr gut.
  4. In die zweite Schüssel etwas mehr Lebensmittelfarbe geben, so dass eine schöne pinke Farbe entsteht. Der Rest der Creme bleibt weiß.
  5. Beide Rosa-Farben in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (13 mm) geben.

weitere Zubereitung:

  1. Die Torte nun zweimal aufschneiden (dritteln) und die einzelnen Teile zur Seite legen. Den unteren Boden mit 2-3 Esslöffel Erdbeer-Marmelade bestreichen und anschließend etwas hellrosa Mascarpone-Topfen-Creme darauf verteilen. Nun nach Belieben Erdbeerscheiben, Himbeeren und/oder Heidelbeeren darauf verteilen. Den mittleren Tortenteil darauf setzen, nochmals mit 2-3 Esslöffel Marmelade und etwas pinker Creme bestreichen, Beeren darauf verteilen und den letzten Tortenteil darauf setzen.
  2. Mit der weißen Creme wird die Torte mit einer Spachtel oder einer Winkelpalette ummantelt. Die weiße Creme dabei schön verteilen sodass der Teig nicht mehr zu sehen ist. Sollte zu wenig weiße Creme übrig sein, einfach noch etwas hellrosa Creme verwenden.
  3. Mit den beiden Spritzbeuteln nun rosa und pinke “Blumen” auf die Torte spritzen.
  4. Nach Belieben mit essbarem Glitzer, Perlen, Baiser, essbaren Blüten, etc. dekorieren.

 

Wie versprochen noch einige Fotos vom Smash the cake Shooting mit dem Titel: Die Chronologie der Verwüstung

Hier ging die Post dann schon ab:

So süß 🙂

Vielen Dank liebe Sabrina, dass ich diese supercoolen Fotos für den Blog verwenden darf und danke Stefanie für die Fotos 🙂

Apropos: Luisa macht gerade mit beim “Süßesten Baby Award 2016” – unbedingt für sie voten!

Zuckersüße Grüße,

Barbara

Nusstorte mit Nutella-Creme

Dieses Rezept MUSS ich euch einfach weitergeben! Ich hab mir nicht gedacht, dass eine Nusstorte mit dieser Nutella-Creme soooo gut schmeckt. Noch dazu, weil ich der größte Nusstorten-Fan aller Zeiten bin – NICHT.

 

 

Aber ich muss hier gleich vorweg sagen: Ich habe ja immer Bedenken, wenn ich Nutella verwende (auch wenn es – leider – ziemlich geilo schmeckt). Wegen dem Palmöl. Grund dafür ist, dass der Plantagenanbau der Ölpalme in ökologisch nicht nachhaltiger Weise durch die großflächige Abholzung des Regenwaldes erfolgt. Es gibt aber mittlerweile einige gute Alternativen zu palmölhaltigem Nutella. Für die Herstellung der ja Natürlich Nougatcreme wird kein Palmöl verwendet (keine Werbung). Also beim Rezept funktioniert genauso eine Nutella-Alternative. Einfach danach abschmecken, wieviel davon in die Creme darf, damit es genug süß schmeckt.

Die Ribisel (Johannisbeer) Marmelade bringt einen fruchtigen Touch in die Torte und relativiert die Süße des Nutellas und passt daher perfekt in die Mitte.

 

 

Der Teig wird perfekt und bleibt beim Backen schön eben.

 

 

Mein Liebster meinte sogar, dass diese Torte nun unter seinen Top 3 sei. Euch kommt das bekannt vor? Da muss ich euch recht geben, das sagt er bei jedem dritten Kuchen. Aber bei dieser Torte glaubte ich es ihm aufs Wort, das sah man an der verspeisten Menge. Das ist ja ein guter Richtwert bei Männern 🙂

 

 

 

Zutaten

für eine Springform 26-28 cm Durchmesser (für eine Springform 20 cm Menge halbieren)

100 g Kochschokolade
50 g Butter
10 Eier
120 + 75 g Zucker
100 g Mehl
4 g Backpulver
110 g Mandeln gemahlen
75 g Walnüsse gemahlen
40 g Haselnüsse gemahlen (nicht alle Nüsse zuhause? Dann einfach 225 g von einer geriebenen Nusssorte wählen)
2 EL Rum
1 Prise Salz

 

für die Fülle:

ca. 6-7 EL Nutella (Nougat-Creme)
5-6 EL Ribisel-Marmelade (Rote Johannisbeer-Marmelade)

 

für die Nutella-Creme: 

100 g Frischkäse natur
400 ml Schlagobers (Sahne)
1,5 Pkg. Sahnesteif
6-7 EL Nutella (gehäuft)

 

zur Deko: Haselnusskrokant

 

Zubereitung

Zubereitung der Torte:

  1. Ofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.
  2. Schokolade und Butter in einem Topf langsam schmelzen lassen, dabei immer wieder umrühren.
  3. Eier trennen. Eiweiß mit Salz anschlagen und nach und nach 120 g Zucker einrieseln lassen. So lange schlagen, bis eine stabile Schneemasse entsteht.
  4. Dotter, 75 g Zucker und Rum sehr schaumig schlagen (3-5 Minuten höchste Stufe). Die geschmolzene Butter-Schokoladen-Mischung unterrühren.
  5. Mehl, geriebene Nüsse und Backpulver in einer extra Schüssel durchmischen und dann zur Schokomasse unterheben.
  6. Zum Schluss noch den Eischnee in die Schokomasse unterheben, so dass alles gut durchmischt ist.
  7. In die Springform (bebuttert und mit Mehl bestaubt) bzw. Tortenring füllen und ca. 50 Minuten backen. Bei der halbierten Menge in einer 20cm Durchmesser Springform ab ca. 30 Minuten Stäbchenprobe. Komplett auskühlen lassen!

Zubereitung der Creme:

  1. Für die Nutella-Creme Schlagobers halb aufschlagen, Sahnesteif unter ständigem rühren einrieseln lassen. Steif schlagen. Frischkäse und Nutella (bzw. Nougat-Creme) unterheben und rasch, aber gründlich durchrühren. Abschmecken, ob es den gewünschten Süßegrad erreicht hat, ansonsten noch etwas Nutella dazugeben. Kalt stellen.

Fertigstellung der Torte:

  1. Den ausgekühlten Tortenboden waagrecht in der Mitte durchschneiden.
  2. Den Tortenboden gut mit Nutella bestreichen (nicht zu dünn). Die Marmelade etwas verrühren und auf die Nutella Schicht verteilen. Den Tortendeckel wieder darauf setzen.
  3. Die Nutella-Creme nun oben auftragen und am Tortenrand schön verstreichen. Mit Haselnusskrokant dekorieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Nusstorte mit Nutella-Creme

Also ihr kommt jetzt nicht drum rum sie auszuprobieren 🙂 Schaut dabei nicht auf die Kalorien, vergesst sie einfach und genießt!

 

 

Gutes Gelingen,

Barbara

 

 

Ombre-Torte mit Heidelbeeren

Ombre-Torten, wie oft habe ich sie schon bewundert!? Und dann hab ich mir immer gedacht: ach, diesen Aufwand sparst du dir lieber. Aber wisst ihr was? Was für ein Aufwand?! Nur weil man 4 Schüsseln für die Creme vorbereiten muss zum Einfärben. Und das mit dem Ombre (Farbverlauf) Effekt ist auch easy aufzutragen. Also wenn das nicht die perfekte Muttertagstorte ist?

 

 

Gemeinsam mit Wiener Zucker habe ich mich das erste Mal über diese Farbverlaufs-Trend Torte getraut. Und es wird definitiv nicht meine letzte sein 🙂 Verwendet habe ich für den Teig den Wiener Zucker Backzucker. Dieser Zucker ist durch seine feine Körnung speziell für alle Arten feiner österreichischer Mehlspeisspezialitäten wie luftiges Biskuit, flaumige Schokomassen oder saftigen Rührteig zu verwenden. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Und der Teig ist tatsächlich traumhaft fluffig! *

Zum Muttertag gab es für Mama meist frisch zubereiteten Kuchen von mir. Meist war es Marmorkuchen, der in der Früh noch schnell gebacken wurde. Dabei ist der Teig jedes Mal aus der Form gequollen und hat sich am Ofenboden richtig schön eingebrannt. Meine Mum hätte sich wahrscheinlich jedes Jahr zum Muttertag gewünscht, dass ich keinen Kuchen backe, damit sie weniger zu putzen hat. 😉

 

 

Auch meine kleine Schwester hat damals mit ihren 8 Jahren schon angefangen zu backen. Sie war kreativer als ich und hat Weihnachtskekse nach ihrem eigenen Rezept für den Muttertag vorbereitet. Der Mürbteig beinhaltete (jedoch) keinen Zucker. Eigentlich bestand er aus Mehl und Butter, manchmal auch mit Nüssen und etwas Zucker. Keine Frage, die ausgestochenen Schneemänner, Sterne & Co. waren essbar. Mit etwas Nutella, oder Marmelade. Ja, und auch hier musste unsere Mum wahrscheinlich stundenlang die entstandene Sauerei wieder beseitigen.

 

 

 

 

Doch bei einem bin ich mir sicher: für alle Mamis zählt nicht die Perfektion der Geschenke. Sondern der Gedanke dahinter. Dass man sich etwas einfallen lassen hat, womit man eine Freude bereiten will.

 

 

 

Zutaten

für 2 Tortenringe 20cm-Durchmesser

für den Teig:
310 g WIENER ZUCKER Backzucker
7 Dotter
1 Pkg. Vanillezucker
150 ml Öl
150 ml Wasser
270 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
7 Eiklar
30 ml Schlagobers (Sahne)

 

für die Topfen-Creme:
750 g Topfen (Quark)
500 g Mascarpone light (oder auch vollfett, wie ihr mögt)
150 g WIENER ZUCKER Puderzucker
100 g Vanillejoghurt
ca. 50 g Heidelbeeren (tiefgekühlt)

 

zum Bestreichen der einzelnen Böden:
200 g Marillenmarmelade (Alternativ: Heidelbeer-Marmelade)
8 EL Rum
8 EL Wasser

für die Deko:
Heidelbeeren, Brombeeren, Minzeblätter, essbare Blüten (z.B. Stiefmütterchen, Wiesenschaumkraut, Borretsch), Baiser

 

Zubereitung

Zubereitung Böden:

  1. Eier trennen und Eiklar steif schlagen. Kühl stellen.
  2. Eier, Wiener Zucker Backzucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren, langsam Öl dazugeben und immer weiterrühren. Wasser kurz unterrühren.
  3. Nun Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Den Schlagobers noch zum Teig geben und nur noch kurz, aber gründlich unterrühren. Den Eischnee unterheben.
  4. Den Backofen auf 175 Grad (Umluft vorheizen).
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die 2 Tortenringe mit je 20 cm Durchmesser daraufgeben. Die Seitenränder befetten und bemehlen. Den Teig je zur Hälfte in die Tortenringe füllen und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  6. Ca. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:

  1. Mascarpone, Topfen und Vanillejoghurt in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen.
  2. Nun Wiener Zucker Puderzucker dazugeben und gründlich unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
  3. Auf einem Topf die gefrorenen Heidelbeeren aufwärmen.
  4. Die Creme vierteln und in vier Schüsseln füllen. In die erste Schüssel kommen 2 EL Heidelbeeren aus dem Topf – gut verrühren, in die nächste Schüssel 1 EL Heidelbeeren und in die dritte Schüssel nur mehr ein klein wenig Heidelbeeren, alles ebenfalls verrühren. Der vierte Teil bleibt weiß. Die vier Teile der Creme sollten nun merkbar unterschiedliche Farbnuancen haben.

Zubereitung der Rum-Marmelade:

  • Marillenmarmelade mit Wasser und Rum kurz aufkochen.

weitere Zubereitung:

  1. Die ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen (ev. mit einem Messer entlang des Tortenrings schneiden, sollte sich der Teig nicht schön lösen). Jeweils horizontal in der Mitte durchschneiden.
  2. Die erste Hälfte auf eine Tortenplatte (oder einen Teller/Platte) stellen und etwas Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen. Darauf wird nun in etwa 2/3 der dunkelsten Heidelbeer-Creme verteilt.
  3. Nun kommt der zweite Boden darauf. Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen, 2/3 der mittleren Heidelbeer-Creme darauf verteilen und den nächsten Boden darauf setzen. Mit dem Rest genauso verfahren und dabei immer die nächst-hellere Creme verwenden. Den letzten Boden darauf setzen und 2/3 der weißen Creme darauf verteilen und schön glatt streichen. Sie soll schon ein schöner Abschluss sein, da hier die Deko kommt.
  4. Für die Außenseite mit der dunkelsten Heidelbeer-Creme beginnen und ca. 3-4 cm am unteren Rand auftragen. Dies kann man entweder mit einem Spritzsack oder mit der Rückseite eines kleinen Löffels geschehen. Die komplette Creme dafür verwenden, dabei muss es noch nicht sauber aufgestrichen werden, das erfolgt dann zum Schluss. Als nächstes die mittel-lila Creme als Anschluss um die Torte streichen bzw. aufdressieren. Für den Abschluss die hellste Creme mit der weißen Creme verrühren und aufstreichen. Mit einer Teigkarte einmal um die Torte streichen und vorsichtig glätten. Hier bildet sich nun der Farbverlauf. Dabei darauf achten, dass sich die unterschiedlichen Farben nicht zu sehr vermischen.
  5. Für die Dekoration mit Brombeeren, Heidelbeeren, Baiser, essbaren Blüten und Minzeblättern dekorieren. Kühl stellen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Ombre Torte mit Heidelbeeren

Und so funktioniert’s:

  1. Torte befüllen:

2. Torte außen grob bestreichen (mit Spritzsack oder der Rückseite eines Kaffeelöffels) und mit einer Teigkarte (oder Winkelpalette) glatt streichen.

3. Dekorieren

Wenn nun jemand Lust bekommen hat: probiert euch doch auch mal daran 🙂

Gutes Gelingen,

Barbara

 

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Earl Grey Torte mit Lebkuchen-Schoko-Creme

Gleich vorweg: einen wunderschönen zweiten Advent!

Ich hoffe ihr mögt diese Zeit auch so sehr wie ich. Ich habe euch ein weihnachtliches Törtchen sowie 10 Fakten über mich und die Vorweihnachtszeit 🙂

 

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10 Fakten über mich und meine Adventszeit:

  • In meiner Küche riecht es mittlerweile immer herrlich nach weihnachtlichen Gewürzen und Rum. In der Adventszeit liebe ich diese zwei Geschmackskombinationen (Ja, Rum darf nicht fehlen)!
  • Ich bin ein riesengroßer Advents-Fan. Kein Weihnachtslied ist zu kitschig, Weihnachtsdeko ist ein Muss und ich hab das Lichterketten-Gen von meinem Dad geerbt: Lichterketten JA und nicht zu wenig 😉

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  • Ich habe tatsächlich einen Mann, der KEIN Weihnachts-Grummelbär ist. Ich darf also dekorieren was das Zeug hält, während Last Christmas im Hintergrund läuft und in der Teekanne herrlicher Blutorangen-Tee zieht. Und der Mann genießt. High-five ladys!!! 😉
  • Ich esse Kekse bereits zum Frühstück. Es vergeht kein Tag, wo dies nicht geschieht. Ich backe sie nicht nur gerne, ich vernichte wahrscheinlich auch den größten Teil davon alleine 😉
  • Weihnachtsgeschenks-Einkäufe spare ich mir bis zum Schluss. Wenn also die Deadline diverse Foto-Geschenke der 17. Dezember ist, dann bin ich diejenige, die am 18. bestellt und dann am 24. Dezember schwitzt, ob der Postler hoffentlich noch alles rechtzeitig bringt (es kam auch schon vor, dass er es nicht mehr geschafft hat. Uff). Wahrscheinlich steht mein Name schon auf der schwarzen Liste der Last-Minute-Besteller.
  • Meine Katzen bekommen Weihnachtsgeschenke 😉

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  • Ich steh auf Adventkalender (so wie wahrscheinlich jeder.) Heuer habe ich drei Versionen davon. Da freut man sich jeden Morgen in die Arbeit zu gehen, weil ich schon so gespannt bin, was mir meine Arbeitskollegin dieses Mal verpackt hat (schönster Adventkalender ever – in rosa – und mit Glitzer – und tollen Inhalten!)
  • Ich würde am liebsten jedes Jahr vor dem Advent 200 neue Keksrezepte ausprobieren. Und irgendwie kommen immer wieder die Klassiker auf den Tisch.
  • Von mir aus könnte die Adventszeit ruhig 2 Monate andauern.
  • Ich esse beim Kekse backen jeden Teig auch schon roh.

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So, jetzt wisst ihr bescheid, ne? 😉

Zum zweiten Adventsonntag und quasi als meinen zweiten Beitrag für unsere Aktion “Unser Winter – unsere Desserts” von Hidden sweet thingsVerzuckert, Frau Zuckerfee und mir habe ich passend zum Motto “Weihnachtstorte” eine saftige Earl Grey Torte gebacken. Sowohl Weihnachtsgewürze als auch Rum mussten Teil meines Rezeptes sein, soviel stand fest.

Ich bin mittlerweile riesengroßer Fan von Earl Grey in Gebackenem (den Grund erfahrt ihr nächstes Mal). Der Teig ist supersaftig und geschmacklich einfach traumhaft. Mit einer Schicht aus Himbeermarmelade und Schoko-Lebkuchen-Creme ist dieses Törtchen dann perfekt für den Advent!

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Zutaten

(für eine Springform 20 cm Durchmesser)

für den Teig:

3 Teebeutel Earl Grey

125 ml nicht mehr kochendes Wasser

250 g Butter (weich)

200 g Zucker

1 TL Zimt

1 Prise Salz

4 Eier

200 g Mehl

1 Pkg. Backpulver

2 EL Kakaopulver

50 g Mandeln gemahlen

 

für die Schoko-Lebkuchen Creme:

100 g Schokolade

150 ml Schlagobers (Sahne)

2 EL Rum

1/2 TL Lebkuchengewürz

 

Himbeer-Marmelade

Kekse und geschmolzene Schokolade als Dekoration

 

Zubereitung

1)Am Vortag zubereiten: Schokolade in Stücke brechen. Schlagobers in einem Topf aufkochen lassen und anschließend den Topf vom Herd ziehen. Schokolade hinein geben und gründlich verrühren, bis sich alle Stücke aufgelöst haben. Rum und Lebkuchengewürz unterrühren. Die Schoko-Creme anschließend in eine kleine Rührschüssel umfüllen und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen. Alternativ kann die Schoko-Creme auch am Vormittag zubereitet werden und die Torte am Nachmittag damit befüllt bzw. bestrichen werden. Die Zeit reicht aus, damit die Creme fest genug wird. Ich habe die Torte jetzt nicht wirklich dick mit der Creme bestrichen. Wer etwas mehr Creme wünscht, einfach die Menge etwas erhöhen!

2) Zubereitung Teig: Die 3 Teebeutel mit dem nicht mehr kochenden Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Die Teebeutel herausnehmen und gut ausdrücken. Den Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

3) Butter, Zucker, Zimt und 1 Prise Salz etwa 5 Minuten cremig rühren. Die Eier nacheinander jeweils gut unterrühren. Mehl, Kakaopulver und Backpulver vermischen und mit den gemahlenen Mandeln und dem Tee unter die Buttermischung rühren.

4) Den Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Springform geben. Im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen.

5) Den Kuchen auf einem Kuchengitter etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form auf das Gitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.

6) Die gekühlte Schoko-Creme mit dem Schneebesenaufsatz der Küchenmaschine oder mit einem Handmixer so lange aufschlagen, bis sie hell und luftig ist. Nicht zu lange schlagen, sonst flockt der Schlagobers aus! 

7) Den Tortenboden in der Mitte waagrecht aufschneiden. Ca. 3 EL Himbeermarmelade auf dem Boden verstreichen. Darauf kommt jetzt etwa die Hälfte der Schoko-Creme. Glatt verstreichen. Den zweiten Tortenteil daraufsetzen und die restliche Schokoladen-Creme darauf verstreichen. Die Torte kann mit Keksen oder geschmolzener Schokolade dekoriert werden.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: earl-grey-weihnachtstorte

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Eigentlich muss ich noch erwähnen, dass ich das erste Mal richtig dankbar bin eine Küchenmaschine (Kenwood Titanium Chef) zu besitzen. Gerade beim Kekse backen mit den vielen Mürbteigen bin ich echt froh darüber nicht ständig meine Hände als Vermengungsarbeitsmittel verwenden zu müssen. ** Werbung

Dann wünsche ich euch noch einen schönen Start in die zweite Adventswoche! 🙂

Barbara

Karotten-Mandel Torte mit Kokosfrosting und Schokoglasur

Herzlich Willkommen und tretet ein in meine wohlduftende Backstube! Dieses Rezept voll mit herrlichen Herbstdüften lässt selbst Sommeranbeter nicht kalt.

Ich habe es für iamfemme.at in Zusammenarbeit mit Unimarkt vorbereitet. Ich würde mich freuen, wenn ihr im Backkontest “Bake my cake” für mich votet. Einfach kurz E-mail Adresse angeben und für meine Torte stimmen. (kein Newsletter oder sonstiges);-)

bake-my-cake

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Schon mal ein liebes Dankeschön! Als Dank entführe ich euch in eine schöne Herbststimmung:

Lasst euch fallen, wickelt euch in eine kuschelige Decke, haut euch auf die Couch, eine Tasse heiße Schokolade in der Hand, ein Stück Kokos-Mandel-Torte vor euch. Das ganze Haus duftet nach Kokos, nach gebrannten Mandeln und sogar schon leicht nach Lebkuchen. Es ist eindeutig Herbst.

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Draußen laufen Kinder mit Drachen durch die Gegend, Gummelstiefel stehen vor der Haustüre. Nehmt euch eine kleine Auszeit und genießt jeden Bissen. Lasst den Geschmack entfalten! Dieser saftige Karottenteig, das Knacken der Mandelstückchen und der leichte Kokosgeschmack versetzen euch in einen angenehmen Gemütszustand voller Entspannung. Hört ihr das Rascheln der Blätter im Hintergrund?

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Die Schokolade schmilzt in eurem Mund und diese saftige Konsistenz bringt euch zum Träumen. Kommt langsam wieder zurück in den Alltag! Gewärmt vom Kakao und der Decke. Zurück von all den Kokosnüssen und Mandeln. Ihr seid nun völlig entspannt! Und in einem absoluten Glückszustand!

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Dieses Torten-Rezept funktioniert als Alltagsflucht! Ihr wollt einen Moment einfach nichts tun und genießen?
Dann hier das Rezept.

Zutaten

für den Teig:
230 g brauner Zucker
4 BIO-Eier
125 g weiche BIO-Butter
1 Pkg Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g Karotten gerieben
1/2 TL Zimt
1/4 TL Nelkenpulver
1/4 TL Lebkuchengewürz
50 g Kokosflocken
100 g gemahlene Mandeln

175 g Mehl
1 Pkg Backpulver
50 g Maizena (Speisestärke)
4 EL BIO-Milch

 

1/2 Tasse Chai-Tee (1 Teebeutel)

 

für das Frosting:

250 g BIO-Topfen
200 g Frischkäse
50 g BIO-Joghurt 1% Fett
1-2 EL Kokosmilch (optional)
100 g Staubzucker
2 EL Kokosflocken
2 Tropfen Rum Aroma (wer mag)

 

für die Schoko-Glasur:

300 g Kochschokolade
125 ml Schlagobers
1 EL Honig

 

für die Deko:

ca. 50 g Mandeln gestiftelt
Kokosflocken

 

 

Zubereitung 

1) Karotten schälen und fein raspeln. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Die gemahlenen Mandeln in einer Pfanne unter Aufsicht anrösten und beiseite stellen.

2) Die Eier trennen. Butter, Zucker, Vanillezucker und die Gewürze schaumig schlagen, dann einzeln das Eigelb unterrühren. Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und gemeinsam mit Karotten, gerösteten Mandeln, Kokosflocken und der Milch unterheben. Zuletzt Mehl, Backpulver und Speisestärke gut vermischen und vorsichtig unter den Teig rühren.

3) Den Teig in die befettete und bemehlte Springform (Durchmesser: 20 cm) füllen und im Ofen etwa 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

4) Währenddessen das Frosting zubereiten: Dafür Topfen, Frischkäse, Joghurt, Kokosmilch, Kokosflocken und Staubzucker mit dem Mixer zu einer glatten Creme verrühren. Wer mag kann noch 2 Tropfen Rum Aroma dazugeben.

5) Eine Tasse Chai-Tee zubereiten (ca. 100 ml Wasser, 1 Teebeutel) und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Teebeutel entfernen.

6) Die Torte nach der Backzeit herausnehmen und ganz abkühlen lassen. Die Torte einmal waagerecht durchschneiden. Den Boden auf ein Teller legen und Löffelweise mit Chai-Tee beträufeln. Etwas mehr als die halbe Tasse kann für den Boden verwendet werden. Nun kommt circa ein Drittel der Topfen-Frischkäsecreme darauf und wird glattgestrichen. Die obere Tortenhälfte darauflegen und mit dem restlichen Tee beträufeln. Zum Schluss wird die Torte komplett mit dem übrigen Frosting eingestreichen. Am besten funktioniert das mit einer Palette. Für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Creme etwas fest wird.

7) Für die Schokoglasur die Zartbitterschokolade mit dem Schlagobers und dem Honig zusammen in einem Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Etwas überkühlen. Währenddessen können die Mandelstifte in einer Pfanne angeröstet werden! Die Schokoglasur mit einem Löffel vorsichtig am Rand der Torte verteilen, so dass es am Rand etwas herunter läuft.

8) Die gestiftelten Mandeln in einer Pfanne unter Aufsicht anrösten und in die Mitte der Torte geben. Die fertige Torte vor dem Verzehr in den Kühlschrank stellen. Guten Appetit!

Obwohl diese Torte auf den ersten Blick etwas aufwändig aussschaut: Alles Schritte sind schön schnell abzuarbeiten und easy peasy zu verwirklichen. Dann schnell ran an den Mixer und hinein in diese herrliche Duft- und Geschmackswelt!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: karotten-mandel-torte-mit-kokosfrosting-und-schokoglasur

Karotten-Mandel Torte mit Kokosfrosting und Schokoglasur

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Vielen Dank schon mal fürs Voten und in diesem Sinne: Einen wunderschönen Herbst euch allen!

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Himbeer Kokos Streuseltorte

Am Wochenende hätte es Himbeer-Topfen-Schnitten geben sollen. Der Mürbteig ist gemacht und ach du Schreck, der ganze Topfen war weg!

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Kein Topfen im ganzen Haus, das gibt es bei mir relativ selten bis eigentlich gar nicht. Also musste Plan B her! Frischkäse! Tja – auch kein Frischkäse im Kühlschrank. Und auch keine Mascarpone. Ich hätte Kapern, getrocknete Tomaten und Stinkekäse im Angebot gehabt, aber irgendwie lässt sich damit nichts süßes backen! Oder was sagt ihr zu Streusel-Kapern Kuchen mit frischem Stinkekäse?

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Naja.. nicht so.. Hab ich mir auch gedacht.. Dann nehm ich halt Vanillepudding.. Ja was soll ich sagen. 2 Wochen vor der Hochzeit bleibt nicht wirklich viel Zeit zum Einkaufen. Also kein Vanillepudding.

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ABER DA: ganz hinten: Kokos-Pudding! PERFEKT!

Und siehe da: Himbeer-Kokos-Streuseltorte klingt doch gleich besser!!! Weg mit dem Stinkekäse!

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Zutaten

für den Mürbteig:

160 g Mehl
70 g Staubzucker
70 g Butter
1 Ei
1 Msp. Backpulver

 

für den Pudding:

1 Pkg. Kokos-Pudding (ersatzweise Vanille-Pudding)
500 ml Milch
50 g Zucker

 

Himbeeren (tiefgekühlt oder frisch)

 

für die Streuseln:

100 g Mehl
60 g Staubzucker
60 g Butter

 

Zubereitung

1) Mürbteig herstellen. Ich habe für mich jetzt eine Methode gefunden, wie es etwas einfacher geht: Mehl, Staubzucker, klein geschnittene Butter, Ei und Backpulver mit den Knethacken des Handmixers solange “rühren”, bis kleine Klümpchen entstehen. Dann alles auf die Arbeitsfläche geben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Kühlen.

2) Währenddessen den Pudding mit Milch und Zucker aufkochen und etwas auskühlen lassen.

3) Die Zutaten für die Streuseln verarbeiten und beiseite stellen.

4) Nun den Mürbteig im Durchmesser der Springform ausrollen und auf den Boden legen. Man könnte auch Seitenränder machen, aber die sind mir im Kuchen immer zu trocken. Nun den Pudding auf den Mürbteigboden verstreichen. Himbeeren auf den Pudding geben sodass der Pudding schön bedeckt ist. Abschließend die Streuseln über die Himbeeren geben.

5) Bei 180°C Heißluft ca. 45-50 min. backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Himbeer Kokos Streuseltorte

 

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Und habt ihr jetzt gefragt wo ich diesen süßen Tischläufer und das toll Wasserglas her habe?

Da kann ich euch einen super Online-Shop empfehlen! Stielreich – Onlineshop für Interior und Wohnen! Die liebe Martina hat superschöne Sachen, wo man gar nicht weiß was man als erstes in den Warenkorb legen sollte. Ich bin seit neuestem Mint-Fan, da darf eine Komplettaustattung in dieser Farbe nicht fehlen!

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Das wird der letzte Post bevor ich mich in meine Hochzeitswoche verabschiede.

Zum Glück sind einige Rezepte in der Rezeptübersicht, damit ihr immer was zum Backen habt!

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Noch einen schönen August,

Barbara

Kokos-Mohn-Torte

Nachdem ich nun schon voll in Hochzeitsvorbereitungen eingeteilt bin, freue ich mich euch heute wieder einen Gast vorzustellen. Elisabeth wollte von mir eigentlich nur wissen, wie man meine Feigen-Mohn-Torte frühlingshafter/sommerlicher machen kann. Ich hatte diese Mohn-Torte schon einmal mit Kokos und Raffaelos gebacken, jedoch nie fotografiert und dokumentiert. Das hat jetzt Elisabeth für mich erledigt, eine tolle Kokos-Creme gezaubert und eine geniale Kombi mit Himbeeren kreiert. Und vorab schon mal: Alles Gute zum Nachwuchs!
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Aber am besten Elisabeth erzählt es euch am besten selbst:
Mein Name ist Elisabeth, ich bin 33 Jahre alt und schon immer absolut koch- und backbegeistert. Nach einem langen Arbeitstag kann ich am besten abschalten, wenn ich ein leckeres Abendessen für meinen Mann und mich zubereite oder noch einen süßen Kuchen für’s Wochenende backe. Am liebsten experimentiere ich in der Küche mit verschiedensten Zutaten, die der Kühlschrank gerade hergibt. Und momentan habe ich dazu noch viel mehr Zeit, da wir Nachwuchs bekommen haben und ich nun zu Hause bin ;-). Letztes Wochenende hatte ich Lust, wieder einmal eine tolle Torte für den Besuch der Familie zu backen. Angeregt von der tollen Feigen-Mohn-Torte der “Baking Barbarine Barbara” ist diese Kreation dann entstanden:
eine fruchtige und sommerliche, total leckere Kokos-Mohn-Torte mit Himbeeren!
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Vielen Dank an Barbara, dass ich mein Rezept hier präsentieren darf – und euch wünsche ich viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbacken!!

Zutaten

Mohn-Joghurt- Kuchen:

3 Eier
1 Becher Zucker
1 Becher Mehl
1 Becher Mohn gemahlen
1 Becher Joghurt
1/2 Becher Öl
1 Pkg. Backpulver

 

Kokoscreme:

500 g Topfen
175 g Frischkäse
1 Becher Kokosjoghurt
Staubzucker nach Geschmack
1 TL Bourbon-Vanillezucker oder
ausgeschabte Vanilleschote
Saft und Schale einer halben Zitrone
Kokosflocken nach Belieben (ca. 8 EL)
1 Blatt Gelatine
125 g Himbeeren
ca. 100 ml Schlagobers zum Bestreichen

 

Dekoration:

150 g Zartbitterkuvertüre
etwas Schlagobers für die Ganache
125 g Himbeeren
ca. 5 Raffaello (zerbröckelt)
Kokosraspeln

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Zubereitung

  1. Eier und Zucker schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten dazugeben und kurz unterrühren. Tortenform einfetten und bemehlen und die Masse einfüllen. Bei 170°C ca. 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Tortenboden sehr gut auskühlen lassen.
  2. Topfen, Frischkäse, Kokosjoghurt, Staub- und Vanillezucker, Zitronensaft- und Schale und Kokosflocken gut verrühren.
  3. Gelatineblatt auflösen und unterrühren.
  4. Den Mohnkuchen in der Mitte aufschneiden (das funktioniert sehr gut mit einem Zwirnsfaden), Tortenring darum setzen, mit ¾ der Creme bestreichen und mit Himbeeren bestreuen. Deckel wieder drauf geben und kühl stellen bis die Creme angezogen hat.
  5. Knapp ½ Becher Schlagobers steif schlagen und unter die restliche Creme mischen. Creme mit Hilfe einer Spachtel auf und um die Torte verstreichen. Torte noch einmal gut kühlen!
  6. Zartbitterkuvertüre in einem Kochtopf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Etwas Schlagobers erhitzen und nur so viel davon dazugeben, dass die Schokolademasse leicht dicklich bleibt (darf nicht zu flüssig sein, sonst rinnt sie zu sehr ab). Mit einer Spachtel die Schokolade auf die Mitte der Torte geben und leicht an den Rand drücken, sodass etwas Schokolade abrinnt (nicht zu dünn auftragen, sonst vermischt sich die Schokolade mit der Kokoscreme).
  7. Torte mit Himbeeren, Raffaello und Kokosraspeln dekorieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Kokos Mohn Torte mit Himbeeren

Und als großer Mohn-Fan begrüße ich natürlich jede Mohn-Kreation.

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Viel Spaß mit dem Rezept von Elisabeth,

Barbara

 

Schokoladentorte mit Erdbeeren und Holunder

Heute gibt es einen rot-weiß-roten Beitrag für das anstehende EM-Spiel Österreich gegen Ungarn. 🙂 Dafür sorgen Erdbeeren und Holunderblüten!

Ha: ja, ich interessiere mich tatsächlich für Fußball!! Deshalb vielleicht ein paar Fakten über mich, was Fußball anbelangt:

  • ich bin amtierende Wettkönigin und habe alle Burschen mit ihren Tipps (Achtung, passendes Fußballwortspiel:) ins Abseits gestellt! Es wird mir allerdings Betrug und Schiebung vorgeworfen, da ich gleichzeitig der Wettveranstalter war. Aber unter uns: ich hab mir den Erfolg ehrlich verdient! Bääähm! 🙂 Also außer einmal. Da habe ich tatsächlich etwas geschummelt. Aber das muss jetzt wirklich unter uns bleiben 😉

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  • bei Fußball-Großveranstaltungen wird mein Bet-at-Home Konto ständig erfolgreich aufgebessert. Ich hab schon überlegt, ob ich den Job an den Nagel hängen soll, um mein Geld mit Sportwetten zu verdienen. Diesen Gedanken verwerfe ich allerdings schnell, weil ich mich nie mehr als 1-2 Euro tippen traue. Und da füllt sich das Konto für meinen Geschmack etwas zu langsam. Bei der letzten EM war ich allerdings zu siegessicher und hab meine hart gewonnen 40 Euro beim Finale auf das falsche Land gesetzt. Es war bitter! Wäre das nun mein Job, wäre ich pleite.

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  • Ich habe heute 5 Euro auf Sieg Österreich gesetzt! Zuerst. Dann hab ich sie wieder gelöscht und Unentschieden getippt. Dann hab ich die Wette noch einmal gelöscht und hab 1 Euro auf Österreich gesetzt. Und genau das zeichnet mich aus: ich weiß immer sofort ganz genau was ich will 😉

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  • Ich mag es über Fußball zu reden. Egal ob am Arbeitsplatz oder mit meinem Liebsten: es langweilt mich nie.
  • Ich könnte mir nicht vorstellen einen Mann an meiner Seite zu haben, der NICHT Fußball interessiert ist. Rollentausch find ich eigentlich schrecklich.

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  • Ich schaffe es sogar bei FIFA ein Tor zu schießen. Dafür bin ich in der Abwehr absolut grottenschlecht. JEDOCH: nicht so grottenschlecht wie bei Call of Duty. Da verstecke ich mich die meiste Zeit im Gebäude. Nicht weil es hier sicher ist, sondern weil ich einfach nie rausfinde. Und finde ich dann mal aus dem Gebäude ballere ich wie wild in den Himmel und die anderen hört man wieder kichern. Das ist wirklich ein blödes Spiel. Das mag ich nicht. Deswegen FIFA. Oder Lego Batman. Oder Tetris. Oder Barbie. 😉

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  • Ich bin österreichischer akademischer Meister im Damenfußball 2004. Und ich kann euch versichern: es lag definitiv nicht an mir, dass wir dieses Turnier gewonnen haben 😉 Nachdem ich rechts hinten (Verteidigung, meine Damen, mein Talent wurde in der Verteidigung rechts entdeckt!) spielte sah ich meinen “Aufgabenbereich” im Umkreis von 2 Metern. Wenn der Rest am Tore schießen war, erholte ich mich von einem 4 Meter Sprint bzw. checkte derweil mein Fußball-Outfit. Oder ich lackierte mir gerade meine Fingernägel.. 😉 Ok, nein.. ich wollte niemandem weh tun und hielt mich dann etwas vom Mann (also eigentlich von der Frau) entfernt. Sicher ist sicher!

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  • Ich war schon einmal auf einem Championsleague Finale in London. YEAH!
  • Ich drücke Österreich, Deutschland, der Schweiz und Island die Daumen.

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Und ich glaube ich helfe den Österreichern am meisten, wenn ich mir heute ein Stück dieser Torte gönne. Oder wie seht ihr das?

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Die Torte ist in seiner Kombination absolut lecker! Der Brownie-Boden ist so saftig und dank der Erdbeer-Holunderschicht so schön fruchtig mit einem feinen Hauch Holunder.

Ich hab sie mittlerweile schon 3 Mal gebacken. Sie funktioniert auch in einem kleinen rechteckigen Blech. Bei einem größeren Blech Menge verdoppeln! In quadratische Stücke geschnitten schaut dieser getoppte Brownie auch super aus 🙂

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Zutaten

für eine Springform 26 cm

für den Schokoteig:

200 g dunkle Schokolade (Kochschokolade)
25 g Backkakao
175 g Butter
3 Eier
150 g brauner Zucker
100 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

 

für die Erdbeer-Holunder Schicht:

350 g Erdbeeren
25 g Zucker
1,5 EL Speisestärke
10 EL Wasser

2 Zweige Holunder frisch

(Alternativ: es können auch 5 EL Holundersirup verwendet werden, wenn keine Holundersaison ist. Da jedoch den Zucker etwas reduzieren.)

 

für die Vanille-Creme:

1 Pkg Vanille-Pudding
250 ml Milch
30 g Zucker

250 g Topfen (Quark)
200 g Vanille-Joghurt
40 g Staubzucker (oder mehr, je nach Geschmack!!)

 

für die Deko:

250 g Erdbeeren

Holunderblüten

 

Zubereitung

1) Schokolade und Kakao gemeinsam mit der Butter in einem Topf schmelzen, gut verrühren und leicht abkühlen lassen.

2) Eier und Zucker schaumig aufschlagen, unter ständigem Rühren die Schoko-Butter-Masse untergeben. Mehl und Backpulver vermengen und in die Eier-Schoko-Masse rühren.

3) Ofen auf 180°C vorheizen, Springform einfetten und bemehlen. Die Schoko-Masse einfüllen und für ca. 30-35 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen sofort mit einer Gabel oder einem Spieß mehrere Löcher in die Schokotorte stechen.

4) Während dem Backen kann die Erdbeer-Holunder Schicht vorbereitet werden. Dazu die Erdbeeren in Scheiben schneiden. Die Erdbeerscheiben in eine Pfanne geben und gemeinsam mit dem Zucker aufkochen lassen. Die Speisestärke mit dem Wasser verrühren und in die weichen Erdbeeren einrühren. Es soll schön gelee-artig werden. Nach ca. 5 Minuten die Pfanne vom Herd nehmen und die Holunderzweige mit den Blüten als Ganzes in die Erdbeerflüssigkeit geben. Ca. 10 Minuten durchziehen lassen und die Zweige wieder entfernen. Wenn der Tortenboden dann fertig ist, soll diese Masse sofort darauf verstrichen werden, damit die Erdbeer-Flüssigkeit schön in den Schoko-Boden versinken kann. Auskühlen lassen.

5) Die Vanille-Creme zubereiten: 1 Packung Vanille-Pudding nach Packungsanleitung kochen, jedoch nur 250 ml Milch dazu verwenden!!!! Den Zucker einrühren! Es soll eine schöne feste Pudding-Konsistenz haben. Etwas auskühlen lassen und Topfen, Vanille-Joghurt und Staubzucker dazugeben und gut verrühren. Auf die Torte streichen und kühl stellen.

6) Die Erdbeeren in Scheiben schneiden. Die großen Scheiben um die Torte rundum platzieren, den Rest auf der Vanille-Creme verteilen. Mit kleinen Holunderzweigen dekorieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schokoladentorte mit Erdbeeren und Holunder

 

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Dann auf ein erfolgreiches Spiel heute und gutes Gelingen,

Barbara

Torta della Nonna

Mein liebe Freundin Kathrin hat mir heute etwas italienisches mitgebracht! Ich hab die Torta della nonna schon in einigen Kochbüchern gesehen und selbst noch nie ausprobiert. Das ist definitiv ein Fehler!

Kathrin und ich haben uns in der Uni kennengelernt und sofort eine gemeinsame Leidenschaft entdeckt: das Backen, Fotos und Blog lesen! Wir harmonieren wirklich sehr gut und unser Plan war es sofort einen gemeinsamen Backblog zu erschaffen, wo wir unsere süßen Kreationen mit der Öffentlichkeit teilen können. Daraus ist leider nichts geworden. Aber als Mutter von 2 süßen Kindern ist man dann doch etwas mehr eingeteilt. Aber ich bin mir sicher: irgendwann schreibe ich einen Gastbeitrag für Kathrin’s Blog!! 🙂 Sie zaubert nämlich riiiichtig gute Torten, Kuchen, etc., die zudem wirklich wundervoll aussehen. Mit einem Hang zu Vintage haben ihre Kreationen angerichtet wirklich viel Charme! So, aber jetzt überlasse ich euch der lieben Kathrin:

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Mein Name ist Kathrin und als leidenschaftliche Kuchenbäckerin freue ich mich wahnsinnig, dass ich hier bei der lieben Baking Barbarine zu Gast sein darf! Und als guter Gast bringt man ja bekanntlich was mit. Und hier ist mein Mitbringsel, mein momentaner Lieblingskuchen, die Torta Della Nonna!

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Jedes Jahr zur selben Zeit plagt mich übelstes Fernweh. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es langsam Frühling wird und die Temperaturen wieder steigen. Da will man dann gleich das ganze Programm – laue Sommernächte, das Prickeln von getrocknetem Salzwassers auf der Haut und das Lachen von Kindern, die längst im Bett sein müssten.

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Nun kann man dieses Feeling aber Anfang Mai in Europa nur schwer bekommen, darum muss ich mir ein bisschen Italien in meine Küche holen. Darum gibt es heute die Torta Della Nonna –Großmutter`s Torte! Ich stelle mir dann so eine richtige italienische Nonna vor, wie sie (mit erhobenen Kochlöffel) alle aus der Küche jagt, die den Kuchen vorher schon probieren wollen.

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Also rein in die Oma-Schürze und los geht’s, mal schauen, ob ich das auch so fein hinbekomme:

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Zutaten

Für den Teig:

300g glattes Mehl
150g Butter (aus dem Kühlschrank)
120g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

 

Für die Creme:

1 L Milch
Abrieb von 1 Bio – Zitrone
1 ganze Vanilleschote
250g Zucker
80g Mehl (glatt)
20g Speisestärke
7 Eigelb

 

Deko:

1 verquirltes Ei
1 Hand voll Pinienkerne
Puderzucker

 

Zubereitung

1) Das gesiebte Mehl in eine große Schüssel geben und das Ei hineinschlagen. Die Butter schneide ich mit dem Palettenmesser in ganz dünne Scheiben, dann lässt sie sich auch kalt sehr gut verarbeiten. Zucker, Salz und Backpulver dazu geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Hier sollte man relativ schnell arbeiten, damit die Butter nicht zu warm wird, sonst schmeckt der Teig später trocken. Anschließend den Teig in Frischhaltefolie packen und ab in den Kühlschrank. Je länger desto besser, aber 2 Stunden sollten es schon sein.

2) Für die Creme die Milch in einem Topf geben. Die Vanilleschote gut auskratzen und in die Milch rühren. Die ausgekratzte Vanilleschote ebenfalls in die Milch geben und das Ganze kurz aufkochen lassen. Dann die Milch ca. 10 Minuten ziehen lassen (ohne Hitze).

3) Während die Milch auskühlt, werden die 7 Eigelb mit dem Zucker schaumig geschlagen. Das Mehl mit der Speisestärke vermischen und dazu sieben. Alles mit dem Mixer gut verrühren, es dürfen keine Klümpchen mehr da sein.

4) Nun gut 1/3 der Milch zugeben. Die Milch darf auf keinen Fall zu heiß sein, sonst stocken die Eier. Nach dem die Masse glatt gerührt ist, die Mischung in den Topf mit der restlichen Milch geben (vorher die Vanilleschote entfernen).

5) Jetzt die ganze Masse aufkochen lassen. Bei mir hat es etwas gedauert, bis die Masse eingedickt ist (ca. 10 Minuten). Wichtig ist, dass man mit dem Schneebesen immer gut umrührt, damit nichts anbrennt. Hat die Creme dann die richtige Konsistenz (wie Pudding), dann in eine Schüssel geben. Frischhaltefolie verhindert, dass sich eine Haut bildet. Die Creme auskühlen lassen, am besten im Kühlschrank.

6) Den Backofen auf 180 C° vorheizen und eine Kuchenform (26cm Durchmesser) einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank holen, 2/3 des Teiges auf einer bemehlten Oberfläche rund ausrollen, immer wieder drehen, damit nichts anklebt. Wenn man den Teig auf das Nudelholz aufrollt, kann man ihn super in die Form hieven, ohne dass der Teig reißt. Das Gleiche mit dem Rest des Teiges machen und zur Seite geben (für den Deckel).

7) Den Teig dann in die Form geben. Seitlich einen gleichmäßig hohen Rand lassen, weil der Kuchen ja später mit dem Deckel verschlossen wird. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Eiklar bestreichen. Nun die ausgekühlte Creme einfüllen und glatt streichen. Nun den Rest des Teiges als Deckel raufgeben, überschüssigen Teig wegschneiden und etwas zusammendrücken, damit alles zu ist. Den Deckel wieder mit einer Gabel einstechen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Zu guter Letzt die Pinienkerne darauf verteilen und ab in den Ofen, für ca 45 – 50 Minuten.

8) Den Kuchen gut auskühlen lassen, damit die Creme schön fest wird. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Gutes Gelingen!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Torta-della-nonna 

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Na, hat euch dieses Rezept überzeugt? Und diese traumhaften Bilder?

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Liebe Kathrin, danke dass du da warst und wir freuen uns schon auf deinen eigenen Backblog!

Gutes Gelingen,

Barbara

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