Topfen-Gugelhupf mit Zwetschken

Wie ihr schon mitbekommen habt: Bakingbarbarine ist im Gugelhupf-Fieber. Nach der Reihe wird die Gugelhupfform zu 100 % ausgelastet, neue Formen zugelegt und Ideen für Rezepte gesammelt. Zum Glück helft ihr mir bei der Ideensammlung auf Instagram unter #gugelhupffürbakingbarbarine. Worauf ihr euch schon freuen könnt: Mohn, Buttermilch, Heidelbeeren, Topfen.. Alles wird ausprobiert. 🙂

Topfen-Zwetschken Gugelhupf-4 (1)

Doch den Anfang macht dieser niedliche Topfengugelhupf mit versteckten Zwetschken. Habt ihr noch Zwetschken im Gefrierschrank? Oder habt ihr euch welche eingeweckt? Perfekt! Hier könnt ihr sie nämlich gleich verwerten.

Keine Zwetschken zuhause? Egal, auch Himbeeren oder Heidelbeeren schmecken hervorragend dazu!

Topfen-Zwetschken Gugelhupf-7 (1)

Topfen-Zwetschken Gugelhupf (1)

 

Zutaten

für den Teig:

250 g Topfen 20 %

250 g Staubzucker

250 g Butter

270 g griffiges Mehl

30 g Stärkemehl

5 Eier

1 Pkg. Backpulver

1 Pkg. Vanillezucker

eingelegte Zwetschkenhälften

 

für den Guß:

100 g weiße Schokolade

3 TL Kokosfett

Deko wie getrocknete Beeren, Schokostreusel, gehackte Nüsse

 

 

Zubereitung

1)Eier trennen, Eiklar zu Schnee schlagen. Leicht zerlassene Butter, Dotter und Zucker gut verrühren. Nun den Topfen dazugeben und gut unterrühren. Danach das mit Backpulver und Stärkemehl gut vermischte Mehl löffelweise beimengen und ebenfalls gut durchrühren. Zum Schluss den steif geschlagenen Schnee vorsichtig unterheben.

2) Den Teig in die mit Butter und Brösel ausgestrichene Gugelhupfform füllen und ca. 60 Minuten bei 160 °C backen (Stäbchenprobe).

3) Gugelhupf auskühlen lassen. Währenddessen den weißen Schokoguß vorbereiten. Dafür die Schokolade gemeinsam mit dem Kokosfett in einem Topf schmelzen lassen und ständig umrühren. Den Gugelhupf damit überziehen und mit Deko bestreuen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Topfen-Gugelhupf mit Zwetschken

Topfen-Zwetschken Gugelhupf-9 (1)

Topfen-Zwetschken Gugelhupf-8 (2)

 

Ich hoffe ich konnte euch etwas anstecken mit meinem Gugelfieber 😉

Solltet ihr weitere leckere Ideen haben: Lasst es mich wissen!

topfengugelhupf

Gutes Gelingen,

BakingBarbarine

 

Mohnkranz mit Zwetschken-Marmelade

Am Sonntag hatte ich die Ehre bei der lieben Laura von thebakery2go Gast zu sein. Sie ist eine tolle Backfee und mit ihren zarten 15 Jahren gerade in England in einem Internat und quasi auf Backentzug. Während sie nun ohne Backofen, Rührgerät und Spritztülle im Vereinigten Königreich auskommen muss, habe ich die Ehre auf Ihrem Blog Gast zu sein. Für Laura habe ich heute etwas Herbstliches mitgebracht. Mit extra viel Mohn 😉

Mögt ihr auch so gerne Mohn? Ich finde bei Mohn gibt es ja immer 2 Lager:

  • diejenigen, die ihn heiß und innig lieben (wie zum Beispiel ich)
  • diejenigen, die definitiv immer Nuss dem Vorzug geben (wie zum Beispiel ich)

(verdammt, meine Theorie funktioniert nicht. Ich mag einfach beides. Aber pssst, ich hab das doch so schön ausgetüfftelt). Aber ich hab tatsächlich auch Personen, bei denen meine Theorie funktioniert: Seit ich denken kann gibt es zum Geburtstag von Papa und Schwester Mohnkuchen zum Umfallen. Und in allen Variationen. Hauptsache die doppelte Menge an Mohn. Ihr Geburtstag liegt innerhalb einer Woche. Das heißt es gibt durchgehend 2 Wochen Mohnkuchen. Und alle sind glücklich. Außer meine Mutter 😉  In welche Kategorie fallt ihr?

Bei diesem Rezept für Laura hab ich das was einen Zopf ausmacht (nämlich Hefe/Germ) einfach weggelassen. Und es merkt bestimmt niemand. Das Tolle an dem Rezept ist: keine Wartezeit. Der Teig muss weder rasten, noch muss irgendetwas auskühlen oder man wird sonst irgendwie aufgehalten. Ein Topfen- (Quark-) Teig ist das Geheimnis hinter der schnellen Weiterverarbeitung. Die Zwetschkenmarmelade sorgt dafür, dass der Kranz schön saftig bleibt. Außen knusprig, innen weich und saftig. Ist das nicht das Maximum?

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Zutaten

für den Topfenteig

500 g Mehl
1 Pkg Backpulver
100 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
250 g Quark
75 ml Milch
75 ml Öl

200 g Zwetschken- oder Powidlmarmelade

 

für die Mohnfülle

200 ml Milch
1 Msp. Zimt
60 g Kristallzucker
50 g Honig
200 g Mohn (gemahlen)
3 EL Rum

 

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Zubereitung

1) Topfen, Milch und Öl mit Zucker und Vanillezucker gut mit dem Handmixer verrühren. Mehl und Backpulver vermischen und dazugeben, kurz weitermixen, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.

2) Für die Mohnfülle Milch, Zimt, Zucker und Honig aufkochen lassen. Den Mohn dazu fügen und kurz mitkochen. Von der heißen Herdplatte nehmen und etwas auskühlen lassen. Zum Schluss den Rum unter die Mohnfülle einrühren.

3) Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Topfenteig in der Mitte teilen. Zuerst den ersten Teil rechteckig (ca. 40×20 cm) ausrollen, dann in gleicher Größe den 2. Teil ausrollen. Diesen etwas beiseite legen. Auf den ersten ausgerollten Topfenteig-Teil nun die Zwetschken- (Powidl-) Marmelade verstreichen. Darauf kommt jetzt die Mohnfülle, die schön verteilt wird. Wundert euch nicht über die Menge der Mohnfülle, die Mohnschicht kann ruhig etwas dicker sein. Jetzt kommt der 2. Teil des Topfenteigs auf diese Mohnfülle drauf.

Nun gehts ans Kranz “binden” ;-)Der Längs nach wird nun der Teig bis 5 cm vor Ende mit einem scharfen Messer in 3 Teile eingeschnitten (so, als ob ihr mit den Teilen einen Zopf flechten würdet). Nun den rechten Strang nehmen und einmal komplett nach links schlagen. Und so geht es immer weiter, bis ganz von alleine der Kranz entstanden ist. Die Enden noch gut miteinander verbinden und ab auf das Backblech und für ca. 50 Minuten backen. Ich hab es euch noch einmal aufgezeichnet, damit es etwas verständlicher ist.

 

Mohnzopf1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Mohnkranz

Die Kombination Mohn und Zwetschkenmarmelade bzw. Powidl find ich sowieso großartig. Es erinnert mich an Skihütte, tollen Pulverschnee und Sonnenschein.

 

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Ihr seid kein Mohnfan? Dann füllt ihn doch einfach mit Nuss! Die Nussfülle funktioniert genauso wie die Mohnfülle, nur den Mohn durch gemahlene Haselnüsse ersetzen.

 

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Viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

 

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Vielleicht sollte ich mich etwas klarer ausdrücken: in der VOR-Vorweihnachtszeit. 😉 Ich bin nämlich ein Weihnachts-/Advent-Freak. Ich liiiiiiiiebe Advent! Ich liebe Weihnachtsdeko. Ich liebe Weihnachtskitsch, ich liebe Weihnachtsmusik, ich liebe alles was süß und mit Zimt ist (ok, das geht das ganze Jahr über), ich liebe … STOP.. zu früh????

Ich hatte euch gewarnt! So wird es nämlich jetzt in nächster Zeit weitergehen 😉 Und um euch auch schon etwas einzustimmen:

weihnacht

Ja! So ist es! Schockierend oder? Ich wusste gar nicht was ich zuerst machen sollte. Kreischend in den Supermarkt laufen und Kokosflocken, Nüsse, Lebkuchengewürz und sonstige Backzutaten fürs Kekse backen kaufen oder hektisch gleich die ersten Geschenke besorgen. Nicht dass es wieder zu spät ist. Also.. Nicht das ich jemals meine Geschenke erst zum letzten Abdrücker kaufen würde?! Man hört es ja nur immer wieder.. von mehreren Seiten.  Aber ich? Nein, ich hab quasi schon jetzt den ultimativen Geschenkplan für jedes Familienmitglied, Freunde, Verwandte, Bekannte, entfernte Bekannte, Fremde. Einfach für jeden! Und das 10 Wochen vor Weihnachten! Tja, Organisation meine Lieben.. Organisation! 😉

Was, ihr zweifelt?? Ehrlich jetzt? Ertappt.. Hallo, mein Name ist Barbara und ich bin ein last-minute-Weihnachtsgeschenke-Käufer. Mehrere Gutscheine sind schon mal mit 24. Dezember datiert gewesen.

Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-4

Im Gegensatz zu mir gibt es meine liebe Arbeitskollegin, die (ich bin mir sicher) bereits jetzt ihre Geschenksliste für Weihnachten fixfertig zusammengeschrieben hat. Und ich beneide sie für diese Fähigkeit. Man könnte sich im Leben nämlich viel Stress ersparen. Und das in der Vorweihnachtszeit! Vielleicht kann sie mir ja mal was davon abgeben. Oder ich geh bei ihr in die Lehre. Vorausgesetzt sie hat die Nerven dazu 😉

Total organisiert bin ich hingegen bei unserer Bloggeraktion “Unser Herbst – unsere Desserts”. Denn dieser Crumble ist mein vierter und letzter Beitrag. Es waren leckere 4 Wochen voller herbstlicher Rezepte, mit Zimtduft und Karamelgeschmack. Mit vielen herbstlichen Früchten und schön verzierten Torten.

Bald gibt es das E-Magazin dazu. UND: das Gewinnspiel. Ich weiß ja bereits was es zu gewinnen gibt und vorbei schauen lohnt sich auf alle Fälle! Am liebsten würd ich sogar selbst mitspielen.. Seid gespannt…

Aber erst mal mein Crumble-Rezept:

Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-8

Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-2

Zutaten

für den Crumble:

(für eine große Auflaufform)

1 Apfel
5 Feigen
4 große Pflaumen
10 Zwetschken
echte Vanille bzw. Vanillzucker
100 g grob gehackte Walnüsse
100 g gemahlene Mandeln
120 g brauner Zucker
100 g Butter
120 g Mehl
1 TL Zimt bzw. Pumpkin Pie Spice

 

für die Zimt-Sahne:

1/2 Becher Schlagobers (Sahne)
50 g Frozen Yogurt (natur)
Zimt
Vanillezucker

Granatapfel

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Zubereitung

1) Die Früchte vorbereiten. Feigen, Pflaumen, Zwetschken und Äpfel waschen, trockentupfen, in kleine Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. Mit Vanille bzw. Vanillezucker bestreuen.

2) Walnüsse grob haken und in eine Schüssel geben. Dazu den Butter, Zucker, die geriebenen Mandeln, Mehl und das Pumpkin Pie Spice dazugeben und gut verkneten. Ich mach das immer mit den Händen, dann lässt sich der Butter gut vermischen. Die Streuselmasse nun über die Früchte geben und schön verteilen. Für ca. 35 Minuten in den Ofen. Die Crumbles müssen schön

3) Für die Zimt-Frozen-Joghurt-Sahne nun den halben Becher Schlagobers steif schlagen. Das Frozen Joghurt in kleinen Stücken dazugeben und weiterrühren. Es entsteht eine Frappé-ähnliche Konsistenz. Nun noch das Zimt und etwas Vanillezucker dazugeben und fertig.

4) Den Crumble auf ein Teller geben und die halbgefrorene Zimt-Sahne darübergeben. Mit Granatapfel garnieren. Alternativ kann man den Crumble etwas auskühlen lassen und in ein Glas umschichten.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Herbst-Crumble mit Zimt-Sahne

 

 

Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-7

Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-6

ABER: noch ist Weihnachten 10 Sonntage entfernt. Wir dürfen noch den Herbst genießen und bevor es mit Keksen schlemmen weiter geht, gibt es erstmal noch leckere Herbstdesserts.

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

Frischkäse-Tarte mit Zwetschken-Rum-Sauce

Hinter meinen zweiten Beitrag für unsere Bloggeraktion „Unser Herbst – unsere Desserts“ versteckt sich eine Frischkäse-Tarte mit Zwetschken-Rum-Sauce und eine Geschichte des Misslingens 🙂

Denn: eigentlich war das alles so gar nicht geplant..

Im Kopf hatte ich eine Layer Torte (Torte mit 3 Lagen) und einer fruchtigen Zwetschken-Frischkäse-Creme, getoppt von frischen Zwetschken und und Mohnstreuseln. Und noch dazu hatte ich ein fleißiges Helferlein. Doch wir hatten keine Chance die Torte zu retten. Die Creme in den Lagen floss uns entgegen, worauf wir mit noch mehr Creme reagierten. Ihr könnt euch das Unheil schon vorstellen oder? Creme, Creme, Creme, überall Creme. Zwetschken-Creme, Frischkäsecreme, irgendwann vermischt, marmoriert, mit Mohn vereint.

Ich lasse euch nun raten welcher fatale Fehler mir unterlaufen ist: (Mehrfachantworten sind möglich)

  1. ich hab nicht auf den Mondkalender geachtet. Der Mond stand im falschen Sternzeichen (meine Vermutung: im Widder, der für Kampf und Zerstörung steht)
  2. Eier von unglücklichen Hühnern
  3. keine Schokolade im Rezept
  4. die Creme war zu wenig fest und auch noch zu warm
  5. der Kuchen hatte keine Zeit abzukühlen, weil ich zu ungeduldig war
  6. meine fleißige Cousine Sissi ist allein Schuld an der Miserie und ich bin vollkommen unbeteiligt 😉

Na? ihr vermutet auch die 1 oder 6? Habs mir fast gedacht…

 

Zum Glück hat mir meine liebe zukünftige Schwiegermutter noch einen Sack Zwetschken mitgeschickt, so steht einem zweiten Anlauf nichts entgegen. Denn: vom Geschmack her hat sie überzeugt. Nur das Aussehen war ein Grauen 😉

Da ich nun noch diese Zwetschken-Creme und auch noch etwas Frischkässe-Masse über hatte, entstand am nächsten Tag diese Tarte. Und ich sags euch: diese Zwetschkencreme…. mmmmhhhhh..

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-3

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-4

Zutaten

für eine 26er-Tarteform
für den Mürbteig:

170 g Mehl
Zucker
1 Ei
1/2 Backpulver
100 g Butter

 

für die Frischkäse-Masse:

4 Dotter
4 Eiklar
100 g Butter
200 g Zucker (oder mehr, je nach Geschmack vom Frischkäse)
1 Pkg Vanillepudding
400 g Frischkäse
250 g Topfen
etwas Rum

 

für die Zwetschken-Sauce:

300 g Zwetschken
50 g braunen Zucker
1 EL Butter
3 EL Rum

(100 g Topfen)

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-8

ZUBEREITUNG

1) Mürbteig zubereiten: Mehl und Backpulver vermischen. Nun den Butter in kleine Stücke schneiden und dazugeben. Alles abbröseln – d.h. mit den Händen so vermengen, das kleine Klümpchen entstehen. So lässt sich der Teig besser verarbeiten. Nun Ei und Zucker dazugeben und zu einem Teig kneten. Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

2) Für die Frischkäse-Masse die Eier trennen und dabei das Eiklar fast steif schlagen. 100 g Zucker einrieseln lassen und richtig steif schlagen. Zur Seite stellen. Dotter, weiche Butter und den 150 g Zucker schaumig schlagen. Frischkäse, Topfen und Rum dazugeben und gut verrühren. Jetzt auch das Puddingpulver gut unterrühren. Zu guter letzt den Eischnee vorsichtig unterheben

3) Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Bei goldgelber Farbe die Zwetschken reingeben und gut umrühren. Mit Rum ablöschen. Bei ständigem Umrühren noch etwas einköcheln lassen bevor man noch den Esslöffel Butter für den Geschmack dazu gibt. Sobald die Zwetschken schön weich sind vom Herd nehmen und in ein höheres Gefäß umfüllen. Mit dem Pürierstab gut pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen. Noch einmal abschmecken. Um die Zwetschkencreme noch etwas dicklicher zu bekommen, habe ich 100 g Topfen dazugegeben, ist aber kein Muss.

Hinweis: Es ist auch möglich, dass man die weichen Zwetschken nur kurz anpüriert und nicht mehr durch ein Sieb passiert. So hat die Sauce noch etwas Struktur und man schmeckt noch die Zwetschkenstückchen gut heraus.

4) Die Tarteform (oder alternativ Springform) einfetten. Den Mürbteig dünn auswalken und damit die Form auslegen. Mit der Gabel mehrere Male einstechen und für 10 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Darauf kommt jetzt die Frischkäsecreme. Für ca. 50 Minuten backen.

5) Die Tarte auskühlen lassen und mit der Zwetschkencreme bestreichen.

Tipp: gebt in die Frischkäse-Masse 3 EL Zwetschkensauce, dann entfaltet sich das herbstliche Aroma mehr.

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-6

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-2

Habt ihr schon die anderen Rezepte von Verzuckert, Frau Zuckerfee, Pieces of sugarMaras WunderlandSonja Sahneschnitte entdeckt? Ich hab meinen Favoriten schon entdeckt, da wird bald einmal nachgebacken.

Frischkäse-Tarte mit Zwetschkenmousse-9

Ist euch auch schon einmal etwas wider Erwarten nicht so geglückt? Gebt ihr auf oder probiert ihr es noch einmal?

Bei diesem Rezept ist zumindest wenig Missling-Potenzial 😉

 

Dann ein fröhliches Backen und gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

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Zwetschkenstrudel

Beim Backen gibt es immer Hemmschwellen. Oder Hürden, die es zu überwinden gibt.

Einer davon ist: Teige selber zu machen. Der Supermarkt nimmt uns nämlich einige Arbeit ab. Meint man. Im Kühlregal findet man mittlerweile eine riesige Auswahl an Teigen, von Pizzateig über Mürbteig, bis hin zum Strudelteig. Das mit Pizzateig kann ich noch verstehen, weil Hefe, und gehen lassen und begrenzte Zeit und das wichtigste Argument: HUNGER! Mittlerweile hat mich mein kleiner Bruder (größter Pizzaliebhaber von hier bis an die Grenze zu Italien) überzeugt, dass man fertigen Pizzateig auch nur im Notfall kaufen muss. Wenn ich so überlege, ich hab ihn noch nie fertige Pizza essen sehen, denn er macht den Germteig immer selber. Und da bin ich ganz stolz auf ihn! Seit ihm seine Freundin zu seinem Geburtstag einen Pizzaofen geschenkt hat wird ständig und so ziemlich alles im Pizzaofen gebacken. Sonntag ist Pizzaabend, Montag ist Pizzaabend und wenn noch immer Teig da ist: Dienstag ist Pizzaabend. Mittwoch ist Pizzabrötchenabend, Donnerstag ist überbackenes Gebäck-Abend, Freitag – Samstag Pause. Die Kombination von Pizzaofen und selbstgemachtem Pizzateig ist einfach so unwiderstehlich. Leider kann man diesen engagierten Pizzabäcker nicht verleihen. Tut mir leid, ich kann keine Anfragen entgegen nehmen 😉

Und ihm will ich um nichts nachstehen. Der Strudelteig muss natürlich auch homemade und auszogen sein! Ich frag mich nämlich immer: wer kauft diesen fertigen Strudelteig perfekt geschnitten mit hauchdünnen Blättern aus dem Supermarkt? Das kann doch nie wie bei Oma schmecken. Nie! Aber dafür die selbstgemachte Version! Und wer sich jetzt dann die Zutatenliste ansieht fragt sich: Warum nicht öfters Strudel?

Zwetschkenstrudel (7)

Zwetschkenstrudel (36)

Wer mich kennt weiß was jetzt folgt. Ein Strudel kommt nie allein. Nun werden die Füllungen variiert. Und: ich will es ja nicht laut sagen, aber mir schwebt da ein Rezept mit Topfen und Strudel im Kopf 😉

Zwetschkenstrudel (51)

Zutaten

(für 2 Strudeln)

für den Strudelteig:

250 g Mehl
1 Dotter
1 EL Öl
1/8 l Wasser (lauwarm)
Prise Salz

 

für die Zwetschkenfülle:

100 g Butter
1 kg Zwetschken
200 g Heidelbeeren
Zucker
Zimt
Mandelblättchen zerkleinert

Zwetschkenstrudel (48)

Zubereitung:

  1. Strudelteig zubereiten: Mehl auf eine Arbeitsplatte geben. Alle Zutaten für den Teig mit der Hand oder einer Küchenmaschine zu einem ganz glatten Teig verkneten (so lange, bis der Teig sich von der Arbeitsfläche löst). Den Teig zu einer Kugel formen, dünn mit Öl einreiben und in Klarsichtfolie wickeln. Den Teig nun 1 h rasten lasten. Dabei warm stellen, der Strudelteig mag es nämlich nicht, wenn er auskühlt. Hinweis: Ist der Teig zu flüssig noch etwas Mehl hinzufügen, falls er zu trocken ist kann noch ein Schuss Wasser hinzugefügt werden.
  2. Die Zwetschken vorbereiten: Waschen, und in Scheiben schneiden. Heidelbeeren waschen.
  3. Den Strudelteig dünn auf einem mit Mehl bestaubten Tuch mit dem Nudelwalker ausrollen  Danach vorsichtig mit dem bemehlten Handrücken unter den Teig greifen und dünn ausziehen – aber vorsichtig damit er nicht reißt. Eigentlich gehört der Strudelteig hauchdünn, ich bin aber der Meinung, dass man im Strudel schon einen Teig spüren darf. Deswegen: allen den es so geht wie mir: nicht zu dünn ausrollen.
  4. Vor dem Weiterverarbeiten Butter schmelzen und den Teig bestreichen. Danach die Hälfte der Zwetschken und Heidelbeeren auf dem Strudel verteilen. Mit Zucker und Zimt bestreuen und auch die Mandelblättchen darauf verteilen. Dank des Geschirrtuches kann man den Strudel jetzt gut in eine mit Butter ausgestrichene Backform geben. Den Strudel im vorgeheizten Rohr bei 170 Grad Ober- und Unterhitze backen. Wichtig: Strudel nicht mit Heißluft backen. Der richtig hergestellte Strudelteig hält den Saft von Früchten oder anderen Füllungen gefangen. Tipp: Noch knuspriger wird der Strudel, wenn er während des Backens 1-2 Mal noch einmal mit Butter bestrichen wird.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Zwetschkenstrudel

Zwetschkenstrudel (10)

Ich hab übrigens für meinen Zwetschkenstrudel das Pumpkin-Pie-Gewürz verwendet anstatt dem Zimt. Es macht es noch um ein Hauseck herbstlicher.

Zwetschkenstrudel (52)

Und habt ihr auch schon an Vanilleeis gedacht? Ich bekomm das Bild jetzt auch nicht mehr aus meinem Kopf, Schande über mich, dass ich den Strudel vorher zusammengefuttert habe.

Zwetschkenstrudel (1)

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

Zwetschkentarte mit Vanillecreme und Knusperstreuseln

Etwa vor einem Jahr hab ich mein erstes Food-Foto gemacht. Mein erstes “Professionelles”. Nämlich mit Foodstyling. Foodstyling sah so aus: Man nehme ein durchsichtiges Glasteller, drapiere darauf ein Stück Zwetschkenkuchen, noch etwas Zwetschkensauce auf den Kuchen und auch noch drum herum. Noch eine Blume und 3 Zwetschken aufschlichten und mitten in die Mittagssonne zum Fotografieren stellen. Ziemlich profimäßig, ich seh euch schon alle erfürchtig erstarren vor dieser kreativen und äußerst anschaulichen Komposition aller Hauptakteuren.

Ihr wollt das grauenhafte Bild sehen, stimmts? 😉 OK, aber erst, wenn ihr brav den Text weitergelesen habt. Dann erlös ich euch von eurer Neugierde.

Mit diesem ersten Bild fing nämlich an mein Traum langsam Gestalt anzunehmen. Langsam. Also L-a-n-g-s-a-m. Denn es dauerte noch Monate bis ich mich dazu entschloss meinen Traum vom eigenen Backblog zu verwirklichen. Aber mit diesem Foto fing alles an. Ich hab mich dann allerdings doch nicht getraut. Weil, wer würde meinen Blog überhaupt lesen? Es gibt schon so unglaublich viel tolle Foodblogs. Und ich hab ja eigentlich auch gar keine Ahnung vom Foodstyling und Fotografieren. Und auch kein altes Silberbesteck, keine fancy Papierstrohhalme und auch keine Vintage-Holzhintergründe. Aber ich liebe Backen. Und genau deswegen hat es mich nie ganz losgelassen. Zum Glück.

Vor 3 Monaten wagte ich dann den Schritt zum eignene Backblog. Mit meiner eigenen Domain, meiner eigenen Rezeptesammlung, meinen eigenen Bildern. Und ich hab mir alles selbst gelernt. Ich hab mir meine Homepage selbst aufgesetzt, mir einen Webhost gesucht, meine Designvorstellungen verwirklicht und auch die Bilder nehmen langsam Form an (nicht mehr so “kreativ” wie das Zwetschkenkuchenfoto, aber dazu später).

Und es hat sich einfach alles gelohnt. Eure lieben Kommentare und Worte zu Rezepten und Blogeinträgen entschädigen den zusätzlichen Zeitaufwand neben Vollzeitjob und Masterstudium. Es macht mich immer glücklich, wenn ihr Rezepte nachbackt und mir davon Fotos schickt! DANKE AN EUCH ALLE, DASS IHR MIR MEINEN TRAUM ERMÖGLICHT!

Nachdem ich ein Jahr geübt hab, kommt der heurige Zwetschkenkuchen etwas professioneller daher: 😉

Zwetschken-Tarte (1)

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Zutaten (für ein Backblech)

für den Mürbteig:
300 g Mehl (wenn es für eine Springform ist nur 250 g Mehl)
1/2 Pkg Backpulver
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
Prise Salz

 

für den Belag:

150 g Zwetschkenmarmelade

1 Pkg Vanillepudding
500 ml Milch
2 EL Zucker

500 g Topfen
1/2 Becher Sauerrahm
100 g Staubzucker (nach Geschmack und Reifegrad der Zwetschken mehr oder weniger)

1,2 kg Zwetschken

 

für die Streuseln:

3 EL Haferflocken
2 EL Kokosflocken
3 EL Mandelblättchen
10 Mandeln grob gehackt (oder mit dem Messer etwas zerkleinert)
1 EL Öl
60 g Butter
30 g Staubzucker
30 g Mehl
Zimt

Alternativ: 80 g Mehl, 40 g Butter, 40 g Staubzucker, etwas Zimt

Zwetschken-Tarte (27)

Zubereitung

1) Den Mürbteig vorbereiten. Dazu Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Backpulver, Ei und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Die Zwetschken waschen, halbieren und entkernen. Die Hälften nun noch der Länge nach 3-4 Mal durchschneiden, so das schöne gleichmäßige Stücke entstehen. Beiseite Stellen und abdecken.

2) Für die Vanillecreme nun eine Packung Vanillepudding zubereiten: Dazu das Puddingpulver laut Anleitung mit Zucker und Milch in einer Schüssel anrühren (das Pulver sollte vollständig aufgelöst sein). Die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald die Milch kocht, den Topf vom Feuer nehmen und das angerührte Puddingpulver unter die Milch schlagen. Den Topf wieder aufsetzen und den Pudding ca. 1 Minute lang kochen lassen. Auskühlen lassen. Währenddessen den Topfen, Sauerrahm und Staubzucker gut verrühren. Den lauwarmen bis kalten Pudding noch einmal extra mit dem Rührgerät durchrühren bis er schön geschmeidig ist und dann in die Topfencreme unterrühren.

3) Während der Mürbteig noch im Kühlschrank ist, kann man auch schon die Streuseln zubereiten. Dazu erst einmal die Mandeln grob zerhacken. In einer Pfanne 1 EL Öl gemeinsam mit Haferflocken, Kokosflocken, Mandelblättchen und die gehackten Mandeln anrösten lassen. Immer dabeistehen und umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz auskühlen lassen und gemeinsam mit Mehl, Zucker und dem in Stücke geschnittenen Butter mit den Fingern verbröseln (verkneten).

4) Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Blechgröße ausrollen bzw. kann man den Mürbteig gleich auf dem Backpapier ausrollen, dann lässt er sich leichter aufs Blech transportieren. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Zwetschkenmarmelade auf dem gesamten Teig schön verteilen. Nun die Topfen-Vanille-Creme ebenfalls darauf glatt verstreichen. Die vorbereiteten Zwetschken schön der Reihe nach auf das gesamte Blech verteilen. Zu guter Letzt kommen noch die Streuseln oben drauf und ab in den Ofen: für 50 Minuten bei 180 Grad.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Zwetschkentarte mit Vanillecreme und Knusperstreuseln

 

Zwetschken-Tarte (51)

Wer nicht allzu viel Zeit mitbringt: Alternativ kann man anstatt den Knusperstreuseln auch ganz normale Streusel machen. Einfach Mehl, Staubzucker, Butter und Zimt verbröseln und auf die Topfenmasse geben.

Zwetschken-Tarte (55)

Der Kuchen geht auch bestens in einer Springform. Dann beim Mürbteig das Mehl auf 250 g reduzieren.

So. Und jetzt will ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen. Mein erstes höchst-stylisches Food-Foto: Ich nenne es Zwetschkenkuchen in der Mittagssonne.

Zwetschkenkuchen (1)

Der war übrigens richtig lecker! Muss ich heuer auch wieder ausprobieren. Und dann bekommt ihr auch das Rezept!

Zusätzlich ist meine Zwetschkentarte mit Knusperstreuseln übrigens mein Streusel-Beitrag für den August bei #ichbacksmir.

Bis dahin: Gutes Gelingen!

Eure (baking)Barbarine

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