Gleich vorweg: einen wunderschönen zweiten Advent!

Ich hoffe ihr mögt diese Zeit auch so sehr wie ich. Ich habe euch ein weihnachtliches Törtchen sowie 10 Fakten über mich und die Vorweihnachtszeit 🙂

 

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10 Fakten über mich und meine Adventszeit:

  • In meiner Küche riecht es mittlerweile immer herrlich nach weihnachtlichen Gewürzen und Rum. In der Adventszeit liebe ich diese zwei Geschmackskombinationen (Ja, Rum darf nicht fehlen)!
  • Ich bin ein riesengroßer Advents-Fan. Kein Weihnachtslied ist zu kitschig, Weihnachtsdeko ist ein Muss und ich hab das Lichterketten-Gen von meinem Dad geerbt: Lichterketten JA und nicht zu wenig 😉

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  • Ich habe tatsächlich einen Mann, der KEIN Weihnachts-Grummelbär ist. Ich darf also dekorieren was das Zeug hält, während Last Christmas im Hintergrund läuft und in der Teekanne herrlicher Blutorangen-Tee zieht. Und der Mann genießt. High-five ladys!!! 😉
  • Ich esse Kekse bereits zum Frühstück. Es vergeht kein Tag, wo dies nicht geschieht. Ich backe sie nicht nur gerne, ich vernichte wahrscheinlich auch den größten Teil davon alleine 😉
  • Weihnachtsgeschenks-Einkäufe spare ich mir bis zum Schluss. Wenn also die Deadline diverse Foto-Geschenke der 17. Dezember ist, dann bin ich diejenige, die am 18. bestellt und dann am 24. Dezember schwitzt, ob der Postler hoffentlich noch alles rechtzeitig bringt (es kam auch schon vor, dass er es nicht mehr geschafft hat. Uff). Wahrscheinlich steht mein Name schon auf der schwarzen Liste der Last-Minute-Besteller.
  • Meine Katzen bekommen Weihnachtsgeschenke 😉

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  • Ich steh auf Adventkalender (so wie wahrscheinlich jeder.) Heuer habe ich drei Versionen davon. Da freut man sich jeden Morgen in die Arbeit zu gehen, weil ich schon so gespannt bin, was mir meine Arbeitskollegin dieses Mal verpackt hat (schönster Adventkalender ever – in rosa – und mit Glitzer – und tollen Inhalten!)
  • Ich würde am liebsten jedes Jahr vor dem Advent 200 neue Keksrezepte ausprobieren. Und irgendwie kommen immer wieder die Klassiker auf den Tisch.
  • Von mir aus könnte die Adventszeit ruhig 2 Monate andauern.
  • Ich esse beim Kekse backen jeden Teig auch schon roh.

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So, jetzt wisst ihr bescheid, ne? 😉

Zum zweiten Adventsonntag und quasi als meinen zweiten Beitrag für unsere Aktion “Unser Winter – unsere Desserts” von Hidden sweet thingsVerzuckert, Frau Zuckerfee und mir habe ich passend zum Motto “Weihnachtstorte” eine saftige Earl Grey Torte gebacken. Sowohl Weihnachtsgewürze als auch Rum mussten Teil meines Rezeptes sein, soviel stand fest.

Ich bin mittlerweile riesengroßer Fan von Earl Grey in Gebackenem (den Grund erfahrt ihr nächstes Mal). Der Teig ist supersaftig und geschmacklich einfach traumhaft. Mit einer Schicht aus Himbeermarmelade und Schoko-Lebkuchen-Creme ist dieses Törtchen dann perfekt für den Advent!

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Zutaten

(für eine Springform 20 cm Durchmesser)

für den Teig:

3 Teebeutel Earl Grey

125 ml nicht mehr kochendes Wasser

250 g Butter (weich)

200 g Zucker

1 TL Zimt

1 Prise Salz

4 Eier

200 g Mehl

1 Pkg. Backpulver

2 EL Kakaopulver

50 g Mandeln gemahlen

 

für die Schoko-Lebkuchen Creme:

100 g Schokolade

150 ml Schlagobers (Sahne)

2 EL Rum

1/2 TL Lebkuchengewürz

 

Himbeer-Marmelade

Kekse und geschmolzene Schokolade als Dekoration

 

Zubereitung

1)Am Vortag zubereiten: Schokolade in Stücke brechen. Schlagobers in einem Topf aufkochen lassen und anschließend den Topf vom Herd ziehen. Schokolade hinein geben und gründlich verrühren, bis sich alle Stücke aufgelöst haben. Rum und Lebkuchengewürz unterrühren. Die Schoko-Creme anschließend in eine kleine Rührschüssel umfüllen und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen. Alternativ kann die Schoko-Creme auch am Vormittag zubereitet werden und die Torte am Nachmittag damit befüllt bzw. bestrichen werden. Die Zeit reicht aus, damit die Creme fest genug wird. Ich habe die Torte jetzt nicht wirklich dick mit der Creme bestrichen. Wer etwas mehr Creme wünscht, einfach die Menge etwas erhöhen!

2) Zubereitung Teig: Die 3 Teebeutel mit dem nicht mehr kochenden Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Die Teebeutel herausnehmen und gut ausdrücken. Den Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

3) Butter, Zucker, Zimt und 1 Prise Salz etwa 5 Minuten cremig rühren. Die Eier nacheinander jeweils gut unterrühren. Mehl, Kakaopulver und Backpulver vermischen und mit den gemahlenen Mandeln und dem Tee unter die Buttermischung rühren.

4) Den Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Springform geben. Im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen.

5) Den Kuchen auf einem Kuchengitter etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form auf das Gitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.

6) Die gekühlte Schoko-Creme mit dem Schneebesenaufsatz der Küchenmaschine oder mit einem Handmixer so lange aufschlagen, bis sie hell und luftig ist. Nicht zu lange schlagen, sonst flockt der Schlagobers aus! 

7) Den Tortenboden in der Mitte waagrecht aufschneiden. Ca. 3 EL Himbeermarmelade auf dem Boden verstreichen. Darauf kommt jetzt etwa die Hälfte der Schoko-Creme. Glatt verstreichen. Den zweiten Tortenteil daraufsetzen und die restliche Schokoladen-Creme darauf verstreichen. Die Torte kann mit Keksen oder geschmolzener Schokolade dekoriert werden.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: earl-grey-weihnachtstorte

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Eigentlich muss ich noch erwähnen, dass ich das erste Mal richtig dankbar bin eine Küchenmaschine (Kenwood Titanium Chef) zu besitzen. Gerade beim Kekse backen mit den vielen Mürbteigen bin ich echt froh darüber nicht ständig meine Hände als Vermengungsarbeitsmittel verwenden zu müssen. ** Werbung

Dann wünsche ich euch noch einen schönen Start in die zweite Adventswoche! 🙂

Barbara