Schnelle Topfen Rhabarber Schiffchen

Heute schnell, kurz und ohne Vorspann: Das Rezept von diesen Rhabarber Topfen Schiffchen MUSS ich euch einfach noch heute gleich verraten.

 

Aus einem Plunderteig bekommt man 8 Stück heraus, die Topfenmasse kann ev. etwas zu viel sein und es kann sich auch noch ein weiterer Plunderteig ausgehen. Sollte die Creme für 2 Plunderteige dann zu wenig sein: für den Rest verwende ich Schokocreme für Schokocroissants. Aber es wäre ja schließlich schade die restliche Topfencreme wegzuschmeißen.

Frisch aus dem Ofen schmecken die Schiffchen natürlich am Besten, aber ich kann auch beruhigen: auch am nächsten Tag sind sie noch ein absoluter Traum (sollten sie einen Tag überhaupt überstehen).

 

 

Die Schiffchen sind echt schnell gemacht, es ist nichts dabei sie zuzubereiten und die Gäste/Familienmitglieder werden sie lieben, das verspreche ich euch.

Die säuerliche Note vom Rhabarber in Verbindung mit dieser saftigen Topfenfülle und dem knusprigen Plunderteig sind in der Kombi einfach superlecker.

 

 

 

Zutaten

1-2 Plunder-/Croissantteig rechteckig

1 Ei

40 g Butter

90 g Zucker

250 g Topfen (Quark)

20 g Speisestärke

1/2 Pkg. Vanillezucker oder etwas flüssiges Vanillearoma

ca. 50 g Rhabarber (1-2 Stangen je nach Größe)

 

1 Ei zum Bestreichen

 

ZUBEREITUNg

1) Ei mit Zucker und Vanillezucker bzw. flüssigem Vanille cremig schlagen. Den Butter vorsichtig schmelzen lassen und langsam unter die Ei-Zucker Masse rühren. Den Topfen gemeinsam mit der Speisestärke dazugeben und gut unterrühren.

2) Rhabarberstangen waschen und ev. etwas schälen, wo Fäden abgehen. Danach in kleine Stückchen schneiden.

3) Plunderteig ausbreiten. Den Teig in 8 Stücke schneiden.

4) Einen Esslöffel Topfenmasse jeweils in die Mitte der kleinen Rechtecke geben und den Rhabarber darauf verteilen. So verteilen, dass überall gleich viel Rhabarberstückchen auf der Topfenmasse sind.

5) Nun 2 Ecken nehmen und in der Mitte gut zusammendrücken (richtig gut zusammendrücken, sonst gehen sie beim Backen wieder auf).

6) Ein Ei verquirlen und mit einem Pinsel die Schiffchen bestreichen.

7) Für ca. 20 Minuten bei 180 Grad Heißluft backen.

8) Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schnelle Topfen Rhabarber Schiffchen

 

 

 

Dann lasst sie euch schmecken 🙂

 

Fluffigster Oster-Germzopf & Osterhäschen

Ich liebe die Osterzeit, denn da kann ich Germ-Gebäck backen Ende nie.

Und dieses Rezept MUSS ich euch einfach geben, das war der beste Germzopf, den ich je gegessen habe. Da kann nicht einmal ein gekaufter Germstritzl mithalten (sollte das ein Qualitätskriterium sein, eigentlich nicht?!). Aber um euch zu beschreiben wie die Konsistenz ist: weich, zart, meine Schwester würde sagen: flauschig. Wenn man mit dem Finger dagegendrückt, dann ist das so flaumig wie ein Schamm 😉 Wenn ihr wisst was ich mein!?

Für mich das ultimative Rezept für einen Osterstritzel, der auch am nächsten Tag noch richtig schön saftig ist. Auch wenn Germteig oft sehr weiblich ist (er zickt ohne Grund rum), ist er es einfach wirklich immer wert. Und ich finde mittlerweile: nichts einfach und lieber gemacht als Germteig 🙂

Ein paar Tipps wie das Rezept wirklich gelingt: 

  • frischen Germ verwenden
  • Milch soll lauwarm sein – nicht wärmer als 42 Grad! (man kann es nicht oft genug sagen. Auch an alle Germteig-Anfänger: die Milch auf keinen Fall aufkochen lassen. Die Hitze zerstört die Hefen (Mikroorganismen). Bei lauwarmen Temperaturen können sie sich hingegen gut verbreiten, wodurch der Teig aufgeht).
  • wirklich gut durchkneten – zu einem schönen, glatten Teig
  • ihm die Zeit zu geben gehen zu können. Auch wenn sich anfangs vielleicht nicht viel tut, irgendwann geht der Teig dann schon auf. Germteig muss aufgehen, damit er später flaumig wird. Damit das gelingt, braucht er Wärme (aber keine Hitze). Man sollte ihn also zugedeckt an einen warmen, zugfreien Ort stellen. Auch nachdem der Germzopf geformt wurde: noch einmal gehen lassen!
  • Germteig mit versprudeltem Ei einstreichen und die Oberfläche wird glänzend. Wer eine matte Oberfläche will: kein Ei drauf.

Dann kann ja schon gar nichts mehr schief gehen 🙂

Ihr könnt mir gerne berichten, wie es euch gegangen ist!

 

 

 

Der Teig ist für einen Germzopf und ein paar Häschen. Man kann aber auch 2 Germzöpfe daraus machen, ganz wie man will. Hier den Teig halbieren und 2 Zöpfe flechten.

Die Häschen sehen super auf dem Oster-Frühstückstisch aus oder mit palmölfreier Haselnusscreme für den Nachmittagskaffee?!

Zutaten

630 g Weizenmehl glatt

120 g Zucker

110 g Butter

350 ml Milch lauwarm

1/2 Würfel Germ (frisch)

1 Prise Salz

 

1 Ei

Hagelzucker (oder Mandelblättchen)

 

Zubereitung

Butter vorsichtig in einem Topf schmelzen lassen. Wenn der Butter geschmolzen ist, die Milch dazugeben, so dass sie sich noch etwas erwärmen kann. Das Butter-Milch Gemisch soll dann LAUWARM sein (nicht heiß).

Währenddessen Mehl, Germ, Salz und Zucker in eine Rührschüssel geben. Milch-Butter Gemisch dazugeben und 5 Minuten mit den Knethacken der Küchenmaschine (oder Rührgerät) verkneten. Es soll ein schöner, homogener, glatter Teig entstehen. Er darf noch etwas klebrig sein, aber nicht zu nass. Ansonsten noch soviel Mehl dazugeben, bis eine schöne Masse entstanden ist.

Den Teig abgedeckt ca. 1-1,5 h gehen lassen. Ich mache das im 40 Grad warmen Ofen. Kann aber auch an der Fensterbank, oder am Ofen sein (wichtig, keine Zugluft). Diesen Schritt nicht auslassen!

Wenn der Teig schön gegangen ist ca. 1/2 EL Mehl darüberstäuben. Dadurch lässt er sich schöner aus der Schüssel nehmen. Auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz durchkneten und den Teig halbieren.

Germzopf: Den ersten Teig in drei gleichgroße Stücke teilen. Zu 3 Strängen formen. Die 3 Stränge auf der Oberseite verbinden und einen Zopf flechten. Mit verquirltem Ei bestreichen und mit Hagelzucker (oder Mandelblättchen) bestreuen.

Osterhäschen: Den Teig in 80 g Stücke und 15 g Stücke teilen. Die 15 g Stücke zu Kugeln schleifen. Die 80 g Stücke zu Strängen formen. Nun den Strang U-förmig hinlegen und den linken Strang über den rechten legen. Es entsteht eine Schlaufe. Erneut den linken Strang über den rechten legen. Die Kugel mit etwas Ei bestreichen und die Oberseite in Hagelzucker geben. Mit der Unterseite nun in den unteren Spalt setzen. Wer mag kann das ganze Häschen mit Ei bestreichen, dann bekommt man einen schönen Glanz. Wenn man ihn nicht bestreicht wird er matt, wie auf dem Foto. Auf ein Backblech setzen und die restlichen Hasen gleich formen.

Im Ofen bei 40 Grad ca. 3/4 Stunde (die Hasen nur 20 Minuten, daher mit dem Zopf anfangen) gehen lassen. Dann den Ofen auf 170 Grad Heißluft aufdrehen und ca. 20-25 Minuten (je nach Ofen) backen. Sollte der Zopf zu schnell braun werden, mit Alufolie abdecken. Die Häschen ev. etwas früher aus dem Ofen nehmen (15-20 min.).

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Fluffigster Oster-Germzopf & Osterhäsen

Dann wünsche ich euch schon mal frohes Backen und schöne Osterfeiertage 🙂

Barbara

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Pizza-Strudel

Diesen Pizza-Strudel enthalte ich euch schon jahrelang vor. Ich habe ihn schon in hunderten Varianten gebacken – und die beste davon verrate ich euch heute.

 

Ich habe von einem aufs andere Mal das Rezept vergessen, und das jedes Mal bevor ich ihn wieder gebacken habe. Also wieder irgendwie gegoogelt, nicht gefunden, selbst wieder etwas ausgedacht. Und das jedes Mal aufs Neue.

Anscheinend wurde das sogar mir auf Dauer zu anstrengend. Deswegen habe ich die unglaubliche Leistung erbracht und mir das Rezept notiert!!!! Kaum zu glauben oder?

Was den Pizzastrudel so lecker macht? Ich bin mir sicher das Bruschetta-Gewürz trägt einen großen Teil dazu bei (keine Werbung). Ich verwende es wirklich immer und überall zu jeder Gemüse-Kombi, für Pizza, für Aufstriche, … Also unbedingt probieren –> Bruschetta Gewürz von Kräuter Max.

Frisch aus dem Ofen ist der Strudel ein wahrer Genuss. Im Inneren schmilzt noch der Käse, außen ist die Kombi aus Käse und Germteig wunderbar knusprig. UNBEDINGT FRISCH SERVIEREN!!!

 

 

Wenn Gäste kommen hat sich folgendes bewährt: 

  • Kurz bevor die Gäste kommen: Germteig vorbereiten und abgedeckt an einen warmen Ort gehen lassen. Wenn es Winter ist: ab in den Ofen bei 40 Grad, bei Sommer in die Sonne. Achtung: keine Zugluft!
  • Höchstens 2 Stunden später: Germteig zubereiten. In 5 Minuten ist man damit fertig. Ab in den Ofen und eine halbe Stunde später kann man den Pizza-Strudel auch schon frisch servieren.
  • Ein Pizza-Strudel ist für ca. 4-6 Personen.

 

 

Zubereitung in Bildern:

 

 

 

 

 

Zutaten

für den Germteig:

370 g Mehl (zB glattes Dinkelmehl)

1/2 Würfel Germ (Hefe)

4 EL Olivenöl

1 TL Salz

200 ml Wasser (lauwarm)

 

für die Fülle:

1 Tube Tomatenmark

Pizzakäse gerieben (200 g)

1/2 TL Salz

Pizza Gewürz (ich verwende Bruschetta Gewürz)

 

Zubereitung

Germteig zubereiten. Dazu alle Zutaten für den Germteig in die Rührschüssel geben und so lange mit den Knethaken rühren, bis ein schöner, gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen (abgedeckt an einen warmen Ort gehen lassen. Wenn es Winter ist: ab in den Ofen bei 40 Grad, bei Sommer in die Sonne. Achtung: keine Zugluft!)

Germteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.

Tomatenmark mit einem Löffel gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Salz, Bruschetta Gewürz und den geriebenen Käse darauf streuen.

Aufrollen.

Mit einem scharfen Messer der Längs komplett durchschneiden und die beiden entstandenen Stränge umeinander wickeln.

Ofen auf 190 Grad Heißluft heizen und den Strudel auf einem mit Backpapier belegtem Blech in den Ofen geben. (Ofen nicht vorheizen, so kann der Strudel noch etwas gehen). 30-35 Minuten backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Pizza Strudel

Meine Gäste lieben diesen Pizzastrudel. Perfekt, wenn man zu Kaffee und Kuchen geladen hat und danach noch etwas deftigeres servieren will. 🙂

 

Frohes Nachbacken und Ausprobieren,

Barbara

Schnelle Apfel-Streusel-Torte

*Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Efko.

Oft hat man keine Zeit stundenlange in der Küche zu stehen, um die aufwändigsten Torten und Kuchen zu kreieren. Oft muss es einfach schnell gehen. Oft mangelt es an Zutaten, die man NICHT zuhause hat. Oder die Küchenmaschine ist verreckt. Oder der Mixer. Oder man hat einfach keine Lust?????

 

 

Jedoch haben sich Gäste angekündigt, Kinder und Ehemänner wollen sich am Wochenende ins Kuchenkoma schießen, oder man muss für den bevorstehenden Geburtstag noch kurz einen zweiten, schnellen Kuchen zaubern. Soll alles vorkommen.

In Zukunft ist das alles kein Problem mehr. Mit diesem ratzfatz Apfelkuchen (alias: die schnellste Apfeltorte der Welt) braucht man weder Rührgerät, noch Schäler, Messer, oder sonstiges Küchenwerkzeug. Einfach eine Schüssel, einen Kochlöffel, ein Sieb und eine Springform (24 oder 26 cm Durchmesser).

Wenn Kuchen backen nur immer so einfach wäre!?

Der Kuchen ist frisch aus dem Ofen einfach traumhaft knusprig und saftig in einem. Meine Familie war begeistert davon, deswegen brauchte es auch einige Anläufe mehr, damit ich euch das Rezept verraten konnte. Diesen Apfelkuchen habe ich nämlich mittlerweile schon das fünfte Mal gebacken.

 

 

Vorteile:

  • kein Mürbteig – d.h. kein mühsames verkneten und schmutzige Arbeitsplatte
  • die aufwendigste Arbeit ist das Butter schmelzen  –  haha.
  • kein Apfel schälen
  • ist spontan zu machen. Wenn man sich ein paar Gläser Apfel-Kompott besorgt bzw. noch welchen eingefroren hat, dann ist man immer auf spontanen Besuch vorbereitet.
  • Zubereitungszeit: 10 Minuten
  • schmeckt soooo gut
  • einfach

  • Zubereitung kurz gesagt: verrühren, in Form drücken, Äpfel abtropfen, auf Streuselteig geben, Apfelmus drauf, Streuseln drauf, in Ofen rein, aus Ofen raus, essen, essen, essen. 

 

 

Wer mehr Gäste erwartet: der Kuchen funktioniert auch in einem Blech mit hohem Rahmen. Hierfür ALLE Zutaten einfach verdoppeln.

Mit frischen Äpfeln habe ich die Apfeltorte leider nicht probiert, daher kann ich leider keine Backzeiten sagen.

Was ich euch aber schon sagen kann: Das neue Apfel-Kompott von Efko schmeckt riiiichtig gut. Als ob Oma es gemacht hätte. Nicht zu süß, natürlich mit bissfesten Äpfelnstücken. Das sage ich jetzt unabhängig! Am besten unbedingt ausprobieren!

 

Zutaten

für den Boden + Streuseln:

200 g Butter

320 g Mehl

150 g Zucker

1 Ei

1 Prise Salz

1/2 TL Zimt

 

1 EL Mehl

 

3 Gläser Apfelkompott – 370 g (z.B. Efko Apfelkompott)

1 Glas Apfelmus – 370 g (z.B. Efko Apfelmus)

 

Zubereitung

1) Für den Teig die Butter bei milder Hitze zerlassen.

2) Mehl, Zucker, Ei, Salz, Zimt und zerlassene Butter in eine Schüssel geben und mit dem Kochlöffel gut verrühren.

3) 2/3 der Streusel in eine runde Tortenform (Durchmesser: 24 oder 26 cm) drücken.

4) Apfelkompott in einem Sieb abtropfen lassen, es werden nur die Äpfel gebraucht.

5) Die Äpfel nun in der Springform verteilen. Das Apfelmus löffelweise ein bisschen in die Lücken der Äpfel verteilen. Glatt streichen.

6) 1 EL Mehl zu den restlichen Streuseln geben, noch einmal kurz durchmischen und auf die Apfelschicht verteilen.

7) Im Ofen bei 170 Grad Heißluft ca. 30 Minuten backen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schnelle Apfel-Streusel-Torte

Serviervorschlag: Lauwarm aus dem Ofen mit einer Kugel Vanilleeis! 🙂 Oder: auskühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben.

Na dann ab in die Küche!

Gutes Gelingen,

Barbara

 

 

Oster-Torte: Karottentorte mit Frischkäse-Frosting und Schoko Drip

*Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Wiener Zucker

Was schon lange auf meiner Oster-To-Do Liste gestanden ist: eine Ostertorte mit vielen Schoko-Eiern.

Eigentlich sollten ja pastellfarbene Eier meine Karottentorte zieren. Pastellfarbene Marzipaneier. Ich liebe Marzipan. Und genau da begann das Dilemma. Ich liebe Marzipan – und ich habe Marzipaneier für die Tortendeko gekauft. Ihr ahnt es, das kann nicht gut ausgehen.

 

 

Aber ich bin flexibel. Nachdem die erste Packung pastellfarbene Marzipaneier in meinem Magen verschwunden ist, habe ich zwei neue Packungen gekauft. Mit zwei Packungen KANN nichts mehr schief gehen. JOA. Dann hatte ich mal kein Frühstück daheim, die Marzipaneier mussten herhalten. Dann hatte ich Heißhunger auf Süßes und nichts zuhause – außer die Marzipaneier. Und nach dem Essen war mindestens ein Ei Pflicht. Was soll ich sagen: ich bin nochmals einkaufen gefahren. Und dieses Mal zu meiner eigenen Sicherheit erst am gleichen Tag, als ich die Torte geshootet habe. Und um WIRKLICH sicher zu gehen, gleich drei Packungen.

Als es dann zum Verzieren der Torte kam fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Die rosa, hellgrün, lila und hellgelben Marzipaneier passen gar nicht wirklich auf den Schoko-Drip. Bei dem hellen Frischkäse-Frosting und der Schokoglasur mussten einfach Schoko-Eier on top. Also noch mal losgefahren, um Schoko-Eier zu besorgen.

 

 

Und wie ich finde: es hat sich ausgezahlt. Die vernaschten Marzipan-Eier waren nicht umsonst, die drei zusätzlichen Marzipan-Eier sind auch nicht umsonst. Mittlerweile hat sich mein Lagerbestand wieder etwas minimiert, aber das muss ja keiner wissen 😉

Die Geschichte kommt jetzt jemanden bekannt vor? Ja. Dieses Dilemma gab es auch schon letztes Jahr. Mit den gleichen pastellfarbenen Marzipan-Eiern.

 

 

Ich kann euch die Torte wärmstens empfehlen. Allein der Teig ist schon supersaftig und durch die Frischkäsecreme bleibt das auch so. Die Schoko-Glasur sieht optisch nicht nur gut aus, sondern bringt auch noch einmal extra Geschmack. Und glaubt mir, das mit dem leichten Runterlaufen der Schokolade auf der Seite ist auch gar nicht schwer.

Hier schon mal das Rezept für euch:

Zutaten

für den Karotten-Boden:

230 g Wiener Zucker Braunzucker
4 Eier
125 ml neutrales Öl
1 Prise Salz
250 g Karotten gerieben
175 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
50 g Speisestärke
1 TL Zimt
100 g gemahlene Mandeln
50 g gemahlene Walnüsse

 

für das Frischkäse-Frosting:

290 g Wiener Zucker Puderzucker
150 g Butter (weich)
500 g Frischkäse (Philadelphia, ist ungesalzen)
10-20 ml Schlagobers

 

für die Schoko-Drip-Glasur:

200 g Kochschokolade
20 g Kokosöl

 

für die Deko:

weiße und braune Oster-Schokoeier

 

Zubereitung

  1. Karotten schälen und fein raspeln. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Eier und Wiener Zucker Braunzucker sehr schaumig aufschlagen. Das Öl langsam unterrühren.
  3. Mandeln, Walnüsse, Mehl, Backpulver und Speisestärke gut vermischen und unter den Teig rühren.
  4. Zuletzt noch die geraspelten Karotten unter den Teig rühren.
  5. Den Teig in die befettete und bemehlte Springform bzw. in einen Tortenring (optimaler Durchmesser: 20 cm, dann wird die Torte schön hoch) füllen und im Ofen etwa 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe!!). Herausnehmen und ganz abkühlen lassen. Dann den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen.

 

Zubereitung Frischkäsecreme:

  1. Butter im Ofen bei ca. 50 Grad weich werden lassen (aber nicht zergehen!) bzw. einige Stunden vorher aus dem Kühlschrank geben.
  2. Den weichen Butter ca. 1 Minuten aufschlagen, dann Löffelweise den Wiener Zucker Puderzucker dazugeben. Zum Schluss den kalten Frischkäse ebenfalls Löffelweise unterrühren, bis eine cremig-fluffige Masse entsteht. Je nach Bedarf noch 10-20 ml Schlagobers unterrühren.

 

Zubereitung Schoko-Drip-Glasur:

Kochschokolade und Kokosöl langsam schmelzen lassen. Etwas auskühlen lassen, bis die Schokolade nicht mehr ZU flüssig ist. Die Schokolade soll schon etwas eingedickt sein, jedoch noch immer schön streichfähig.

 

Dekorieren der Torte:

  1. Den ausgekühlten Karottenkuchen waagrecht 2x durchschneiden (waagrecht dritteln).
  2. Den ersten Boden auf ein Drehteller bzw. auf eine Platte geben. Etwa 3 gehäufte Esslöffel Frischkäsecreme darauf verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen und wieder mit Frischkäsecreme einstreichen. Den letzten Tortenboden darauf geben.
  3. Nun die Torte komplett mit der Frischkäsecreme „einkleiden“. Dazu am besten eine Teigkarte oder Spachtel verwenden.
  4. Kühl stellen!!!
  5. Wenn die Schokoglasur die richtige Konsistenz hat, die Torte aus dem Kühlschrank holen und mit einem Löffel die Schokolade am Rand der Torte auftragen. Dabei immer wieder die Schokolade auf der Seite etwas runterlaufen lassen. Die Schokolade zuerst komplett am Rand verteilen und den Rest dann erst in der Mitte schön nach außen verstreichen. Etwas antrocknen lassen.
  6. Die Schokoeier von der Mitte nach außen auf der Torte verteilen.
  7. Die Torte etwas kühlen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Oster schoko-drip-cake Karottentorte

 

Schritt für Schritt Anleitung:

 

 

 

 

Viel Spaß beim Nachbacken. Ich freu mich auf viele Fotos von traumhaft dekorierten Oster-Torten!

Gutes Gelingen,

Barbara

 

Schnelle Dinkel-Brötchen

Es ist Samstag morgen und du hast vergessen Gebäck für das Frühstück zu kaufen? Du hast absolut keine Lust dich fertig zu machen, um aus dem Haus zu gehen? Du kannst den Mann (die Frau) nicht schicken, weil er/sie gerade deine Steuererklärung macht, das Bad putzt bzw. die Wäsche bügelt?

Du hast Freunde zum Brunch eingeladen, doch die bessere Hälfte hat dir am Vortag noch das Brot aufgegessen?

Du kommst mit Hunger von der Arbeit und in der Brotkiste ist nur noch der letzte Rest von vorletzter Woche?

 

 

Dann gibt es für dich 2 Möglichkeiten:

  1. bei -10 Grad noch mal rausgehen, im wildesten Schneesturm nach dem Auto suchen, erstmal 30 Minuten Schnee vom Auto kehren und dann mühsam eine 5 cm dicke Eisschicht von der Windschutzscheibe abkratzen. 15 Mal durchstarten, weil die Batterie zu schwach ist, den Pannendienst rufen, 50 Stunden warten und im Schneechaos 500 km zum nächsten Bäcker fahren.
  2. ODER: frisches Gebäck selber machen und 40 Minuten später gleich verspeisen.

Ich sag nur, ich lasse euch die Wahl!?

Wie gesagt: das Tolle an diesen Brötchen ist: sie sind ruckzuck fertig. Zutaten verkneten, Brötchen formen, ab in den Ofen. Das wars. Die Zutaten hat man meist auch zuhause, zur Not geht Trockengerm genauso. Ich bevorzuge jedoch immer frischen Germ.

  • Wusstet ihr, dass man frischen Germ auch einfrieren kann? Dann hat man keine Ausrede mehr frisches Gebäck selber zu machen 🙂

 

 

Zu den Brötchen: 

  • ich habe glattes Dinkelmehl UND Vollkorndinkelmehl verwendet. Man kann aber auch ausschließlich glattes Weizenmehl verwenden.
  • Damit man die perfekte Teigkonsistenz beim Kneten bekommt: der Teig wird nicht jedes Mal gleich. Es kann sein, dass man noch etwas mehr Mehl braucht. Dann einfach esslöffelweise Mehl dazugeben. Fingerprobe!
  • Sie schmecken übrigens am nächsten Tag noch genau gut! Sie werden weder hart, noch trocknen sie aus.
  • Ich mache mir immer ein paar Weckerl auf Vorrat und friere sie ein. Aufgebacken schmecken sie wieder wie frisch.
  • Jeder Ofen ist unterschiedlich. Bei meinem Ofen sind die Brötchen nach 30 Minuten perfekt knusprig. Kann sein, dass es bei euch ev. etwas länger dauert, einfach an der Rückseite der Brötchen kurz klopfen. Wenn sie noch zu weich sind, noch etwas im Ofen lassen. Sie sollen auch auf der Rückseite schön knusprig sein.

Zutaten

für ca. 8-9 Stück

400 g Dinkelmehl glatt
100 g Vollkorn-Dinkelmehl
1/2 Würfel Germ (Hefe), frisch
3 EL Rapsöl
1/2 EL Zucker
1 1/2 TL Salz
300 g Wasser lauwarm (nicht heiß, nicht kalt!)

2 EL Mehl

Zubereitung

Mehl, Germ, Öl, Salz, Zucker und das lauwarme Wasser gemeinsam in eine Rührschüssel geben.

Die Zutaten nun mit den Knethaken vom Mixer bzw. der Küchenmaschine 3-5 Minuten gut durchkneten.

Der Germteig hat zum Schluss eine nur noch leicht feuchte Konsistenz, muss nicht gehen und kann sofort weiterverarbeitet werden.

Wenn der Teig noch etwas zu feucht ist, dann noch ein bisschen Mehl dazugeben. Wie erkenne ich die richtige Konsistenz? Ich mache die Fingerprobe. Wenn nicht mehr viel am Finger kleben bleibt, ist der Teig perfekt.

Jetzt kommen 2 EL Mehl auf den Teig. Dieses nicht mehr unterrühren. Den Teig darin drehen, bis er von allen Seiten mit Mehl bedeckt ist und nicht mehr in der Schüssel kleben bleibt.

Von dem Teig nun kleine Stücke abreißen (ca. 110-120 g) und diese noch einmal im Mehl drehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen bzw. wer eine Baguette-Form hat, diese verwenden.

Unbedingt ein paar Spritzer Wasser auf das Backblech verteilen und eine kleine hitzefeste Form mit Wasser mit in den Ofen stellen.

Ofen nicht vorheizen! Den Ofen einfach einschalten (200 Grad; Ober- Unterhitze), wenn man die Brötchen in den Ofen gibt.

Ca. 30 Minuten backen. Sie sollen schön knusprig sein.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schnelle Dinkel-Brötchen

 

 

Als Hinweis: es macht natürlich gar nichts aus, wenn ihr den Teig gehen lasst, wenn ihr Zeit habt. Aber das tolle eben ist, dass man sie auch in kurzer Zeit backen kann, wenn man schnell hungrige Mäuler stopfen muss 🙂

Lasst mich wissen, wie sich euch geschmeckt haben! Ich habe mich bemüht, dass ich es genau so beschreibe, wie ich es genau mache. 🙂

 

 

Gutes Gelingen,

Barbara

Sprinkles Cake – Funfetti Torte

*Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Wiener Zucker

Wenn man so durch Pinterest stöbert, findet man viel zu viele (süße) Dinge, die man unbedingt mal nachmachen will. Ich glaube eine Sprinkles Cake war die erste Torte, die ich damals auf Pinterest gepinnt hatte. Es war also eine logische Folge, dass ich diese bunte Torte nachbacken musste. Eine perfekte Sprinkles-Cake sollte innen also von den Streuseln schön bunt gefärbt sein, umhüllt von einer fluffigen Creme und getoppt durch tausenden von bunten Sprinkles.

Klingt ja auch nicht weiters schwer. Tortenrezept, Sprinkles, Frosting, Sprinkles.

So in der Theorie. In der Praxis war jeder dieser Hauptbestandteile eine richtige Herausforderung. Die meisten (perfekten) Sprinkle Cakes sind aus Amerika. Somit sind auch die Rezepte amerikanisch, die Sprinkles amerikanisch und die Zutaten sowieso. Da ich mir damals aus New York viel zu wenig Backsachen mitgenommen habe, musste ich mir die Sprinkles aus dem Supermarkt besorgen. 6 Packungen – 2 verschiedene Marken. Das musste reichen.

Projekt 1 – Der Kuchenteig

1. Versuch: Ich durchforstete mehrere amerikanische Rezepte für die Torte und alle verwendeten Butter. Also wählte ich einen Vanillekuchen mit Butter. Der Teig war mir zu fest, für eine 4-layer Torte zu unfluffig. Die bunten Streusel von Dr.Oetker verschwanden im gebackenen Kuchen – mit Ausnahme von grün. Ein grünlich gepunkteter Kuchen? No go. Dazu entstanden durch die Streusel einige Löcher im Kuchen.

2. Versuch: Dann hatte ich den Einfall, dass ein Joghurt-Kuchen die perfekte Grundlage für die Torte sein könnte. Das war auch nichts. Von den Streuseln der Spar Eigenmarke blieb nach dem Backen nichts mehr über. Verschwindibus komplettos. Und der Teig wurde bräunlich innen, obwohl die Streuseln nur kurz vermischt wurden. Dieser Tortenboden landete leider Gottes im Müll.

 

 

3. Versuch: Öl-Kuchen als Grundlage. Für Torten ist mir ein fluffiger Ölkuchen mit Abstand am liebsten. Ich habe ihn für die Streuselanforderungen abgewandelt (Teig soll etwas dicker sein, damit die Streusel nicht nach unten sinken) und die Gewinner-Streuseln meiner Sprinkles Testreihe Nr.1 verwendet. Doppelter Erfolg! Endlich das perfekte Sprinkles-Cake Rezept.

 

Projekt 2 – Die Streuseln / Sprinkles / Konfettis

Die Sprinkles Testreihe 1 gab mir Aufschluss darüber, welche Streusel, Konfettis bzw. Sprinkles im Kuchenteig perfekt abfärben. Anforderung also: bunt, sichtbar, der Teig soll nicht verändert werden.

Zum Glück bekam ich über Instagram viele Tipps & Tricks warum Streusel den Teig nicht färben und welche aus Erfahrungen bisher funktioniert hätten. Die Info kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Die meisten Streuseln sind weiße Kügelchen bzw. Stifte und werden nur mit verschiedenen Farben überzogen. Man bräuchte also komplett gefärbte Sprinkles.

Ein weiterer Tipp waren Konfettis. Also kamen auch Konfettis auf die Liste. Und siehe da: schon räumten sie Platz 1 ab. Am besten gefärbt haben nämlich die
Pickerd Streudekor „GLITZER – KONFETTI“ * (auf dem Bild oben mittig)

Sie färbten den Teig schön bunt, machen keine Löcher in den Teig und verteilen sich schön. Ich habe sie übrigens in einem Supermarkt gefunden.

Für die Testreihe 2 habe ich mir übrigens Sprinkles aus UK bestellt. Für Sprinkles aus Amerika waren mir dann doch die shipping costs zu hoch.

Projekt 3 – Das Frosting

Nicht unwichtig ist auch das Frosting dazu. Ich habe mich für eine Frischkäse-Creme entschieden. Das Frosting ist fluffiger als die von mir gerne verwendete Topfen-Creme und passt gut zu dieser amerikanisch angehauchten Torte.

Aber nun zum wichtigstem: dem Rezept für diese schöne, bunte Torte.

 

Zutaten

für den Teig:
300 g WIENER ZUCKER Backzucker
7 Eier
Schale einer Zitrone (je ausgetrockneter, desto besser)
Saft einer frischen Zitrone
200 ml Öl
200 ml Wasser
450 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

70 g Konfetti (Pickerd – Glitzer Konfetti)

 

für das Frischkäse-Frosting:

290 g Wiener Zucker Puderzucker
150 g Butter
500 g Frischkäse (Philadelphia, ist ungesalzen)
10-20 ml Schlagobers (Sahne)

 

Für die Konfetti-Hülle:

ca. 150 g Konfetti, Sprinkles, bunte Streusel

Ich habe verwendet:
Sprinkletti: Rainbow

 

Zubereitung

Zubereitung der Tortenböden:

  1. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Zitrone auspressen und die Schale einer „alten, ausgetrockneten“ Zitrone abreiben.
  3. Eier und Wiener Zucker Backzucker sehr schaumig rühren. Das Öl langsam einrühren. Wasser, Zitronensaft und Zitronenschale kurz unterrühren.
  4. Nun Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Zügig verrühren.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die 2 Tortenringe mit je 20 cm Durchmesser daraufgeben. Ich umkleide die Tortenringe mit Alufolie, damit der Teig in den Formen bleibt.
  6. In den Teig nun die Konfettis geben und nur kurz verrühren.
  7. Den Teig je zur Hälfte in die Tortenringe füllen und ca. 35-40 Minuten backen (Stäbchenprobe!!).
  8. In der Form auskühlen lassen. Beim Lösen aus den Tortenringen mit einem Messer am Ring entlang fahren. So löst sich der Teig am besten.

 

Zubereitung Frischkäsecreme:

  1. Butter im Ofen weich werden lassen (aber nicht zergehen!).
  2. Den weichen Butter ca. 1 Minuten aufschlagen, dann Löffelweise den Wiener Zucker Puderzucker dazugeben. Zum Schluss den kalten Frischkäse ebenfalls Löffelweise unterrühren, bis eine cremig-fluffige Masse entsteht. Je nach Bedarf noch 10-20 ml Schlagobers  unterrühren.

 

Dekorieren der Torte:

  1. Die beiden ausgekühlten Böden waagrecht in der Häfte durchschneiden.
  2. Den ersten Boden auf ein Drehteller bzw. auf eine Platte geben. Etwa 3 gehäufte Esslöffel Frischkäsecreme darauf verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen und wieder mit Frischkäsecreme einstreichen. Weiter so vorfahren bis der letzte Boden aufliegt.
  3. Nun die Torte komplett mit der Frischkäsecreme „einkleiden“. Dazu am besten eine Teigkarte oder Spachtel verwenden.
  4. Zum Schluss die Sprinkles auf die Torte verteilen. Dazu am besten ein Tuch unter die Torte legen, damit man die Streuseln, die abfallen noch einmal verwenden kann. Hier kann man je nach Wunsch die Torte voll mit Sprinkles bedecken oder aber auch nur ein paar Sprinkles oben bzw. seitlich verteilen.
  5. Kühl stellen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: folgt

 

 

 

 

 

Viel Erfolg beim Nachbacken. 
Und solltet ihr noch Sprinkle-Tipps für mich haben, lasst es mich wissen!

Barbara

 

*Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.

Schoko Indianer Küchlein zum Fasching oder Geburtstag

 *Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Wiener Zucker

Fasching. Da scheiden sich ja die Geister. Entweder man liebt Fasching und Kostüme oder man hasst es.

Ich vertrete ja voll und ganz die Fraktion YIPPIE YEAH – Endlich Fasching.

Dazu gehört natürlich auch eine Faschingsparty. Letztes Jahr haben wir als Schneewitchen und der böse Wolf auf unsere Gäste gewartet. OK, der böse Wolf war gar nicht so böse. Er sah eher sehr brav aus. Eigentlich sah er auch aus wie eine Katze. Eine graue Katze. Mit Augenringen. Die faul auf der Couch liegt.

Ich hab meinem Liebsten nämlich ein Wolfskostüm genäht. Aus Pelzstoff. Mit Schweif, Pelzarmen und einem Fellkörper. Klingt gut oder? Tja, stellt euch einen Raver der 90er vor. Genau so sah er aus mit seinen Armschonern, seinem Bauchgurt und den Unterschenkelwärmern.  Könnt ihr es euch vorstellen? Ja, genau so schlimm war es! In meinen Vorstellungen sah es nämlich bei weitem männlicher, böser und besser aus.

Ich selbst habe mir einen Schneewittchen Umhang genäht. Und aufgetrennt. Und genäht. Wieder aufgetrennt. Und wieder genäht. Ich wollte nur die Kapuze annähen, irgendwie rutschte der Unterstoff dazwischen und schwups wurde alles zusammengenäht. Einfach alles. Es sah aus wie ein Fleck Stoff – 3 lagig. Also wieder aufgetrennt. Nicht davon gelernt. Und wieder 3 Lagen zusammengenäht, die nicht zusammengehört hätten. Stunden später war es fertig, unser Faschingskostüm.

 

 

Früher hatten wir immer die coolsten Verkleidungen zum Weggehen. Wir gingen als Greenpeace Aktivisten, die eine Unterschriftenlistse für Tierversuche an Männern mit hatten und den Regenwald schützten. In Gummelstiefel, fragwürdigem Outfit und noch fragwürdiger Kopfbedeckung mit selbstgemachten Demonstrationsschildern. Wir waren Bankräuber mit schwarzen, blickdichten Strumpfhosen über unseren Köpfen, als Heavy Metal Rockerbraut in schwarzer Kluft. Als Langläufer hatte ich auch einmal meine Langlaufski mit. Wir wollten immer, dass es echt aussieht. Dass der Wolf so dermaßen in die Hose ging ist mir heute noch zuwider. 😉

Wer auch vor hat eine Faschingsparty zu schmeißen, der braucht unbedingt Indianer. Aus Schokolade!

Wie wäre es mit einer Indianer-Mottoparty? Diese Schokoküchlein mit Schokocreme thronen dann am Tisch und sehen ihre Squaws und Old Shetterhands mit ihren lustigen Äuglein an. Wenn das keine gelungene Faschingsparty wäre?

Bei Schokokuchen verwende ich gerne den braunen Zucker. Da schmeckt der Kuchen gleich noch aromatischer.

Toll ist es auch die Indianer-Federn mit Kindern zu basteln. So kann jeder seinen eigenen Indianer Kopfschmuck für sein Küchlein basteln. Die Bänder können auch bemalt oder mit Glitzersteinen beklebt werden. Hier im Überblick was ihr braucht:

 

 

Bunte Federn findet man in jedem Bastelshop. Ich hätte noch ca. 5 Millionen Stück zuhause, wenn jemand welche braucht 😉

Für euch habe ich außerdem eine Schritt für Schritt Bildanleitung, damit ihr seht wie der Indianer-Bau funktioniert:

 

 

 


Zutaten

für eine Blechgröße 29x42cm (Blech mit abnehmbaren Backrahmen)

für den Teig:

3 Eier
250 g Wiener Zucker Braunzucker
1 Pkg. Vanillezucker
125 ml Öl
125 ml Wasser
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
30 g Backkakao

Marillenmarmelade

Zartbitter-Ganache zum Befüllen:

125 g Schlagobers
100 g Zartbitterschokolade
2 EL Wiener Zucker Staubzucker

2-3 Becher Kakao-Glasur

essbare Augen bzw. Schokostifte zum Aufmalen der Augen

 

für die Indianer-Federn:

Tonpapier (verschiedene Farbe)

bunte Federn

Schere, Klammerlmaschine, Bleistift

 

Zubereitung

1) Die Eier mit Wiener Zucker Braunzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Das Öl einlaufen lassen und gut weiterrühren. Je länger man rührt, umso luftiger wird der Boden. Wasser langsam unterrühren. Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen und unterrühren. Teig auf ein Blech streichen und bei 180 Grad ca. 20-25 Minuten backen.

2) Für die Schoko-Ganache die Schokolade in Stücke brechen oder klein hacken. Schlagobers in einem Topf aufkochen lassen und anschließend den Topf vom Herd ziehen. Schokolade und Wiener Zucker Staubzucker hinein geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren, bis sich alle Stücke aufgelöst haben. Die Ganache anschließend umfüllen und abgedeckt im Kühlschrank abkühlen lassen, bis die Ganache auf Kühlschranktemperatur kommt. Mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine mit Schneebesen aufschlagen bis die Creme steif ist.

3) Mit einem runden Keksausstecher Kreise aus dem Kuchenteig ausstechen. Mit einem Messer oder einer Winkel-Palette den Kuchenboden entlang fahren, dann lassen sich die Kuchenkreise gut lösen. Bei der Hälfte der Kreise mit einem Zackenmesser die Kanten etwas wegschneiden, so dass es oben runder wird.

4) Alle unbearbeiteten Kreise zuerst mit etwas Marillenmarmelade und dann mit Schokocreme bestreichen und die Kuchenkreise mit den abgerundeten Kanten daraufsetzen. Alle Schokoküchlein auf ein Kuchengitter stellen. Darunter ein Blech zum Auffangen der Schokolade stellen.

5) Die Schokoglasur erhitzen. Wenn die Schokolade flüssig ist, die Küchlein damit komplett ummanteln. Auf der Seite beginnen und zum Schluss von oben noch etwas Schokoglasur verteilen. Trocknen lassen.

6) Für die Indianer-Federn: Aus dem bunten Tonpapier Streifen mit ca. 1,5 cm Breite schneiden. Diese vorher mit einem Bleistift und Lineal vorzeichnen. Den Streifen um das fertige Schokoküchlein legen und mit ca. 1-1,5 cm Zugabe abschneiden. Einen Kreis damit bilden und mit einer Feder festtackern. Auf die fertigen Küchlein setzen.

7) Die Augen ankleben bzw. mit den Schokostiften aufmalen.

TIPP: mit den Kuchenresten lassen sich Cakepops mit Schoko-Ganache zubereiten. Dann muss auch nichts weggeschmissen werden. Dazu einfach Kuchenreste zerbröseln und mit soviel Schoko-Ganache vermengen, dass eine feste Masse entsteht. Kugeln formen, in Schoko-Glasur tunken und trocknen lassen. Hierbei die doppelte Menge Schoko-Ganache vorbereiten!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schoko Indianer Küchlein

Die essbaren Augen der kleinen Indianer habe ich bei Pagro gekauft, findet man aber sicher auch online wo. Und wer keine essbaren Augen bei der Hand hat: einfach mit weißem und braunem Schokostift Augen aufmalen.

 

 

Ich wünsche euch eine schöne Faschingszeit und lasst euch die Schoko-Indianer schmecken!

Barbara

Low carb Leinsamen Weckerl (Brötchen)

Ich bin nicht gerade ein Low-Carb-Apostel. Ich liebe Süßes mit Zucker, Schokolade und natürlich Mehl. Der erste Gedanke, der mir bei dem Thema Low-Carb-Backen kam war: Entweder esse ich vernünftigen Kuchen bzw. ein richtiges Brot oder lasse es bleiben. Low-Carb zu backen klang für mich erstmal wie ein Widerspruch in sich, denn in Gebäck gehört nun mal Mehl und Zucker – also ordentlich Kohlenhydrate.

Aber ich war neugierig. Und außerdem sollte man ja keine Vorurteile haben, bevor man es nicht ausprobiert. Zudem kommt man an dem Thema aktuell auch nur schwer vorbei.

Naschen ohne schlechtes Gewissen – klingt doch zu verführerisch oder?

 

 

Wenn euch der Begriff Low Carb auch immer öfters unterkommt bzw. den Hintergrund dieser Ernährungsform verstehen wollt, ich klär euch mal etwas auf:

Was ist Low Carb?

Seit geraumer Zeit besteht der Verdacht, dass nicht die „bösen Fette“, sondern Kohlenhydrate für ungewollte Kilos auf den Hüften sorgen. Low Carb heißt der Ernährungstrend, der die kohlenhydratarme Ernährung in den Vordergrund rückt. Dies kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, meist um an Gewicht zu verlieren oder um den Gesundheitszustand zu verbessern.

Wieso Low Carb?

Kohlenhydrate gehören genauso wie Fett und Eiweiß zu den Hauptbestandteilen unserer Nahrung. Sie werden vom Körper zur kurzfristigen Energiegewinnung genutzt. Benötigt der Körper gerade keine Energie, wandelt er die Kohlenhydrate in Fett um.

Low Carb Backen

In der Praxis bedeutet das für Low Carb Anhänger allerdings: adè heiß geliebte Kuchen, Gebäck und Brot. Wer also (so wie ich) auf die abendliche Scheibe Brot oder den Kuchen zum Kaffee nicht verzichten möchte, der sollte die Low Carb Rezepte-Alternativen auf jeden Fall ausprobieren.

Low-Carb-Backen heißt Backen mit Einfallsreichtum, Kreativität und Improvisationstalent. Denn die Hauptaufgabe bei dieser Art des Backens ist, Zucker und Mehl durch kohlenhydratarme Zutaten zu ersetzen, so dass weder der Geschmack noch die Konsistenz des Gebäcks darunter leiden.

 

Generell kommt es beim Backen immer auf das richtige Verhältnis von trockenen und nassen Zutaten an. Für das Backen in der Low-Carb-Küche benötigt man etwas mehr Flüssigkeit , da Mehle der Low-Carb Variante etwas mehr davon aufnehmen als normales Weizenmehl. Bei den Mehlen gibt es eine große Auswahl an Ersatz: Mandelmehl, Kokosmehl, Leinmehl, Leinsamenmehl, um ein paar zu nennen. 

Ausweichprodukte sind also möglich. Sogar Backen ohne Zucker funktioniert. Zucker ist nicht nur ein Geschmacksträger, sondern sorgt auch für die Fluffigkeit und Stabilität des Teiges. Dieser ist leider nur schwer zu ersetzen. Alternativen sind beispielsweise Xylit oder Erythrit, die häufig in Pulverform angeboten werden. Natürliche Alternativen, wie Agavendicksaft, Reissirup, Dattelsirup oder Kokosblütenzucker sind ebenfalls möglich. So stillen auch zuckerfreie Kekse den Hunger nach Süßem.

Ich hab sowohl Süßes (Low Carb Zucchini-Schoko Kuchen, Low Carb Cheesecake), als diese Weckerl ausprobiert und was soll ich sagen: erstens merkt man es nicht, dass etwas “fehlt” und es schmeckt nicht weniger gut! Der Zucchinikuchen ist sogar mein absolutes Zucchini-Lieblingsrezept geworden.

Mein Fazit: Low Carb schmeckt und mit etwas Übung lassen sich tolle Kuchen, Kekse und Brote zaubern!

 

Käse-Weckerl

Und was ich zu diesen Käse-Weckerl sage? Sie sind der Oberburner! Ehrlich. Super saftig. Also SUPER saftig! Werde ich bestimmt öfters machen, trotz anfänglicher Skepsis haben sie mich überzeugt. Ich habe sie sowohl sauer als auch süß (Nutella, ups) bestrichen und schmeckt beides wunderbar. Mit Pizzagewürz natürlich schon eher für pikante Aufstriche. Sie sind übrigens auch am nächsten und übernächsten Tag noch herrlich saftig.

Ich habe das erste Mal Leinsamenmehl verwendet und mag den Geschmack richtig gerne. Genau richtig für das Gebäck. Ich habe das Mehl bei DM und Reformhaus Martin gesehen, falls jemand fragt von wo man das Mehl herbekommen kann.

 

 

 

Zutaten

80 g geriebener Pizzakäse

100 g Topfen (Quark)

100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)

90 g Leinsamenmehl

50 g Mandelmehl

3 Eier

1/2 TL Salz

1 TL Pizzagewürz (zB Bruschetta Gewürz)

1 TL Backpulver

 

zum Bestreuen: etwas geriebener Pizzakäse oder Leinsamen

 

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Es entsteht ein sehr feuchter Teig.

Hände mit kalten Wasser nass machen und aus dem Teig ca. 7-8 Weckerl formen. Am besten man formt Knödel und drückt sie etwas zusammen. Die Weckerl gehen nämlich nicht mehr wirklich auf und ändern ihre Form beim Backen auch nicht mehr wirklich. Mit Käse oder Leinsamen bestreuen.

Die Weckerl ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Die LowCarb Weckerl bleiben mehrere Tage frisch und saftig.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Low Carb Käseweckerl (Brötchen)

 

 

Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Gutes Gelingen,

Barbara

Low Carb Zucchinikuchen

Während ich im Zug von einer Messe in Essen wieder heimwärts fahre und ich die nächsten 8 Stunden im Zug verbringe, habe ich endlich genug Zeit euch mein neues Rezept zu zeigen. Low Carb ist ja jederzeit in aller Munde und deswegen hier mein erster Kuchen wo ich bewusst Kohlenhydrate reduziert habe. Und das Beste: man schmeckt es dem Kuchen nicht an. Für mich ist es der beste Zucchinikuchen aller Zeiten 🙂

Ich teste mittlerweile jedes Rezept drei mal bevor ich es euch weitergebe. Sicher ist sicher und vielleicht lässt sich ja etwas noch um eine Spur verbessern. So habe ich auch dieses Rezept mit verschiedenen Zucker-Sirup Varianten getestet und die schmackhafteste Variante für low carb für das Rezept ausgewählt.

Meine Freundin hat einmal angemerkt, dass auf meinem Blog noch kein einziges Zucchini-Kuchen Rezept ist. Dem Wunsch bin ich nun nachgekommen und hier habe ich nun einen Schoko-Zucchini Kuchen für euch.

 

 

Ich habe mit Zuckeralternativen mittlerweile schon etwas herum experimentiert. Auch wenn es sein kann, dass nicht jeder (vor allem jene, die einen empfindlichen Verdauungstrakt haben) Birkenzucker (Xylit) verträgt: er schmeckt dem Zucker am ähnlichsten. Ich merke im Geschmack nicht mal einen Unterschied zu normalem Zucker, in diesem Zucchini Kuchen schon gar nicht. Übrigens: Das Wort Xylit mag ich nicht. Deswegen ist es bei mir Birkenzucker.

Mit Erythrit konnte ich mich weniger anfreunden, er hinterlässt einen etwas komischen Nachgeschmack (erinnert mich an Zahnpasta bzw. Mundwasser).

Zum Low Carb Backen verwende ich als Zuckerersatz also Birkenzucker, es eignet sich aber auch Erythrit gut für das Rezept. Birkenzucker kann man 1:1 mit normalem Zucker ersetzen, sollte jemand das Rezept ohne Birkenzucker nachbacken wollen. Ich habe es übrigens auch schon getestet und ich hätte gesagt, dass es der beste Zucchinikuchen ist, den ich jemals gegessen habe. Zucchini macht den Kuchen riiiichtig saftig.

Ich hatte übrigens auch Kinder da zur Verkostung. Und wenn ein 3-jähriger nach Suppe und Hauptspeise auch noch nach einem zweiten Stück Kuchen verlangt und dann ganz schüchtern sagt, dass der Kuchen sehr gut schmeckt, dann muss es wohl heißen, dass der Zucchini-Kuchen schmeckt.

Kinder und mein Liebster sind übrigens die ehrlichsten Tester aller Zeiten. Mein Mann schreckt nicht zurück es anzumerken, wenn etwas nicht seinem Geschmack entspricht, er schon bessere Kuchen gegessen hat und etwas zu trocken geraten ist. Das schätze ich an ihm. Dafür verschlingt er Kuchen in Rekordgeschwindigkeit, wenn es unwiderstehlich schmeckt. Und das hier ist so ein Kuchen 🙂

 

 

 

Zutaten

Zutaten für eine kleine Kastenform – für eine große Kastenform Menge verdoppeln

270 g Zucchini (geraspelt)

3 Eier

20 g Reissirup

100 g Birkenzucker (Xylit) (bzw. Kristallzucker, wem low carb nicht so wichtig ist)

110 g Butter

45 g Mandelmehl

100 g Haselnüsse gerieben

20 g Kakaopulver (Backkakao)

1/2 TL Zimt

 

für die Schokoglasur:

50 g dunkle Schokolade bzw. Low carb Schokolade

1 EL Kakaopulver

20 g Kokosöl

Mandel gehackt

 

Zubereitung

  1. Zucchini waschen und fein reiben.
  2. Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen. Eine Kastenform bebuttern und mit Mehl bestäuben (Dinkelmehl verwenden, Mandelmehl eignet sich nicht dazu) oder mit Backpapier auslegen.
  3. Butter schmelzen lassen (nicht zu heiß).
  4. Eier gemeinsam mit dem Birkenzucker und Reissirup aufschlagen. Durch den Birkenzucker wird die Masse nicht ganz so schaumig, nicht wundern.
  5. Die geschmolzene Butter unterrühren.
  6. Zimt und Zucchini unterrühren. Zu guter Letzt noch geriebene Haselnüsse, Mandelmehl und Kakaopulver unterrühren.
  7. In die Kastenform füllen. Ich habe eine eher kleinere Kastenform verwendet.
  8. Im Ofen in der mittleren Schiene ca. 45-50 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen, je nach Ofen ist das unterschiedlich. Nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.
  9. Kuchen ca. 15 Minuten abkühlen lassen und aus der Form geben.
  10. Für die Glasur Schokolade und Kokosöl vorsichtig schmelzen lassen und mit dem Kakaopulver gut verrühren. Auf den Kuchen verteilen.

Der Low Carb Zucchini-Schokokuchen schmeckt frisch richtig saftig und ist auch am nächsten Tag noch traumhaft.

Der Kuchen kann übrigens auch mit normalem Kristallzucker zubereitet werden. Hier auf Reissirup verzichten. Schmeckt genauso gut, ich habe es schon getestet! 🙂

Wer keinen Reissirup zur Hand hat: alternativ geht auch Dattelsirup oder Agavensirup.

Das Rezept praktisch zum Download: Low Carb Zucchinikuchen

Gutes Gelingen, egal ob ihr euch für die Zucker oder Birkenzuckervariante entscheidet 🙂

Barbara

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