Geburtstagstorte für Mädchen – Rezept für Smash the Cake

Vor einigen Wochen erreichte mich folgende Nachricht von meiner Schwester: “Wir brauchen eine Mädelstraum-Torte für ein Fotoshooting. Bist du dabei?” Was für eine Frage? Na klar! Endlich konnte ich meinem inneren rosa-glitzer Zwang freien Lauf lassen, mich hemmungslos in einen pink-Traum verwirklichen und nur so um mich schmeißen mit allem Glänzendem, Glitzerndem (und dabei Essbarem) was ich nur fand. Rosa Schirmchen, rosa Blüten, Sternchen. Mein Mann musste mich quasi abhalten davon, dass ich die Torte nicht in ein desaströses Glitzermonstrum verwandelte. Zwei Minuten wenn ich noch länger unbeobachtet in der Küche gestanden hätte: 2 Döschen Eiskristalle und rosa Glitzer hätte ich noch gefunden mit dem ich die Seite zubetonieren wollte (ich bin jetzt noch davon überzeugt: es hätte einfach bombastisch ausgeschaut 😉 ).

 

 

Der Grund für die Torte war nicht minder aufregend. Nicht etwa zu Kindergeburtstag, Taufe, Kommunion oder sonstiges. Nein. Einfach so. Mit dem einzigen Zweck: die Torte soll vernichtet werden. Grundsätzlich kann ich das mit einer Gabel ja mit Abstand am Besten, ich musste den Vortritt jedoch einer jungen Dame lassen. Klein Luisa ist gerade mal 10 Monate und durfte diese Torte ganz für sich allein beanspruchen.

Denn das Thema des Fotoshootings war: “Smash the cake”

Und das musste man ihr nicht zweimal sagen. Nach anfänglichem Zögern wurde auch richtig zugelangt und natürlich auch verkostet.

Wer ist Luisa? Luisa ist das zuckersüße Kind von meinem Cousin und seiner Freundin. Und gemeinsam mit meiner Schwester, die Fotografin ist, haben sie diesen Spaß dem kleinen Fräulein ermöglicht. Ist sie nicht süß?

Wenn ihr sehen wollt, was Luisa mit der Torte noch angestellt hat: im Anschluss an das Rezept gibt es noch viele unglaublich süße Bilder vom Shooting!

 

 

ZUTATEN

Masse für einen Tortenring 22 cm

für den Teig:

300 g Zucker
7 Dotter
2 Pkg. Vanillezucker
160 ml Öl
160 ml Wasser
270 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
7 Eiklar

für die Creme:

500 g Topfen
200 g Mascarpone
150 g Griechisches Joghurt 10% Fett
110 g Staubzucker bzw. gewünschtes Süßungsmittel

rote Lebensmittelfarbe bzw. einige gefrorene Himbeeren als natürliche Farbe

restliche Zutaten:

5-8 EL Erdbeermarmelade

Nach Wunsch: frische Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren

weiters: Blüten, essbarer Glitzer, Perlen, Deko, Blumen, Baiser, Beeren, …

ZUBEREITUNG

Zubereitung Böden:

  1. Eier trennen und Eiklar steif schlagen. Kühl stellen.
  2. Eier, Zucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren, langsam Öl dazugeben und immer weiterrühren. Wasser kurz unterrühren.
  3. Nun Mehl, Kakao und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Den Schlagobers noch zum Teig geben und nur noch kurz, aber gründlich unterrühren. Den Eischnee unterheben.
  4. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.
  5. Die Springform mit Backpapier auslegen (auch die Ränder mit Backpapierstreifen). So löst sich der Teig sehr schön.
  6. Die Backform mit dem Teig füllen.
  7. Ca. 50-60 Minuten backen (unbedingt Stäbchenprobe machen, variiert nach Ofen bzw. Springformgröße).
  8. 10 Minuten in der Springform auskühlen, herausnehmen und ganz auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:

  1. Mascarpone, Topfen und Joghurt in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen.
  2. Nun Staubzucker bzw. gewünschtes Süßungsmittel) dazugeben und gründlich unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Abschmecken, ob noch etwas Zucker für die Creme notwendig ist.
  3. 2 zusätzliche Schüsseln bereitstellen und die Creme dritteln. In die erste Schüssel nur etwas Lebensmittelfarbe geben und gut verrühren. Es sollte eine hellrosa Masse entstehen. Ich verwende dabei Gelfarben, die färben mit geringer Menge sehr gut.
  4. In die zweite Schüssel etwas mehr Lebensmittelfarbe geben, so dass eine schöne pinke Farbe entsteht. Der Rest der Creme bleibt weiß.
  5. Beide Rosa-Farben in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle (13 mm) geben.

weitere Zubereitung:

  1. Die Torte nun zweimal aufschneiden (dritteln) und die einzelnen Teile zur Seite legen. Den unteren Boden mit 2-3 Esslöffel Erdbeer-Marmelade bestreichen und anschließend etwas hellrosa Mascarpone-Topfen-Creme darauf verteilen. Nun nach Belieben Erdbeerscheiben, Himbeeren und/oder Heidelbeeren darauf verteilen. Den mittleren Tortenteil darauf setzen, nochmals mit 2-3 Esslöffel Marmelade und etwas pinker Creme bestreichen, Beeren darauf verteilen und den letzten Tortenteil darauf setzen.
  2. Mit der weißen Creme wird die Torte mit einer Spachtel oder einer Winkelpalette ummantelt. Die weiße Creme dabei schön verteilen sodass der Teig nicht mehr zu sehen ist. Sollte zu wenig weiße Creme übrig sein, einfach noch etwas hellrosa Creme verwenden.
  3. Mit den beiden Spritzbeuteln nun rosa und pinke “Blumen” auf die Torte spritzen.
  4. Nach Belieben mit essbarem Glitzer, Perlen, Baiser, essbaren Blüten, etc. dekorieren.

 

Wie versprochen noch einige Fotos vom Smash the cake Shooting mit dem Titel: Die Chronologie der Verwüstung

Hier ging die Post dann schon ab:

So süß 🙂

Vielen Dank liebe Sabrina, dass ich diese supercoolen Fotos für den Blog verwenden darf und danke Stefanie für die Fotos 🙂

Apropos: Luisa macht gerade mit beim “Süßesten Baby Award 2016” – unbedingt für sie voten!

Zuckersüße Grüße,

Barbara

Selbstgemachte Gurken-Limonade (Gurken-Sirup)

Zum richtigen Sommerauftakt gibt es von mir das passende Getränk dazu! Nichts ist an einem heißen Sommertag/ -abend besser als eine leckere Erfrischung. Gurken-Limonade klingt vielleicht auf den ersten Blick experimentell, aber ich kann euch sagen: sooooo gut, give it a try.

Nachdem das Wochenende bevor steht: wie wäre es mit einer Einladung zur Grillparty? Freunde einladen, Zutaten besorgen und noch schnell diesen Gurkensirup zaubern. Je nachdem wer auf der Einladungsliste steht, ich habe für euch eine Erwachsenen- als auch Kinderversion für euch! Kinderversion klingt jetzt vielleicht etwas uncool. Denn die selbstgemachte Gurken-Limo ist nicht nur was für Schwangere oder Kinder.

 

 

Es gibt von mir als Kind mehrere Fotos, wo mein Gesicht hinter einer Gurken-Salat-Schüssel verschwunden ist. Ich liebte es das Essigwasser vom Gurkensalat auszutrinken. Und diese Gurkenlimo ähnelt dem mehr als man denkt. Nur ohne Salat. Und Essig. Also eigentlich nur Gurkenwasser, Zucker. Ich wusste als Kind ja schon was gut ist 😉

 

Zutaten Gurkensirup

1 Gurke

50 g Zucker
1 Prise Salz
110 ml Wasser
110 g Zucker
100 ml Zitronensaft, frisch gepresst
Mineralwasser
einige Blätter Basilikum

Eiswürfeln

 

Zubereitung

  1. Läuterzucker herstellen: 110 ml Wasser und 110 g Zucker in einem Topf zum Kochen bringen bis der Zucker zergangen ist. Auskühlen lassen.
  2. Gurke schälen und in Scheiben schneiden. Gurkenscheiben mit Zucker und einer Prise Salz vermischen und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.
  3. Den Gurkensaft, der sich nun gebildet hat, in einem Gefäß schon einmal auffangen.
  4. Die Gurkenscheiben zerkleinern (Moulinette, Speedy Boy von Tupperware) und auf ein Sieb geben. Das Gefäß mit dem gewonnen Saft unterstellen. Die zerhackten Gurken mit einem Löffel gut ausdrücken.
  5. Den gewonnenen Gurkensaft mit dem Läuterzucker und dem Zitronensaft gut vermischen
  6. Die Basilikumblätter klein schneiden und ebenfalls in den Gurkensirup geben. Gut verrühren. In Schraubverschlussflaschen füllen und kalt stellen.

Zubereitung Gurkenlimonade: etwas Gurkensirup in ein Glas geben und mit Mineralwasser auffüllen. Eiswürfeln dazugeben und mit Zitronen- und Gurkenscheiben garnieren.

Für die Gurkendeko: einfach mit einem Schäler Gurkenstreifen herstellen. Diese in Wellenform auf ein Holzspießchen schieben.


 

Und wie versprochen nun auch die Erwachsenen- bzw. Abendversion. Nennen wir ihn mal Gin Gurkos. Oder Ginmonade (tschinmonäd – englisch aussprechen bitte). Oder gefällt euch ein einfallsloses Gurkengin besser? Aber das klingt dann wieder so als ob der Gin aus Gurken gemacht worden wäre 😉 Also doch GinCucumberTonic (nein, viel zu lange). Lieber ein cooles CuGinTonic (Kiutschintonik). Nennt es wie ihr es wollt, vielleicht habt ihr ja sogar noch bessere Vorschläge. Es schmeckt auf jeden Fall wie Gin Tonic mit Gurke ODER Gurkenlimonade mit Gin. Und Tonic.

 

GIN GURKOS ALIAS TSCHINMONÄD (Ginmonade)

Und wer zum Grillen also die alkoholische Version bevorzugt: Gin Tonic mit einem Schuss Gurkensirup ist eine Offenbarung! 🙂 Gin Tonic mit Gurke klingt ungewöhnlich, jedoch der Duft von Gurke regt schon die Geschmacksnerven beim Trinken an.

Zutaten
6 cl Gin
150 ml Tonic Water
Gurkensirup

Zubereitung
Eiswürfel in ein kleines Becherglas füllen und Gin darüber gießen. Nun etwas Gurkensirup (Rezept siehe oben) dazugeben und mit gut gekühltem Tonic auffüllen.

 

Na dann wünsche ich euch schon einmal ein gemütliches, entspanntes, heißes Wochenende mit genügend Erfrischungsmöglichkeiten!

Barbara

Ps: Her mit euren kreativen Getränkenamen 🙂

Nusstorte mit Nutella-Creme

Dieses Rezept MUSS ich euch einfach weitergeben! Ich hab mir nicht gedacht, dass eine Nusstorte mit dieser Nutella-Creme soooo gut schmeckt. Noch dazu, weil ich der größte Nusstorten-Fan aller Zeiten bin – NICHT.

 

 

Aber ich muss hier gleich vorweg sagen: Ich habe ja immer Bedenken, wenn ich Nutella verwende (auch wenn es – leider – ziemlich geilo schmeckt). Wegen dem Palmöl. Grund dafür ist, dass der Plantagenanbau der Ölpalme in ökologisch nicht nachhaltiger Weise durch die großflächige Abholzung des Regenwaldes erfolgt. Es gibt aber mittlerweile einige gute Alternativen zu palmölhaltigem Nutella. Für die Herstellung der ja Natürlich Nougatcreme wird kein Palmöl verwendet (keine Werbung). Also beim Rezept funktioniert genauso eine Nutella-Alternative. Einfach danach abschmecken, wieviel davon in die Creme darf, damit es genug süß schmeckt.

Die Ribisel (Johannisbeer) Marmelade bringt einen fruchtigen Touch in die Torte und relativiert die Süße des Nutellas und passt daher perfekt in die Mitte.

 

 

Der Teig wird perfekt und bleibt beim Backen schön eben.

 

 

Mein Liebster meinte sogar, dass diese Torte nun unter seinen Top 3 sei. Euch kommt das bekannt vor? Da muss ich euch recht geben, das sagt er bei jedem dritten Kuchen. Aber bei dieser Torte glaubte ich es ihm aufs Wort, das sah man an der verspeisten Menge. Das ist ja ein guter Richtwert bei Männern 🙂

 

 

 

Zutaten

für eine Springform 26-28 cm Durchmesser (für eine Springform 20 cm Menge halbieren)

100 g Kochschokolade
50 g Butter
10 Eier
120 + 75 g Zucker
100 g Mehl
4 g Backpulver
110 g Mandeln gemahlen
75 g Walnüsse gemahlen
40 g Haselnüsse gemahlen (nicht alle Nüsse zuhause? Dann einfach 225 g von einer geriebenen Nusssorte wählen)
2 EL Rum
1 Prise Salz

 

für die Fülle:

ca. 6-7 EL Nutella (Nougat-Creme)
5-6 EL Ribisel-Marmelade (Rote Johannisbeer-Marmelade)

 

für die Nutella-Creme: 

100 g Frischkäse natur
400 ml Schlagobers (Sahne)
1,5 Pkg. Sahnesteif
6-7 EL Nutella (gehäuft)

 

zur Deko: Haselnusskrokant

 

Zubereitung

Zubereitung der Torte:

  1. Ofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.
  2. Schokolade und Butter in einem Topf langsam schmelzen lassen, dabei immer wieder umrühren.
  3. Eier trennen. Eiweiß mit Salz anschlagen und nach und nach 120 g Zucker einrieseln lassen. So lange schlagen, bis eine stabile Schneemasse entsteht.
  4. Dotter, 75 g Zucker und Rum sehr schaumig schlagen (3-5 Minuten höchste Stufe). Die geschmolzene Butter-Schokoladen-Mischung unterrühren.
  5. Mehl, geriebene Nüsse und Backpulver in einer extra Schüssel durchmischen und dann zur Schokomasse unterheben.
  6. Zum Schluss noch den Eischnee in die Schokomasse unterheben, so dass alles gut durchmischt ist.
  7. In die Springform (bebuttert und mit Mehl bestaubt) bzw. Tortenring füllen und ca. 50 Minuten backen. Bei der halbierten Menge in einer 20cm Durchmesser Springform ab ca. 30 Minuten Stäbchenprobe. Komplett auskühlen lassen!

Zubereitung der Creme:

  1. Für die Nutella-Creme Schlagobers halb aufschlagen, Sahnesteif unter ständigem rühren einrieseln lassen. Steif schlagen. Frischkäse und Nutella (bzw. Nougat-Creme) unterheben und rasch, aber gründlich durchrühren. Abschmecken, ob es den gewünschten Süßegrad erreicht hat, ansonsten noch etwas Nutella dazugeben. Kalt stellen.

Fertigstellung der Torte:

  1. Den ausgekühlten Tortenboden waagrecht in der Mitte durchschneiden.
  2. Den Tortenboden gut mit Nutella bestreichen (nicht zu dünn). Die Marmelade etwas verrühren und auf die Nutella Schicht verteilen. Den Tortendeckel wieder darauf setzen.
  3. Die Nutella-Creme nun oben auftragen und am Tortenrand schön verstreichen. Mit Haselnusskrokant dekorieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Nusstorte mit Nutella-Creme

Also ihr kommt jetzt nicht drum rum sie auszuprobieren 🙂 Schaut dabei nicht auf die Kalorien, vergesst sie einfach und genießt!

 

 

Gutes Gelingen,

Barbara

 

 

Ombre-Torte mit Heidelbeeren

Ombre-Torten, wie oft habe ich sie schon bewundert!? Und dann hab ich mir immer gedacht: ach, diesen Aufwand sparst du dir lieber. Aber wisst ihr was? Was für ein Aufwand?! Nur weil man 4 Schüsseln für die Creme vorbereiten muss zum Einfärben. Und das mit dem Ombre (Farbverlauf) Effekt ist auch easy aufzutragen. Also wenn das nicht die perfekte Muttertagstorte ist?

 

 

Gemeinsam mit Wiener Zucker habe ich mich das erste Mal über diese Farbverlaufs-Trend Torte getraut. Und es wird definitiv nicht meine letzte sein 🙂 Verwendet habe ich für den Teig den Wiener Zucker Backzucker. Dieser Zucker ist durch seine feine Körnung speziell für alle Arten feiner österreichischer Mehlspeisspezialitäten wie luftiges Biskuit, flaumige Schokomassen oder saftigen Rührteig zu verwenden. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Und der Teig ist tatsächlich traumhaft fluffig! *

Zum Muttertag gab es für Mama meist frisch zubereiteten Kuchen von mir. Meist war es Marmorkuchen, der in der Früh noch schnell gebacken wurde. Dabei ist der Teig jedes Mal aus der Form gequollen und hat sich am Ofenboden richtig schön eingebrannt. Meine Mum hätte sich wahrscheinlich jedes Jahr zum Muttertag gewünscht, dass ich keinen Kuchen backe, damit sie weniger zu putzen hat. 😉

 

 

Auch meine kleine Schwester hat damals mit ihren 8 Jahren schon angefangen zu backen. Sie war kreativer als ich und hat Weihnachtskekse nach ihrem eigenen Rezept für den Muttertag vorbereitet. Der Mürbteig beinhaltete (jedoch) keinen Zucker. Eigentlich bestand er aus Mehl und Butter, manchmal auch mit Nüssen und etwas Zucker. Keine Frage, die ausgestochenen Schneemänner, Sterne & Co. waren essbar. Mit etwas Nutella, oder Marmelade. Ja, und auch hier musste unsere Mum wahrscheinlich stundenlang die entstandene Sauerei wieder beseitigen.

 

 

 

 

Doch bei einem bin ich mir sicher: für alle Mamis zählt nicht die Perfektion der Geschenke. Sondern der Gedanke dahinter. Dass man sich etwas einfallen lassen hat, womit man eine Freude bereiten will.

 

 

 

Zutaten

für 2 Tortenringe 20cm-Durchmesser

für den Teig:
310 g WIENER ZUCKER Backzucker
7 Dotter
1 Pkg. Vanillezucker
150 ml Öl
150 ml Wasser
270 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
7 Eiklar
30 ml Schlagobers (Sahne)

 

für die Topfen-Creme:
750 g Topfen (Quark)
500 g Mascarpone light (oder auch vollfett, wie ihr mögt)
150 g WIENER ZUCKER Puderzucker
100 g Vanillejoghurt
ca. 50 g Heidelbeeren (tiefgekühlt)

 

zum Bestreichen der einzelnen Böden:
200 g Marillenmarmelade (Alternativ: Heidelbeer-Marmelade)
8 EL Rum
8 EL Wasser

für die Deko:
Heidelbeeren, Brombeeren, Minzeblätter, essbare Blüten (z.B. Stiefmütterchen, Wiesenschaumkraut, Borretsch), Baiser

 

Zubereitung

Zubereitung Böden:

  1. Eier trennen und Eiklar steif schlagen. Kühl stellen.
  2. Eier, Wiener Zucker Backzucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren, langsam Öl dazugeben und immer weiterrühren. Wasser kurz unterrühren.
  3. Nun Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Den Schlagobers noch zum Teig geben und nur noch kurz, aber gründlich unterrühren. Den Eischnee unterheben.
  4. Den Backofen auf 175 Grad (Umluft vorheizen).
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die 2 Tortenringe mit je 20 cm Durchmesser daraufgeben. Die Seitenränder befetten und bemehlen. Den Teig je zur Hälfte in die Tortenringe füllen und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  6. Ca. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:

  1. Mascarpone, Topfen und Vanillejoghurt in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen.
  2. Nun Wiener Zucker Puderzucker dazugeben und gründlich unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
  3. Auf einem Topf die gefrorenen Heidelbeeren aufwärmen.
  4. Die Creme vierteln und in vier Schüsseln füllen. In die erste Schüssel kommen 2 EL Heidelbeeren aus dem Topf – gut verrühren, in die nächste Schüssel 1 EL Heidelbeeren und in die dritte Schüssel nur mehr ein klein wenig Heidelbeeren, alles ebenfalls verrühren. Der vierte Teil bleibt weiß. Die vier Teile der Creme sollten nun merkbar unterschiedliche Farbnuancen haben.

Zubereitung der Rum-Marmelade:

  • Marillenmarmelade mit Wasser und Rum kurz aufkochen.

weitere Zubereitung:

  1. Die ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen (ev. mit einem Messer entlang des Tortenrings schneiden, sollte sich der Teig nicht schön lösen). Jeweils horizontal in der Mitte durchschneiden.
  2. Die erste Hälfte auf eine Tortenplatte (oder einen Teller/Platte) stellen und etwas Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen. Darauf wird nun in etwa 2/3 der dunkelsten Heidelbeer-Creme verteilt.
  3. Nun kommt der zweite Boden darauf. Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen, 2/3 der mittleren Heidelbeer-Creme darauf verteilen und den nächsten Boden darauf setzen. Mit dem Rest genauso verfahren und dabei immer die nächst-hellere Creme verwenden. Den letzten Boden darauf setzen und 2/3 der weißen Creme darauf verteilen und schön glatt streichen. Sie soll schon ein schöner Abschluss sein, da hier die Deko kommt.
  4. Für die Außenseite mit der dunkelsten Heidelbeer-Creme beginnen und ca. 3-4 cm am unteren Rand auftragen. Dies kann man entweder mit einem Spritzsack oder mit der Rückseite eines kleinen Löffels geschehen. Die komplette Creme dafür verwenden, dabei muss es noch nicht sauber aufgestrichen werden, das erfolgt dann zum Schluss. Als nächstes die mittel-lila Creme als Anschluss um die Torte streichen bzw. aufdressieren. Für den Abschluss die hellste Creme mit der weißen Creme verrühren und aufstreichen. Mit einer Teigkarte einmal um die Torte streichen und vorsichtig glätten. Hier bildet sich nun der Farbverlauf. Dabei darauf achten, dass sich die unterschiedlichen Farben nicht zu sehr vermischen.
  5. Für die Dekoration mit Brombeeren, Heidelbeeren, Baiser, essbaren Blüten und Minzeblättern dekorieren. Kühl stellen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Ombre Torte mit Heidelbeeren

Und so funktioniert’s:

  1. Torte befüllen:

2. Torte außen grob bestreichen (mit Spritzsack oder der Rückseite eines Kaffeelöffels) und mit einer Teigkarte (oder Winkelpalette) glatt streichen.

3. Dekorieren

Wenn nun jemand Lust bekommen hat: probiert euch doch auch mal daran 🙂

Gutes Gelingen,

Barbara

 

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Typische Babyfarben. Und als 9-Jährige meine absoluten Lieblingsfarben. Pastell-mint, rosa, flieder und weiß. Das steht auch so in jedem Freundschaftsbuch unter “meine Lieblingsfarbe”. Ich konnte mich damals schon nicht entscheiden und fand pastell classy.

 

 

Nein nein, das ist mir nicht geblieben. Nach der “Pastell ist cool-Phase” kam die “Das einzig Wahre: Knallige Farbe!”-Phase. Also gabs ein knallpinkes Fahrrad zur Fahrradprüfung als ich 12 war. So wie ich damals auf das pink stolz war, so peinlich war mir die Farbe 4 Jahre später. Also wurde alles pink/rosa/lila-farbene verbannt und das Fahrrad musst umlackiert werden. Auf silber. Denn was mit 16 angesagt war: schwarz, weiß, grau.

10 Jahr später wünschte ich mir mein pinkes Fahrrad wieder zurück. Ich fragte mich, was mich damals geritten hatte, dass ich es umlackiert habe (ok, Papa hat es umlackiert). Da es aber eh schon nicht mehr wirklich verkehrstauglich war, musste ein neues her. Und die Farbe? Rosa. Mit weiß. Und braun.

 

 

Und jetzt habe ich all diese pastell-rosaroten Aufbewahrungsdosen, pinke Jausen-Tupperdosen, rosa Kartonschachteln. Rosa rocks.

Und wenn man nun noch superknusprige Schoko-Cookies darin verstaut, dann sieht das gleich noch schicker aus. Oder andersrum: Die Kekse schmecken gleich noch besser 😉

Mir ist es wichtig, dass Cookies schön knusprig sind. Deshalb auch unbedingt nach dem Auskühlen gut verstauen. Mit diesem Rezept gelingt euch das Knuspern sicher und die Kinder werden es lieben!

 

Zutaten

200 g Butter

180 g Zucker

2 Eier

200 g Zartbitter Kuvertüre (oder Kochschokolade)

100 g Mandeln gerieben

240 g Dinkelmehl glatt (oder Weizenmehl)

3/4 Pkg. Backpulver

2 Prisen Salz

1/2 TL Zimt

 

Zubereitung

Kuvertüre mit einem Messer mittelfein hacken. Größere und kleiner Stückchen wären optimal.

Butter und Zucker cremig schlagen. Die Eier einzeln dazugeben und gut verrühren. Die gehackte Schokolade und die geriebenen Mandeln gemeinsam unterrühren. Zu guter Letzt Mehl, Backpulver und Salz untermengen und den Teig glatt rühren.

Den Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Mithilfe eines kleinen Löffel aus der Masse kleine Häufchen formen und mit etwas Abstand auf ein Blech mit Backpapier geben. Die Kekse gehen beim Backen dann richtig schön auseinander und nehmen die runde Form an. Im Backofen je nach Größe ca. 10-15 Min. knusprig backen.

Herausnehmen und auskühlen lassen. Dann die übrigen Cookies auf die gleiche Weise backen. Es ist auch möglich 2 Backbleche vorzubereiten und gleichzeitig die Kekse zu backen. Auskühlen lassen und in eine gut schließenden Dose geben. Die Cookies könnten (theoretisch, wenn sie nicht vorher aufgegessen werden) etwa 3 Wochen aufbewahrt werden.

Hinweis: die Zutaten sind für ca. 35 Stück. Wer nicht so viele Kekse benötigt, einfach Menge halbieren!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Superknusprige Schoko Cookies

Und wer noch ein Geschenk oder Mitbringsel braucht: Dose mit Kekse sieht doch nett aus oder?

 

Noch ein kleiner Hinweis, woher ich die Keramikdosen und Verpackungskartons her hab: Einfach bei meinem Muttertags-Artikel vom Max.center nachlesen! Vielleicht werdet ihr ja auch hier fündig, wer noch eine Geschenksidee für den Muttertag braucht!

 

Schönes Knuspern,

Barbara

 

Chia Schoko Frühstückspudding mit Banane // Vegan

Kennt ihr schon diese völlig überladenen Milkshakes, auch genannt Freakshakes? Wenn nicht, googlt mal 🙂

Getoppt wird der Shake nicht nur mit Schlagsahne, massig Sirup, Schoko- oder Zuckerstreuseln, sondern auch mit Donuts, Keksen, Cupcakes, Kuchenstücken, Cronuts, Mini-Brezeln, schießmichtot und am besten alles zusammen. Da hat so ein Milkshake locker schon mal 500.000 Kalorien. Circa.

 

 

Ich hätte mir wohl nie einen selber bestellt, finde aber das Prinzip richtig geil. Einfach zu viel von allem und das siehst auch noch gut aus!  Warum also nicht mit gesunden Zutaten?

 

Und warum nicht gleich ganz dekadent zum Frühstück? 😉 JAWOHL, können wir!

Der gesunde Schokopudding (ohne Schoko) schmeckt wie normaler Schokopudding, nur ohne Zucker und ohne Stärke und ganz natürlich!

 

 

Sowohl Chia-Samen als auch Leinsamen dicken den Pudding hervorragend ein, die Kokosmilch macht es herrlich cremig. Banane und Datteln sind für die Süße verantwortlich. Wenn man da nicht gleich die zweite Portion auch noch verschlingen möchte (so wie ich. IMMER.) 😉

Dann verrate ich euch am besten gleich mal das Rezept!

Zutaten

Zutaten für ca. 2 große Portionen

5-6 Datteln (Ja!Natürlich)

2 süße Bananen (Ja!Natürlich)

1 Dose Kokosmilch

30 g (Back-)Kakao

20 g Chia (Ja!Natürlich)

20 g Leinsamen (Ja!Natürlich)

6 EL Haferflocken (Ja!Natürlich)

 

zur Deko: 

ja!Natürlich Früchteriegel Marille, Apfel, Getreide, Schoko

Haferflocken, Chia Samen, Leinsamen

Kokosstücke bzw. Kokosraspeln

Physalis

 

Zubereitung

Sollten die Bananen noch nicht süß genug sein, etwas mehr Datteln dazugeben!!

Alle Zutaten (Datteln, Kakaopulver, Bananen, Leinsamen, Chia, Kokosmilch) bis auf die Haferflocken in einen Mixer geben (ich habe den Mixer Aufsatz der Kenwood Küchenmaschine) und gut pürieren. Das ganze kann dann schon ca. 3 Minuten püriert werden, bis es ganz fein wird. Man kann das ganze auch mit einem Smoothie-Mixer oder Pürierstab probieren. Hauptsache ist, dass alles schön klein wird. Dann in eine Schüssel füllen und die Haferflocken unterheben. Ca. eine halbe Stunde durchziehen lassen, dann quellen die Haferflocken noch etwas auf und werden weich.

In Schalen füllen und mit Haferflocken, Chia, Leinsamen bzw. Kokosflocken bzw. Kokosstücken, Bananen dekorieren. Oder aber: in ein hohes Glas füllen und alles darauf stapeln, was nur möglich ist.

Die Zutaten reichen für 1 1/2 Ball Maison Gläser bzw. für 2 Frühstücksschüsselchen.

Hinweis: Unbedingt frisch zubereiten, am nächsten Tag schmeckt es nicht mehr so gut.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Chia Schoko Frühstückspudding mit Banane

Ich bin gespannt was ihr dazu sagt! Erzählt mir doch, wenn ihr es ausprobiert hat, ob ihr nun auch im 7. Himmel seid 🙂

Lasst es euch schmecken,

Barbara

Mohnkuchen mit Eierlikör-Creme

Mit was ich euch schon länger nicht mehr versorgt habe: Mohn!! Das kann ja gar nicht sein. ICH LIEBE MOHN.

 

 

Und auch wenn der Mohnkuchen alleine schon saftig genug gewesen wäre: Eierlikör-Creme on top – everything is perfect!

Ich habe sogar einige Umstyle-Möglichkeiten für euch, denn der Kuchen ist sehr wandelbar bzw. individuell einsetzbar!

 

 

VARIANTE 1: Bei diesem Rezept könnten ihr theoretisch auch eine Osterlamm-Form zusätzlich damit befüllen. Es ist genug Menge für Osterlamm UND Kastenform.

VARIANTE 2: Oder aber ihr wollt es festlicher: Dann gebt den Teig in eine Springform und verteilt die Creme oben drauf! Ev. noch ein paar Marzipan-Eier oben drauf und fertig ist die Ostertorte!

VARIANTE 3: Oder will es jemand lieber als Dessert? Mohnkuchen etwas zerbröseln und abwechselnd mit der Creme in Gläschen füllen. Mit Eierlikör toppen. Der schwarz-weiß Kontrast sieht im Glas super aus.

Na dann: gleich mal ausprobieren, ich bin gespannt für welche Variante ihr euch entscheidet 🙂

 

Zutaten

für den Teig:

3 Eier

1 Becher Joghurt (Becherinhalt umfasst 250 ml)

1 Becher Zucker

1 Becher Öl

1 Becher Wasser

2 Becher Mohn

2 Becher Mehl

1 Pkg. Backpulver

 

für das Topping:

200 g Frischkäse

250 g Topfen

100 ml Eierlikör

70-100 g Staubzucker (je nach Frischkäseart, unbedingt abschmecken)

 

Zubereitung

1. Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen und eine große Kastenform befetten und bemehlen.

2. Eier gemeinsam mit dem Zucker schaumig aufschlagen.

3. Öl unterrühren. Wasser und Joghurt dazugeben und noch einmal kurz durchrühren.

4. Backpulver mit Mehl und Mohn vermischen und in die Ei-Masse dazugeben und nur solange unterrühren bis alles schön vermengt ist.

5. In die Kastenform füllen und bei 170 Grad ca. 45 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen! Sollte die Teigmenge zuviel sein, einfach in 2 Kastenformen füllen, dann habt ihr am nächsten Tag auch noch Kuchen über.

6. Für die Creme einfach alle Zutaten gut miteinander vermengen

7. Auf den komplett ausgekühlten Kuchen streichen und mit etwas Eierlikör oder Mohn toppen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: MOHNKUCHEN MIT EIERLIKÖR-CREME

 

 

Viel Spaß beim Backen,

Barbara

Osterlamm mit Mohn

Ostern ohne Osterlamm? Bis zu diesem Jahr war das absolut kein Problem für mich.

 

 

Der Arsch zu trocken, der Kopf zu trocken, Bruststück zu trocken und das dazwischen: da sind 2 Stücke die man mit etwas Milch schon runterwürgen  essen konnte.

Für mich war also der ganze Hype um das Osterlamm nicht nachvollziehbar. Noch dazu, wenn es schon am Karfreitag gebacken wurde und dann am Ostersonntag auf dem Tisch landete.

Das größte Glück vom Lamm war noch die Weihe in der Kirche mit Weihwasser. So hatte es letztendlich doch noch eine kleine Chance, dass es saftig wurde.

Für mich war also klar: es musste eine neue Version vom Osterlamm her.

 

 

Wieso also Mohnkuchen? Weil ich schwarze Schafe mag. Also gibt es ein kleines schwarzes Lämmchen, saftiger es nicht sein könnte. Und was mir dabei am meisten gefällt: es ist vegetarisch und niemand muss dafür sterben 😉

Dann verrate ich euch gleich mal das Rezept!

 

Zutaten

für den Teig:

1 Ei

1/2 Becher Joghurt (Becherinhalt umfasst 250 ml)

1/2 Becher Zucker

1/2 Becher Öl

1/2 Becher Wasser

1 Becher Mohn

1 Becher Mehl

1/2 Pkg. Backpulver

10 ml Eierlikör (optional)

 

für die Deko: 

Schokoglasur (dr.oetker)

(oder aber ca. 40 g Schokolade + 1 EL Palmfett)

Mohn

Schleifchen

 

ZUBEREITUNG

1. Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen und eine große Kastenform befetten und bemehlen.

2. Eier gemeinsam mit dem Zucker schaumig aufschlagen.

3. Öl unterrühren. Wasser und Joghurt (und Eierlikör) dazugeben und noch einmal kurz durchrühren.

4. Backpulver mit Mehl und Mohn vermischen und in die Ei-Masse dazugeben und nur solange unterrühren bis alles schön vermengt ist.

5. In die Kastenform füllen und bei 170 Grad ca. 45 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen! Sollte die Teigmenge zuviel sein, einfach den Rest in eine kleine Form füllen, dann habt ihr für den gleichen Tag auch noch etwas zu naschen.

6. Auskühlen lassen. Schokolade schmelzen lassen und das Lamm damit übergießen. Mit Mohn bestreuen und ein Schleifchen umbinden.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Saftiges Osterlamm mit Mohn

 

Dann wünsche ich euch schon mal ein schönes Osterwochenende und viel Erfolg beim Backen,

Barbara

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Saftiger Eierlikör Gugelhupf

Kurz vor Ostern werde ich ja immer am produktivsten! Ich habe noch 100 Millionen weitere Ideen, Kuchen, Fotos, Rezepte, die ich euch noch unbedingt mitgeben muss, damit das Osterfest ein wahrer Fressmarathon werden kann. So findet ihr jetzt in der Karwoche jeden Tag ein weiteres Rezept. Es beinhaltet Mohn, Eierlikör oder Germ. Also Mohn und Germ und Mohn und Eierlikör und Germ und Mohn und Germ allein und überhaupt 😉 Aber alles der Reihe nach. Fangen wir mit einem Gugelhupf an!

 

 

Keine Ahnung wann ich das letzte Mal Eierlikör hatte. Es war auf jeden Fall ein Eierlikör Blech-Kuchen von meiner Freundin. Das muss 10 Jahre her sein. Deswegen musste ich einfach Ostern als Anlass nehmen selber mit Eierlikör zu backen. Und jetzt kommt die Frage auf: warum nicht schon früher? Der Kuchen schmeckt absolut saftig und flaumig. Wer von euch noch skeptisch ist, weil Eierlikör in flüssiger Form nicht schmeckt: ich kann euch versichern, im Kuchen ist der Geschmack dezenter und schmeckt hervorragend.

Für das Foto musste leider Eierlikör im Milchkännchen herhalten, nachdem ich kein Stamperl in meinem Haushalt gefunden habe. Ich wollte den Eierlikör nur ungern in Eierbecher füllen (für Schnaps funktioniert der Stamperl-Ersatz ja durchaus), das sieht auf dem Bild dann wohl etwas komisch aus. Also serviert man hier bei mir Eierlikör in 30 cl 😉

 

 

 

 

 

Hier gleich das Rezept, das ihr euch unbedingt für die Oster-Kaffeetafel vormerken müsst:

Zutaten

für den Teig

5 Eier

220 g Staubzucker

100 ml Eierlikör (ich hatte Eierlikör mit Mohn)

250 ml Öl

180 g Mehl

70 g Speisestärke (z.B. Maizena)

1 EL Mohn (wenn man reinen Eierlikör verwendet)

1 Pkg. Backpulver

 

für die Zuckerglasur

120 g Staubzucker

2-3 EL Wasser

 

Zubereitung

  1. Eier und Staubzucker sehr schaumig rühren.
  2. Öl einrühren und kurz weiterrühren. Eierlikör dazugeben und nur kurz durchmischen.
  3. Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und zügig unterrühren bis alles gut vermischt ist.
  4. Nun ev. 1 EL Mohn unterrühren.
  5. Bei 175 Grad ca. 35-40 Minuten backen. Dabei unbedingt Stäbchenprobe machen. Es kann gut sein, dass er nach 40 Minuten noch nicht durch ist. Erst wenn nichts mehr am Holzstäbchen bleibt, ist der Gugelhupf fertig.
  6. Auskühlen lassen und aus der Form nehmen.
  7. Zuckerglasur zubereiten. Dabei nur soviel Wasser dazugeben, sodass es eine dickflüssige Masse wird. Wenn die Zuckerglasur zu flüssig ist, wird sie auf dem Gugelhupf nicht sichtbar!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Saftiger Eierlikör Gugelhupf

 

 

 

Den Mohn-Eierlikör habe ich in Österreich übrigens bei Merkur und Billa entdeckt!


Ich sag euch gleich mal schon vorab: Es folgen für die Osterfeiertage auch noch ein “schwarzes Schaf” und ein Mohnkuchen mit Eierlikör-Creme! Nur damit ihr wisst, dass sich der Eierlikör-Kauf auch wirklich auszahlt!

Dann wünsche ich schon mal eine schöne Karwoche,

Barbara

 

Braucht ihr noch Ideen für Ostern?

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Polenta Topfen Auflauf {GAST-BEITRAG von Cooking Catrin}

Zum Frühlingsstart habe ich erstmals eine Bloggerin bei mir zu Gast. Catrin von Cooking Catrin bringt mir heute – wie könnte es anders sein – einen Polenta Topfen Auflauf mit! Allein beim Namen läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen! (wartet erst auf die Bilder).

Catrin ist mittlerweile eine der routiniertesten und sicher auch fleißigsten Food Bloggerinnen hier in Österreich. Und wahrscheinlich ist euch der Name sicher nicht mehr ganz unbekannt. Um etwas mehr von ihr zu erfahren, habe ich ihr einige Fragen gestellt.

Ich blogge, weil…   kochen und backen meine absolute Leidenschaft ist. Durch meinen beruflichen Background (ich habe Medien- & Kommunikationswissenschaft sowie Kulturwissenschaften studiert) und danach im Online-Marketing Bereich gearbeitet. Das war dann in meiner Karenz (im Sommer 2014) eine logische Schlussfolgerung diese beiden Themen zusammenzulegen. Geplant war das natürlich nicht so, sondern als nettes Hobby für mich. Gekommen ist es ganz anders sodass wir das heute hauptberuflich machen (mein Lebensgefährte macht unsere Fotos) und wir uns im vorigen Jahr den Traum vom eigenen Kochstudio verwirklicht haben; 

Dein Lieblingsrezept ist…  Kann ich dir leider echt nicht beantworten, ändert sich ständig. Ein paar Sachen ziehen sich durch. Meine nackerte Topfentorte war einer der ersten Naked Cakes damals, der zieht sich irgendwie durch; Aber grundsätzlich liebe ich das Backen fast noch mehr als Kochen. Ich stehe auf unkomplizierte und raffinierte Rezepte und probiere ja immer ganz viel aus. Quiche ist auch ein wichtiges Thema bei mir.
 
Deine Lieblingszutat: Das ist schwer – Kräuter sind bei mir oft dabei und bei Süßem: Beeren.
 
Wieviele Rezepte machst du durchschnittlich in einer Woche? Viele, viele! Wir stehen fast täglich im Kochstudio und machen in einem starken Monat oft bis zu 10.000 Food-Fotos. Bei mir geht jeden Tag ein neues Gericht online, daher würde ich sagen mindestens sieben – meist aber mehr. Im Studio halte ich ja auch Workshops ab, wir fotografieren viele Tischdekorationen und Themenmenüs.
 
Wie siehst du die Zukunft für dich und deinen Blog? Gute Frage. Voriges Jahr war super-turbulent bei uns. Also im positiven Sinn: eigenes Buch, Bau des Kochstudios, Eröffnung, ein Magazin, noch ein Bookazine Projekt… Daher freue ich mich wenn´s her mal ruhiger wird; Richtig ruhig kann ich eh vom Naturell her nicht, aber frag mich bitte im Dezember nochmals denn mir fallen sicher noch 1.000 Sachen heuer ein. Grundsätzlich sehe ich den Weg guter Blogs in Richtung Onlinemagazine, da nehme ich meinen nicht aus. Und ich lasse mich natürlich immer überraschen was kommt.

 

Und folgendes Rezept hat mir die gebürtige Salzburgerin mitgebracht: Topfenauflauf mit Polenta. Ich habe ihn selbst schon nachgebacken und es trifft genau meinen Geschmack! Also noch einige Topfen-Fans unter euch sind: AUSPROBIEREN 🙂

Zutaten

350 g Topfen

475 ml Milch

25 g Butter

70 g Polenta

3 EL Staubzucker

1 Pkg. Vanillezucker

Zesten einer halben Zitrone

3 Eier {Größe L}

3 EL Staubzucker

Butter zum Ausfetten der Form

 

Zubereitung

Den Backofen auf 175° Grad Umluft vorheizen.
Die Milch mit der Butter aufkochen lassen: Vanillezucker und drei Esslöffel Staubzucker einrühren. Die Polenta einrühren und etwas einköcheln lassen.
Die Eier trennen und das Eiweiß mit drei Löffeln Staubzucker aufschlagen.Den Topfen und die Eidotter mit der Polenta glatt rühren. Den Eischnee unterheben.
Die Masse in eine gebutterte Form füllen und im vorgeheizten Ofen für 50 Minuten backen.

Tipp: Dazu passt Apfelsauce oder auch ein Apfel- oder Birnenchutney.

 

Liebe Catrin, schön dass du hier zu Besuch warst und diese tolle Nachspeise mitgebracht hast!

Dann wünsche ich schon mal viel Freude damit beim Nachbacken!

Gutes Gelingen,

Barbara

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