Ich mag es, wenn es im Haus nach Kuchen riecht. Wenn er noch im Ofen ist und gerade richtig schön aufgeht. Und wenn er schön braun wird und richtig knusprig. Wenn sich der herrliche Duft von frisch Gebackenem verbreitet und man es gar nicht erwarten kann, den Kuchen endlich anzuschneiden.

Die meiste Zeit duftet es in meiner Küche auch so köstlich. Die meiste Zeit. Wäre da nicht meine spezielle Gabe Nüsse zu verbrennen, wenn ich sie im Ofen bzw. in der Pfanne anröste. Dann riecht es verbrannt.. Normalerweise bleibe ich solange bei den Nüssen stehen, bis sie schon leicht angeröstet sind… Und dann lauf ich davon. Und mach irgend etwas ganz wichtiges. Wie Geschirrspüler ausräumen. Oder Zeitung lesen. Und dann ist es meist zu spät.. Viel zu spät 😉 Und alles ist schwarz ..

Letztens hatte ich dann auch noch vergessen die Hitze nach dem Mandeln rösten herunter zu schalten und hab dann auch noch die Kekse mitgegrillt. Kohlrabenschwarz. Zuerst die Mandeln, dann die Kekse. 😉 Chaos-Backqueen. Leider.

Aber ich versuch mich zu bessern! Ist ja schade um die ganzen Mandeln.. Beim Honig-Mandel-Kuchen braucht ihr gleich mehr davon.

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Zutaten

für den Teig:

300 g Zucker
240 g Butter
6 Eier
60 ml Schlagobers (Sahne)
40 ml flüssiger Honig
250 g gemahlene Mandeln
170 g Mehl
1/2 TL Zimt

 

für Guss und Dekoration:

50 g Mandeln
65 g flüssiger Honig
125 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft

 

Zubereitung

Bevor man mit dem Kuchen anfängt ein kleiner Hinweis: es empfiehlt sich sowohl die gemahlenen Mandeln als auch die grob gehackten Mandeln für die Deko etwas zu rösten. Die gemahlenen Mandeln einfach kurz (unter ständigem Rühren) in einer Pfanne kurz anrösten. Für die grob gehackten Mandeln gibt man die ganzen Mandeln am Besten im Backofen auf ein Blech zum Rösten – bei Umluft und 160 °C ca. 10 Minuten lang und erst dann grob zu hacken.

1) Butter und Zucker mindestens 10 Minuten schaumig rühren, dann nach und nach die Eier unterrühren. Schlagobers und Honig hineinrühren, zum Schluss die gemahlenen Mandeln und das Mehl unterziehen. Den Teig in eine befettete Kastenform füllen, glatt streichen und ca. 45 Minuten backen. Währenddessen die ganzen Mandeln rösten.

2) Kuchen noch heiß vorsichtig aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und sofort mit der Gabel die Oberfläche mehrfach einstechen. Die noch warme Oberfläche mit dem Honig bepinseln. Puderzucker mit Zitronensaft und 1 EL Wasser glatt rühren und den Guss über den Kuchen laufen lassen. Die grob gehackten Mandeln darauf verteilen. Alles vollständig erkalten lassen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Honig-Mandel-Kuchen

 

Das tolle an diesem Rezept: es ist sehr wandelbar. Ihr bekommt Besuch und wollt mit einer Torte auftrumpfen? Dann einfach die doppelte Menge zubereiten und in eine 26er Torten Springform füllen.

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Und Möglichkeit 2: Ihr mögt Walnüsse lieber als Mandeln? Dann tauscht sowohl die geriebenen als auch die gehackten Mandeln gegen Walnüsse aus. Und statt dem Zuckerguss ev. einfach nur Staubzucker? Alles ist möglich 🙂

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Gelingt euch immer alles sofort oder passieren euch auch öfters Missgeschicke in der Küche?

 

Erfolgreiches Backen,

(baking) Barbarine

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3 comments

  • Nati 18. November 2015   Reply →

    Das Rezept ist ja richtig wandlungsfähig – da ist sicher für jeden das richtige dabei. Danke für die tollen Ideen!

  • Krisi von Excusemebut... 22. November 2015   Reply →

    Mhh das Kuchen sieht lecker aus, richtig schön saftig! Da bekomme ich direkt wieder Hunger!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

    • bakingbarbarine 22. November 2015   Reply →

      Oh ja, ich hab auch ständig Hunger, wenn ich leckere Food-Fotos sehe.. Da will man immer direkt etwas probieren.. 🙂
      Der Kuchen ist tatsächlich richtig saftig, auch noch Tage danach..
      Schönen Sonntag 🙂

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