Winterliche Gemüsequiche

*Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Kenwood

Vorbei ist sie, die große Weihnachtsvöllerei. Da ist man direkt froh, wenn wieder mal Gemüse auf den Tisch kommt.

Man wird es eher nicht glauben, aber kochen gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Backen ja, kochen nein. Für die ganze Gemüseschneiderei habe ich zu wenig Geduld und nie Lust. Mein Mann macht das zwar sehr gerne, er kommt jedoch immer zu spät von der Arbeit heim um das zu erledigen. Also gibt es nie Gemüse.

Genau das werde ich nun ändern. Ich habe nun einen kleinen Helfer an meiner Seite, der das Gemüse schnippeln für mich in Sekundenschnelle übernimmt.

 

 

Beim Kauf einer Kenwood Elite Küchenmaschine, Cooking Chef Major Küchenmaschine, Titanium Küchenmaschine und Cooking Chef Gourmet Küchenmaschine darf man bis zum 7. Jänner 2018 bis zu drei gratis Zubehörteile seiner Wahl aussuchen. Egal ob Trommelraffel (für Käse, Schokolade, Nüsse, etc.), Eiscremebereiter, Kräuter- und Gewürzmühle, Fleischwolf und vieles mehr: das alles kann je nach Küchenmaschine dazu ausgesucht werden. Unbedingt schnell sein, bis zum 7. Jänner gilt die Aktion noch. Wer sich also überlegt eine Küchenmaschine zu kaufen: es würde sich auszahlen. Hier gehts zur Aktion: Kenwood – bis zu 3 Zubehörteile aussuchen

Ein kleiner Erfahrungsbericht zu meiner Kenwood Titanium Küchenmaschine darf natürlich nicht fehlen, damit ihr ein Bild von der Küchenmaschine bekommt.

Ich liebe meine Kenwood Küchenmaschine. Und das ganz ehrlich. Ich war jahrelang davon überzeugt keine Küchenmaschine zu benötigen. Ich hatte einen Handmixer und der machte seine Sache hervorragend. ABER: mittlerweile gehört die Küchenmaschine zu jenem Küchengerät, das mir das Leben enorm erleichtert und kann mir nicht mehr vorstellen minutenlang beim Mixer zu stehen. Das einzige Manko: das mit dem Mehl unterheben. Da wechsle ich den Rühraufsatz einfach nie aus und hebe es mit dem Schneebesen unter. Das funktioniert auch bestens.

Für die Aktion durfte ich mir übrigens 2 Zubehörteile aussuchen. Ich habe mich für den Gemüseschnellschneider und den Profi-Nudelaufsatz entschieden. Was soll ich sagen: nie mehr ohne Gemüseschnellschneider. Zucchini rein – gleichmäßige Scheiben. Karotten rein, geraspelt. Kohlsprossen – sekundenschnell fein geschnitten. Genau mein Ding. Fertig, und rein in den Geschirrspüler (also ohne die Schneidescheiben, aber das ist ok). 🙂

 

 

Pasta selber machen wird dann auch ein Projekt für 2018. Vor allem Ravioli sind auf meiner To-Do Liste.

Eigentlich hätte dieser Beitrag schon etwas früher online gehen sollen. Aber die Gemüsequiche schmeckte einfach zu köstlich. Ich musste sie 4 Mal machen um endlich Fotos davon machen zu können. Das erste Mal ließ ich die Quiche und meinen Mann alleine zu hause. Ich musste zu einem Termin und mein Liebster bekam die Aufgabe die Gemüsequiche aus dem Ofen zu holen, wenn sie fertig ist. Als ich wieder heimkam war die Hälfte weg.

Das Gute an einer Quiche: die Zutaten hat man meist immer zuhause. Mehl, Eier, Butter. Gemüse. Und da kann man ja auch gerne immer variieren. Auch wer Kohlsprossen nicht wirklich mag: probiert es trotzdem aus. Er macht einen super Geschmack in der Quiche, ich konnte schon einige Skeptiker damit überzeugen!

Meine Geheimzutat: Das Bruschetta Gewürz. Es macht die Quiche unglaublich schmackhaft! Ich habe es euch bei den Zutaten verlinkt, wo ich es gekauft habe (selbst gekauft).

Zutaten

für den Mürbteig:

250 g Mehl
1 Ei
150 g Butter
1 Prise Salz

 

Gemüse:

160 g Zucchini
160 g Butternut Kürbis
60 g Champignons
60 g Kohlsprossen frisch (Rosenkohl)

 

für den Guss:

150 ml Schlagobers (Sahne)
100 g Sauerrahm
4 Eier
Salz
Pfeffer
Kräuter Max Bruschetta Gewürz

2 Hände geriebenen Mozarella-Käse

 

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Mürbteig vorbereiten:

Dafür die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit Ei und Salz zum Mehl geben. Mit den Händen gut durchkneten. Ausrollen und in eine Tarteform verteilen.

Gemüse klein schneiden und in die Tarteform geben.

Guss zubereiten: dazu einfach Schlagobers, Eier, Sauerrahm, Salz, Pfeffer und Gewürz mit einem Schneebesen gut verrühren und über das Gemüse gießen.

Mit Käse bedecken und für ca. 30-40 Minuten (je nach Ofen) backen.

Es kann sein, dass etwas Teig überbleibt. Den kann man noch für eine kleine Tarte-Form verwenden!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Winterliche Gemüsequiche

Kleiner Tipp: Das Kräuter Max Bruschetta Gewürz ist der absolute Hammer! Keine Werbung, selbst gekauft und absolut überzeugt. Ich gebe das Gewürz mittlerweile überall dazu, egal ob Thunfischaufstrich, Pasta, Quiche, es würzt jede Speise immer richtig gut. Klare Kaufempfehlung. Ich habe mittlerweile die 10. Packung und einige auf Vorrat 😉

 

 


Das ist tatsächlich meine erste herzhafte, warme Mahlzeit. Es war furchtbar die Quiche noch fotografieren zu müssen, bevor ich sie essen durfte. Dieses Auf-Essen-Warten macht mich wahnsinnig 😉

Solltet ihr öfters Herzhaftes auf dem Blog sehen wollen, lasst es mich einfach in den Kommentaren wissen 🙂

Schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und lasst es euch schmecken!

Barbara

Lebkuchen Granola

Ich schreibe einen Blogbeitrag über Adventkalender-Ideen am 19. Dezember.

Das macht wirklich sehr viel Sinn. 😉

 

 

Aber meine Ideen kommen prinzipiell immer on point. Was heißt: Entweder leicht zu spät oder wirklich am letzen Abdrücker. Und so entstand mein DIY Adventkalender für Schwester und Arbeitskollegin am 1. Dezember. Somit KANN dieser Rezept-Beitrag einfach nur zu spät kommen.

Das Gute daran: das folgende Rezept ist nur ein kleiner Teil des Adventkalenders, den man jederzeit im Winter genießen kann. Lebkuchengranola bringt schon auf dem Frühstückstisch herrliches Keksaroma und ist dennoch gesund! So kann man doch in den Tag starten, oder?

Im Adventkalender waren viele verschiedene Granolas und Müslis versteckt. Nach und nach werde ich euch alle auf dem Blog präsentieren. Und wer dann nächstes Jahr eine Idee für einen DIY Adventkalender braucht, der soll sich an diese Befüllungs-Idee erinnern.

Sollte jedoch wer ein „Nudelsiebhirn“ wie ich haben: ich werde euch nächstes Jahr rechtzeitig (JAJA, VOR dem 1. Dezember) daran erinnern. Oder ihr pinnt euch diese Idee vielleicht gleich auf Pinterest?

Aber erst mal zum Lebkuchengranola:

Vorteil Nummer 1: Wenn man das Granola im Ofen zubereitet duftet es im ganzen Haus nach leckerem Lebkuchen.

Vorteil Nummer 2: Man muss nichts ausstechen oder in Schokolade tunken.

Vorteil Nummer 3: kann man schon zum Frühstück genießen!

Von der Menge her ist es jetzt eher weniger. Man bekommt dafür ca. 6-8 Portionen. Wer also gleich mehr Müsli zubereiten will, einfach Menge verdoppeln.

 

Zutaten

100 g Haferflocken

40 g Leinsamen (geschrottet)

10 g Chia Samen

70 g Nussmix (oder Mandeln)

30 g neutrales Öl

40 g Honig

1 Prise Salz

1/2 TL Lebkuchengewürz

etwas Zimt

 

Zubereitung

Den Nussmix (oder die Mandeln) im Speedy Boy von Tupperware bzw. mit dem Messer etwas zerkleinern. Nicht zu fein mahlen, es  sollen ruhig noch größere Stücke über bleiben.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Honig und dem Öl mit einem Kochlöffel gut vermischen. Auf ein Backblech geben und ca. 15 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze „rösten“. Nicht vergessen immer wieder mal umzurühren, damit nichts verbrennt!!!

Zum Ende immer ein Auge auf das Granola werfen, es kann oft schnell gehen, dass es bräunt. Je nach Ofen kann das Granola noch etwas länger dauern, oder auch nicht. Deswegen unbedingt darauf achten. Wenn es schön gebräunt aussieht, einfach rausnehmen.

Abkühlen lassen.

In verschließbare Schraubgläser abfüllen! Nicht zu lange aufbewahren, frisch schmeckt es einfach am besten!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Lebkuchen Granola

Braucht ihr noch ein Weihnachtsgeschenk? Selbstgemachte Geschenke aus der Küche kommen doch immer gut an oder?

Schöne Adventszeit noch,

Barbara

Gesunde Quinoa Amaranth Riegel (glutenfrei)

*Dieser Beitrag enthält Werbung für SPAR Österreich

Die letzten Monate (oder sind es gar Jahre) ermahnte mich meine Mama immer wieder, dass ich nicht so viel Süßes essen sollte. Sie schenkt mir bei jedem Kuchen-, Schokolade- oder Tortenstück einen intensiven Blick der besagen soll: nicht schon wieder so viel Zucker.

Aber was soll ich sagen: ich bin ziemlich resistent gegen diese gut gemeinten Ermahnungen und esse seelenruhig an meiner Schokolade weiter. Denn: ich LIEBE Süßes. Aber natürlich hat man im Hinterkopf: ernähr dich doch mal wieder etwas gesünder, was ziemlich schwer ist, wenn man auf Süßes einfach nicht verzichten kann/will.

Also musst eine gesunde, süße Lösung her: Superfood-Riegel mit Quinoa, Amaranth, Kokosöl und Pekanüssen. Und das beste ganz ohne Zucker. Als Ersatz: Spar Vital Zukka (Erythrit). Es ist somit eine kalorienfreie und zahnfreundliche Lösung.  Die naturreine Zuckeralternative aus Maisstärke sieht aus wie Zucker, schmeckt wie Zucker und hat dabei aber null Kalorien. Perfekt oder?

Bevor ich diese Riegel ausprobiert hatte war ich absolut KEIN Quinoa-Fan. Ich probierte Quinoa Kuchen, Quinoa Frühstück und fand alles abartig bähh. Aber ich wollte nicht aufgeben, da ich wusste wie gesund Quinoa ist. Ich musste also die gepuffte Version für meinen süßen Versuch probieren.

Quinoa und Amaranth sind übrigens deswegen so gesund, da sie essentielle (vom menschlichen Organismus nicht selbst herstellbare) Aminosäuren, Eiweiß und Vitamine in hohen Konzentrationen sowie ein großes Spektrum an Mineralstoffen enthalten.

 

Sowohl Quinoa als auch Amaranth sind eine glutenfreie Nährstoff-Quelle.

Perfekte Zutat also für meinen gesunden Riegel.

Zusammen mit Kakao, Erdnussbutter und Kokosöl ergibt das eine süße Nascherei – ganz ohne schlechtem Gewissen. Zudem sind sie sooo lecker, ich musste mich ziemlich beherrschen nicht gleich alles aufzufuttern.

 

 

Ja, es gibt sie also, meine süße Alternative. Riegeln, die gesund sind, knuspern und auch gut schmecken!

 

Zutaten

für ca. 12 Riegeln

 

für die Riegel:

100 ml Kokosöl

4 EL Backkakao

90 g SPAR Vital Zukka

140 g Erdnussbutter

50 g Kochschokolade

50 g SPAR Vital Amaranth gepufft

50 g SPAR Vital Quinoa Pops

 

für die Schokoglasur:

100 g Kochschokolade

10 g Kokosfett

 

zur Deko:

SPAR Vital Pekanüsse

 

Zubereitung

Kokosöl, Kakao, Zukka, Erdnussbutter und Kochschokolade in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Gut umrühren.

Den gepufften Amaranth und die Quinoa Pops in einer Schüssel vermischen und die flüssige Kakaomischung unterrühren. Gut verrühren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Die Masse auf ca. 30 x 30 cm gut festdrücken.

Die Kochschokolade mit dem Kokosfett schmelzen lassen und auf die Quinoa-Amaranth Mischung streichen. Pekanüsse daraufsetzen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. In Riegel schneiden.

 

Im Kühlschrank aufbewahren!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Gesunde Quinoa Amaranth Riegel (glutenfrei)

 

Na dann ein gesundes Naschen 🙂

Barbara

New York Cheesecake mit Cornflakes-Amaranth Boden

*Dieser Beitrag enthält Werbung für SPAR Österreich

Als ich das erste Mal in New York war kam ich mit 2 Kilo mehr auf den Hüften zurück nach Österreich. Schuld war diese eine Bäckerei (Magnolia Bakery) neben unserem Hotel. Es war ziemlich schwer daran vorbeizugehen ohne etwas Süßes mitzunehmen. Cheesecake zum Frühstück, Cheesecake mit Heidelbeeren zum Nachmittagskaffee. Mini Cheesecake zwischendurch. Dann waren da auch noch wunderschöne Cupcakes, verführerische Pies und Tartes. Aber nein, es musste Cheesecake sein.

 

 

Am Ende der Woche hatte ich auch noch die hervorragende Idee, ich könnte doch etwas Cheesecake mit nach Hause nehmen. So stand ich mit einem 4er Karton am Abreisetag im Hotelzimmer. Allein. Mein Liebster war noch kurz unter die Dusche gehüpft, ich saß also auf dem Hotelbett mit 4 Mini-Cheesecakes. Ich wusste sie würden es nicht überleben. Und so aß ich sie einfach auf (ich bin leider wirklich so verfressen, was süßes Zeug angeht. Nicht wundern an dieser Stelle). Also wobei, ich muss schon ehrlich bleiben: Diese Mini-Cheesecakes waren gar nicht so mini.

Das waren sie also, diese zwei zusätzlichen Kilos, die ich mit nach Hause nahm (im Gepäck wär mir zwar lieber gewesen, aber wer weiß ob ich sie überhaupt durch die Sicherheitskontrolle gebracht hätte. Vorsichtshalber MUSSTE ich sie aufessen, bevor sie in einem Flughafen-Mistkübel landeten). Aber ich muss euch sagen: sie waren es sooo wert.

Damit dieser Frischkäse-Kuchen-Wahnsinn auch zuhause weitergehen konnte, kaufte ich mir das Backbuch der Magnolia Bakery. Ich fand zwar keine Fotos im Backbuch (welchen Sinn das auch immer haben mag), aber das Cheesecake Rezept hab ich mir gleich markiert.

 

 

Bis heute habe ich es nicht einmal ausprobiert. Diese amerikanischen Maßeinheiten schreckten mich ab. Und dann stand da auch noch etwas von einem Wasserbad. Kochbuch zu und ab in die letzte Bücherecke damit.

3 Jahre später: ich MUSSTE diese original NY Cheesecake einfach ausprobieren, das kann doch keine Wissenschaft sein. Und was soll ich sagen: ich habe mein perfektes New York Cheesecake Rezept gefunden. Die Reaktion meines Mannes als er diese Cheesecake probierte: Er fing an zu schimpfen wie ein Rohrspatz, wie es denn sein kann, dass ich ihm dieses Rezept jahrelang vorenthalten habe. Diese fluffige Cheesecake war die beste, die er je gegessen hatte.

Und dann kam die Frage, vor der ich mich fürchtete: Was ist da drinnen? Uff. Ich kann nicht einfach sagen “Frischkäse und Schlagobers”, das schreckt ab. Deswegen hob ich gleich die gesunden Zutaten hervor: Amaranth, Zucker ganz ohne Kalorien (SPAR Vital Zukka), Cornflakes und noch ein kleines bisschen Frischkäse. Klingt doch gar nicht mehr so schlimm oder?

Ich hoffe ich habe euch Lust auf ein Stück NY Cheesecake machen können. Diese Version mit dem Cornflakes Boden finde ich persönlich sogar fast noch etwas besser als die Keks-Version. Und wieder sind ein paar Kalorien eingespart worden 🙂

Eines ist bei Cheesecakes auf jeden Fall Pflicht: Jeden einzelnen Bissen genießen und an nichts anderes denken als an den hervorragenden Geschmack!!!!!

Zutaten

Springform: 26 cm Durchmesser

für den Boden

110 g SPAR Vital Cornflakes
3 g SPAR Vital Amaranth gepoppt
100 g Butter (flüssig)
60 g SPAR Vital Zukka (bzw. Kristallzucker, wer Erythrit nicht verträgt)

 

für den Cheesecake

4 Pkg. Frischkäse (200 g)
200 g SPAR Vital Zukka (bzw. Staubzucker, wer Erythrit nicht verträgt)
4 Eier
2 EL Vanille-Puddingpulver
150 ml Schlagobers
250 g Sauerrahm
30 g SPAR Vital Zukka (bzw. Kristallzucker, wer Erythrit nicht verträgt)

 

für den Zwetschkenröster

600 g Zwetschken (entsteint)
300 g SPAR Vital Zukka (bzw. Kristallzucker, wer Erythrit nicht verträgt)
2 Gewürznelken
Zimtrinde
Zitronensaft
(Alternativ: 1 Glas Zwetschkenröster)

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Eine 26er Springform mit 2-3 Lagen Alufolie außen verkleiden. Da die Springform in Wasser gestellt wird, sollte es sehr dicht sein.
  2. Butter bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Cornflakes mit dem Speedy Boy von Tupperware oder mit einem Fleischhammer im Frischhaltebeutel zerkleinern. Die zerkleinerten Cornflakes, Amaranth, Zukka vermischen und den flüssigen Butter dazugeben. Gut verrühren.
  3. Die Masse in eine 26er Springform geben und fest auf den Boden drücken.
  4. Für die Frischkäsecreme den Frischkäse mit dem Zukka mit dem elektrischen Handmixer gut verrühren. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Nur so lange (kurz) verrühren, dass die Eier gerade so mit dem Rest vermengt sind.
  5. Schlagobers mit Puddingpulver steif schlagen und unter die Frischkäse-Masse heben. Creme in die Form geben und glatt streichen.
  6. Die Springform wird nun in einen größeren, ofenfestes Gefäß (zB Bräter) gestellt. Dieses Übergefäß nun mit etwas Wasser füllen. Das Wasserbad sorgt dafür, dass keine Risse auf der Oberfläche entstehen. Im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen (den Ofen derweil nicht ausschalten, er wird bei gleicher Temperatur noch benötigt).
  8. Sauerrahm und Zukka glatt rühren und vorsichtig auf die warme Cheesecake verteilen. Den Kuchen erneut in den Ofen stellen und weitere 10 Minuten backen. Cheesecake im abgeschalteten, geöffneten Ofen ca. 1 Stunde auskühlen lassen. Anschließend 4 Stunden im Kühlschrank kühlen (besser noch über Nacht).
  9. Für den Zwetschkenröster die Zwetschken zunächst waschen und entsteinen. Anschließend die Zwetschken mit Zucker, Gewürznelken, Zimtrinde, Zitronensaft und etwas Wasser langsam köcheln lassen, bis sich die Zwetschkenhaut leicht nach außen ringelt. Etwas auskühlen lassen.
  10. Sollte gerade keine Zwetschken-Saison sein: es gibt Zwetschkenröster auch fertig zu kaufen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: New York Cheesecake mit Cornflakes-Amaranth Boden

Lasst es euch schmecken,

Barbara

 

 

 

Geistige Halloween Cake Pops: Geister, Kürbisse und Mumien

Ich bin dieses Mal richtig, richtig stolz auf mich! Das erste Mal, dass ich es schaffe eine Rezeptidee VOR dem Fest zu präsentieren. Prinzipiell bin ich nämlich immer zu spät mit meinen Rezeptideen. Oder man könnte auch sagen: ‚on time‘. So wie mich Deadlines magisch anziehen (ich gebe prinzipiell NICHTS VOR Deadlines ab), sind auch Rezepte für Feste (Weihnachtskekse, Osterrezepte, Halloweentorte, etc.) immer erst dann online, wenn sie keiner mehr braucht. Nämlich am Tag (höchstens 2-3 Tage) vorm Fest bzw. Stichtag. Und so kommt es, dass mein Halloween Rezept vom vorletzten Jahr (Blut-Massaker Red Velvet Torte) am 31. Oktober mimimi Abends am Blog erschienen ist.

Das war eigentlich pure Verschwendung meiner Ressourcen. Ich finde die Torte ist nämlich richtig gelungen, nur hat sie zu 100% NIEMAND mehr nachgebacken. Denn kennt ihr jemanden der am 31. Oktober – also an HALLOWEEN – das Rezept um 20:00 auf meiner Seite sieht und sich denkt: die back ich mal eben noch nach? JOA. Ich auch nicht.

 

 

ABER DIESES MAL: 1 Woche VOR Halloween: Mein Halloween Beitrag! YAY! Dieses Mal gibt es Geister, Kürbisse und Mumien als Cakepops.

 

Nun, warum bin ich dieses Jahr früher dran: Grund dafür ist vor allem die liebe Claudia von what bakes me smile. Ihr Bloggerevent #whatbakesmescared. Im Rahmen meiner Blogparade haben sich nämlich tolle österreichische und deutsche Blogger und Bloggerinnen zusammengetan, um euch eine Fülle an Halloween-Rezepten  zu präsentieren (mehr dazu nach dem Rezept).Das Beste daran: ihr könnt dabei sogar etwas gewinnen 🙂 Einfach bei Claudia am Blog vorbei schauen was die Gewinne sind und wie ihr mitmachen könnt.

 

Zutaten

für ca. 30 Stück

für den Schoko-Biskuit
5 Eier
160 g Zucker
125 g Mehl
50 g Speisestärke
30 g Backkakao
1/2 Pkg. Backpulver

 

für die Frischkäse-Masse

175  g Frischkäse (Philadelphia, weil nicht gesalzen)
60 g Butter
150 g Staubzucker
20 g Backkakao
2-3 EL Rum

 

für die Deko

für die Geister-Cakepops
1 Becher Glasur weiße Schokolade
40 g weiße Kuvertüre
Schoko Zuckerschrift dunkle Schokolade (zB Dr. Oetker)

 

für die Mumien/Spinnennetz Cakepops
1 Becher Glasur Kakao
Schoko-Zuckerschrift (weiße und dunkle Schokolade)

 

für die Kürbis-Cakepops
Lebensmittelfarbe orange (oder rot und gelb)
Lebensmittelfarbe grün
Schoko Zuckerschrift dunkle Schokolade (zB Dr. Oetker)

 

Zubereitung

Schoko-Biskuit 
1) Eine Springform mit Backpapier auslegen – nicht fetten. Das Mehl mit Stärke, Backpulver und Kakao gut vermischen.
2) Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen und dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Dann die Eigelbe unterrühren. Nun die Mehlmischung daraufsieben und vorsichtig unterheben, so dass nicht so viel Luft aus dem Teig gerührt wird.
3) Den Teig in die Form geben und glatt streichen. Bei 180°C Ober/Unterhitze 30-40 Min backen. Mit einem Holzstäbchen prüfen. Nach dem Backen in der Form erkalten lassen.

4) Teig mit den Fingern in einer Schüssel zerbröseln.

Frischkäse-Frosting:

5) Butter schmelzen lassen. Frischkäse glatt rühren und die zerlassene Butter gemeinsam mit Staubzucker, Rum und Kakao gut unterrühren.

Cakepops-Anleitung:

6) Die Frischkäsemischung unter die Kuchenkrümel mischen. Auf einer digitalen Küchenwaage ca. 30 Gramm schwere Teigstücke abwiegen und diese zu gleichmäßigen Kugeln formen. Je nachdem ob ihr Geister, Kürbisse oder Mumien-Cake Pops wollt: Die Form anpassen. Kürbisse: eine Kugel rollen und etwas platt drücken. Geister: eine Kugel rollen und ein kleines Zipferl (bzw. Kegel) formen. Die obere Spitze etwas krümmen. Mumien: Kugel formen. Nebeneinander auf einen Teller setzen und eine Stunde in den Kühlschrank stellen, bis sie durchgehärtet sind. Tipp: Alternativ kann man die Cake Pops Kugeln auch 10-15 Minuten ins Tiefkühlfach stellen.

7) Glasuren laut Packungsanweisungen vorbereiten. Bei der weißen Glasur noch die weiße Kuvertüre einrühren, damit die Schokolade etwas mehr deckt.

a) Geister: die Kugeln auf einen Holzstab geben und in die weiße Glasur tunken. Antrocknen lassen. Mit dunkler Schokolade Augen und Mund spritzen. Auf dem Holzstab lassen oder runter geben, ganz wie ihr wollt.

b) Kürbisse: die andere Hälfte der weißen Schokolade mit oranger Lebensmittelfarbe (oder gelb +rot) einfärben. Die Kürbiskugeln ebenfalls auf einen Holzstab geben und in die orange Glasur tunken. Antrocknen lassen. 2 EL weiße Glasur aufsparen (in eine extra Schüssel geben und grün einfärben). Nachdem die orange Glasur getrocknet ist die grüne Schokolade oben etwas verteilen, antrocknen lassen und mit der dunklen Schoko-Zuckerschrift noch einen Punkt spritzen. Auf dem Holzstab lassen oder runter geben, ganz wie ihr wollt.

c) Mumien: Die Kugeln auf Holzstäbe geben und in die Kakaoglasur tunken. Antrocknen lassen. Mit der weißen Schoko-Zuckerschrift unter Drehen Fäden auf die Kugel spritzen. Wer mag kann noch Augen mit der dunklen Schoko-Zuckerschrift malen.

Es ist euch überlassen ob ihr nur Geister, nur Mumien oder alles gemischt ausprobieren wollt. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für die Masse benötigt ihr allerdings schon 2 Stück Glasuren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Halloween Cakepops

 

Wie versprochen hier noch die Übersicht aller Halloween Rezepte von meinen Blogger Kolleginnen: 

Krista von Living on CookiesSchoko Halloween Cupcakes

Michael von Salzig Süß LeckerBloody n‘ Spicy Pumpkin Soup

Claudia von what bakes me smileHalloweentorte mit Augen Cakepops

Tina von KüchenmomenteSchauriger Schokoladen Friedhof

Jasmin von Küchendeern: Kandidierte Äpfel im Halloween Style

Anita von KüchensprintGRUSELIGE KÄSEPLATTE FÜR HALLOWEEN

Lissi von Lissi’s Passion: Rezept kommt am 27.10.

Verena von About Verena: Rezept kommt am 28.10.

Mara von Maras Wunderland: Rezept kommt am 29.10.

Schaut auf jeden Fall auch bei ihnen vorbei und holt euch noch weitere tolle Halloween-Rezept Ideen!

 

 

 

Wer noch eine Idee für eine Halloween Torte sucht, wie wärs damit?

Happy Halloween,

Barbara

 

Zwetschken Topfen Streuselkuchen

Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Rösselmehl.

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Rezept von einem saftigen Kirsch-Gugelhupf sein. Das Video war gedreht und ich war auch schon am Schneiden, als ich den Gugelhupf aus dem Backofen geben wollte. Irgendwie muss ich vergessen haben, dass eine Backform prinzipiell heiß ist, wenn man sie aus dem Ofen holt. Die Konsequenz: ich erschrak und ließ die Form einfach aus. Blöd nur, dass unter mir weder ein Tisch, noch die Arbeitsplatte der Küche war – sondern einfach nur der Boden. Und so fiel der Gugelhupf etwas weiter. Und natürlich mit einer halben Drehung, so dass der halbe Kuchen auf dem Boden lag. Kuchen zerstört, Bäckerin zerstört. Video unfertig.

Es musste ein neues Rezept her, der Gugelhupf hatte mich geärgert.

 

 

 


Es ist nun etwas abgewandelt und wunderbar herbstlich. Was mir wichtig war: Es ist einfach und schnell nachzubacken und man benötigt für die Teigherstellung nicht einmal ein Handrührgerät. Alle Streusel-Zutaten kurz zusammen „zermatschen“ und ins Blech drücken. Kann jeder 🙂

 

 

Ich habe beim Kuchen eine Hälfte mit Zwetschken und eine Hälfte mit Himbeeren gemacht, so hat man etwas mehr Abwechslung. Zudem hat man einen triftigen Grund zwei Stück zu essen, schmecken ja durchaus etwas unterschiedlich! Auch Kirschen (im Glas) sind ein perfektes Obst für diesen Topfen Streuselkuchen! Einfach ausprobieren.

 

ZUTATEN

für den Boden + Streuseln:
370 g Butter
440 g Rösselmehl Weizenmehl W480 glatt
100 g Rösselmehl Dinkelvollkornmehl
280 g Zucker
40 g weiße Kuvertüre (grob gehackt)
1 TL Zimt

für die Streuseln noch extra: 30 g Amarettini

 

für die Topfencreme:

5 Eier
150 g Zucker
750 g Magertopfen (Quark)
250 g Mascarpone 
1 Pkg Vanille-Puddingpulver
100 ml Milch

 

für den Belag:

750 g Zwetschken (frisch oder eingeweckt)
oder: 300 g Zwetschken und 300 g Himbeeren (TK)

 

ZUBEREITUNG

1. Weiße Kuvertüre grob hacken und die Butter bei milder Hitze zerlassen.

2. Rösselmehl Weizenmehl und Rösselmehl Dinkelvollkornmehl, Zucker, Kuvertüre, Zimt und zerlassene Butter in eine Schüssel geben und mit dem Kochlöffel oder der Hand gut vermengen.

3. 2/3 der Streusel in ein gefettetes, tiefes Rahmenblech (30 x 40 x 5 cm) drücken.

4. Inzwischen für die Topfencreme die Eier mit dem Zucker ca. 5-10 Minuten sehr cremig rühren. Milch, Topfen (Quark), Mascarpone und Puddingpulver gut unterrühren.

5. Die Topfenmasse auf den Streusel-Boden streichen und die Zwetschken (und Himbeeren) gleichmäßig darauf verteilen.

6. 30 g Amarettini fein zerbröseln, zu den restlichen Streuseln geben und gut vermischen. Die Streuseln gleichmäßig auf den Zwetschken verteilen. Auf der mittleren Schiene bei 180 Grad Heißluft ca. 50-55 Minuten backen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Zwetschken Topfen Streuselkuchen

Dann genießt noch das traumhafte Herbstwetter!

 

Heidelbeer-Topfen Tarte

In Kooperation mit Rösselmehl* habe ich heute ein Rezept mit bewegten Bildern. Somit könnt ihr mir direkt zusehen, wie diese herrliche Heidelbeer-Topfen Tarte entsteht.

Als Rösselmehl* bei mir angefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte ein Backvideo zu drehen war ich anfangs sehr skeptisch. Ich hatte weder eine ausreichend gute Filmkamera, ich hatte keine Apparatur, die mir von oben filmt, ich hatte keine Kücheninsel, wo das Backen mit ausreichend Platz zu bewerkstelligen gewesen wäre und nur wenig Erfahrung mit dem Videoschnitt. Das Projekt konnte also nur scheitern – dachte ich.

Aber irgendwie war der Ehrgeiz geweckt. Mein Mann und mein Papa bauten mir eine Holzkonstruktion, auf der die Kamera aufliegen konnte, der Esstisch musste als Kücheninsel herhalten und selbst eine neue Kamera musste ich mir (leider, haha) besorgen.

Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden, aber seht am besten selbst:

Was sagt ihr zu meinem ersten Video? Ich freue mich auf euer Feedback.

 

 

Diese Tarte ist übrigens richtig schön saftig und der Geschmack der Heidelbeeren unwiderstehlich. Ich habe sie mittlerweile schon öfters gemacht, damit kann ich meiner Familie immer eine Freude machen.

 

Zutaten

für den Mürbteig:
225 g Mehl (Rösselmehl Weizenperle glatt)
90 g Staubzucker
150 g Butter
1 Eidotter
1 Prise Salz

für die Heidelbeerschicht:
2 EL Semmelbrösel (Paniermehl)

200 g Heidelbeeren (TK)
2 EL Heidelbeer-Marmelade

für die Topfenschicht:
500 g Topfen (Quark)
2 Eier
110 g Staubzucker
1 Prise Vanillezucker

 

Zubereitung

Mürbteig aus allen Zutaten herstellen. Dabei Mehl und Staubzucker auf eine Arbeitsfläche geben. In der Mitte eine Mulde bilden und Ei, Salz und Butter hineingeben. Schnell zu einem Mürbteig verkneten. Ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen (etwas größer ausrollen als die Form, in die der Teig hineinkommt). Tipp: den Teig mittels Nudelholz aufrollen und in der Backform wieder abrollen. So bekommt man den Mürbteig schön in die Form. Den Rand noch etwas abstreichen. Die Teigreste aufheben.

Mit einer Gabel einige Male im Teig einstechen und die Semmelbrösel darauf verteilen. Die Semmelbrösel sorgen dafür, dass der Saft der Heidelbeeren den Teig nicht aufweichen.

Die Heidelbeer-Marmelade unter die gefrorenen Heidelbeeren mischen und auf den Mürbteigboden streichen.

Für die Topfencreme Topfen, Eier, Zucker und Vanillezucker gut verrühren, auf die Heidelbeerschicht geben und verstreichen.

Den übrig gebliebenen Mürbteig zerbröseln und auf der Topfenschicht verteilen.

Für ca. 45-50 Minuten im Ofen backen. Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Heidelbeer Topfen Tarte

Viel Freude beim Nachbacken!

Barbara

Dieser Beitrag enthält Werbung*

Bananenbrot ohne Zucker

  1. Als Kind habe ich ständig „Jan und Julia“ gelesen. Ich liebte die Bücher. In Wahrheit ging es um nichts, ABER: sie aßen zum Frühstück immer Bananenbrot. Das klang damals in meinen Ohren schon ziemlich sexy. Für mich war es einfach Brot, das Banane beinhaltete. Es sah auf den gezeichneten Fotos immer sehr flauschig aus, ich musste sowas haben.

 

 

Und dann dauerte es tatsächlich 25 Jahre bis ich mir mein eigenes Bananenbrot gebacken habe. Ich habe mich dabei für eine zuckerfreie Variante entschieden – Jan und Julia hätten es sicher gemocht 😉

Für Bananenbrot gibt es ja tatsächlich 5 Millionen verschiedene Rezepte. Ich habe mir sicher 15 durchgesehen, jedes Rezept beinhaltet unterschiedliche Zutaten. Ich habe mich schlussendlich für eine zuckerlose Variante entschieden, mit jenen Zutaten, die ich zuhause hatte und einfach gefühlsmäßig zu einem Teig verarbeitet.

 

 

Da also gesunde Süße enthalten ist sowie auch Leinsamen und Haferflocken, würde ich behaupten, dass es ein frühstückstauglicher „Kuchen“ ist. Denn das hat mich eigentlich immer verwirrt. BananenBROT. Wie? Ist das jetzt tatsächlich Brot? Oder ist es ein Kuchen, der den falschen Namen trägt?

Ich kann mich jetzt plötzlich auch nicht mehr entscheiden. Aber eher auf der Seite des Kuchens 🙂

Für das Bananenbrot habe ich tatsächlich fast alle Zutaten einfach in den Mixaufsatz der Küchenmaschine gegeben – also quasi in den Smoothiemixer. Der Teig ist dann ruckzuck fertig. Nur noch den Rest unterrühren und fertig – ab in den Ofen. Und dieser Bananenduft – einfach herrlich.

 

 

Ich bin jetzt großer Bananenbrot-Fan. Das Rezept habe ich jetzt schon 3 Mal getestet und optimiert. Für meinen Geschmack ist es jetzt perfekt. Saftig und knusprig in einem!

 

Zutaten

2 Eier
3 Bananen (reif)
40 g Datteln
60 g Kokosblütensirup (alternativ Agavendicksaft)
70 g neutrales Öl
50 g Haferflocken
30 g Leinsamen (geschrottet)
1 Prise Salz
1 TL Zimt
4 EL Joghurt
250 g Mehl (Dinkelmehl, glatt)
1/2 Pkg. Backpulver
50 g Walnüsse grob gehackt
25 g Kochschokolade

1 kleine Banane bzw. 1/2 große Banane zum Unterheben für den Teig

 

Zur Deko:

1 kleine Banane

etwas Kristallzucker

 

Zubereitung

Alle Zutaten außer Mehl, Backpulver und Walnüsse in einen Mixaufsatz (zB der Kenwood Küchenmaschine oder Pürierstab) geben und gut pürieren.

(Kein Mixer bzw. Pürierstab zuhause? Dann einfach die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit einem Mixer alle Zutaten außer Mehl verrühren.)

Die Masse in eine Schüssel geben und Mehl und Backpulver unterrühren. Walnüsse und Schokolade grob hacken und im Teig untermischen. Eine kleine Banane (oder 1/2 große Banane) in kleine Stücke schneiden und unter dem Teig heben.

Eine Kastenform ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

Masse in die Kastenform geben. Eine kleine Banane in Scheiben schneiden und auf dem Teig in 2er Reihe verteilen. Ca. einen Esslöffel Kristallzucker über die Bananenscheiben streuen. Das sorgt für leicht karamellisierte Bananen auf dem Bananenbrot.

Für ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Hinweis:  Wenn die Zutaten in einen Standmixer kommen, kann auch ungeschrotteter Leinsamen verwendet werden.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Bananenbrot ohne Zucker

Lasst es euch schmecken,

Barbara

Schoko Karamell Nusstarte

Da es in letzter Zeit etwas ruhiger war auf meinem Blog (nicht aber im Offline-Leben), bin ich euch einen Vorspann schuldig.

WAS IN DER ZWISCHENZEIT GESCHAH:

  • ich habe ein Buch gelesen. Klingt jetzt banal, aber das habe ich tatsächlich seit 3 Jahren nicht mehr gemacht.
  • ich habe den Sommer genossen. Ebenso banal, aber dank der Hochzeitsvorbereitungen und meines Backblogs war das letzen Sommer eher weniger möglich. Das musste ich nachholen.
  • trotzdem wurde diesen Sommer in meiner Küche ziemlich viel gebacken, was ihr allerdings noch gar nicht mitbekommen habt 🙂
  • ich habe die heißesten Tage bei sommerlichstem Wetter in der Küche verbracht – nämlich in geheimer Mission. Ich darf es noch nicht verraten, aber die Kooperation ist unglaublich toll geworden und ich bin schon ganz gespannt was ihr zum Endergebnis sagt. Soviel sei verraten: es wird winterlich.
  • ich habe mein erstes Backvideo gedreht. Welches Rezept ich für euch dabei gefilmt habe und wer mich dazu angespornt hat es zu probieren erfährt ihr auch in den nächsten 2 Wochen.

Für euch gibt es heute ein Rezept, das zwei meiner Lieblingskomponenten vereint: Schokolade und Karamell.

In dieser Schoko-Karamell Tarte ist auch eine Nuss-Nutella Schicht versteckt, damit die Tarte etwas Biss hat.

Natürlich könnte man das Karamell selber machen, ich hab mich dann aber für die einfachere Variante entschieden. Leckeres Karamell in perfekter Konsistenz herzustellen dauert oft zu lange, wenn man es eilig hat. Deswegen ist die Tarte auch schneller zubereitet, sollte man keine Lust auf die große Back-Aktion haben. Wichtig allerdings: die Tarte muss unbedingt in den Kühlschrank! Erst wenn sie gut durchgekühlt ist schmeckt sie superlecker!

 

Wer also auch Fan von dieser Kombi ist: schnell ausprobieren 🙂

 

Zutaten

für eine Tarteform (Dm: 27 cm)

für den Mürbteig:
225 g Mehl
125 g Zucker
150 g kalte Butter
1 Prise Salz
1 Eigelb

 

für die Karamell-Schicht:
1 Glas (380 g) Karamell (Bonne Maman)
1 große Prise Salz

 

für die Nuss-Nougat Schicht:
3 gehäufte EL Nougat-Creme
80 g Haselnüsse gemahlen

 

für die Schoko-Schicht:
30 g Butter
30 g Kokosfett (Ceres)
150 ml Schlagobers (Sahne)
250 g Kochschokolade

 

für die Deko:
Nusskrokant oder gehackte Nüsse

 

Zubereitung

Für den Mürbteig Mehl, Butter, Staubzucker, Vanillezucker, Salz und Eidotter rasch zu einem Mürbteig verkneten. Zum Ziegel formen und in Frischhaltefolie gewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Das Backrohr auf 170 ºC Heißluft vorheizen.

Den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche etwas größer als die runde Tarte-Form ausrollen. In die Form geben, Ränder leicht andrücken, überstehenden Rand abschneiden und den Teigboden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Für 20 Minuten goldbraun backen.

Karamell darauf verteilen. Antrocknen lassen (ca. 1/2 h).

Die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne anrösten lassen und die Nougatcreme unterrühren bis alles eine glatte Masse ist. Die Nusscreme nun auf dem Karamell verteilen.

Die Schokolade mit Butter, Kokosfett und Schlagobers langsam schmelzen lassen. Gut umrühren und auf der Nussschicht verteilen.

Etwas antrocknen lassen und mit Nusskrokant oder gehackten Nüssen dekorieren.

WICHTIG: Unbedingt kühl stellen. Die Tarte schmeckt nur, wenn sie wirklich einige Stunden im Kühlschrank war!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schoko Karamell Nusstarte

 

 

Gutes Gelingen und denkt keine Sekunde an die Kalorien. Bei einem schmalen Stück sind es übrigens nicht so viele 😉

Barbara

Selbstgemachte Waffeln ohne Waffeleisen

Es gibt da so ein paar Leichen in meiner Abstellkammer.

Während der eine oder andere Krimi mit diesem Satz beginnt, liest sich mein Geständnis wohl eher etwas harmloser. Wenn ich von Leichen in meiner Abstellkammer rede, dann handelt es sich meist um technische Geräte, die vor sich hinvegetieren und seit Jahren auf deren Einsatz in der Küche warten.

Was ich zu bieten habe: Eismaschine, Sandwich-Maker, Cakepop-Maker, Toast-Griller und Waffeleisen.

Die Geräte haben bei mir spontane Begeisterung im Geschäft ausgelöst, sie wollten mein Leben revolutionieren, quasi vereinfachen. Sie haben mir zugeflüstert: „Mach dein eigenes Eis ab jetzt immer selbst – ohne Aromen!“ oder „So einfach kannst du mit mir jetzt Cakepops backen“. Ich muss zugeben, das sind gute Argumente, ich MUSSTE sie haben. Sie sollten einen Fixplatz auf meiner Arbeitsplatte bekommen, ja! Ich werde sie täglich verwenden, zumindest mehrmals in der Woche.

 

 

What should I say !? Sie warten noch immer vergebens auf den großen Einsatz und so liegen sie später oft monate- oder gar JAHRElang im Küchenkasten, in der Abstellkammer, später vielleicht sogar in der Garage.

Dabei hätte ich gar nichts gegen frische Waffeln am Sonntag Morgen – oder ein schnelles Sandwich nach der Arbeit. Die Geräte sind oft einfach nur in Vergessenheit geraten. Oder ich bin zu faul geworden sie zu suchen, bzw. die 10 Schachteln, Weinflaschen, Kuchenformen, etc. wegzuräumen, um sie aus den hintersten Ecken hervorkramen zu können.

Das wars also. Das Schicksal meines Waffeleisens. Denn nicht nur, dass ich es nicht verwende – es wurde sogar auch noch ersetzt. Durch eine viel platzsparendere, praktischere, schlankere Variante.

Bei Tupperware habe ich eine Silikon Waffelform gefunden (Werbung wegen Markennennung), die mit ziemlicher Sicherheit öfters verwendet wird als das Waffeleisen. Es passt in meinen Küchenschrank und die Waffeln sind schnell und einfach gemacht und schmecken bombastisch. UND: sie sehen viel besser aus als meine Waffeln aus meinem Ex-Waffeleisen. Wenn das nicht Gründe genug sind?

 

 

Die Verwendung ist supereinfach. Man bräuchte die Form nicht mal einfetten, aber ich wollte es etwas knusprig haben. Gelungen. Die Waffeln bleiben nicht kleben und lassen sich leicht aus der Form entnehmen.

Für euch habe ich nun ein süßes Waffelrezept. Natürlich gibt es 100.000 Möglichkeiten – süß, sauer, gesund, vegan… Und das werde ich testen 🙂 Das Rezept habe ich vom Waffel-Backbuch von Tupperware – leicht abgewandelt.

 

Zutaten

für 8 Waffeln (2 Formen) bzw. 2x 1 Form

3 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
200 ml Milch
175 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g flüssige Butter

 

für die Dekoration:
Heidelbeermarmelade (je nach Bedarf)
1 EL Rum
Heidelbeeren
Schlagobers (Sahne)

 

Zubereitung

1. Eier, Zucker und Salz sehr schaumig rühren. Mehl + Backpulver und Milch nacheinander zugeben und alles verrühren. Zum Schluss die flüssige und abgekühlte Butter langsam unter Rühren unterrühren.

2. Die Waffel-Silikonform von Tupperware (keine Werbung) zwei Silikonformen, Waffeln nebeneinander auf den Backrost stellen und den Teig in die Vertiefungen füllen. Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 220 °C Ober-/Unterhitze ca. 13 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Die Waffeln vor dem Stürzen ca. 1 Minute stehen lassen.

Tipp: Ich habe die Waffeln auf ein Backblech gestürzt und noch einmal ca. 3-4 Minuten im Ofen gelassen, damit auch die strukturierte Seite etwas braun wird.

3. Zum Servieren die Waffeln mit Staubzucker bestäuben. Für die Dekoration die Heidelbeer-Marmelade mit dem Rum vermischen und gemeinsam mit den Heidelbeeren und dem Schlagobers Natürlich kann man auch andere Früchte und Beeren nach Saison, Eis oder die Lieblingsmarmelade verwendet werden.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Süße Waffeln

 

Ebenfalls entdeckt: Speedy Chef II zum Schlagobers schlagen. 🙂

 

 

Wie oft sind eure Küchengeräte im Einsatz? Oder kommt auch euch meine Geschichte bekannt vor? 🙂

Ich hab von meiner Schwester – als sie den Beitrag las auch noch ein zustimmendes SMS von ihr bekommen – und: surprise, sie hat auch 2 Keller Leichen zuhause. 🙂 Standmixer. 2.

Ihre Worte:

i hab letztens mal a bissl zusammengeräumt.. dann hab i de 2 Standmixer gefunden und mir gedacht: Wah, wie grausig, die brauch i nie wieder. Schmeiss ich gleich weg!“. Hab dann alle ausgeräumt und dann: “hmm, aber wenn i doch mal was mixen will, dann is des eigentlich schon sehr praktisch.. hmm, dann hätte i aber auch zur Not noch den Stabpürierstab.. aber mit dem Standmixer bräucht ned selber mixen… Ok, Platz war jetzt auch im Kasten, dann haben sie noch locker 1 Jahr länger Platz.. und wenn ich sie bis dahin ned gebraucht hab, dann schmeiß ich sie weg.. und es sind immerhin ein Braun Gerät und der andere schaut auch ganz fähig aus…. „

Hahaha. Ja, genauso geht es wohl mehreren von uns 🙂

Gutes Gelingen,

Barbara

 

Werbung wegen Markennennung für Tupperware

Translate »
error: Content is protected !!