Wenn man den ersten Rhabarber in der Obstabteilung entdeckt, dann weiß man: der Frühling ist eingeläutet. Auch wenn im eigenen Garten noch keinerlei rote Gemüsestangen (tja, Rhabarber ist tatsächlich ein Gemüse) sichtbar sind. Die Glashauskultur macht das möglich bevor im Mai/Juni selbst geerntet werden kann. Bis dahin versorge ich mich selbst jedoch mit BIO-Rhabarber aus dem Supermarkt.

Rhababer Cheesecake-3

Warum ich Rhabarber mag? Weil er rosa ist 🙂 Und ich bin mir sicher euch geht es auch genau so wie mir. Man kann soooo wundervolle Leckereien kreieren und alles wirkt gleich so süß und herzig. 😉 Und habe ich erwähnt, dass er rosa ist? 😉

Rhababer Cheesecake-4

Diese Torte hab ich bereits öfters gemacht, abwechselnd mit geschältem und ungeschältem Rhabarber. UND: I am heavenly in love! Ihr seid auch Cheesecake-Fans? Dann steht nichts mehr zwischen dir und dieser Rhabarbarer-Streusel-Cheesecake!

 Rhababer Cheesecake-2

Keine Angst vor dem Vollkornmehl: der Mürbteig ist nicht ansatzweise trocken!

Aber jetzt auf die Küchenmaschine und los gehts:

Zutaten

für den Mürbteig:
125 g Dinkelmehl glatt
125 g Dinkelmehl Vollkorn
80 g Haselnüsse oder Walnüsse gemahlen
Salz
130 g Butter
70 g Rohrzucker
1 Ei

für die Topfenmasse:
80 g Butter
2 Eier
150 g Staubzucker
500 g Topfen
150 g Sauerrahm
½ Bio-Zitrone
250 g Rhabarber (bzw. gerne etwas mehr)
2 EL Rohrzucker

für die Nuss-Streuseln:
20 g Haselnüsse gehackt
20 g Walnüsse gehackt
Salz
25 g Dinkelmehl Vollkorn
25 g Dinkelmehl glatt
30 g Butter
20 g Staubzucker
(ev. etwas Zimt wer mag)

 

Zubereitung

1. Für den Boden beide Mehlsorten mischen, kalte Butter einschneiden und abbröseln (mit den Handflächen abreiben). Restliche Zutaten beigeben und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 min kaltstellen.
2. Inzwischen für die Nuss-Streusel alle Zutaten mischen und zu Streuseln kneten und kaltstellen.
3. Rhabarber waschen, putzen und schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden und mit Zucker vermischen.
4. Teig ausrollen und Spring-Form damit auskleiden – mit der Gabel einstechen. Rohr vorheizen bei 180°C Ober-/Unterhitze.
5. Topfenmasse herstellen: Weiche Butter flaumig rühren, Staubzucker und Eier nach und nach beigeben. Topfen, Sauerrahm und den Saft einer halben BIO-Zitrone unterrühren.
6. Masse gleichmäßig auf dem Mürbteig verteilen und glattstreichen.
7. Rhabarberstücke und Streusel darauf verteilen und im Rohr ca. 60 min backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Rhabarber-Cheesecake mit Nusscrumble

Die Topfen-Streuselmasse geht während dem Backen richtig auf und sinkt beim Auskühlen allerdings wieder in sich zusammen. Also keine Angst, wenn der Mürbteig am Rand nicht zu hoch ist!

Hier noch die Version mit geschältem Rhabarber:

Rhababer-Streusel-Torte (18)

Wer noch mehr Rhabarber zuhause hat: bis zu 400 g Rhabarber kann gerne auf die Topfenmasse gegeben werden.

Rhababer-Streusel-Torte (14)

Rhababer-Streusel-Torte (12)

Ich hoffe ihr habt die ersten Rhabarberstiele schon zuhause bzw. gesichtet, denn dann kann es auch gleich losgehen!

Gutes Gelingen und frohes Backen,

Barbara

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9 comments

  • Katharina 14. April 2016   Reply →

    Schon wieder so ein Rezept von dir bei dem mir allein beim lesen das Wasser im Mund zusammenläuft!
    Meinst du der wäre auch mit Mohnfüllung oder ganz „nackt“ gut??:-)

    • bakingbarbarine 14. April 2016   Reply →

      Nackt = ohne Rhabarber? Schmeckt sicher auch sehr lecker, aber bei Streuseln bin ich schon immer ein Fan von einer Frucht dazu. Das macht das Ganze etwas saftiger.
      Aber anstelle von Rhabarber kann man auch Himbeeren oder ähnliches verwenden.
      Bei der Mohnfüllung bin ich mir nicht gaaaanz so sicher. Da würde ich ev. dann anstatt des Vollkornmehls dann nur Weizenmehl glatt verwenden. 🙂
      Bin schon gespannt für was du dich entscheidest 🙂
      Liebe Grüße, Barbara

  • Yvonne 19. April 2016   Reply →

    Rhabarber!! Juhu!
    Was ist den Fazit vom Vergleich mit bzw. ohne Schälen?
    Gibts da geschmacklich Unterschiede? Oder evtl in der Konsistenz?

    Früße:)

    • bakingbarbarine 19. April 2016   Reply →

      Liebe Yvonne, das selbe habe ich mich auch gefragt 🙂
      Vom Geschmack her gibt es schon mal keine Unterschiede. Der ungeschälte (rosarote) schaut natürlich schicker aus 😉
      Wenn der Rhabarber allerdings zu alt ist, würde ich ihn auf jeden Falls schälen, weil man sonst die Schlieren zwischen den Zähnen hat, da die Haut nicht mehr weich wird.
      Ich schäl ihn derweil nicht, weil die Kuchen dann süßer ausschauen. 🙂
      Steht bei dir schon ein Rhabarber-Kuchen am Plan?
      Liebe Grüße,
      Barbara

  • Yvonne 20. April 2016   Reply →

    Definitiv! Ich bin großer Rhabarberfan! Momentan gibt’s Rhabarber ins tägliche Müsli. Brauch natürlich aber noch jede Menge tolle Inspirationen für die Verwendung:)
    Hab schon öfter gehört, dass der Rhabarber ungeschält für Kuchen verwendet wird. Bisher habe ich mich aber nicht getraut.. Das wird sich jetzt ändern 🙂

    Dank dir fur das Rezept:)!

  • Lisa 22. April 2016   Reply →

    Hallo Barbara,

    Ich will unbedingt am Wochenende diesen Kuchen ausprobieren, er sieht soo lecker aus 🙂

    Gibt es einen besonderen Grund wieso du Dinkelmehl verwendet hast? Geschmacklich besteht da sicher auch ein Unterschied zum normalen Weizenmehl, oder?

    lg Lisa

    • bakingbarbarine 22. April 2016   Reply →

      Hallo Lisa,
      der Kuchen passt perfekt fürs Wochenende 🙂
      Vom gesundheitlichen Aspekt ist Dinkel für den Menschen wertvoller und besser zu verarbeiten.. allein aus diesem Grund verwende ich meistens glattes Dinkelmehl. Geschmacklich kenne ich auch absolut keinen Unterschied.
      Wenn dann noch Vollkornmehl im Teig ist, finde ich dann schon, dass man das Mehl rausschmeckt. Aber ist gut!
      Kannst natürlich auch ganz normales Weizenmehl verwenden, da ändert sich nichts bei den Mengen! 🙂
      Ich habe ihn gestern auch wieder gebacken – aber mit Weizenmehl. 🙂
      Ein erfolgreiches Backen,
      Barbara

  • Paulina 8. Juni 2016   Reply →

    hallo! ich hab den rhabarber cheescake am wochenende nachgebacken- er ist köstlich geworden! er ist super angekommen und war (leider) ratz- fatz aufgegessen! 🙂 vielen dank für das rezept!!

    • bakingbarbarine 8. Juni 2016   Reply →

      Liebe Paulina,
      vielen Dank für deine liebe Nachricht! Das freut mich natürlich!!! 🙂
      Haha, aber lieber er wird aufgegessen, als das was übrig bleibt, weil er nicht schmeckt! 🙂 Aber gegen ein Extra Stück habe ich auch nie etwas, hihi.
      Liebe Grüße,
      Barbara

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