Pizza-Strudel

Diesen Pizza-Strudel enthalte ich euch schon jahrelang vor. Ich habe ihn schon in hunderten Varianten gebacken – und die beste davon verrate ich euch heute.

 

Ich habe von einem aufs andere Mal das Rezept vergessen, und das jedes Mal bevor ich ihn wieder gebacken habe. Also wieder irgendwie gegoogelt, nicht gefunden, selbst wieder etwas ausgedacht. Und das jedes Mal aufs Neue.

Anscheinend wurde das sogar mir auf Dauer zu anstrengend. Deswegen habe ich die unglaubliche Leistung erbracht und mir das Rezept notiert!!!! Kaum zu glauben oder?

Was den Pizzastrudel so lecker macht? Ich bin mir sicher das Bruschetta-Gewürz trägt einen großen Teil dazu bei (keine Werbung). Ich verwende es wirklich immer und überall zu jeder Gemüse-Kombi, für Pizza, für Aufstriche, … Also unbedingt probieren –> Bruschetta Gewürz von Kräuter Max.

Frisch aus dem Ofen ist der Strudel ein wahrer Genuss. Im Inneren schmilzt noch der Käse, außen ist die Kombi aus Käse und Germteig wunderbar knusprig. UNBEDINGT FRISCH SERVIEREN!!!

 

 

Wenn Gäste kommen hat sich folgendes bewährt: 

  • Kurz bevor die Gäste kommen: Germteig vorbereiten und abgedeckt an einen warmen Ort gehen lassen. Wenn es Winter ist: ab in den Ofen bei 40 Grad, bei Sommer in die Sonne. Achtung: keine Zugluft!
  • Höchstens 2 Stunden später: Germteig zubereiten. In 5 Minuten ist man damit fertig. Ab in den Ofen und eine halbe Stunde später kann man den Pizza-Strudel auch schon frisch servieren.
  • Ein Pizza-Strudel ist für ca. 4-6 Personen.

 

 

Zubereitung in Bildern:

 

 

 

 

 

Zutaten

für den Germteig:

370 g Mehl (zB glattes Dinkelmehl)

1/2 Würfel Germ (Hefe)

4 EL Olivenöl

1 TL Salz

200 ml Wasser (lauwarm)

 

für die Fülle:

1 Tube Tomatenmark

Pizzakäse gerieben (200 g)

1/2 TL Salz

Pizza Gewürz (ich verwende Bruschetta Gewürz)

 

Zubereitung

Germteig zubereiten. Dazu alle Zutaten für den Germteig in die Rührschüssel geben und so lange mit den Knethaken rühren, bis ein schöner, gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen (abgedeckt an einen warmen Ort gehen lassen. Wenn es Winter ist: ab in den Ofen bei 40 Grad, bei Sommer in die Sonne. Achtung: keine Zugluft!)

Germteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.

Tomatenmark mit einem Löffel gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Salz, Bruschetta Gewürz und den geriebenen Käse darauf streuen.

Aufrollen.

Mit einem scharfen Messer der Längs komplett durchschneiden und die beiden entstandenen Stränge umeinander wickeln.

Ofen auf 190 Grad Heißluft heizen und den Strudel auf einem mit Backpapier belegtem Blech in den Ofen geben. (Ofen nicht vorheizen, so kann der Strudel noch etwas gehen). 30-35 Minuten backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Pizza Strudel

Meine Gäste lieben diesen Pizzastrudel. Perfekt, wenn man zu Kaffee und Kuchen geladen hat und danach noch etwas deftigeres servieren will. 🙂

 

Frohes Nachbacken und Ausprobieren,

Barbara

Low carb Leinsamen Weckerl (Brötchen)

Ich bin nicht gerade ein Low-Carb-Apostel. Ich liebe Süßes mit Zucker, Schokolade und natürlich Mehl. Der erste Gedanke, der mir bei dem Thema Low-Carb-Backen kam war: Entweder esse ich vernünftigen Kuchen bzw. ein richtiges Brot oder lasse es bleiben. Low-Carb zu backen klang für mich erstmal wie ein Widerspruch in sich, denn in Gebäck gehört nun mal Mehl und Zucker – also ordentlich Kohlenhydrate.

Aber ich war neugierig. Und außerdem sollte man ja keine Vorurteile haben, bevor man es nicht ausprobiert. Zudem kommt man an dem Thema aktuell auch nur schwer vorbei.

Naschen ohne schlechtes Gewissen – klingt doch zu verführerisch oder?

 

 

Wenn euch der Begriff Low Carb auch immer öfters unterkommt bzw. den Hintergrund dieser Ernährungsform verstehen wollt, ich klär euch mal etwas auf:

Was ist Low Carb?

Seit geraumer Zeit besteht der Verdacht, dass nicht die „bösen Fette“, sondern Kohlenhydrate für ungewollte Kilos auf den Hüften sorgen. Low Carb heißt der Ernährungstrend, der die kohlenhydratarme Ernährung in den Vordergrund rückt. Dies kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, meist um an Gewicht zu verlieren oder um den Gesundheitszustand zu verbessern.

Wieso Low Carb?

Kohlenhydrate gehören genauso wie Fett und Eiweiß zu den Hauptbestandteilen unserer Nahrung. Sie werden vom Körper zur kurzfristigen Energiegewinnung genutzt. Benötigt der Körper gerade keine Energie, wandelt er die Kohlenhydrate in Fett um.

Low Carb Backen

In der Praxis bedeutet das für Low Carb Anhänger allerdings: adè heiß geliebte Kuchen, Gebäck und Brot. Wer also (so wie ich) auf die abendliche Scheibe Brot oder den Kuchen zum Kaffee nicht verzichten möchte, der sollte die Low Carb Rezepte-Alternativen auf jeden Fall ausprobieren.

Low-Carb-Backen heißt Backen mit Einfallsreichtum, Kreativität und Improvisationstalent. Denn die Hauptaufgabe bei dieser Art des Backens ist, Zucker und Mehl durch kohlenhydratarme Zutaten zu ersetzen, so dass weder der Geschmack noch die Konsistenz des Gebäcks darunter leiden.

 

Generell kommt es beim Backen immer auf das richtige Verhältnis von trockenen und nassen Zutaten an. Für das Backen in der Low-Carb-Küche benötigt man etwas mehr Flüssigkeit , da Mehle der Low-Carb Variante etwas mehr davon aufnehmen als normales Weizenmehl. Bei den Mehlen gibt es eine große Auswahl an Ersatz: Mandelmehl, Kokosmehl, Leinmehl, Leinsamenmehl, um ein paar zu nennen. 

Ausweichprodukte sind also möglich. Sogar Backen ohne Zucker funktioniert. Zucker ist nicht nur ein Geschmacksträger, sondern sorgt auch für die Fluffigkeit und Stabilität des Teiges. Dieser ist leider nur schwer zu ersetzen. Alternativen sind beispielsweise Xylit oder Erythrit, die häufig in Pulverform angeboten werden. Natürliche Alternativen, wie Agavendicksaft, Reissirup, Dattelsirup oder Kokosblütenzucker sind ebenfalls möglich. So stillen auch zuckerfreie Kekse den Hunger nach Süßem.

Ich hab sowohl Süßes (Low Carb Zucchini-Schoko Kuchen, Low Carb Cheesecake), als diese Weckerl ausprobiert und was soll ich sagen: erstens merkt man es nicht, dass etwas “fehlt” und es schmeckt nicht weniger gut! Der Zucchinikuchen ist sogar mein absolutes Zucchini-Lieblingsrezept geworden.

Mein Fazit: Low Carb schmeckt und mit etwas Übung lassen sich tolle Kuchen, Kekse und Brote zaubern!

 

Käse-Weckerl

Und was ich zu diesen Käse-Weckerl sage? Sie sind der Oberburner! Ehrlich. Super saftig. Also SUPER saftig! Werde ich bestimmt öfters machen, trotz anfänglicher Skepsis haben sie mich überzeugt. Ich habe sie sowohl sauer als auch süß (Nutella, ups) bestrichen und schmeckt beides wunderbar. Mit Pizzagewürz natürlich schon eher für pikante Aufstriche. Sie sind übrigens auch am nächsten und übernächsten Tag noch herrlich saftig.

Ich habe das erste Mal Leinsamenmehl verwendet und mag den Geschmack richtig gerne. Genau richtig für das Gebäck. Ich habe das Mehl bei DM und Reformhaus Martin gesehen, falls jemand fragt von wo man das Mehl herbekommen kann.

 

 

 

Zutaten

80 g geriebener Pizzakäse

100 g Topfen (Quark)

100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)

90 g Leinsamenmehl

50 g Mandelmehl

3 Eier

1/2 TL Salz

1 TL Pizzagewürz (zB Bruschetta Gewürz)

1 TL Backpulver

 

zum Bestreuen: etwas geriebener Pizzakäse oder Leinsamen

 

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Es entsteht ein sehr feuchter Teig.

Hände mit kalten Wasser nass machen und aus dem Teig ca. 7-8 Weckerl formen. Am besten man formt Knödel und drückt sie etwas zusammen. Die Weckerl gehen nämlich nicht mehr wirklich auf und ändern ihre Form beim Backen auch nicht mehr wirklich. Mit Käse oder Leinsamen bestreuen.

Die Weckerl ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Die LowCarb Weckerl bleiben mehrere Tage frisch und saftig.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Low Carb Käseweckerl (Brötchen)

 

 

Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Gutes Gelingen,

Barbara

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