Marillen Topfen Germtaschen – Aprikosen Quark Hefetaschen ;-)

Wenn ihr beim Bäcker vor der Theke steht und ihr müsstet euch zwischen Nuss-Schnecke, Mohnkrone, Marillenschifferl oder Apfelstrudel entscheiden. Was würdet ihr nehmen?

Ich weiß ja schon lange vorher was ich will. Nämlich einen Apfelstrudel! Da bin ich mir schon bei der Autofahrt sicher und sogar schon beim Aufstehn weiß ich genau was ich will. Apfelstrudel ist seit Kindertagen meine Lieblingsnachspeise… Apfelstrudel, Apfelstrudel, Apfelstrudel!!! ICH LIEBE APFELSTRUDEL!!!!!!!

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Schlussendlich verlasse ich dann aber den Bäcker jedes Mal mit dem Topfen-Marillen-Schifferl… Am „point-of-sale“ springt es mich quasi direkt an und will von mir mit nach Hause genommen werden.

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HAHAHA.. ich hab tatsächlich „nach Hause“ geschrieben.. Als ob dieses Topfen-Marillen-Schifferl jemals den Weg heim überstanden hätte!? Muahhahah…

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Und wenn dann der Bäcker einmal kein Topfen-Marillen-Schiffchen für mich über hat, weil er das letzte dem (kkkhmmmm.. bösen, bösen) Kind vor mir verkauft hat, dann muss ich mit meiner Nuss-Schnecke traurig den Weg nach Hause antreten und meine eigenen Topfen-Marillen-Germtaschen backen.

UND ICH SAG EUCH: WER BRAUCHT SCHON DEN BÄCKER, WENN MAN SELBER TOPFEN-MARILLEN-GERMTASCHEN MACHEN KANN!!!!??????

Marillen Topfen Germtasche4

Das tolle daran? Obwohl es ein Germteig ist, muss der Teig nicht gehen! Es geht also quasi richtig schnell!

Deswegen: sofort ausprobieren 🙂

 

Zutaten

für den Germteig:

500 g Mehl

100 g Zucker

1 Pkg Backpulver

1 Pkg Trockengerm (bwz. 1/2 Würfel frischen Germ)

250 ml lauwarme Milch

100 ml Öl

1 Eigelb

1 Eiweiß zum Bestreichen

 

für die Topfenfülle:

1 Ei

40 g Butter

80 g Zucker

250 g Topfen (Quark)

1/2 Pkg Vanille Puddingpulver

1 Vanillezucker

 

Marillen (Aprikosen)

 

Zubereitung

für die Topfenfülle: Ei mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Geschmolzene Butter, Topfen und Puddingpulver dazugeben und gut verrühren.

für den Germteig: Mehl, Backpulver, Zucker und Trockengerm in eine Rührschüssel geben. Die Milch erwärmen und gemeinsam mit dem Öl und dem Eigelb zu den trockenen Zutaten dazugeben und mit den Knethaken vom Handmixer (bzw. Küchenmaschine) ca. 5 Minuten lange gut verrühren. Es soll ein schön glatter Teig entstehen. Der Teig soll nicht mehr direkt an den Fingern kleben bleiben, ev. noch etwas Mehl dazugeben.

Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 15 gleich große Rechtecke schneiden. Die Ränder der kleinen Rechtecke nun mit dem Eiweiß bestreichen – es dient uns als Kleber. Nun auf die unter Hälfte des Rechteckes einen Löffel Topfencreme geben und eine halbierte Marille darauf setzen. Die andere Seite mit dem Messer ein paar mal einschneiden. Nun diesen Teil über die Fülle zusammenklappen und die Ränder etwas andrücken.

Die Topfen-Marillen-Taschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit dem restlichen Eiweiß noch etwas bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad Ober-Unterhitze ca. 20 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: marillen-topfen-germtaschen

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Diese schnellen Topfen-Marillen-Germtaschen schmecken auch am nächsten Tag noch richtig lecker!!!

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Lasst es euch schmecken,

Barbara

Schokolade – Marillen – Streuselkuchen (Aprikosen)

Tja, was macht man, wenn man sich weigert einen 0815 Marillenkuchen mit Rührteig zu backen! Genau. Keinen 0815-Marillenkuchen mit Rührteig backen. Sondern was neues ausprobieren 😉 Standard ist manchmal einfach zu langweilig. Es braucht mehr Pep und etwas mehr Glamour 😉

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Ich kann euch daher folgendes garantieren:

  • Kuchen, der ratzfatz gemacht ist, weil der Schokoteig einfach nur Streuseln sind, die in Form gedrückt werden 🙂
  • Kuchen, der schneller verspeist wird als man aufschneiden kann
  • Natural Beauty
  • 100% gelingsicher!
  • Obstverwertung, weil er auch mit Himbeeren, Kirschen, etc. funktioniert
  • Verletzungsrisiko exklusiv für euch minimiert!

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Tja, was soll ich sagen. Für Tollpatsche wie mich kann Kuchen backen manchmal schon ganz schön gefährlich sein. Vor allem, wenn man in Eile ist..

Denn eigentlich habe ich den Streuselboden 10 Minuten vorgebacken. Irgendwie hat sich jedoch der Rahmen vom Boden gelöst und während der Streuselteig einmal (kopfüber, was sonst?!) auf der Ofentür landet, schnallt der Rahmen samt flüssiger Butter auf meinen Arm bist zur Schulter. Und glaubt mir: in solch einem Moment trauert man nur um den Kuchen!

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Als ich das meinen Freundinnen erzählt habe, wurden alte Erinnerungen erweckt. Denn sie erwähnten sofort die Zeit als Praktikantin in einem 4-Sterne-Hotel. Ja.. was soll ich sagen. Man nannte mich Burning Barbara! Es fing ja noch harmlos an (von kleinen Brandwunden, ist jetzt nicht einmal die Rede, da war jeden Tag was dabei). Der Umgang mit Gasherden sei geübt, denn wenn man mit Geschirrtüchern Töpfe von der Platte nimmt, laufen diese Gefahr in Flammen zu stehen. Und so rannte ich im Kreis durch die Küche, bis die Geschirrtücher komplett abgebrannt sind. Muss ziemlich lustig ausgeschaut haben, wenn man so unbeteiligt durch das Kuchenfenster reingeschaut hat.

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Wie gesagt. Das war noch harmlos. Irgendwann hab ich mir jedoch bei einem Teller unter Grill so dermaßen die Finger verbrannt, dass das Teller quasi schon an meinen Fingern geklebt ist. Haut und Porzellan haben sich verschmolzen .. Und da half auch kein Aquarium, wo man die Finger zum Kühlen versucht hat. 2 cm hohe Brandblasen gefüllt mit Wasser waren die Folge. Aber auch diese Narben sind verheilt.

Nun warte ich nur noch, dass meine aktuellen Strich- und Punkt-verbrennungsmerkmale am Arm vergehen. Denn bei mir bekommt der Spruch: „Bis zur Hochzeit wirds schon wieder gut“ eine dringendere Bedeutung. Wer will schon Kuchen-Verbrennungs-Narben auf jedem Hochzeitsfoto? 😉

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So, aber nachdem ich das Streuselboden vorbacken für euch gestrichen habe, kann schon gar nichts mehr schiefgehen. Zudem war das Vorbacken nicht nötig, da der Teig dann etwas zu hart wurde. Also 2 Fliegen, eine Klappe!

Hier das Rezept:

Zutaten

für den Boden + Streuseln:

370 g Butter

540 g Mehl

30 g Kakao

280 g Zucker

40 g Kochschokolade (grob gehackt)

 

für die Topfencreme:

5 Eier

150 g Zucker

Salz

750 g Magertopfen (Quark)

250 g Mascarpone 

1 Pkg Vanille-Puddingpulver

100 ml Orangensaft

 

für den Belag:

750 g Marillen (Aprikosen)

(wahlweise auch Himbeeren)

 

Zubereitung

1. Die Marillen waschen, gut abtropfen lassen. Einmal halbieren und den Kern entfernen.

2. Für die Streusel die Butter bei milder Hitze zerlassen. Mehl, Zucker, Backkakao und zerlassene Butter in eine Schüssel geben und mit dem Kochlöffel gut verrühren. Die gehackte Schokolade unterrühren.

3. Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen.

3. 2/3 der Streusel in ein gefettetes, tiefes Rahmenblech (30 x 40 x 5 cm) drücken (richtig gut reindrücken bzw. wer mag kann den Teig auch 5 Minuten vorbacken, dann wird der Boden etwas knuspriger).

4. Inzwischen für die Topfencreme die Eier, Zucker und eine Prise Salz ca. 10 Minuten sehr cremig rühren. Topfen (Quark), Mascarpone und Puddingpulver gut unterrühren. Zuletzt vorsichtig den Orangensaft unterrühren.

5. Die Topfenmasse auf den vorgebackenen Boden streichen und die Marillen gleichmäßig darauf verteilen. Die Streuseln gleichmäßig auf den Marillen verteilen. Nun auf der mittleren Schiene 50-55 Minuten backen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schokolade-Marillen-Streuselkuchen

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Dann wünsche ich euch ein gutes Gelingen und ein traumhaftes Sommerwochenende!

Barbara

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Achja, da war ja etwas mit kneten. Und warten. Und warten. Und warten. Vielleicht war ich ihm deswegen etwas abgeneigt. Quasi eine Ausrede für mich, dass ich ihn nicht so oft machen muss.

Dabei geht der Teig echt ratzfatz, ich denk es mir jedes Mal wieder! Butter, zack, Mehl, zack, Zucker, zack, zack, kneten, zack – fertig, kühlen.. Manchmal wart ich auch gar nicht. Wie bei diesen kleinen hübschen Tartelettes. Der Teig wurde gleich verarbeitet und in die kleinen Tarte-Förmchen gesteckt. Der Teig darf halt nur nicht zu warm werden.

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Zutaten

für 4 Stück:

für den Mürbteig:
40 g Butter
5 EL Zucker
80 g Mehl
1 Eigelb (Größe M)
1 Prise Salz

für die Fülle:
1 Ei (Größe M)
1 Päckchen Vanillin-Zucker
100 g Mascarpone (oder Mascarino)
3 EL Crème fraîche
1 EL Vanillepuddingpulver
2-3 EL Orangensaft oder Milch

für die Streuseln:
50 g Butter
50 g Staubzucker
30 g Mehl

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Zubereitung:

1) 3 EL Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Eigelb und Salz in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

2) Ei und 2 EL Zucker cremig schlagen. Mascarpone, Crème fraîche, Puddingpulver und 2–3 EL Orangensaft (bzw. Milch) hinzugeben und glatt rühren. Tartelette-Förmchen einfetten. Teig in 4 gleichgroße Stücke teilen und auf bemehlter Arbeitsfläche zu Kreisen (ca. 14 cm Ø) ausrollen. Teig in die gefetteten Förmchen legen, Ränder etwas andrücken und die Böden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die Mascarponecreme auf die Förmchen verteilen. Die Marillen in die Mitte setzen.

3) Butter schmelzen lassen, Staubzucker und Mehl dazugeben und gut verrühren. Die Streusel-Masse mit der Hand auf die 4 Förmchen verteilen.

4) Im vorgeheizten Backofen (175 °C) untere Schiene ca. 30 Minuten backen. Tartelettes herausnehmen, etwas abkühlen lassen und aus den Förmchen lösen (bzw. im Förmchen servieren). Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Ev. mit Staubzucker bestäuben.

 

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Marillen-Mascarpone-Tartelettes

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Gutes Gelingen

(baking)Barbarine

Ricotta-Marillen-Kuchen

Von einer Arbeitskollegin hab ich tolle BIO-Marillen von einem Bauern aus der Umgebung bekommen, die mussten natürlich sofort in einen Kuchen verarbeitet werden. Ich konnte mich kaum entscheiden, da viel zu viel tolle Rezepte von viel zu viel tollen Blogs. Hab mir unzählige neue Rezepte von meinen Bloggerkolleginnen Jessi von „Törtchenzeit“ und Mara von „Lifeisfullofgoodies“ ausgedruckt. Konnte kaum der Versuchung widerstehen auch mal mit Lavendel oder Marzipan zu backen. Am Ende wurde es doch ein schon öfters gebackener Ricotta-Kuchen, die anderen Rezepte sind jetzt aber ausgedruckt und vorgemerkt, die Marillenzeit ist ja noch voll im Gange!

Beim Liebsten fällt dieser Ricotta Kuchen übrigens unter die Top-3 Liste. Hab mal nachgefragt, was dann die beiden anderen TOP-Platzierungen noch für Kuchen wären (Was ich ja wissen muss, damit diese zu bestimmten Anlässen gebacken werden kann). Die Antwort war Topfen-Streusel und Oreo-Heidelbeer-Torte. Nachfolgend ein von mir erstelltes Szenario, wie die Gedankengänge zu 100% sein mussten:

  • Huch, mit dieser Frage hab ich jetzt nicht gerechnet, ich wollte doch nur kurz den Kuchen loben.
  • Verdammt.. die Top 3 will sie wissen. Bei mir fällt jeder Kuchen unter die Top 3. Sozusagen ist meine Top 3 eine Liste mit 100 Kuchen.
  • Hmmm.. An welche kann ich mich jetzt spontan erinnern? Letzte Woche war der Topfen-Streusel-Kuchen, davor die Oreo-Heidelbeer-Torte.
  • Ok, muss ich nicht länger überlegen, sag ich einfach diese.
  • Hoffentlich kommen jetzt nicht weitere Fragen, warum gerade diese 2 noch TOP sind und andere nicht.
  • Puh, noch einmal Glück gehabt.

Ihr seht, ich war gnädig. Wenn man mich nach meinem Lieblingsgericht fragt, muss ich auch ewig überlegen und geb immer „Apfelstrudel“ als Antwort. Das hab ich einmal in ein Freundebuch in der Volksschule eingetragen. Und seitdem muss es wohl mein Lieblingsessen sein. Weil ich nicht länger nachdenken mag. Aber es gehört definitiv unter meinen Top 3 Lieblingsessen.

Oh Gott. Jetzt habt ihr mich erwischt. Bitte fragt nicht, was die anderen beiden sind. Dann müsst ich nämlich überlegen, was ich zuletzt gegessen habe und da würde der McWrap mit gebackenen Hühnerstreifen und Currysauce hineinfallen und den will ich definitiv nicht unter meine Top 3 Gerichte reihen. (Aber abgesehen davon: er ist wirklich wirklich gut mit dieser thailändisch angehauchten Curry-Sauce 😉 )   Aber ja, die Gedankengänge könnt ihr nun fast 1:1 vom Liebsten kopieren.

Was sind eure TOP-3 Kuchen?? Hihi, jetzt will ich es von euch wissen! Habt ihr überzeugte Lieblinge?

Solltet ihr euch noch unsicher sein: backt diesen Ricotta-Kuchen nach und gebt mir dann Bescheid 🙂

 

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Rezept

(für ein kleines Blech)

Für den Mürbteig:

150 g Mehl
75 g Butter
50 g Zucker

 

Für den Belag:

ca. 16 Marillen (je nach Größe mehr oder weniger)
3 Eier
Salz
125 g Staubzucker
500 g Ricotta
250 g Topfen
1 P. Kokospuddingpulver (oder Vanillepuddingpulver)
100 ml Orangensaft

1,5 Rollen Blätterteig

2 EL Milch

 

Zum Bestreichen:

1-2 EL Marillenmarmelade
Mandelblättchen

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Zubereitung:

1) Für den Mürbteigboden Mehl mit Butter und Zucker verkneten. In eine Folie wickeln und ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf das Backblech geben. Mehrmals mit einer Gabel einstechen und 11 Minuten vorbacken. Herausnehmen und abkühlen lassen. Je nachdem wie ich Zeit haben, lasse ich das Vorbacken des Mürbteigs auch weg und der Teig ist auch immer durch.

2) Für den Belag die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelb mit Topfen, Ricotta, Zucker, Puddingpulver und Orangensaft verrühren und den Eischnee unterheben. Die Marillen waschen, trocken tupfen, halbieren und entsteinen. Die Hälften nun auf den gesamten Mürbteigboden verteilen. Nun auch die Topfen-Ricotta-Masse drüber streichen.

3) 3/4 des Blätterteigs der Längsseite nach in schmale Streifen schneiden (ca. 1 cm breit). Mit dem letzten Viertel bereits eine Seite des Blechs auskleiden. Die 3 anderen Seiten mit der neuen Rolle Blätterteig auskleiden. Ich hab schon viele Versuche unternommen diese 1,5 Packungen Blätterteig geschickt für die Innenseiten und die Streifen zu verteilen und meistens hatte ich zu wenig Teig. Deswegen hat sich nun die 3/4 und 1/4 Methode bewährt. Zuerst die Streifen schneiden, dann die Auskleidung. Sollte trotzdem kein Blätterteig mehr für die Seiten überbleiben: nicht schlimm. Dank des Backpapiers bleibt auch die Topfenmasse nicht am Rand kleben.

4) Die Streifen nun gitterartig über die Ricottamasse legen und mit der Milch bestreichen. Im Ofen ca. 1 h backen. Falls der Kuchen zu dunkel wird, lose mit Alufolie bedecken.

5) Die Marillenmarmelade mit 1 EL Wasser erhitzen, glatt rühren und den noch warmen Kuchen damit bestreichen. Wenn gewünscht mit Mandelblättchen bestreuen und in der Form abkühlen lassen.

 

Das Rezept praktisch zum Download:  Ricotta-Marillen-Kuchen

 

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Zugegebenermaßen: es gibt Kuchen mit geringerem Aufwand, aber glaubt mir: es lohnt sich 🙂

 

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

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