Linzer Streifen (Weihnachtskekse)

Bevor ich überhaupt anfange: ENTSCHULDIGT meine etwas längere Abwesenheit. Seit meiner Hochzeit war ich nur mehr sporadisch am Rezepte an euch weitergeben!! Aber was ich euch versichern kann: ich habe in diesem Zeitraum noch nie so viel gebacken wie je zuvor 😉 Ihr dürft also gespannt sein, was da jetzt auf euch zukommt 🙂

Mit was ich mich zurückmelde ist dafür umso besser. Wer die Linzer Torte mag, der wird diese Weihnachtskekse lieben. Es sind kleine Mürbteig-Zimt-Ribisel (Johannisbeer)-Happen, die die Adventszeit definitiv versüßen.

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Die nächsten 4 Wochen präsentieren wir euch an jedem Adventsonntag ein neues Rezept! Egal ob Kekse, Torten, Kuchen, Desserts… wir haben an alles gedacht und wollen euch auf eine weihnachtliche Zeit einstimmen! Ich bin mir sicher, dass ihr wieder viele leckere Backideen mitnehmen könnt, die euch den Advent versüßen! Lasst euch von uns in die schönste Zeit des Jahres entführen!

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Ich kann es kaum erwarten euch nun das Rezept zu geben, damit ihr die Sorte noch in euer Keks-Repertoire aufnehmen könnt. Und neue Rezepte stehen auch schon wieder in den Startlöchern!

 

Zutaten (für ein Blech)

für den Mürbteig:

1 Ei, 1 Eigelb (1 Eiweiß zum Bestreichen)

250 g Mehl

200 g gemahlene Mandeln

1/2 Pkg. Backpulver

1 TL Zimt gemahlen

1 Msp. Nelken gemahlen

1 Prise Salz

150 g Zucker

250 g Butter (kalt)

 

zum Bestreichen:

400 g Ribiselmarmelade (Johannisbeermarmelade)

1 EL Rum

 

Staubzucker

 

Zubereitung

Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Butter in Stücke schneiden und gemeinsam mit Ei, Eidotter und den trockenen Zutaten mit der Hand zu einem Mürbteig verarbeiten.

2/3 des Teiges auf ein mit Backpapier belegtes Blech bis in die Ecken ausrollen. Ribiselmarmelade und Rum glatt rühren und auf den Mürbteig gleichmäßig verteilen.

Den restlichen Teig dünn ausrollen. Sollte er zu weich sein, einfach etwas Mehl dazugeben und noch einmal durchkneten. Den Teig in 1 cm breite Streifen schneiden und zügig diagonal zum Blech mit 1-1,5 cm Abstand darauf legen. Mit einem Pinsel etwas Eiweiß auf die Streifen streichen. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen.

Vollständig auskühlen lassen und in Streifen schneiden. Leicht mit Staubzucker bestäuben.

 

Alternative: Wem das Streifen schneiden zu mühsam ist: einfach mit einem Ausstecher Sterne oder Kreise ausstechen und auf der Marmelade verteilen. Sieht auch sehr schön aus!

Keine Sorge übrigens, wenn euch der Streifenteig zerbricht: einfach weiter auflegen, wenn es gebacken ist sieht man die zerbrochenen Stellen nicht mehr.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Linzer Streifen

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Ich wünsche euch allen einen tollen ersten Adventsonntag!

Weitere Weihnachtskekse:

Selbstgemachter Spekulatius

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Mohnbusserl mit Marmelade

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Winterliche Ploberger Schnitten (Weihnachtskekse)

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Kokos-Ecken

Während ich diese Zeilen schreibe, schneit es draußen wunderschöne dicke Flocken. Es ist alles schon weiß angezuckert und selbst auf der Straße bleibt der Schnee schon etwas liegen.

Will man da nicht sofort Haube (Mütze), Handschuhe und Hund schnappen und durch die Schneeflocken tanzen? Vorausgesetzt man hat einen Hund. Also, ich hab ja keinen. Aber hätte ich einen Hund, ich würde ihn hinauszerren und ihm zuschauen wie er nach Schneeflocken schnappt. Diese Vorstellung hab ich anscheinend aus Büchern, denn ich hatte noch nie einen Hund. Aber wie gesagt: hätte ich einen, würde mein Hund nach Schneeflocken schnappen. 😉 Ich hingegen bin eher der Katzenfreund! Aber die wollen ja nie raus, wenn es schneit. Und das mit Katze an der Leine und dem „nach Schneeflocken schnappen“ liegt ihnen auch nicht so. Sie sind faul vorm Ofen. Also dann doch eine Tasse heiße Schokolade schnappen und es sich mit der Katze vor dem offenen Kamin gemütlich machen. Damit hab ich ja auch kein Problem. Dann schau ich halt den Schneeflocken vom warmen Zimmer aus zu. Und dazu esse ich noch Kekse, denn frisch gebacken sind sie einfach am besten! Kokosecken zum Beispiel.

Kokosecken

Sie haben die perfekte Größe, schmecken fruchtig und exotisch zugleich. Und man kann sie wunderbar mit Schokolade verzieren. Das ist ja auch nie von Nachteil. Also verzieren. Das macht ja dann am meisten Spaß.

Und: es sind keine Grenzen gesetzt: gestreift, getunkt, getupft, gekleckst, mit Nüssen verziert, mit Krokant, mit Zuckerperlen.

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Bei diesen Kokosecken braucht man eigentlich keine Schokolade, weil sie auch ohne sehr gut schmecken. Aber ist halt dekorativ. Also: lasst eurer Phantasie freien Lauf. Kombiniert weiße Schokolade, dunkle Schokolade, keine Schokolade. Aber vorher müssen die Kokosecken gebacken werden. Hier das Rezept:

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zutaten

für den Teig:

250 g Butter (weich)
250 g Staubzucker
1 Prise Salz
2 Eidotter
250 g Mehl (glatt)
3 Eier
für den Belag:

100 g Ribiselmarmelade (passiert)
5 Eiklar
200 g Feinkristallzucker
200 g Kokosraspeln
für die Schokoglasur:

100 g Kuvertüre
2 EL Kokosfett

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Zubereitung

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für den Teig in einer Schüssel Butter, Staubzucker und Salz gut schaumig schlagen und die Eidotter langsam hinzugeben.

Nach und nach Mehl und die ganzen Eier beimengen und zu einem glatten Teig verrühren. Die Masse ca. 1 cm dick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backrohr ca. 10-15 Minuten backen. Danach dünn mit der glatt gerührten Ribiselmarmelade bestreichen.

Für den Belag das Eiklar steif schlagen. Langsam den Kristallzucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Zum Schluss die Kokosflocken unterheben. Die Kokosmasse auf dem Blechkuchen verteilen, glatt streichen und bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) weitere 15 Minuten backen (die Oberfläche sollte nicht zu dunkel werden). Ausgekühlt in Dreiecke schneiden und je nach Lust zuletzt die Kokos-Ecken zuletzt in Schokoglasur tunken bzw. mit Schokolade dünn verzieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Kokosecken

 

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Soll ich euch noch einen großen Vorteil verraten? Sie sind ratzfatz gemacht, weil sie am Blech einfach nur in Dreiecke geschnitten werden.

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Eine schöne Winterzeit mit Hund – oder mit Katze – oder mit Kind .. vorm Ofen, draußen, oder wo auch immer ihr ein gemütliches Plätzchen habt!

Und: schönes Backen,

(baking)Barbarine

Weihnachtliche Mürbteig-Ribisel-Würfel

start in die Weihnachtsbäckerei

Der Startschuss ist gefallen! Das große vorweihnachtliche Kekse-Backen kann beginnen!

Wenn das Haus nach Liebe duftet, draußen dicke Flocken vom Himmel fallen und aus den Lautsprechern Weihnachtsmusik ertönt und es drinnen wohlig warm ist, dann ist eines klar: die Weihnachtsbäckerei ist eröffnet worden. Auch in diesem Jahr ist dies der Start in den Winter.

Kokosbusserl, Spritzgebäck oder Vanillekipferl – was wäre die Weihnachtszeit ohne diese Gebäckklassiker? Was sind eure Lieblinge? Ich verrate euch hier gleich eines meiner Top 3 Lieblingskeksrezepte. Wenn es nicht vor mir schon jemand erfunden hätte: ich hätte es gemacht! Bis jetzt hab ich noch kein Rezept dazu gefunden, daher exklusiv für euch: Mürbteig-Ribisel-Würfeln.

Letztes Jahr wurden neben diesen Mini-Baumkuchen-Look-a-likes schon viele neue Sorten ausprobiert. Klassiker sind zwar Pflicht, aber es muss einfach für den Advent immer wieder etwas neues zum Naschen her. Ich will euch Keksrezepte liefern, die gut erprobt sind und zuhause sofort vernascht wurden. Das ist immer ein gutes Qualitätskriterium.

So, lasst das große Weihnachtsbacken beginnen!

zutaten

für ein Backblech

 

für den Mürbteig:

600 g Mehl (glatt)
500 g Butter
200 g Staubzucker
1 Eidotter
1 Prise Salz

 

für die Fülle:

100 g Nüsse (fein gerieben)
500 g Ribiselmarmelade
10 g Zimt
etwas Cardamom, etwas Nelkenpulver (bzw. etwas Lebkuchengewürz)
etwas Rum

 

für die Schokoglasur:

100 g dunkle Kuvertüre
100 g Kochschokolade
2 EL Kokosfett

 

für die Deko:

50 g helle Schokolade geschmolzen oder gehackte Mandeln zum Verzieren

 

Zubereitung

1) Alle Zutaten für den Mürbteig miteinander verarbeiten. Mit Klarsichtfolie abgedeckt 2 bis 3 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

2) Die Fülle vorbereiten: Nüsse kurz anrösten und mit der Marmelade, dem Rum und den Gewürzen gut vermischen.

3) Den Mürbteig in drei Teile teilen. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen und den ersten Teil auf ein vorbereitetes Backblech legen. Dieses Teigblatt mit der Gabel einstechen und mit der Hälfte der Fülle bestreichen. Zweites Mürbteigblatt auflegen, mit der Gabel wieder einstechen, restliche Fülle auftragen und mit dem dritten Teigblatt abdecken. Mit einer Gabel nochmals einstechen und im vorgeheizten Backrohr bei 170 °C etwa 30 Minuten hellbraun backen.

4) Die Schokolade über heißem Wasserbad schmelzen und mit dem Kokosfett gut verrühren. Über den ausgekühlten Mürbteig streichen und mit weißer Schokolade oder Nüssen bestreuen. Auskühlen lassen und in kleine Quadrate schneiden.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Mürbteig-Ribisel-Wuerfel

Ich wünsche euch schon mal eine schöne Vorweihnachtszeit, viel Spaß beim Kekse backen! Genießt diese weihnachtlichen Düfte, die Kälte draußen, genießt die Kekse, die heißen Getränke, genießt den Advent!

Frohes Backen,

(baking)Barbarine

Orangen-Marzipan-Torte

Wenn ich an Marzipan denke, dann ist für mich automatisch Spätherbst und Weihnachten lässt nicht mehr zu lange auf sich warten. Ich liebe ja Marzipan, aber es gibt in meinem Umfeld auch genug „Marzipan-Verweigerer“. Entweder man mag es oder man mag es nicht. Ich könnt ja von jeder Torte getrost den ganzen Marzipan-Belag runteressen, da bräucht  ich nicht einmal ein Stück von der Torte, wenn ich die Marzipan-Decke dafür haben kann.

Deswegen freut es mich, dass die liebe Nina (LadyApplePie) zu ihrem Event „1 Rezept – 1000 Ergebnisse“ in der Zutatenliste Marzipan dabei hatte.

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Das Prinzip: mehrere Blogger bekommen eine Zutatenliste von 8 Zutaten und aus denen (+ 2 eigene Zutaten) wird etwas gebacken. Ich bin schon ganz gespannt was alle anderen gezaubert haben. Bei der lieben Catherine (piecesofsugar) hab ich schon saftige Orangen-Marzipan-Küchlein  mit heller Schokolade und Macadamia Haube entdeckt 🙂

Fix war: Butter, Zucker, Eier, Mehl, Backpulver, Salz, Orangen und Marzipan. Bei mir haben sich noch Schokolade und Marmelade dazugesellt und daraus ist eine köstliche kleine Torte entstanden! mmmhh!

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Zutaten

250 g Butter (zimmerwarm)
300 g Zucker
5 Dotter
5 Eiklar
450 g Mehl
1 Pkg Backpulver
1 Prise Salz
1 Bio-Orange (Saft und abgeriebene Schale)
250 g Marzipan
Ribiselmarmelade
1 Becher Schokoladeglasur

 

Zubereitung

1) Eier trennen und Eiklar und mit dem Salz steif schlagen. Beiseite stellen.

2) Dotter, zimmerwarme Butter und Zucker abtreiben. Mehl und Backpulver vermischen und untermischen. Den Saft einer halben Orange dazugeben sowie die Schale unterrühren. Zum Schluss  noch den Eischnee unterheben.

3) Eine Tortenform einfetten und bemehlen. Den Teig einfüllen und im Ofen bei 175 Grad ca. 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe)!

4) Die Torte etwas auskühlen lassen und dann in der Mitte auseinander schneiden. Die zweite Hälfte der ausgepressten Orange auf den Tortenboden tröpfeln. So wird der Teig richtig schön saftig. Darauf wird jetzt die Marmelade gestrichen. Das Marzipan ausrollen und im Durchmesser der Torte ausschneiden. Auf den mit Marmelade bestrichenen Boden legen und wieder darauf Marmelade verteilen. Den Tortendeckel darauf setzten.

5) Schokoladeglasur erwärmen und über die Torte streichen, sodass sie schön bedeckt ist.

 

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Tipp: Die Torte kann auch als Blechkuchen zubereitet werden. Den Teig einfach auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen, backen und leicht auskühlen lassen. Mit Orangensaft betröpfeln, mit Marmelade bestreichen und das Marzipan darauf legen. Die Schokoglasur dann darauf verteilen. Fertig.

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Das Törtchen schmeckt dank Marmelade und ausgepresster Orangen sehr saftig und die Schokolade hält es auch noch über ein paar Tage in diesem Zustand!

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Ihr mögt kein Marzipan? Es ist kein Muss! Einfach weglassen und dafür die Marmelade-Schicht etwas dicker aufstreichen!

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Einen schönen Sonntag und fröhliches Backen,

(baking)Barbarine

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P.S. schaut doch mal was die anderen Backfeen gezaubert haben: Hase im Glück, l’univers de la petite lulu Fräulein ZuckerbäckerinGustostückerl, Milk sugar and spice

Mohnkranz mit Zwetschken-Marmelade

Am Sonntag hatte ich die Ehre bei der lieben Laura von thebakery2go Gast zu sein. Sie ist eine tolle Backfee und mit ihren zarten 15 Jahren gerade in England in einem Internat und quasi auf Backentzug. Während sie nun ohne Backofen, Rührgerät und Spritztülle im Vereinigten Königreich auskommen muss, habe ich die Ehre auf Ihrem Blog Gast zu sein. Für Laura habe ich heute etwas Herbstliches mitgebracht. Mit extra viel Mohn 😉

Mögt ihr auch so gerne Mohn? Ich finde bei Mohn gibt es ja immer 2 Lager:

  • diejenigen, die ihn heiß und innig lieben (wie zum Beispiel ich)
  • diejenigen, die definitiv immer Nuss dem Vorzug geben (wie zum Beispiel ich)

(verdammt, meine Theorie funktioniert nicht. Ich mag einfach beides. Aber pssst, ich hab das doch so schön ausgetüfftelt). Aber ich hab tatsächlich auch Personen, bei denen meine Theorie funktioniert: Seit ich denken kann gibt es zum Geburtstag von Papa und Schwester Mohnkuchen zum Umfallen. Und in allen Variationen. Hauptsache die doppelte Menge an Mohn. Ihr Geburtstag liegt innerhalb einer Woche. Das heißt es gibt durchgehend 2 Wochen Mohnkuchen. Und alle sind glücklich. Außer meine Mutter 😉  In welche Kategorie fallt ihr?

Bei diesem Rezept für Laura hab ich das was einen Zopf ausmacht (nämlich Hefe/Germ) einfach weggelassen. Und es merkt bestimmt niemand. Das Tolle an dem Rezept ist: keine Wartezeit. Der Teig muss weder rasten, noch muss irgendetwas auskühlen oder man wird sonst irgendwie aufgehalten. Ein Topfen- (Quark-) Teig ist das Geheimnis hinter der schnellen Weiterverarbeitung. Die Zwetschkenmarmelade sorgt dafür, dass der Kranz schön saftig bleibt. Außen knusprig, innen weich und saftig. Ist das nicht das Maximum?

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Zutaten

für den Topfenteig

500 g Mehl
1 Pkg Backpulver
100 g Zucker
1 Pkg Vanillezucker
250 g Quark
75 ml Milch
75 ml Öl

200 g Zwetschken- oder Powidlmarmelade

 

für die Mohnfülle

200 ml Milch
1 Msp. Zimt
60 g Kristallzucker
50 g Honig
200 g Mohn (gemahlen)
3 EL Rum

 

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Zubereitung

1) Topfen, Milch und Öl mit Zucker und Vanillezucker gut mit dem Handmixer verrühren. Mehl und Backpulver vermischen und dazugeben, kurz weitermixen, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.

2) Für die Mohnfülle Milch, Zimt, Zucker und Honig aufkochen lassen. Den Mohn dazu fügen und kurz mitkochen. Von der heißen Herdplatte nehmen und etwas auskühlen lassen. Zum Schluss den Rum unter die Mohnfülle einrühren.

3) Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Topfenteig in der Mitte teilen. Zuerst den ersten Teil rechteckig (ca. 40×20 cm) ausrollen, dann in gleicher Größe den 2. Teil ausrollen. Diesen etwas beiseite legen. Auf den ersten ausgerollten Topfenteig-Teil nun die Zwetschken- (Powidl-) Marmelade verstreichen. Darauf kommt jetzt die Mohnfülle, die schön verteilt wird. Wundert euch nicht über die Menge der Mohnfülle, die Mohnschicht kann ruhig etwas dicker sein. Jetzt kommt der 2. Teil des Topfenteigs auf diese Mohnfülle drauf.

Nun gehts ans Kranz „binden“ ;-)Der Längs nach wird nun der Teig bis 5 cm vor Ende mit einem scharfen Messer in 3 Teile eingeschnitten (so, als ob ihr mit den Teilen einen Zopf flechten würdet). Nun den rechten Strang nehmen und einmal komplett nach links schlagen. Und so geht es immer weiter, bis ganz von alleine der Kranz entstanden ist. Die Enden noch gut miteinander verbinden und ab auf das Backblech und für ca. 50 Minuten backen. Ich hab es euch noch einmal aufgezeichnet, damit es etwas verständlicher ist.

 

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DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Mohnkranz

Die Kombination Mohn und Zwetschkenmarmelade bzw. Powidl find ich sowieso großartig. Es erinnert mich an Skihütte, tollen Pulverschnee und Sonnenschein.

 

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Ihr seid kein Mohnfan? Dann füllt ihn doch einfach mit Nuss! Die Nussfülle funktioniert genauso wie die Mohnfülle, nur den Mohn durch gemahlene Haselnüsse ersetzen.

 

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Viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

 

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Vanille-Tarte mit Himbeermarmelade

Ich würde sagen Marmelade machen gehört nicht zu meiner liebsten Beschäftigung.

Wenn ich so überlege: ich hab eigentlich noch gar nie Marmelade selbst gemacht. Aber wenn ich selber Marmelade machen würde, dann wär das definitiv nicht meine Lieblingsbeschäftigung 😉 Warum eigentlich nicht? Weil ich eine liebe Mama habe, die das gerne macht. Und auch ziemlich gut macht! Da gibt es neben den Standard-Sorten auch ausgefalleneres, wie Rosen-Holunder-Erdbeer oder Pfefferminz-Marille. Nur diese Beerenmarmelade.. Mit Kernchen.. Ach, was sag ich. KERNEN. Unmenge an Kernen! Jene Kerne, die man nach dem Marmelade-Brot-Essen nämlich überall zwischen den Zähnen hat und auch ewig dort bleiben. Fieses Volk, ich sags euch! Auf diese kann ich liebend gern verzichten. Ich seh auch den Sinn nicht wirklich, was die da drinnen machen, diese Kerne – Geschmack abgeben mal nicht.

Meine Ansätze: sie heben die Füllmenge!!

  • Ergo: die Mama bekommt mehr Gläser Marmelade raus.
  • Ergo 2: sie muss nicht so viele Beeren pflücken oder kaufen
  • Ergo 3: es ist somit weniger Aufwand bzw. billiger
  • Ergo 4: noch mehr weniger Aufwand, da sie die ganze Fruchtmasse nicht durch ein Sieb pressen muss, um diese fiesen kleinen Zahnlückenfüller heraus zu bekommen. Aus der zukünftigen Marmelade.
  • Ergo 5: Das Kind isst nicht so viel Beeren-Marmelade, es bleibt mehr für den Papa. Und für die Mama.
  • Oder es stört einfach keinen. Und ihre Zähne haben keinen Spielraum für Kerne-Lückenfüller.

Dann doch lieber die Himbeer-Marmelade ohne Kerne. 🙂

Vanilletarte (17)

Nun. Zwar keine homemade Marmelade jetzt am Start, aber dafür Vanillepudding. Und da fragt man sich plötzlich: wieso hab ich das vorher nie selber gemacht? Absolut nichts dabei. Geschmacklich noch besser, weil die echte Vanille sehr gut zur Geltung kommt. Und ganz ohne Aromen oder sonstige Zusatzstoffe. Hab ich euch überzeugt? Probiert es einfach selber mal aus!

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Zutaten

für den Mürbteig:

250 g Mehl
75 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

für den echten Vanillepudding:

500 ml Milch
1 Vanilleschote
3 Eidotter
60 g Staubzucker
30 g Maizena

für die Topfencreme:

500 g Topfen
100 g Staubzucker
den vorbereiteten Vanillepudding (Alternativ: 1 Vanillepuddingpackung nach Packungs-Anleitung zubereiten)

Darbo Naturrein Himbeermarmelade fein passiert

 

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Zubereitung

1) Die Milch in einen Topf geben. Nun die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer halbieren, das dunkle Mark herauskratzen und gemeinsam mit der Vanilleschote zum Kochen bringen. Die Schote sollte auf jeden Fall mit gekocht werden, da sie viel Aroma enthält.
Währenddessen das Eigelb mit dem Puderzucker mindestens 3 Minuten mit dem Rührgerät zu einer dicken Masse aufschlagen. Wenn die Eier fast weiß sind, die Speisestärke unterrühren. Die Masse wird relativ fest. Wenn die Milch aufkocht die Vanilleschote rausnehmen und die Masse mit dem Schneebesen einrühren. Noch kurz aufkochen. Auskühlen lassen.

2) Den Mürbteig vorbereiten. Dazu Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Ei und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

3) Für die Topfen-Puddingmasse nun den Topfen, Staubzucker und Pudding zu einer geschmeidigen Masse verrühren (am besten mit dem Handrührgerät und den Pudding zuerst alleine).

4) Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und eine Springform einfetten. Den Mürbteig auswalken, in die Springform einlegen, die Ränder festdrücken und mit einer Gabel mehrmals in den Boden einstechen. Die Springform nun für 10 Minuten in den Ofen geben. Danach den Boden mit mehreren Esslöffeln Himbeermarmelade ca. 5 mm hoch bestreichen. Darauf kommt jetzt die Pudding-Topfen-Masse. Für 30-40 Minuten im Ofen backen und auskühlen lassen. Dann wird die Masse schön fest.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Vanille-Tarte mit Himbeermarmelade

 

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Ich find die Darbo Himbeermarmelade perfekt für diese Tarte. Sie hat nämlich einen großen Vorteil. Es hat keine Kerne!!! Das stört in süßen Speisen meist massiv. Noch dazu schmeckt sie echt wie selbst gemacht und vollkommen fruchtig. UND: es harmoniert wirklich ausgezeichnet mit dem Vanillegeschmack. Aber, probiert es lieber mal selbst aus! Mama könnte es nicht besser 😉

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Vanilletarte (11)

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

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