Himbeer-Rhabarber Grieß Tarte

*enthält Werbung für Mäser
Was für eine himmlisch fruchtige Tarte ich heute für euch habe. Knuspriger Mürbteig, weiche Grießschicht mit säuerlichem Rhabarber und fruchtigen Himbeeren. Wer kann da schon nein sagen?
Die Grießschicht ist nicht (zu) fest und schmeckt daher richtig saftig.

Für den Frühling/Sommer verwende ich für meine Gäste gerne pastellfarbenes Geschirr mit frischen Blumen am Tisch, da sieht die Kaffeetafel gleich viel einladender aus. Die Tarte würde ich in der Form lassen, mit auf den Tisch stellen und erst am Tisch auf die Teller verteilen. Ist euch diese schöne Tarteform auch aufgefallen? Das Tolle an dieser Tarteform von Mäser (Mäser 931142 Serie Kitchen Time, Tarteform, Quicheform, runde Backform, kratz- und schnittfest, Ø 27 cm, Keramik, Grün)* ist: sie ist schnitt- und kratzfest (was es bei mir immer sein muss, weil ich gerne immer alles in der Form, im Blech, etc. schneide). Noch jemand so faul wie ich?

Ich bin leider wirklich oft praktisch veranlagt. Denn würde ich die Tarte aus der Form auf einem Tortenteller servieren, dann müsste ich dann auch noch das Tortenteller mit der Hand abwaschen, weil es nicht in den Geschirrspüler passt. Das vermeide ich also schon mal. Wenn ich so recht überlege vermeide ich eigentlich immer alles, was nicht in den Geschirrspüler kann. 😉 Deswegen lege ich mir auch nie Holzbretter zu – auch wenn sie schön wären. Wem gehts genau so?
Die Tarteform gibt es übrigens in 3 Farben: hellblau, graubeige und mintgrün!
Übrigens: ich habe die Tarteform nicht eingefettet. Die Stücke ließen sich wunderbar mit einer Tortenschaufel herausheben und servieren!
Aber nun verrate ich euch erstmal das Rezept!

Zutaten

für eine 27 cm Tarteform von Mäser

für den Mürbteig:
170 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

für die Grieß-Füllung:
500 ml Milch
70 g Weizengrieß
120 g Zucker
2 Eier
80 g Mascarpone

außerdem:
4 Stangen Rhabarber
125 g Himbeeren
Himbeer-Rhabarber Marmelade (Alternativ: Himbeer-Marmelade)

Staubzucker

Zubereitung

  1. Für den Boden Mehl und Salz mit dem Staubzucker in einer Schüssel vermischen. Kalte Butter in Stücke schneiden und mit dem Ei dazugeben. Rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Teig etwas größer als die Tarteform ausrollen und in die Form geben. An den Rändern andrücken und mit einem scharfen Messer den überstehenden Teig wegschneiden.
  3. Für die Füllung die Milch in einem Topf aufkochen lassen. Grieß und Zucker einrühren und für ein paar Minuten gut verrühren bis die Masse andickt. Die Eier verquirlen und unterrühren. Zum Schluss die Mascarpone einrühren und die Masse etwas ziehen lassen. Masse in die Tarteform geben.
  4. Die Rhabarberstangen entsprechend der Tarteform zuschneiden, Rhabarber der Länge nach halbieren.
  5. Rhabarber und halbierte Himbeeren auf die Füllung geben und die Tarte ca. 25 Minuten backen. Mit der Rhabarber-Himbeer-Marmelade die Tarte gut einpinseln und noch einmal 10 Minuten backen. Etwas antrocknen lassen. Abkühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben.

Das Rezept praktisch zum Download:Himbeer-Rhabarber Griess Tarte

Ich wünsche euch ein gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken!

Liebe Grüße

Barbara

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Heidelbeer-Topfen Tarte

In Kooperation mit Rösselmehl* habe ich heute ein Rezept mit bewegten Bildern. Somit könnt ihr mir direkt zusehen, wie diese herrliche Heidelbeer-Topfen Tarte entsteht.

Als Rösselmehl* bei mir angefragt hat, ob ich mir vorstellen könnte ein Backvideo zu drehen war ich anfangs sehr skeptisch. Ich hatte weder eine ausreichend gute Filmkamera, ich hatte keine Apparatur, die mir von oben filmt, ich hatte keine Kücheninsel, wo das Backen mit ausreichend Platz zu bewerkstelligen gewesen wäre und nur wenig Erfahrung mit dem Videoschnitt. Das Projekt konnte also nur scheitern – dachte ich.

Aber irgendwie war der Ehrgeiz geweckt. Mein Mann und mein Papa bauten mir eine Holzkonstruktion, auf der die Kamera aufliegen konnte, der Esstisch musste als Kücheninsel herhalten und selbst eine neue Kamera musste ich mir (leider, haha) besorgen.

Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden, aber seht am besten selbst:

Was sagt ihr zu meinem ersten Video? Ich freue mich auf euer Feedback.

 

 

Diese Tarte ist übrigens richtig schön saftig und der Geschmack der Heidelbeeren unwiderstehlich. Ich habe sie mittlerweile schon öfters gemacht, damit kann ich meiner Familie immer eine Freude machen.

 

Zutaten

für den Mürbteig:
225 g Mehl (Rösselmehl Weizenperle glatt)
90 g Staubzucker
150 g Butter
1 Eidotter
1 Prise Salz

für die Heidelbeerschicht:
2 EL Semmelbrösel (Paniermehl)

200 g Heidelbeeren (TK)
2 EL Heidelbeer-Marmelade

für die Topfenschicht:
500 g Topfen (Quark)
2 Eier
110 g Staubzucker
1 Prise Vanillezucker

 

Zubereitung

Mürbteig aus allen Zutaten herstellen. Dabei Mehl und Staubzucker auf eine Arbeitsfläche geben. In der Mitte eine Mulde bilden und Ei, Salz und Butter hineingeben. Schnell zu einem Mürbteig verkneten. Ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen (etwas größer ausrollen als die Form, in die der Teig hineinkommt). Tipp: den Teig mittels Nudelholz aufrollen und in der Backform wieder abrollen. So bekommt man den Mürbteig schön in die Form. Den Rand noch etwas abstreichen. Die Teigreste aufheben.

Mit einer Gabel einige Male im Teig einstechen und die Semmelbrösel darauf verteilen. Die Semmelbrösel sorgen dafür, dass der Saft der Heidelbeeren den Teig nicht aufweichen.

Die Heidelbeer-Marmelade unter die gefrorenen Heidelbeeren mischen und auf den Mürbteigboden streichen.

Für die Topfencreme Topfen, Eier, Zucker und Vanillezucker gut verrühren, auf die Heidelbeerschicht geben und verstreichen.

Den übrig gebliebenen Mürbteig zerbröseln und auf der Topfenschicht verteilen.

Für ca. 45-50 Minuten im Ofen backen. Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Heidelbeer Topfen Tarte

Viel Freude beim Nachbacken!

Barbara

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Linzer Streifen (Weihnachtskekse)

Bevor ich überhaupt anfange: ENTSCHULDIGT meine etwas längere Abwesenheit. Seit meiner Hochzeit war ich nur mehr sporadisch am Rezepte an euch weitergeben!! Aber was ich euch versichern kann: ich habe in diesem Zeitraum noch nie so viel gebacken wie je zuvor 😉 Ihr dürft also gespannt sein, was da jetzt auf euch zukommt 🙂

Mit was ich mich zurückmelde ist dafür umso besser. Wer die Linzer Torte mag, der wird diese Weihnachtskekse lieben. Es sind kleine Mürbteig-Zimt-Ribisel (Johannisbeer)-Happen, die die Adventszeit definitiv versüßen.

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Die nächsten 4 Wochen präsentieren wir euch an jedem Adventsonntag ein neues Rezept! Egal ob Kekse, Torten, Kuchen, Desserts… wir haben an alles gedacht und wollen euch auf eine weihnachtliche Zeit einstimmen! Ich bin mir sicher, dass ihr wieder viele leckere Backideen mitnehmen könnt, die euch den Advent versüßen! Lasst euch von uns in die schönste Zeit des Jahres entführen!

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Ich kann es kaum erwarten euch nun das Rezept zu geben, damit ihr die Sorte noch in euer Keks-Repertoire aufnehmen könnt. Und neue Rezepte stehen auch schon wieder in den Startlöchern!

 

Zutaten (für ein Blech)

für den Mürbteig:

1 Ei, 1 Eigelb (1 Eiweiß zum Bestreichen)

250 g Mehl

200 g gemahlene Mandeln

1/2 Pkg. Backpulver

1 TL Zimt gemahlen

1 Msp. Nelken gemahlen

1 Prise Salz

150 g Zucker

250 g Butter (kalt)

 

zum Bestreichen:

400 g Ribiselmarmelade (Johannisbeermarmelade)

1 EL Rum

 

Staubzucker

 

Zubereitung

Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

Butter in Stücke schneiden und gemeinsam mit Ei, Eidotter und den trockenen Zutaten mit der Hand zu einem Mürbteig verarbeiten.

2/3 des Teiges auf ein mit Backpapier belegtes Blech bis in die Ecken ausrollen. Ribiselmarmelade und Rum glatt rühren und auf den Mürbteig gleichmäßig verteilen.

Den restlichen Teig dünn ausrollen. Sollte er zu weich sein, einfach etwas Mehl dazugeben und noch einmal durchkneten. Den Teig in 1 cm breite Streifen schneiden und zügig diagonal zum Blech mit 1-1,5 cm Abstand darauf legen. Mit einem Pinsel etwas Eiweiß auf die Streifen streichen. Auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen.

Vollständig auskühlen lassen und in Streifen schneiden. Leicht mit Staubzucker bestäuben.

 

Alternative: Wem das Streifen schneiden zu mühsam ist: einfach mit einem Ausstecher Sterne oder Kreise ausstechen und auf der Marmelade verteilen. Sieht auch sehr schön aus!

Keine Sorge übrigens, wenn euch der Streifenteig zerbricht: einfach weiter auflegen, wenn es gebacken ist sieht man die zerbrochenen Stellen nicht mehr.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Linzer Streifen

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Ich wünsche euch allen einen tollen ersten Adventsonntag!

Weitere Weihnachtskekse:

Selbstgemachter Spekulatius

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Mohnbusserl mit Marmelade

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Winterliche Ploberger Schnitten (Weihnachtskekse)

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Rhabarber-Cheesecake mit Nusscrumble

Wenn man den ersten Rhabarber in der Obstabteilung entdeckt, dann weiß man: der Frühling ist eingeläutet. Auch wenn im eigenen Garten noch keinerlei rote Gemüsestangen (tja, Rhabarber ist tatsächlich ein Gemüse) sichtbar sind. Die Glashauskultur macht das möglich bevor im Mai/Juni selbst geerntet werden kann. Bis dahin versorge ich mich selbst jedoch mit BIO-Rhabarber aus dem Supermarkt.

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Warum ich Rhabarber mag? Weil er rosa ist 🙂 Und ich bin mir sicher euch geht es auch genau so wie mir. Man kann soooo wundervolle Leckereien kreieren und alles wirkt gleich so süß und herzig. 😉 Und habe ich erwähnt, dass er rosa ist? 😉

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Diese Torte hab ich bereits öfters gemacht, abwechselnd mit geschältem und ungeschältem Rhabarber. UND: I am heavenly in love! Ihr seid auch Cheesecake-Fans? Dann steht nichts mehr zwischen dir und dieser Rhabarbarer-Streusel-Cheesecake!

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Keine Angst vor dem Vollkornmehl: der Mürbteig ist nicht ansatzweise trocken!

Aber jetzt auf die Küchenmaschine und los gehts:

Zutaten

für den Mürbteig:
125 g Dinkelmehl glatt
125 g Dinkelmehl Vollkorn
80 g Haselnüsse oder Walnüsse gemahlen
Salz
130 g Butter
70 g Rohrzucker
1 Ei

für die Topfenmasse:
80 g Butter
2 Eier
150 g Staubzucker
500 g Topfen
150 g Sauerrahm
½ Bio-Zitrone
250 g Rhabarber (bzw. gerne etwas mehr)
2 EL Rohrzucker

für die Nuss-Streuseln:
20 g Haselnüsse gehackt
20 g Walnüsse gehackt
Salz
25 g Dinkelmehl Vollkorn
25 g Dinkelmehl glatt
30 g Butter
20 g Staubzucker
(ev. etwas Zimt wer mag)

 

Zubereitung

1. Für den Boden beide Mehlsorten mischen, kalte Butter einschneiden und abbröseln (mit den Handflächen abreiben). Restliche Zutaten beigeben und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 min kaltstellen.
2. Inzwischen für die Nuss-Streusel alle Zutaten mischen und zu Streuseln kneten und kaltstellen.
3. Rhabarber waschen, putzen und schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden und mit Zucker vermischen.
4. Teig ausrollen und Spring-Form damit auskleiden – mit der Gabel einstechen. Rohr vorheizen bei 180°C Ober-/Unterhitze.
5. Topfenmasse herstellen: Weiche Butter flaumig rühren, Staubzucker und Eier nach und nach beigeben. Topfen, Sauerrahm und den Saft einer halben BIO-Zitrone unterrühren.
6. Masse gleichmäßig auf dem Mürbteig verteilen und glattstreichen.
7. Rhabarberstücke und Streusel darauf verteilen und im Rohr ca. 60 min backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Rhabarber-Cheesecake mit Nusscrumble

Die Topfen-Streuselmasse geht während dem Backen richtig auf und sinkt beim Auskühlen allerdings wieder in sich zusammen. Also keine Angst, wenn der Mürbteig am Rand nicht zu hoch ist!

Hier noch die Version mit geschältem Rhabarber:

Rhababer-Streusel-Torte (18)

Wer noch mehr Rhabarber zuhause hat: bis zu 400 g Rhabarber kann gerne auf die Topfenmasse gegeben werden.

Rhababer-Streusel-Torte (14)

Rhababer-Streusel-Torte (12)

Ich hoffe ihr habt die ersten Rhabarberstiele schon zuhause bzw. gesichtet, denn dann kann es auch gleich losgehen!

Gutes Gelingen und frohes Backen,

Barbara

Linzer Kekse

Das Tollste am Kekse backen? Das dekorieren! Dafür eignet sich ein einfacher Mürbteig am Besten, denn mit ein paar Ausstechern, Dekoperlen, Schokolade, Nüssen und Co. lassen sich aus einem Teig verschiedene (wunderschöne) Kekse zaubern!

LinzerAugen

Für die Linzer Augen gibt es dazu verschiedene Ausstechformen, unterschiedliche Marmeladen und Cremen getoppt mit Staubzucker oder Zuckerglasur. Der Phantasie ist keine Grenze gesetzt. Ich möchte euch ein paar Variationen zeigen, die bei mir heuer auf dem Keksteller landeten. Ich find ja immer noch, dass Linzer Augen bzw. Mürbteigkekse der Hit auf jedem Keksteller sind. Meint ihr auch?

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Diese Variation von Linzer Augen nenne ich Very berry! Erstens: sie werden gefüllt mit einer 6-Beeren-Rum-Marmelade. Die hat meine Mama im Sommer mit allen Beeren aus unserem Garten gezaubert. Und verfeinert wird der Geschmack mit den pinken Streuseln von Dr.Oetker (Very Berry-Geschmack). Nicht nur schön fürs Auge, sondern schmeckt auch richtig fruchtig.

Linzer Augen

Zutaten

450 g Mehl (glatt)
300 g Butter (zimmerwarm)
150 g Staubzucker
1 Stk. Eidotter
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz

1 EL Rum
Marillenmarmelade // Rumtopfmarmelade
Staubzucker

 

Zubereitung

Für die Linzer Augen Mehl, Butter, Staubzucker, Vanillezucker, Salz und Eidotter rasch zu einem Mürbteig verkneten. Den fertigen Teig zwei Stunden rasten lassen.

Das Backrohr auf 170 ºC Heißluft vorheizen.

Den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche auswalken. Runde Kekse ausstechen, in die Hälfte der Scheiben ein kleines Loch stechen. Bzw. mit einem Linzer Keks Ausstecher arbeiten.

Die Keksscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 12 Minuten backen lassen.

Die Marmeladen vorbereiten. Ich habe selbstgemacht Marillenmarmelade erwärmt und mit etwas Rum vermischt. Für die zweite Hälfte habe ich eine Rumtopfmarmelade verwendet. Die gibt es auch zu kaufen bzw. Beerenmarmelade verwenden, diese erwärmen und mit etwas Rum verrühren. 
Die vollen Keksscheiben mit den beiden Marmeladen bestreichen. Die gelochten Scheiben für die Linzer Augen mit Staubzucker bestreuen und auf die vollen Keksscheiben kleben.

  • Alternativ aus Staubzucker und etwas Wasser Zuckerguss herstellen und in eine Spritztülle füllen. Mit diesem Hilfsmittel lässt sich der Guss am besten auftragen. Mit Pistazien und anderem Dekor verzieren.
  • Alternative 2: 2 Kekse mit Marillenmarmelade zusammenkleben und etwas antrocknen lassen. Die obere Hälfte dann in eine Schokoladenglasur tauchen und sofort mit Nüssen/Pistazien/etc. bestreuen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Linzer Augen

 

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Was ist eure Lieblingsversion?

Noch ein schönes Backen und genießt die Adventszeit!

(baking)Barbarine

Weihnachtliche Mürbteig-Ribisel-Würfel

start in die Weihnachtsbäckerei

Der Startschuss ist gefallen! Das große vorweihnachtliche Kekse-Backen kann beginnen!

Wenn das Haus nach Liebe duftet, draußen dicke Flocken vom Himmel fallen und aus den Lautsprechern Weihnachtsmusik ertönt und es drinnen wohlig warm ist, dann ist eines klar: die Weihnachtsbäckerei ist eröffnet worden. Auch in diesem Jahr ist dies der Start in den Winter.

Kokosbusserl, Spritzgebäck oder Vanillekipferl – was wäre die Weihnachtszeit ohne diese Gebäckklassiker? Was sind eure Lieblinge? Ich verrate euch hier gleich eines meiner Top 3 Lieblingskeksrezepte. Wenn es nicht vor mir schon jemand erfunden hätte: ich hätte es gemacht! Bis jetzt hab ich noch kein Rezept dazu gefunden, daher exklusiv für euch: Mürbteig-Ribisel-Würfeln.

Letztes Jahr wurden neben diesen Mini-Baumkuchen-Look-a-likes schon viele neue Sorten ausprobiert. Klassiker sind zwar Pflicht, aber es muss einfach für den Advent immer wieder etwas neues zum Naschen her. Ich will euch Keksrezepte liefern, die gut erprobt sind und zuhause sofort vernascht wurden. Das ist immer ein gutes Qualitätskriterium.

So, lasst das große Weihnachtsbacken beginnen!

zutaten

für ein Backblech

 

für den Mürbteig:

600 g Mehl (glatt)
500 g Butter
200 g Staubzucker
1 Eidotter
1 Prise Salz

 

für die Fülle:

100 g Nüsse (fein gerieben)
500 g Ribiselmarmelade
10 g Zimt
etwas Cardamom, etwas Nelkenpulver (bzw. etwas Lebkuchengewürz)
etwas Rum

 

für die Schokoglasur:

100 g dunkle Kuvertüre
100 g Kochschokolade
2 EL Kokosfett

 

für die Deko:

50 g helle Schokolade geschmolzen oder gehackte Mandeln zum Verzieren

 

Zubereitung

1) Alle Zutaten für den Mürbteig miteinander verarbeiten. Mit Klarsichtfolie abgedeckt 2 bis 3 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

2) Die Fülle vorbereiten: Nüsse kurz anrösten und mit der Marmelade, dem Rum und den Gewürzen gut vermischen.

3) Den Mürbteig in drei Teile teilen. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen und den ersten Teil auf ein vorbereitetes Backblech legen. Dieses Teigblatt mit der Gabel einstechen und mit der Hälfte der Fülle bestreichen. Zweites Mürbteigblatt auflegen, mit der Gabel wieder einstechen, restliche Fülle auftragen und mit dem dritten Teigblatt abdecken. Mit einer Gabel nochmals einstechen und im vorgeheizten Backrohr bei 170 °C etwa 30 Minuten hellbraun backen.

4) Die Schokolade über heißem Wasserbad schmelzen und mit dem Kokosfett gut verrühren. Über den ausgekühlten Mürbteig streichen und mit weißer Schokolade oder Nüssen bestreuen. Auskühlen lassen und in kleine Quadrate schneiden.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Mürbteig-Ribisel-Wuerfel

Ich wünsche euch schon mal eine schöne Vorweihnachtszeit, viel Spaß beim Kekse backen! Genießt diese weihnachtlichen Düfte, die Kälte draußen, genießt die Kekse, die heißen Getränke, genießt den Advent!

Frohes Backen,

(baking)Barbarine

Apfel-Gitterkuchen

Wenn ich etwas wirklich wirklich gerne hab im Herbst, dann sind das Äpfel frisch vom Baum! Wir haben die besten Sorten direkt im Garten und immer wenn ich Lust habe, pflück ich mir einen. Aber heuer spielt die Natur bei meinem jährlichen Herbstritual nicht mit. Kein einziger Apfel an den Bäumen. Also: fast keine Äpfel. Darum blieb auch der obligatorische Gedeckte Apfelkuchen heuer aus.. Aber dann hat mich meine liebe Ex-Mitbewohnerin gefragt, ob ich nicht ein tolles Apfelrezept hätte. Und da war meine Liebe neu entfacht. Das war der Startschuss zu: back soviele Apfelkuchen wie nur irgendwie möglich! Also Äpfel gekauft und geschält. Und geschält. Und geschält. Und blättrig geschnitten. Und in Scheiben geschnitten. Und wieder geschält. All die Strapazen, die man halt auf sich nehmen muss, wenn man einen Apfelkuchen haben will. 😉 Während dem Schälen habe ich meine 100 Millionen Apfel-Rezept Ideen schon wieder verflucht.. Und auch das große Backblech, weil irgendwie passen da verdammt viele Apfelstückchen rein. Weil das dauert mir eigentlich zu lange. Dieses monotone Apfelschälen.

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Aber: ich habe jetzt Apfelkuchen! Um genauer zu sein: Apfel-Gitterkuchen. Und Apfel-Streuselkuchen. Und diese Tarte Tatin mit Apfelscheiben und Karamell. Die hat jedoch bis zum Fotoshooting 2 h später nicht mehr überlebt. Weil sie zu dem Zeitpunkt schon wieder verspeist war. Nun fehlt mir nur noch der klassische gedeckte Apfelkuchen und ich bin wieder glücklich.  Ich glaub ich hab es schon einmal erwähnt: wenn ich etwas mache, dann immer extrem! Tja, und so sind einige Kuchenstücke schon im Gefrierfach. Einfach weil das niemand zusammenessen kann 😉

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Zutaten

(für ein kleines Blech mit Rand)

Für den Mürbteig:

150 g Mehl
75 g Butter
50 g Zucker
1/2 Pkg. Backpulver

 

Für den Belag:

ca. 1,5 kg Äpfel
65 g Zucker
Zimt
(Rosinen und Walnüsse, wer Lust hat)
2 Rollen Blätterteig

Milch zum Bestreichen
brauner Zucker
Marillenmarmelade

Staubzucker zum Bestreuen

Apfel-Gitterkuchen-4

 

Zubereitung

  1. Mürbteig zubereiten: Mehl und Backpulver vermischen. Nun den Butter in kleine Stücke schneiden und dazugeben. Alles abbröseln – d.h. mit den Händen so vermengen, das kleine Klümpchen entstehen. So lässt sich der Teig besser verarbeiten. Nun den Zucker dazugeben und zu einem Teig kneten. Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln und in feine Stücke schneiden bzw. reiben.
  3. Ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf das Backblech geben. Es sollte nur der Boden bedeckt sein, die Ränder werden weggeschnitten. Mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  4. Nun kommt der Blätterteig für die Ränder und das Gitter zum Einsatz. Eine Rolle Blätterteig ist für die Seitenteile (vierteln), die zweite Rolle für das Gitter. Hierbei sollte der Blätterteig der Längsseite nach in schmale Streifen geschnitten werden (ca. 1 cm breit). Die Gitterstreifen noch zur Seite legen. Mit 2 Packungen Blätterteig sollte man für das Blech schön auskommen.
  5. In die Mitte kommen nun die feinen Apfelstückchen drauf. Diese mit Zucker und Zimt bestreuen. Wer mag kann hier noch Rosinen oder Walnüsse dazugeben.
  6. Die Streifen nun gitterartig über die Apfelstückchen legen, mit der Milch bestreichen und mit braunem Zucker bestreuen. Im Ofen ca. 1 h backen. Falls der Kuchen zu dunkel wird, lose mit Alufolie bedecken.
  7. Die Marillenmarmelade mit 1 EL Wasser erhitzen, glatt rühren und den noch warmen Kuchen damit bestreichen. In der Form auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Apfel-Gitterkuchen

 

Apfel-Gitterkuchen-7

Die Menge ist übrigens für ein mittelgroßes Backblech mit hohem Rand. Für ein normales Backblech die doppelte Menge verwenden!

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Apfel-Gitterkuchen

Habt ihr auch schon gesehen, dass einige Apfel-Rezepte im neuen Online-Magazin versteckt sind?

Beispielseite Emagazin

Das könnt ihr hier kostenlos downloaden:

E-Magazin Herbst

Habt ihr eigentlich schon beim Gewinnspiel mitgemacht? Ich an eurer Stelle würde es sofort erledigen, weil man echt fantastische Preise absahnen kann! Schaut doch nochmal kurz vorbei und wählt euren Herbstfavoriten!

Was ist eigentlich euer liebstes Apfel-Rezept?

Ich drücke euch die Daumen und frohes Backen,

(baking)Barbarine

Tiroler Strudel

Ich wette, ihr alle habt einen oder mehrere Torten/Kuchen/Naschereien, die euch an eure Oma erinnern. Weil die Oma hat den immer gebacken und zudem war es dort auch immer am Besten. Und egal wer dieses Rezept nachgebacken hat, es schmeckte NIE wie bei Oma. Als ob alle Omas eine Geheimzutat verwenden, die nur Omas bekommen. Und um in diesem Club aufgenommen zu werden, der muss – tadaaaa – Oma sein. Was wiederum bedeutet, dass diese Omas mit den geheimen Backzutaten Enkelkinder haben müssen (nein, auch Mamas schaffen es nie an die Oma-Latte heranzukommen, die ganz hoch gelegt ist).

Apfelstrudel zum Beispiel. Paradedisziplin. Ich bin ja der Meinung, dass wir alle von unseren Omis vieles lernen können. Und es ist schön, wenn dieses Wissen und diese Fähigkeiten weitergegeben werden.

So wie dieser Tiroler Strudel aus feinem Mürbteig und fruchtiger Marmelade. Was ich von Oma gelernt habe: Spar nicht mit der Marmelade!!! Nie!

TirolerStrudel (2)

TirolerStrudel (7)

Zutaten

(für 2 Strudeln)

600 g Mehl
250 g Butter
250 g Zucker
3 Eier
5 Löffel Schlagobers
1 Pkg Backpulver
etwas Zimt

Ribisel (Johannisbeer)- oder Himbeermarmelade

1 Ei versprudelt

Tirolerstrudel

Zubereitung:

Mehl und Backpulver vermischen. Nun den Butter in kleine Stücke schneiden und dazugeben. Alles abbröseln – d.h. mit den Händen so vermengen, das kleine Klümpchen entstehen. So lässt sich der Teig besser verarbeiten. Nun die Eier, Zucker, Sahne und Zimt dazugeben und zu einem Teig kneten. Für alle Küchenmaschinen-Besitzer: Viel schneller und einfacher geht es natürlich, wenn man den Mürbteig in der Küchenmaschine zubereitet.

Den Teig in der Hälfte teilen und den ersten Teil auswalken und mit Ribisel- oder Himbeermarmelade 2-3 mm dick bestreichen. Zu einem Strudel zusammenrollen, mit Ei bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Das Gleiche beim zweiten Mürbteig-Teil wiederholen und auch auf das Blech legen. Bei 200 Grad Ober- Unterhitze ca. 1/2 Stunde backen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: TIROLER STRUDEL

 

TirolerStrudel (2)

 

 

TirolerStrudel (8)

 

Egal ob Ribisel- oder Himbeermarmelade, es schmeckt beides lecker! Sucht euch euren Favoriten und bestreicht einen Strudel mit Ribisel- und den anderen mit Himbeermarmelade! Ich bin gespannt, wer euer Liebling ist!

TirolerStrudel (1)

 

Was kann eure Oma am Besten?

Ich wünsch euch ein gutes Gelingen und: lasst es euch schmecken!

Eure (baking)Barbarine

Vanille-Tarte mit Himbeermarmelade

Ich würde sagen Marmelade machen gehört nicht zu meiner liebsten Beschäftigung.

Wenn ich so überlege: ich hab eigentlich noch gar nie Marmelade selbst gemacht. Aber wenn ich selber Marmelade machen würde, dann wär das definitiv nicht meine Lieblingsbeschäftigung 😉 Warum eigentlich nicht? Weil ich eine liebe Mama habe, die das gerne macht. Und auch ziemlich gut macht! Da gibt es neben den Standard-Sorten auch ausgefalleneres, wie Rosen-Holunder-Erdbeer oder Pfefferminz-Marille. Nur diese Beerenmarmelade.. Mit Kernchen.. Ach, was sag ich. KERNEN. Unmenge an Kernen! Jene Kerne, die man nach dem Marmelade-Brot-Essen nämlich überall zwischen den Zähnen hat und auch ewig dort bleiben. Fieses Volk, ich sags euch! Auf diese kann ich liebend gern verzichten. Ich seh auch den Sinn nicht wirklich, was die da drinnen machen, diese Kerne – Geschmack abgeben mal nicht.

Meine Ansätze: sie heben die Füllmenge!!

  • Ergo: die Mama bekommt mehr Gläser Marmelade raus.
  • Ergo 2: sie muss nicht so viele Beeren pflücken oder kaufen
  • Ergo 3: es ist somit weniger Aufwand bzw. billiger
  • Ergo 4: noch mehr weniger Aufwand, da sie die ganze Fruchtmasse nicht durch ein Sieb pressen muss, um diese fiesen kleinen Zahnlückenfüller heraus zu bekommen. Aus der zukünftigen Marmelade.
  • Ergo 5: Das Kind isst nicht so viel Beeren-Marmelade, es bleibt mehr für den Papa. Und für die Mama.
  • Oder es stört einfach keinen. Und ihre Zähne haben keinen Spielraum für Kerne-Lückenfüller.

Dann doch lieber die Himbeer-Marmelade ohne Kerne. 🙂

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Nun. Zwar keine homemade Marmelade jetzt am Start, aber dafür Vanillepudding. Und da fragt man sich plötzlich: wieso hab ich das vorher nie selber gemacht? Absolut nichts dabei. Geschmacklich noch besser, weil die echte Vanille sehr gut zur Geltung kommt. Und ganz ohne Aromen oder sonstige Zusatzstoffe. Hab ich euch überzeugt? Probiert es einfach selber mal aus!

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Zutaten

für den Mürbteig:

250 g Mehl
75 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

für den echten Vanillepudding:

500 ml Milch
1 Vanilleschote
3 Eidotter
60 g Staubzucker
30 g Maizena

für die Topfencreme:

500 g Topfen
100 g Staubzucker
den vorbereiteten Vanillepudding (Alternativ: 1 Vanillepuddingpackung nach Packungs-Anleitung zubereiten)

Darbo Naturrein Himbeermarmelade fein passiert

 

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Zubereitung

1) Die Milch in einen Topf geben. Nun die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer halbieren, das dunkle Mark herauskratzen und gemeinsam mit der Vanilleschote zum Kochen bringen. Die Schote sollte auf jeden Fall mit gekocht werden, da sie viel Aroma enthält.
Währenddessen das Eigelb mit dem Puderzucker mindestens 3 Minuten mit dem Rührgerät zu einer dicken Masse aufschlagen. Wenn die Eier fast weiß sind, die Speisestärke unterrühren. Die Masse wird relativ fest. Wenn die Milch aufkocht die Vanilleschote rausnehmen und die Masse mit dem Schneebesen einrühren. Noch kurz aufkochen. Auskühlen lassen.

2) Den Mürbteig vorbereiten. Dazu Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Ei und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

3) Für die Topfen-Puddingmasse nun den Topfen, Staubzucker und Pudding zu einer geschmeidigen Masse verrühren (am besten mit dem Handrührgerät und den Pudding zuerst alleine).

4) Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und eine Springform einfetten. Den Mürbteig auswalken, in die Springform einlegen, die Ränder festdrücken und mit einer Gabel mehrmals in den Boden einstechen. Die Springform nun für 10 Minuten in den Ofen geben. Danach den Boden mit mehreren Esslöffeln Himbeermarmelade ca. 5 mm hoch bestreichen. Darauf kommt jetzt die Pudding-Topfen-Masse. Für 30-40 Minuten im Ofen backen und auskühlen lassen. Dann wird die Masse schön fest.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Vanille-Tarte mit Himbeermarmelade

 

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Ich find die Darbo Himbeermarmelade perfekt für diese Tarte. Sie hat nämlich einen großen Vorteil. Es hat keine Kerne!!! Das stört in süßen Speisen meist massiv. Noch dazu schmeckt sie echt wie selbst gemacht und vollkommen fruchtig. UND: es harmoniert wirklich ausgezeichnet mit dem Vanillegeschmack. Aber, probiert es lieber mal selbst aus! Mama könnte es nicht besser 😉

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Vanilletarte (11)

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

Apfel-Nusstorte

Ich genieße gerade meinen ersten Urlaubstag mit Sachen, die erledigt werden müssen und immer geschoben werden. Also IMMER geschoben werden. Ich hab zunächst wieder ein Notizbüchlein gefunden mit einer To-do-Liste für 2014. Alles noch aktuell. Also fast alles. Den Einkauf hab ich schon erledigt. Weil Einkauf ist ja jetzt nicht wirklich das große Problem. Aber da wär so ein Punkt wie „Auskunft an die Pensionskassa“, der will und will einfach nicht abgehakt werden. Das Originaldokument hab ich schon einmal verloren verlegt, neues angefordert, das alte wieder gefunden. Gut verwahrt, dass mir das nicht noch einmal passiert. Beide verlegt! Ich muss sie nur noch finden! Aber ich weiß, dass ich das zu erledigen hab. Der Aufwand etwas auszufüllen wäre jetzt nicht riesig. Aber die verlangen Zeugnisse. Studienzeugnisse. Schulzeugnisse. Nochmals Studienzeugnisse. Puhu. Die sind ja jetzt immerhin schon zum Download. Dazu braucht bräuchte man sich nur einloggen. Wenn man das Passwort wüsste. In Folge dessen kann natürlich das Pensionschreiben nicht weggeschickt werden, weil Passwort vergessen. Passwort neu anfordern? Zuviel Aufwand, ich mach das dann doch morgen. Oder übermorgen. Übernächstes Jahr oder so. Bei diesem Beitrag sehe ich meine Freundinnen alle still vor sich hinnicken und die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. 😉

Auf jeden Fall: ich bin motiviert. Ich werde an dieser schönsten und heißesten aller Wochen im Jahr diese Dinge erledigen, die ich immer schiebe. Hab mir schon vorgenommen morgen damit anzufangen. 😉 Heut muss erstmal gebacken werden. Und da die Äpfel schon von den Bäumen fallen und die Wespen und Vögel darauf hingieren, wird ein Apfelrezept notwendig. Die Kombination von Apfel und Mürbteig ist mir übrigens das liebste! Und bei diesem Rezept kommt noch Karamell dazu. Es kann euch jetzt quasi nichts mehr aufhalten das Rezept auszudrucken und loszulegen!

 

Nuss-Apfel-Karamell (7)

Nuss-Apfel-Karamell (11)

Rezept:

für den Mürbteig:
300 g Mehl
150 g Butter
150 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

1 Eigelb zum Bestreichen

 

für die Füllung:
4-5 Äpfel
250 g Walnüsse
200 g Zucker
300 ml Schlagobers (Sahne)
1 EL Honig

 

Nuss-Apfel-Karamell (2)

Zubereitung:

1) Alle Zutaten für den Teig zügig miteinander zu einem Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 1,5 h im Kühlschrank ruhen lassen.

2) Die Äpfel schälen, vierteln und in kleine Scheibchen schneiden bzw. fein hacheln.

3) Für die Fülle die Walnüsse grob hacken. Den Zucker in einer Pfanne ohne Fett schmelzen lassen, dann mit dem Schlagobers ablöschen. Honig und die Walnüsse unterrühren. Nun die Apfelscheibchen dazugeben und gut vermischen. Etwas einkochen lassen. Alles vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Springform mit Butter einfetten

4) 2/3 des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und die Springform damit auskleiden. Mit der Gabel mehrere Male einstechen, dann in den Ofen geben und ca. 10 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen.

5) Die Apfel-Walnussfüllung auf den Teig geben und verteilen. Den restlichen Teig ebenfalls ausrollen und die Torte damit abdecken. Den Rand rundherum festdrücken, Teigdeckel mehrere Mal mit der Gabel einstechen und mit einem Eigelb bestreichen. In den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Apfel-Nuss-Torte

 

 

Nuss-Apfel-Karamell (8)

Der Geschmack ist wirklich unglaublich. Die Fülle wird durch das Toffee geschmacklich so lecker, dass man am liebsten schon während der Zubereitung alles rauslöffeln möchte. Bzw. wäre tatsächlich die Torte noch höher geworden, wenn ich nicht ständig probieren hätte müssen, ob die Äpfel schon gut weich sind und den Geschmack des Karamells schon angenommen haben. Und das waren sicher 20 Löffel voll, die verkostet werden mussten! Wie gesagt: nur wegen des Weichegrads der Äpfel! 😉 Aber versucht es mal selber!

Dann wünsche ich euch wie immer ein Gutes Gelingen! Ich freue mich übrigens immer sehr, wenn ihr mir Fotos von euren Backwerken schickt! Ich veröffentliche auch hin und wieder welche auf Instagram bzw. auf Facebook!

Eure (baking)Barbarine

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