Schokolade Cupcake (Double Chocolate)

Food Blogger sind ja immer etwas früher dran.. Wenn die einen gerade die Weihnachtsdeko verräumen wird bei Foodbloggern schon überlegt, was zu Ostern gebacken werden kann bzw. der erste Germzopf wandert in den Ofen. Und während nun nach der Reihe Früchte wie Rhababer, Erdbeeren, Marillen Einzug in Rezepten finden, werkle ich am perfekten Schoko-Muffin herum.

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Mein Qualitätskriterium? DEATH BY CHOCOLATE.

Er soll die gleiche Konsistenz haben wie der Schokomuffin von Mc Donalds. 🙂 Meine Ansprüche sind gering??? Haha, klingt fast so. Aber ich muss gestehen dieser McD Muffin schmeckt einfach köstlich. Aber die Inhaltsstoffe möchte ich gar nicht wissen. Und deswegen ist diese „konservierungs- und aromafreie“ Version die perfekte Alternative, die man jederzeit selber zuhause nachbacken kann.

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Ich hab meine Cupcakes bereits an Testpersonen verteilt. Dieses mal ging es damit zu den Arbeitskollegen meines Liebsten. Ich bin ja immer etwas unrund, wenn ich selber noch nicht verkostet habe und der Cupcake wandert schon Richtung Chef-Schreibtisch.

Nur es hat schon eine Vorteil. Ich verteile meine Versuchs-Backwerke gerne an Männer. Die sind nämlich so wunderbar ehrlich. Wenn es ihnen nicht schmeckt, dann lässt sich das ja immer ganz schwer vertuschen.

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Aber am besten überzeugt euch selbst. Egal ob ihr euch für die Cupcake Verison oder für den Muffin alleine entscheidet: es wird auf jeden Fall doppelt schokoladig! Das Frühjahr und die frischen Früchte sollten sich bitte noch etwas hinten anstellen.

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Zutaten

für den Schoko-Muffin:

200 g Kochschokolade
100 g Butter
90 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
100 g Sauerrahm
100 ml Milch
250 g Mehl
1 EL Speisestärke
1 Pkg Backpulver
5 EL Back-Kakao

 

für das Topping:

350 ml Schlagobers (Sahne)
600 g Kochschokolade
2 EL Honig
1 EL Butter
120 ml Mozart Schokoladenlikör

(wenn kein Schokolikör vorhanden, dann nur 220 ml Schlagobers verwenden)

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Zubereitung

1) 30 g Schokolade und Butter in einem Topf bei mittler Hitze und unter ständigem Umrühren schmelzen. Die übrige Schokolade grob hacken.

2) Ei, Salz und Zucker auf höchster Stufe mixen. Die Butter-Schokomischung einrühren bis alles gut vermischt ist. Sauerrahm und Milch etwas unterrühren. Nun die gehackte Schokolade unterheben und zum Schluss das Mehl, Backpulver, Stärke und Kakaopulver vermischen und in den flüssigen Teig einrühren. Den Teig 2/3 hoch in Muffin-Backförmchen (im Muffin-Blech) einfüllen und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20-25 Minuten backen.

3) Zubereitung Topping: 350 ml Schlagobers mit 2 EL Honig und 1 EL Butter aufkochen. 600 g Kochschokolade fein hacken und in einer großen Schüssel bereitstellen. Sobald die Schlagobers-Mischung aufgekocht ist, über die fein gehackte Schokolade leeren und solange mit dem Schneebesen verrühren, bis sie sich aufgelöst hat. 120 ml Mozartlikör dazu geben und umrühren. Über Nacht an einen kühlen Ort stellen (nicht im Kühlschrank lagern, da wird das Topping zu hart).

4) Am nächsten Tag das Topping mit dem Handmixer ca. 1 min auf höchster Stufe aufschlagen. 10 Minuten stehen lassen, damit das Topping anziehen kann. Danach in einen Dressierbeutel mit Sterntülle füllen und in kreisenden Bewegungen auf den ausgekühlten Schokoladen-Muffin aufdressieren und mit Deko (Kokosstreusel, Perlen, gehackte Nüsse) verzieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schoko Cupcake

 

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Aber jetzt ganz zum Schluss kann ich ja jetzt noch leise erwähnen, dass auch bei mir der erste Rhababer-Kuchen schon auf den Anschnitt wartet. Ich konnte einfach nicht widerstehen, als ich den ersten BIO-Rhababer im Obstregal gesehen habe.

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Zuerst vernaschen wir aber diese Schoko-Cupcakes 🙂

Lasst es euch schmecken,

Barbara

Himbeer-Crumbel Muffins

Es gibt da so eine Sache mit Muffins. Sie sind zwar schnell gemacht und schauen meist auch ganz nett aus. Aber man ist irgendwie gezwungen sie noch am gleichen Tag zu essen. Weil dann sind sie nicht mehr saftig. Und wenn ich eine Auswahl zwischen Kuchen und Muffins hätte, würde ich immer den Kuchen bevorzugen.

Außer ich stehe bei McDonalds vorm McCafè. Da nehm ich ohne zu überlegen den Heidelbeer-Muffin. Oder den Schoko-Muffin. Aber nie den Kuchen. Und warum? Weil dieser Muffin so unglaublich weich und saftig und fluffig ist.. und überhaupt. Und die kann man auch noch 2 Wochen später essen und die haben immer noch die gleiche Konsistenz. Ok, wahrscheinlich helfen da ein paar weiter Zutaten noch stark mit. Die will ich nicht. Aber ich will die Konsistenz.

Und nicht nur ich. Auch der Liebste ist höchst allergisch auf „trockene“ Kuchen, Muffins, etc. Und ich meine wirklich höchst sensibel! Ein simpler Mamorkuchen ist da schon staubtrocken und kann nur mit einem Schluck Saft bezwungen werden. Wenn ich ihn so im Augenwinkel schon leicht hinunterwürgen sehen, eine Hand am Wasserglas, dann weiß ich Bescheid. Zu trocken. Aber diese Muffins haben überzeugt. Also kann ich euch das getrost weitergeben und beruhigt sagen: Weit weg von trocken! 🙂

 

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Zutaten

für 7 große Muffins

230 g Mehl
170 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pkg Backpulver
6 EL Öl
100 g Buttermilch
1 Ei
125 g Himbeeren
50 g Ribiseln (Rote Johannisbeeren)

 

für die Streuseln

40 g Mehl
20 g Zucker
20 g Butter

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Zubereitung:

1) Zuerst die trockenen Zutaten vermischen: Das Mehl mit dem Zucker, dem Backpulver und der Prise Salz in einer Schüssel mischen. Dann kommen die „nassen“ Zutaten wie Öl, Buttermilch und das verquirlte Ei dazu. Mit der Teigspachtel nur so lange unterheben, bis die Zutaten sich vermengt haben. Nun noch vorsichtig die Himbeeren und Ribiseln untermischen.

2) Die Streuseln vorbereiten, indem man Butter, Zucker und Mehl gut verknetet.

3) Den Muffinsteig nun für 15 Minuten kalt stellen und den Ofen auf 220 Grad vorheizen.

4) Den Teig in die Muffins-Förmchen füllen und mit den Streuseln bestreuen. Nun in den Ofen geben und für ca. 25 Minuten backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Himbeer-Crumble-Muffins

 

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Und bei diesem Rezept hat es mich ansatzweise überzeugt. Die Crumbles sind sowas von knusprig und der Teig bleibt trotzdem butterzart. Und die Beeren machen es schön saftig! Worauf wartet ihr noch? Überzeugt euch selbst!

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Berichtet mir doch von euren Erfahrungen mit Muffins. Ich sammle gerne gute Tipps und Tricks, die ihn wirklich unwiderstehlich machen!

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Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

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