Blätterteig Herz mit Himbeer-Topfencreme (für Muttertag, Valentinstag) – Mille Feuille

Zum Muttertag darf man schon gerne mit schweren Geschützen auffahren.

Als Kind hab ich meiner Mama ja immer einen Marmorkuchen in Kranzform gebacken. Ich bin am Sonntag früher aufgestanden und habe gebacken. Der Teig war für die Form zuviel, er ging im Ofen jedes Jahr über und brannte sich schön in Gitter und Ofenboden ein. Dem Geschmack vom Kuchen tat es keinen Abbruch, ich war jedes Jahr unglaublich stolz auf meine Leistung. Meine Mum konnte sich auch doppelt freuen. Auf den Kuchen und auf das anschließende Ofen putzen.

 

 

Meine Schwester hingegen versorgte sie jedes Jahr mit ihren Lieblingskeksen zum Muttertag. Es gab kein Rezept dafür – sie schmeckten auch jedes Mal anders. Aber das Grundrezept war: Mehl, Wasser, Butter. Manchmal durfte auch Zucker rein. Nicht zuviel allerdings. Es waren quasi harte Mürbteigkekse ohne Zucker. Ihre absolute Lieblingskekse. Für uns anderen waren sie etwas .. khmmmm.. gewöhnungsbedürftig. Aber irgendwann waren sie auch ohne Würgen genießbar (an meine Schwester die das hier lesen sollte: Nein nein, die waren wirklich wuuuunderbar, zart schmelzend, gut im Geschmack, perfekt gesüßt und ich hab selten noch bessere Kekse bekommen).

Wer zum Muttertag auch noch auftrumpfen will: Diese Blätterteigtorte ist echt nicht schwer und unglaublich lecker!

 

Zutaten

für die Böden:

3 Rollen Blätterteig

Wiener Zucker Staubzucker Mühle

 

für die Creme:

70 g Schlagobers

100 g Joghurt

400 g Topfen

170 g Backzucker

1-2 Pkg. Himbeeren gefriergetrocknet

 

für die Dekoration:

frische Beeren (Himbeeren, Ribiseln,..)

Baiser

essbare Blüten

Macarons

Zuckerherzen

 

Zubereitung

1) Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Blätterteig rollenweise ausrollen und auf ein Backpapier geben. Eine Herz-Schablone anfertigen bzw. downloaden und damit ein Herz ausschneiden und mit Puderzucker bestreuen. Sowohl das große als auch das kleine Herz können verwendet werden.

Im vorgeheizten Backofen 7 Minuten backen. Die Herzen mit einem weiteren Blech beschweren (damit der Blätterteig nicht zu hoch aufgeht) und weitere 7-10 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

2) Den Vorgang mit den anderen beiden Blätterteigrollen wiederholen. Die Blätterteigherzen vollständig abkühlen lassen. Die kleinen Herzen können übrigens mitgebacken werden und separat dekoriert werden.

3) Für die Creme Schlagobers steif schlagen. Topfen, Joghurt und den Backzucker dazugeben und gut verrühren. Die gefriergetrockneten Himbeeren fein mahlen und unterrühren, die Creme wird dadurch leicht rosa.

4) Die Creme in einen Spritzbeutel mit mittelgroßer Lochtülle füllen.

5) Das erste Blätterteigherz auf ein Tortenteller legen und die Creme aufspritzen. Das zweite Herz auflegen und den Vorgang wiederholen. Das letzte Herz auflegen und wieder mit Creme dekorieren.

6) Das kleine Herz mit der restlichen Creme genauso vorbereiten.

7) Mit Baiser, Macarons, Himbeeren, Zuckerherzen und Blüten verzieren.

 

Hinweis: Nachdem das Herz schnell zubereitet werden kann erst am Tag wo sie gebraucht wird backen und dekorieren.

Das Rezept praktisch zum Download: Blaetterteigherz mit Himbeercreme

Zum Download: Vorlage für: Mille-Feulle_Herz 

 

 

Ich wünsche allen Müttern einen tollen Muttertag!!

Mama: Danke, dass du uns so ein schönes Leben ermöglicht hast, uns bei allem bedingungslos hilfst und uns immer bei all unseren Vorhaben unterstützt. Ich hab dich lieb!

 

Das Rezept ist übrigens aus meinem Hochzeit Backbuch. Die Kuchen, Torten und Leckereien sind nicht nur für die Hochzeit, sondern für alle Anlässe geeignet! Egal ob Geburtstag, Taufe, Muttertag, Valentinstag – die Rezepte passen immer!

Ombre-Torte mit Heidelbeeren

Ombre-Torten, wie oft habe ich sie schon bewundert!? Und dann hab ich mir immer gedacht: ach, diesen Aufwand sparst du dir lieber. Aber wisst ihr was? Was für ein Aufwand?! Nur weil man 4 Schüsseln für die Creme vorbereiten muss zum Einfärben. Und das mit dem Ombre (Farbverlauf) Effekt ist auch easy aufzutragen. Also wenn das nicht die perfekte Muttertagstorte ist?

 

 

Gemeinsam mit Wiener Zucker habe ich mich das erste Mal über diese Farbverlaufs-Trend Torte getraut. Und es wird definitiv nicht meine letzte sein 🙂 Verwendet habe ich für den Teig den Wiener Zucker Backzucker. Dieser Zucker ist durch seine feine Körnung speziell für alle Arten feiner österreichischer Mehlspeisspezialitäten wie luftiges Biskuit, flaumige Schokomassen oder saftigen Rührteig zu verwenden. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Und der Teig ist tatsächlich traumhaft fluffig! *

Zum Muttertag gab es für Mama meist frisch zubereiteten Kuchen von mir. Meist war es Marmorkuchen, der in der Früh noch schnell gebacken wurde. Dabei ist der Teig jedes Mal aus der Form gequollen und hat sich am Ofenboden richtig schön eingebrannt. Meine Mum hätte sich wahrscheinlich jedes Jahr zum Muttertag gewünscht, dass ich keinen Kuchen backe, damit sie weniger zu putzen hat. 😉

 

 

Auch meine kleine Schwester hat damals mit ihren 8 Jahren schon angefangen zu backen. Sie war kreativer als ich und hat Weihnachtskekse nach ihrem eigenen Rezept für den Muttertag vorbereitet. Der Mürbteig beinhaltete (jedoch) keinen Zucker. Eigentlich bestand er aus Mehl und Butter, manchmal auch mit Nüssen und etwas Zucker. Keine Frage, die ausgestochenen Schneemänner, Sterne & Co. waren essbar. Mit etwas Nutella, oder Marmelade. Ja, und auch hier musste unsere Mum wahrscheinlich stundenlang die entstandene Sauerei wieder beseitigen.

 

 

 

 

Doch bei einem bin ich mir sicher: für alle Mamis zählt nicht die Perfektion der Geschenke. Sondern der Gedanke dahinter. Dass man sich etwas einfallen lassen hat, womit man eine Freude bereiten will.

 

 

 

Zutaten

für 2 Tortenringe 20cm-Durchmesser

für den Teig:
310 g WIENER ZUCKER Backzucker
7 Dotter
1 Pkg. Vanillezucker
150 ml Öl
150 ml Wasser
270 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
7 Eiklar
30 ml Schlagobers (Sahne)

 

für die Topfen-Creme:
750 g Topfen (Quark)
500 g Mascarpone light (oder auch vollfett, wie ihr mögt)
150 g WIENER ZUCKER Puderzucker
100 g Vanillejoghurt
ca. 50 g Heidelbeeren (tiefgekühlt)

 

zum Bestreichen der einzelnen Böden:
200 g Marillenmarmelade (Alternativ: Heidelbeer-Marmelade)
8 EL Rum
8 EL Wasser

für die Deko:
Heidelbeeren, Brombeeren, Minzeblätter, essbare Blüten (z.B. Stiefmütterchen, Wiesenschaumkraut, Borretsch), Baiser

 

Zubereitung

Zubereitung Böden:

  1. Eier trennen und Eiklar steif schlagen. Kühl stellen.
  2. Eier, Wiener Zucker Backzucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren, langsam Öl dazugeben und immer weiterrühren. Wasser kurz unterrühren.
  3. Nun Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Den Schlagobers noch zum Teig geben und nur noch kurz, aber gründlich unterrühren. Den Eischnee unterheben.
  4. Den Backofen auf 175 Grad (Umluft vorheizen).
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die 2 Tortenringe mit je 20 cm Durchmesser daraufgeben. Die Seitenränder befetten und bemehlen. Den Teig je zur Hälfte in die Tortenringe füllen und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  6. Ca. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:

  1. Mascarpone, Topfen und Vanillejoghurt in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen.
  2. Nun Wiener Zucker Puderzucker dazugeben und gründlich unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
  3. Auf einem Topf die gefrorenen Heidelbeeren aufwärmen.
  4. Die Creme vierteln und in vier Schüsseln füllen. In die erste Schüssel kommen 2 EL Heidelbeeren aus dem Topf – gut verrühren, in die nächste Schüssel 1 EL Heidelbeeren und in die dritte Schüssel nur mehr ein klein wenig Heidelbeeren, alles ebenfalls verrühren. Der vierte Teil bleibt weiß. Die vier Teile der Creme sollten nun merkbar unterschiedliche Farbnuancen haben.

Zubereitung der Rum-Marmelade:

  • Marillenmarmelade mit Wasser und Rum kurz aufkochen.

weitere Zubereitung:

  1. Die ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen (ev. mit einem Messer entlang des Tortenrings schneiden, sollte sich der Teig nicht schön lösen). Jeweils horizontal in der Mitte durchschneiden.
  2. Die erste Hälfte auf eine Tortenplatte (oder einen Teller/Platte) stellen und etwas Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen. Darauf wird nun in etwa 2/3 der dunkelsten Heidelbeer-Creme verteilt.
  3. Nun kommt der zweite Boden darauf. Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen, 2/3 der mittleren Heidelbeer-Creme darauf verteilen und den nächsten Boden darauf setzen. Mit dem Rest genauso verfahren und dabei immer die nächst-hellere Creme verwenden. Den letzten Boden darauf setzen und 2/3 der weißen Creme darauf verteilen und schön glatt streichen. Sie soll schon ein schöner Abschluss sein, da hier die Deko kommt.
  4. Für die Außenseite mit der dunkelsten Heidelbeer-Creme beginnen und ca. 3-4 cm am unteren Rand auftragen. Dies kann man entweder mit einem Spritzsack oder mit der Rückseite eines kleinen Löffels geschehen. Die komplette Creme dafür verwenden, dabei muss es noch nicht sauber aufgestrichen werden, das erfolgt dann zum Schluss. Als nächstes die mittel-lila Creme als Anschluss um die Torte streichen bzw. aufdressieren. Für den Abschluss die hellste Creme mit der weißen Creme verrühren und aufstreichen. Mit einer Teigkarte einmal um die Torte streichen und vorsichtig glätten. Hier bildet sich nun der Farbverlauf. Dabei darauf achten, dass sich die unterschiedlichen Farben nicht zu sehr vermischen.
  5. Für die Dekoration mit Brombeeren, Heidelbeeren, Baiser, essbaren Blüten und Minzeblättern dekorieren. Kühl stellen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Ombre Torte mit Heidelbeeren

Und so funktioniert’s:

  1. Torte befüllen:

2. Torte außen grob bestreichen (mit Spritzsack oder der Rückseite eines Kaffeelöffels) und mit einer Teigkarte (oder Winkelpalette) glatt streichen.

3. Dekorieren

Wenn nun jemand Lust bekommen hat: probiert euch doch auch mal daran 🙂

Gutes Gelingen,

Barbara

 

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