Knuspriges Nuss Granola mit Pistazien

Und das nächste Granola folgt sogleich.

Auch dieses Granola ist voll geladen mit Nüssen. Zum Frühstück genau das Richtige!

 

 

Ich mag Nüsse an sich ja schon ziemlich gerne. Geröstete Nüsse sind aber immer noch immer die bessere Version davon.

Ein Tipp für grundsätzlich alle Granolas/Knuspermüslis: Hackt die Nüsse nicht zu klein. Es dürfen ruhig unterschiedlich große Nuss-Stückchen im Müsli sein. Das macht es noch einmal extra gut!

 

 

Bei den Pistazien gibt es 2 Versionen: jene, die man selbst schälen darf und jene aus der Packung, die wunderschön grün sind, aber sündteuer. Ich verwende sie beide für das Granola. Das wunderschöne grün ist noch mal ein Eyecatcher, die Pistazien zum Schälen sind für den Geschmack.

Auch dieses Granola passt bestens übrigens in den selbstgemachten Granola-Adventkalender.

 

Zutaten

200 g Dinkelflocken (Alternativ: Haferflocken)

200 g Nussmix (entweder fertige Nuss-Mischung oder Alternativ: Walnüsse, Mandeln, Cashew, … ganz nach Vorlieben)

30 g Pekanüsse

30 g Pistazien ungesalzen

80 g Honig

1 Prise Salz

30 g Kokosöl

30 ml Sonnenblumenöl

15 g Leinsamen

Zimt

 

ZUBEREITUNG

Den Nussmix, Pekanüsse und Pistazien mit dem Multizerkleinerer klein hacken (nicht zu fein, nicht zu grob). Alternativ mit dem Messer fein hacken.

ALLE Zutaten nun in eine Schüssel geben und gut verrühren, so dass alles gut durchmischt ist.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und alle vermischten Zutaten darauf verteilen.

In der Mitte des auf 170°C vorgeheizten Ofens (Heißluft) 15-20 Minuten rösten, dabei 3-4 mal durchrühren. Darauf achten, dass die Nüsse nicht zu braun werden.

Granola herausnehmen, auskühlen lassen und luftdicht (in Gläser oder Plastikboxen) verschließen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Knuspriges Nuss Granola mit Pistazien

Lasst es euch schmecken,

Barbara

Nuss Amaranth Granola (glutenfrei)

Ein Granola kommt selten allein!

Der Advent nähert sich in großen Schritten. Auch wenn  man es bei diesem Wetter noch niemand erahnen will. Genießen wir also erst noch diesen wunderschönen, sonnigen Herbst, bevor wir uns auf die Advents- und Weihnachtsprojekte stürzen. Aber überlegen kann man ja schon mal. Bei 23 Grad. In der Sonne. Im Liegestuhl. Mitte Oktober.

 

 

Zum Beispiel an den Adventkalender. Ich weiß es gibt die Kreativen unter euch, die für den Liebsten, die Familienmitglieder oder einer Freundin jedes Jahr einen selbstgebastelten Adventkalender schenken. Ich mache das auch liebend gerne und überlege mir meist jedes Jahr etwas Neues. Letztes Jahr gab es für meine Schwester und meine Arbeitskollegin einen Granola-Adventkalender. Wobei wir schon beim Thema wären. Ein neues Granola Rezept wartet auf euch!

Da nicht alle solche Last-Minute Bastler sind wie ich, bereite ich im Oktober schon mal Schritt für Schritt die unterschiedlichsten Granola Rezepte für euch vor. Ich hatte letztes Jahr 12 verschiedene Granolas vorbereitet und in kleine Jute-Beutel gefüllt. Diese wurden nummeriert und mittels Garn an einen Kleiderhacken gehängt. Merkt euch diese Idee also schon mal vor!

 

 

So sah er also aus der Adventkalender. Gefällt er auch so wie mir?! Es gibt für euch aber noch einmal einen genauen DIY-Post, wie ich diesen Adventkalender gemacht habe und welche Granolas in die Beutelchen kamen.

Das tolle daran: so hat man jeden Tag im Advent ein leckeres Frühstück.

Für wen diese Adventkalender-Geschichte noch zu früh kommt: Das Granola ist das ganze Jahr über perfekt zum Frühstück. Einfach nur mit Milch oder Joghurt und Obst genossen, es schmeckt einfach herrlich nussig und knusprig.

Wer ein Fan von Nüssen ist, dem kann ich dieses Frühstücks-Granola echt ans Herzen legen!

Dieses Granola beinhaltet zwar keine Haferflocken, dafür eine Vielfalt an Nüssen! Es ist daher glutenfrei und der Kohlenhydratanteil von Amaranth ist zudem wesentlich geringer als der von Getreide. Die im Amaranth enthaltenen Kohlenhydrate sind darüber hinaus sehr leicht verwertbar und lassen den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen.

Der gepoppte Amaranth ist nicht nur gesund, er bringt den im Granola zudem extra Crunch!

Zimt und Schokolade runden den Geschmack ab und geben ein zusätzliches Aroma. Ach ja:

 

 


Aber nun zum Rezept:

 

Zutaten

160 g Nussmix (zB. Haselnüsse, Mandeln, Cashews, Walnüsse, Paranüsse,… )

40 g Mandeln gehobelt

10 g Leinsamen

10 g Sonnenblumenkerne

30 g Amaranth gepoppt

40 g Kokosöl

30 g Kokosblütensirup (Alternativ Agavensirup)

1/2 TL Zimt

25 g Kochschokolade oder Zartbitterkuvertüre

 

Zubereitung

Den Nussmix mit dem Multizerkleinerer klein hacken (nicht zu fein, nicht zu grob). Alternativ mit dem Messer fein hacken.

Kochschokolade klein hacken.

Alle Zutaten nun in eine Schüssel geben und gut verrühren, so dass alles gut durchmischt ist.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Zutaten darauf verteilen.

In der Mitte des auf 170°C vorgeheizten Ofens (Heißluft) 15-20 Minuten rösten, dabei 2-3 mal durchrühren, damit sich die geschmolzene Schokolade gut verteilt.

Granola herausnehmen, auskühlen lassen und luftdicht (in Gläser oder Plastikboxen) verschließen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Nuss Amaranth Granola

 

 

 

Nach und nach folgen jetzt also noch ein paar Granola Rezepte sowie die Anleitung zum DIY Adventkalender und was ihr braucht, damit ihr pünktlich zum 1. Dezember jemandem eine Freude bereiten könnt!

Und wer nicht solange warten will und für morgen ein Frühstück braucht: einfach schon mal ausprobieren!!

Gutes Gelingen,

Barbara

Schnelles Nuss-Dinkel-Brot

Sonntag Abend. Der Tisch ist gedeckt. Frischer Schinken, Eier vom Bauernhof, neue Sorte Frischkäse mit Curry, Nussaufstrich (also Nuss-Nougat-Aufstrich. Mit Palmöl. Und viel Zucker – ok, Nutella) und jede Menge Hunger. Man ist perfekt vorbereitet für eine ausgiebige Jause (Brotzeit). Und alles was fehlt: Das Brot. Uff.

Vergessen zu kaufen.

 

Was ich an solchen Situationen nicht brauche: Wartezeit! Deswegen muss es bei mir schnell gehen, ohne dass das Brot an Qualität verliert. Und deswegen habe ich dem Germteig nicht eine Sekunde Rast gegönnt. Ich habe ihn durch die Küchenmaschine gejagt, ihm nicht mal ein ordentliches Vor-Vermengen der Zutaten  (nein, einfach alles auf einmal in die Rührschüssel) und dann durfte er nicht mal gehen. Sofort aus der Rührschüssel auf ein Blech und ab in den Ofen. Oh ja. Und er mag das! 🙂 Und ich mag das noch viel mehr. Keine Wartezeit.

Man wartet sowieso schon viel zu viel im Leben. Auf startende Computer, auf ladende Programme, auf Ehemänner, an Kreuzungen, vor Umkleidekabinen, am Schilift. NEIN, nicht auch noch auf den Germteig bzw. auf das frische Brot.

Und das war gut so. Das Brot war auch am 3. Tag alles andere als trocken und die Konsistenz vom Brot hervorragend „weich“. In Zukunft ist also auch wieder jegliche Brot-Wartezeit gestrichen.

 

 

Wichtig ist nur, dass das Wasser lauwarm ist! Nicht heiß! Lauwarm!!! Der Teig wird trotzdem feinporig und super weich.

Wer also genau so ungeduldig ist wie ich: Probiert dieses Brot-Rezept! Es wird euch überzeugen!

Zutaten

500 g glattes Dinkelmehl (Alternativ: 400 g glattes Weizenmehl, 100 g Roggenmehl)

3 EL Olivenöl

1 – 1 1/2 TL Salz

1/2 Würfel frischer Germ (Hefe)

1/2 TL Honig

330 ml Wasser, lauwarm

130 g Walnüsse

 

Zubereitung

  1. Backofen auf 220 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Eine feuerfeste Schüssel Wasser in den Ofen (unterste Stufe) stellen.
  2. Walnüsse grob zerkleinern.
  3. Dinkelmehl, Öl, Salz, Germ, Honig und Wasser mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut verkneten. Die grob gehackten Walnüsse dazugeben und weiterrühren. Ich lasse den Teig gut 4-5 Minuten kneten. Der Teig soll nicht zu flüssig – aber auch nicht zu fest sein. Eventuell noch 1 EL Mehl bzw. 1 EL Wasser dazugeben. Der Teig ist richtig, wenn er noch etwas an den Fingern kleben bleibt.
  4. Etwas Mehl (ca. 2-3 EL) Mehl auf den Teig geben, aber NICHT verrühren (es hilft den Teig besser aus der Schüssel zu nehmen und sorgt für eine schöne Oberflächen-Optik). Den Teig nun mit den Händen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backpapier geben und ihn in eine längliche Form bringen. Nicht zu flach drücken.
  5. Auf der Oberfläche darf ruhig etwas Mehl sein. Mit einem scharfen Messer mehrmals quer in den Teig schneiden.
  6. Ca. 25-30 Minuten backen. Die Oberfläche soll schön knusprig sein.

Wer mag kann den Teig auch in zwei Hälften teilen. Ich habe dann zB. auch eine Hälfte mit Wasser benetzt und mit Leinsamen und Sonnenblumenkerne bestreut.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Walnussbrot

 

 

 

 

Also: das nächste Brot im Supermarkt einfach „vergessen“. Dieses Walnuss-Brot ist superleicht gemacht und kann 45 Minuten vor dem Abendessen einfach noch schnell zubereitet werden.

Gutes Gelingen,

Barbara

Rhabarber-Cheesecake mit Nusscrumble

Wenn man den ersten Rhabarber in der Obstabteilung entdeckt, dann weiß man: der Frühling ist eingeläutet. Auch wenn im eigenen Garten noch keinerlei rote Gemüsestangen (tja, Rhabarber ist tatsächlich ein Gemüse) sichtbar sind. Die Glashauskultur macht das möglich bevor im Mai/Juni selbst geerntet werden kann. Bis dahin versorge ich mich selbst jedoch mit BIO-Rhabarber aus dem Supermarkt.

Rhababer Cheesecake-3

Warum ich Rhabarber mag? Weil er rosa ist 🙂 Und ich bin mir sicher euch geht es auch genau so wie mir. Man kann soooo wundervolle Leckereien kreieren und alles wirkt gleich so süß und herzig. 😉 Und habe ich erwähnt, dass er rosa ist? 😉

Rhababer Cheesecake-4

Diese Torte hab ich bereits öfters gemacht, abwechselnd mit geschältem und ungeschältem Rhabarber. UND: I am heavenly in love! Ihr seid auch Cheesecake-Fans? Dann steht nichts mehr zwischen dir und dieser Rhabarbarer-Streusel-Cheesecake!

 Rhababer Cheesecake-2

Keine Angst vor dem Vollkornmehl: der Mürbteig ist nicht ansatzweise trocken!

Aber jetzt auf die Küchenmaschine und los gehts:

Zutaten

für den Mürbteig:
125 g Dinkelmehl glatt
125 g Dinkelmehl Vollkorn
80 g Haselnüsse oder Walnüsse gemahlen
Salz
130 g Butter
70 g Rohrzucker
1 Ei

für die Topfenmasse:
80 g Butter
2 Eier
150 g Staubzucker
500 g Topfen
150 g Sauerrahm
½ Bio-Zitrone
250 g Rhabarber (bzw. gerne etwas mehr)
2 EL Rohrzucker

für die Nuss-Streuseln:
20 g Haselnüsse gehackt
20 g Walnüsse gehackt
Salz
25 g Dinkelmehl Vollkorn
25 g Dinkelmehl glatt
30 g Butter
20 g Staubzucker
(ev. etwas Zimt wer mag)

 

Zubereitung

1. Für den Boden beide Mehlsorten mischen, kalte Butter einschneiden und abbröseln (mit den Handflächen abreiben). Restliche Zutaten beigeben und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 min kaltstellen.
2. Inzwischen für die Nuss-Streusel alle Zutaten mischen und zu Streuseln kneten und kaltstellen.
3. Rhabarber waschen, putzen und schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden und mit Zucker vermischen.
4. Teig ausrollen und Spring-Form damit auskleiden – mit der Gabel einstechen. Rohr vorheizen bei 180°C Ober-/Unterhitze.
5. Topfenmasse herstellen: Weiche Butter flaumig rühren, Staubzucker und Eier nach und nach beigeben. Topfen, Sauerrahm und den Saft einer halben BIO-Zitrone unterrühren.
6. Masse gleichmäßig auf dem Mürbteig verteilen und glattstreichen.
7. Rhabarberstücke und Streusel darauf verteilen und im Rohr ca. 60 min backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Rhabarber-Cheesecake mit Nusscrumble

Die Topfen-Streuselmasse geht während dem Backen richtig auf und sinkt beim Auskühlen allerdings wieder in sich zusammen. Also keine Angst, wenn der Mürbteig am Rand nicht zu hoch ist!

Hier noch die Version mit geschältem Rhabarber:

Rhababer-Streusel-Torte (18)

Wer noch mehr Rhabarber zuhause hat: bis zu 400 g Rhabarber kann gerne auf die Topfenmasse gegeben werden.

Rhababer-Streusel-Torte (14)

Rhababer-Streusel-Torte (12)

Ich hoffe ihr habt die ersten Rhabarberstiele schon zuhause bzw. gesichtet, denn dann kann es auch gleich losgehen!

Gutes Gelingen und frohes Backen,

Barbara

Nussschnecken mit Erdnussbutter

Dieses Rezept verdanken wir meiner USA-Reise vor ein paar Jahren. Es war ein Mädls-Trip für 2 Wochen an der Westküste von San Francisco über Las Vegas und L.A. wieder zurück nach San Francisco. Es war einer der besten Reisen meines Lebens. Es war so aufregend das erste Mal mit dem Auto in einem fremden Kontinent, nur meine Freundin und ich. Wir schwärmen heute noch davon und müssen immer wieder über lustige Geschichten lachen.

Für diese Reise haben wir uns natürlich einen SUV Automatik Geländewagen gemietet mit dem wir durch die Städte, Wüsten und unendlichen Weiten fuhren. Wir wussten am Anfang nicht was uns mehr Sorgen bereiten sollte. Die Automatik vom Auto oder das Fehlen eines Navigationsgeräts. Was man nämlich vor der ersten Fahrt mit einem Automatik-Auto wissen sollte: benutze NIEMALS den rechten Fuß für das Gas und den linken Fuß für die Bremse!!!! Das funktioniert nämlich so nicht! Wir legten eine Vollbremsung nach der anderen hin. 10 Meter vor dem Schranken der Tiefgarage. Vor jeder Kreuzung, vor jedem Parkplatz. Auch ein Fahrerwechsel brachte am zweiten Tag keine Besserung, immerhin fuhren wir immer noch mit der 2-Fuß-Technik quer durchs Land. Den Höhepunkt unserer Bremsaktionen fand bei der Durchquerung des Sequoia Nationalparks statt. Eigentlich waren wir mit unserer Nationalpark-Tour fertig und wir mussten nur noch an jener Stelle vorbei, wo man bei der Ein- und Ausfahrt registriert wurde. In der Mitte der Straße also eine Hütte, wo kassiert wurde. Wir hatten freie Fahrt und wollten dem Wärter noch Lebewohl sagen, Fenster herunten und abgebremst. 8 Meter vor der Hütte. Mit einer Vollbremsung. Mit einer DERARTIGEN Vollbremsung, dass sogar die Koffer aus dem Kofferraum bei uns vorbeisausten und drauf und dran waren durch die Windschutzscheibe zu preschen 😉 Naja, fast. Darauf hin konnten wir einfach nicht mehr weiterfahren. Wegen eines Lachanfalls. Wir haben uns nicht mehr eingekriegt, weil wir es aus der Sicht des Wärters einfach so lustig gefunden haben: nämlich, wenn weit und breit sowohl kein Auto als auch keinerlei Gefahr auf der Straße zu sehen war, außer ein weißer SUV der einfach so mir nichts dir nichts eine Vollbremsung hinlegte. Ihr müsst da jetzt nicht lachen? Ich lieg schon wieder mit einem Lachflash beinahe unter dem Sessel 😉

Aber warum ich jetzt eigentlich von unserem Auto erzähle und was es mit den Nussschnecken auf sich hat: Wir waren riesige REESES-Fans. Jene Smarties und Schokoladenparlinen, die mit ERDNUSSBUTTER gefüllt waren. Durch die Wüste hatten wir jedoch teilweise an die 45 Grad und uns schmolz im Auto ständig dieser Schokolade. Die einzige Möglichkeit: wir legten unsere Erdnussbutter-Dinger direkt an die Lüftungsschlitze der Klimaanlage. Eisgekühlt. Erdnussbutter-Schokolade. Bei 45 Grad Außentemperatur. Mit einem SUV durch die USA. Wie herrlich. Und seither bin ich bekennender Erdnussbutter-Fan.

Kalifornien (1824)

Und daher musste die Erdnussbutter auch in die Nussschnecke!

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Zutaten

(für ca. 12 Stück)

500 g Mehl
1 Pkg. Trockenhefe oder 40 g Germ (Hefe)
100 g Zucker
1 Prise Salz
250 ml Milch
80 g Butter

 

für die Nuss-Fülle:

200 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse
3 EL Erdnussbutter
1 Pkg Vanillezucker
140 ml Milch
60 ml Schlagobers (Sahne)

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Zubereitung

1) Milch erwärmen und den Butter darin leicht zergehen lassen. Mehl, Germ, Zucker, Salz vermengen, die lauwarme Milch mit Butter dazugeben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

2) Die Nussfülle zubereiten: alle Zutaten gut verrühren.Nussschnecken

3) Den Germteig noch einmal gut durchkneten und auf ein Rechteck ausrollen. Der Teig soll ca. 1 cm dick sein. Die Nussfülle schön verteilt auf den Germteig streichen.

4) Nun werden mit einem Messer ca. 3 cm breite Streifen geschnitten. Von links nach rechts werden diese nun aufgerollt sodass am Ende eine Schnecke entstanden ist.

HINWEIS: Schneidet man sie so wie auf der Abbildung erhält man ca. 12 normalgroße Nussschnecken, schneidet man sie der längs nach erhält man ca. 20 kleinere Schnecken.

5) Die Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und noch mal circa 30 Minuten im 50 Grad heißen Ofen gehen lassen. Danach die Hitze auf 200 Grad hochfahren und ca. 20 Minuten backen (je nach Größe der Schnecken). Man erkennt es daran, dass sie durch sind, indem man die Schnecken vom Backpapier löst und auf der Rückseite tastet, ob sie noch teigig sind.

6) Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben bzw. mit Zuckerglasur verzieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Nuss-Schnecken

Die Erdnussbutter muss natürlich nicht in die Schnecken, wenn man sie nicht mag. Mein Liebster würde das jetzt zu 100 Prozent befürworten. Er hasst Erdnüsse. Komischerweise. Vielleicht war es ja auch einfach Taktik?! So hab ich nämlich alle Schnecken ganz für mich allein 🙂

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Was ihr aus meinem Blogpost nun lernt? Benutze bei einem Automatik-Auto stets NUR den rechten Fuß zum Gas geben UND bremsen! 😉

Fröhliches Schnecken-Drehen,

(baking)Barbarine

Nussstrudel aus Topfenteig

Ich würde behaupten, dass folgender Satz zu 90 % auf alle Blogleser zutrifft (und darüber hinaus natürlich noch den Rest der Menschheit):

We always want what we can not get or eat. 😉

Kommt euch das bekannt vor? Wollt ihr auch immer das, was ihr nicht haben könnt? So wie bei einer Null komm Null Diät, wo einem ständig Torten, Cupcakes, Chips und Pommes angeboten werden. Normalerweise fragt doch nie wer? NIIIIE! Warum denn genau dann wenn man wieder einmal einen Tag versucht sich am Riemen zu reißen.

In meinem Fall reden wir von Haselnüssen! Mein Hals reagiert nämlich (leider) allergisch darauf und schwillt an. Aber ich muss einfach dieses Stück Nussstrudel – voll mit Haselnüssen haben! Und ich will auch diese Rumkugeln zu Weihnachten. Ich will Ferrero Rogers, ich will Karotten-Nuss-Kuchen, ich will Nusstorte. Aber man muss einfach Prioritäten setzen. Zugeschwollener Hals und Schluckprobleme ODER NUSSSTRUDEL!  Na also, ihr würdet auch so entscheiden 🙂

Aber man kann sich ja etwas abhelfen, indem man die Nussfülle für den Strudel selber macht und die Haselnüsse durch Mandeln ersetzt. Da ist nämlich absolut nichts dabei und man kann getrost alle fertigen Nuss- (bzw. Mohn-)füllen im Regal stehen lassen und auf die Zusatzstoffe verzichten, die sowieso keiner braucht.

Also: probiert es einfach gleich selber aus!

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Nussstrudel

Zutaten

für den Topfenteig:

25 dag Topfen
5 EL Milch
2 Dotter
10 EL Speiseöl
12 dag Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
40 dag Mehl
1,5 Pkg. Backpulver

 

für die Nussfülle:

35 dag Nüsse (zB 70:30 – geriebene Haselnüsse mit geriebenen Mandeln gemischt)
15 dag Zucker
2 EL Honig
3 EL Rum
150 ml Milch – ev. etwas mehr (bis eine geschmeidige Masse entsteht)

1 Ei (zum Bestreichen)

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Zubereitung

1) Nussfülle herstellen: Dafür die Milch mit dem Zucker aufkochen, Honig, Rum und Nüsse dazugeben und auskühlen lassen.

2) Alle Zutaten zu einem Teig kneten und in 2 Teile teilen. Einen Teil ca. 2 cm dick auswalken und mit Nussfülle bestreichen. Nun zusammenrollen und mit Ei bestreichen. Das gleich nun auch mit dem zweiten Teil. Bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.

3) Auskühlen lassen und bei Bedarf mit einer Zuckerglasur bestreichen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Nussstrudel aus Topfenteig

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Tipp: Ihr braucht mehr Abwechslung? Macht doch nur die Hälfte der Nussfülle und bestreicht nur einen Teig damit. Den zweiten Strudel könnt ihr mit einer Mohn füllen.

Für die Mohnfülle dabei einfach die Nüsse durch Mohn ersetzen. Den extra saftigen Geschmack ergibt es noch, wenn ihr 2 EL Powidl untermischt.

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Gutes Gelingen,

(baking) Barbarine

 

 

Herbstfrüchte- Nuss-Crumble mit Zimt-Frozen-Joghurt-Topping

Ich sollte euch etwas verraten. Jetzt ist es nämlich noch früh genug! Früh genug, um euch zu überlegen, ob ihr den Blog weiterlesen wollt. Also in Zukunft. Um genauer zu werden: in der Vorweihnachtszeit..

Vielleicht sollte ich mich etwas klarer ausdrücken: in der VOR-Vorweihnachtszeit. 😉 Ich bin nämlich ein Weihnachts-/Advent-Freak. Ich liiiiiiiiebe Advent! Ich liebe Weihnachtsdeko. Ich liebe Weihnachtskitsch, ich liebe Weihnachtsmusik, ich liebe alles was süß und mit Zimt ist (ok, das geht das ganze Jahr über), ich liebe … STOP.. zu früh????

Ich hatte euch gewarnt! So wird es nämlich jetzt in nächster Zeit weitergehen 😉 Und um euch auch schon etwas einzustimmen:

weihnacht

Ja! So ist es! Schockierend oder? Ich wusste gar nicht was ich zuerst machen sollte. Kreischend in den Supermarkt laufen und Kokosflocken, Nüsse, Lebkuchengewürz und sonstige Backzutaten fürs Kekse backen kaufen oder hektisch gleich die ersten Geschenke besorgen. Nicht dass es wieder zu spät ist. Also.. Nicht das ich jemals meine Geschenke erst zum letzten Abdrücker kaufen würde?! Man hört es ja nur immer wieder.. von mehreren Seiten.  Aber ich? Nein, ich hab quasi schon jetzt den ultimativen Geschenkplan für jedes Familienmitglied, Freunde, Verwandte, Bekannte, entfernte Bekannte, Fremde. Einfach für jeden! Und das 10 Wochen vor Weihnachten! Tja, Organisation meine Lieben.. Organisation! 😉

Was, ihr zweifelt?? Ehrlich jetzt? Ertappt.. Hallo, mein Name ist Barbara und ich bin ein last-minute-Weihnachtsgeschenke-Käufer. Mehrere Gutscheine sind schon mal mit 24. Dezember datiert gewesen.

Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-4

Im Gegensatz zu mir gibt es meine liebe Arbeitskollegin, die (ich bin mir sicher) bereits jetzt ihre Geschenksliste für Weihnachten fixfertig zusammengeschrieben hat. Und ich beneide sie für diese Fähigkeit. Man könnte sich im Leben nämlich viel Stress ersparen. Und das in der Vorweihnachtszeit! Vielleicht kann sie mir ja mal was davon abgeben. Oder ich geh bei ihr in die Lehre. Vorausgesetzt sie hat die Nerven dazu 😉

Total organisiert bin ich hingegen bei unserer Bloggeraktion „Unser Herbst – unsere Desserts“. Denn dieser Crumble ist mein vierter und letzter Beitrag. Es waren leckere 4 Wochen voller herbstlicher Rezepte, mit Zimtduft und Karamelgeschmack. Mit vielen herbstlichen Früchten und schön verzierten Torten.

Bald gibt es das E-Magazin dazu. UND: das Gewinnspiel. Ich weiß ja bereits was es zu gewinnen gibt und vorbei schauen lohnt sich auf alle Fälle! Am liebsten würd ich sogar selbst mitspielen.. Seid gespannt…

Aber erst mal mein Crumble-Rezept:

Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-8

Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-2

Zutaten

für den Crumble:

(für eine große Auflaufform)

1 Apfel
5 Feigen
4 große Pflaumen
10 Zwetschken
echte Vanille bzw. Vanillzucker
100 g grob gehackte Walnüsse
100 g gemahlene Mandeln
120 g brauner Zucker
100 g Butter
120 g Mehl
1 TL Zimt bzw. Pumpkin Pie Spice

 

für die Zimt-Sahne:

1/2 Becher Schlagobers (Sahne)
50 g Frozen Yogurt (natur)
Zimt
Vanillezucker

Granatapfel

Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-5

Zubereitung

1) Die Früchte vorbereiten. Feigen, Pflaumen, Zwetschken und Äpfel waschen, trockentupfen, in kleine Stücke schneiden und in eine Auflaufform geben. Mit Vanille bzw. Vanillezucker bestreuen.

2) Walnüsse grob haken und in eine Schüssel geben. Dazu den Butter, Zucker, die geriebenen Mandeln, Mehl und das Pumpkin Pie Spice dazugeben und gut verkneten. Ich mach das immer mit den Händen, dann lässt sich der Butter gut vermischen. Die Streuselmasse nun über die Früchte geben und schön verteilen. Für ca. 35 Minuten in den Ofen. Die Crumbles müssen schön

3) Für die Zimt-Frozen-Joghurt-Sahne nun den halben Becher Schlagobers steif schlagen. Das Frozen Joghurt in kleinen Stücken dazugeben und weiterrühren. Es entsteht eine Frappé-ähnliche Konsistenz. Nun noch das Zimt und etwas Vanillezucker dazugeben und fertig.

4) Den Crumble auf ein Teller geben und die halbgefrorene Zimt-Sahne darübergeben. Mit Granatapfel garnieren. Alternativ kann man den Crumble etwas auskühlen lassen und in ein Glas umschichten.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Herbst-Crumble mit Zimt-Sahne

 

 

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Zwetschken-Feigen-Apfel-Crumble-6

ABER: noch ist Weihnachten 10 Sonntage entfernt. Wir dürfen noch den Herbst genießen und bevor es mit Keksen schlemmen weiter geht, gibt es erstmal noch leckere Herbstdesserts.

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

Apfel-Nusstorte

Ich genieße gerade meinen ersten Urlaubstag mit Sachen, die erledigt werden müssen und immer geschoben werden. Also IMMER geschoben werden. Ich hab zunächst wieder ein Notizbüchlein gefunden mit einer To-do-Liste für 2014. Alles noch aktuell. Also fast alles. Den Einkauf hab ich schon erledigt. Weil Einkauf ist ja jetzt nicht wirklich das große Problem. Aber da wär so ein Punkt wie „Auskunft an die Pensionskassa“, der will und will einfach nicht abgehakt werden. Das Originaldokument hab ich schon einmal verloren verlegt, neues angefordert, das alte wieder gefunden. Gut verwahrt, dass mir das nicht noch einmal passiert. Beide verlegt! Ich muss sie nur noch finden! Aber ich weiß, dass ich das zu erledigen hab. Der Aufwand etwas auszufüllen wäre jetzt nicht riesig. Aber die verlangen Zeugnisse. Studienzeugnisse. Schulzeugnisse. Nochmals Studienzeugnisse. Puhu. Die sind ja jetzt immerhin schon zum Download. Dazu braucht bräuchte man sich nur einloggen. Wenn man das Passwort wüsste. In Folge dessen kann natürlich das Pensionschreiben nicht weggeschickt werden, weil Passwort vergessen. Passwort neu anfordern? Zuviel Aufwand, ich mach das dann doch morgen. Oder übermorgen. Übernächstes Jahr oder so. Bei diesem Beitrag sehe ich meine Freundinnen alle still vor sich hinnicken und die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. 😉

Auf jeden Fall: ich bin motiviert. Ich werde an dieser schönsten und heißesten aller Wochen im Jahr diese Dinge erledigen, die ich immer schiebe. Hab mir schon vorgenommen morgen damit anzufangen. 😉 Heut muss erstmal gebacken werden. Und da die Äpfel schon von den Bäumen fallen und die Wespen und Vögel darauf hingieren, wird ein Apfelrezept notwendig. Die Kombination von Apfel und Mürbteig ist mir übrigens das liebste! Und bei diesem Rezept kommt noch Karamell dazu. Es kann euch jetzt quasi nichts mehr aufhalten das Rezept auszudrucken und loszulegen!

 

Nuss-Apfel-Karamell (7)

Nuss-Apfel-Karamell (11)

Rezept:

für den Mürbteig:
300 g Mehl
150 g Butter
150 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

1 Eigelb zum Bestreichen

 

für die Füllung:
4-5 Äpfel
250 g Walnüsse
200 g Zucker
300 ml Schlagobers (Sahne)
1 EL Honig

 

Nuss-Apfel-Karamell (2)

Zubereitung:

1) Alle Zutaten für den Teig zügig miteinander zu einem Teig verkneten. In Folie wickeln und ca. 1,5 h im Kühlschrank ruhen lassen.

2) Die Äpfel schälen, vierteln und in kleine Scheibchen schneiden bzw. fein hacheln.

3) Für die Fülle die Walnüsse grob hacken. Den Zucker in einer Pfanne ohne Fett schmelzen lassen, dann mit dem Schlagobers ablöschen. Honig und die Walnüsse unterrühren. Nun die Apfelscheibchen dazugeben und gut vermischen. Etwas einkochen lassen. Alles vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und eine Springform mit Butter einfetten

4) 2/3 des Teiges auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und die Springform damit auskleiden. Mit der Gabel mehrere Male einstechen, dann in den Ofen geben und ca. 10 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen.

5) Die Apfel-Walnussfüllung auf den Teig geben und verteilen. Den restlichen Teig ebenfalls ausrollen und die Torte damit abdecken. Den Rand rundherum festdrücken, Teigdeckel mehrere Mal mit der Gabel einstechen und mit einem Eigelb bestreichen. In den Ofen geben und ca. 30 Minuten backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Apfel-Nuss-Torte

 

 

Nuss-Apfel-Karamell (8)

Der Geschmack ist wirklich unglaublich. Die Fülle wird durch das Toffee geschmacklich so lecker, dass man am liebsten schon während der Zubereitung alles rauslöffeln möchte. Bzw. wäre tatsächlich die Torte noch höher geworden, wenn ich nicht ständig probieren hätte müssen, ob die Äpfel schon gut weich sind und den Geschmack des Karamells schon angenommen haben. Und das waren sicher 20 Löffel voll, die verkostet werden mussten! Wie gesagt: nur wegen des Weichegrads der Äpfel! 😉 Aber versucht es mal selber!

Dann wünsche ich euch wie immer ein Gutes Gelingen! Ich freue mich übrigens immer sehr, wenn ihr mir Fotos von euren Backwerken schickt! Ich veröffentliche auch hin und wieder welche auf Instagram bzw. auf Facebook!

Eure (baking)Barbarine

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