Erdbeer-Rhabarber Topfenschnitten mit Streuseln

Vergesst alles was ich vorher je mit „saftig“ tituliert habe. Denn da muss ich jetzt revidieren. Saftig ist nichts im Vergleich zu dem was kommt. Denn hier kommt die absolute Steigerung von saftig! AM SAFTIGSTEN EVER AND EVER!

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Also ihr versteht wie saftig dieses Ding jetzt wird oder? 🙂

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Man kann diesen Blechkuchen nämlich nur schlecht mit der Hand essen, so saftig ist der 😉 Jaja, man braucht Tellerchen und Gabel dazu.

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Und wenn ihr Männer zuhause habt: die werden es LIEBEN! Denn diese Trockenkuchenallergiker versinken hier in purem Genuß 😉 Das behaupte ich jetzt nicht einfach so. Das WEISS ich! Warum? Weil ich es ausgetestet habe. Mein Chef gab mir sofort den Auftrag ihn in mein Standardrepertoire aufzunehmen und mein Liebster (Vorstand aller Trockenkuchenallergiker) verspeiste schier das halbe Blech in noch warmen Zustand. Und der gute Mann rührt ansonsten NIE etwas an, was noch nicht ansatzweise ausgekühlt ist 😉

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Und wisst ihr was das tolle ist? Das sind tatsächlich schon die ersten Erdbeeren aus Österreich!

Na dann spanne ich euch gar nicht mehr lange auf die Folter sondern verrate euch gleich das Rezept:

 

zutaten

für ein Backblech 30 x 40 cm mit Rahmen

für den Teig: 

220 g Zucker
5 Eier
220 ml Öl
120 ml Wasser
300 g Mehl
1 Pkg Backpulver

 

für die Topfenmasse:

250 g Topfen (Quark)
1 Ei
4 EL Mascarpone
90 g Zucker

 

280 g Rhabarber
180 g Erdbeeren

 

für die Crumbles:

120 g Kristallzucker
120 g Mehl
80 g Butter

 

Zubereitung

1) Ofen 170 Grad Heißluft vorheizen.

2) Eier und Zucker schaumig schlagen. Das Öl dazugeben und gut verrühren. Nun das Wasser dazugeben und etwas durchrühren. Mehl und Backpulver schnell unterrühren. Die Masse auf ein befettetes und bemehltes Blech streichen. Wundert euch nicht, dass die Masse etwas zu wenig ausschaut, sie geht noch sehr auf. Den Teig für 5-10 Minuten in den Ofen geben.

3) Topfenmasse herstellen. Dazu einfach alle Zutaten verrühren und in einen Spritzsack füllen. Den Rührteig aus dem Ofen nehmen und als Gitter darauf spritzen. Egal wie das Gitter ausschaut, man sieht es später eh nicht mehr. Nur so lässt sich die Topfenmasse schön auf den Rührteig verteilen.

4) Erdbeeren und Rhabarber waschen und putzen. Den Rhabarber in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Die Erdbeeren in Scheiben schneiden. Diese in einer Schüssel mit 1 EL Zucker etwas vermengen und dann auf das Topfengitter gut verteilen. Wenn es nicht ganz bedeckt ist, könnt ihr auch noch gerne etwas mehr drauf verteilen.

5) Streuseln herstellen. Dazu den kalten Butter mit dem Mehl und dem Zucker rasch bröselig kneten. Die Streuseln auf die Erdbeer-Rhabarber-Schicht verteilen.

6) Ca. 40-45 Minuten backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Erdbeer-Rhabarber Topfenschnitten mit Streuseln

 

Und was zum Kuchen nur noch fehlt? Stimmt! Kaffee! Nicht weil er so trocken ist und man etwas zum „runterspülen“ braucht. Sondern einfach zum Genießen. KAFFEE UND KUCHEN wie der beste Freund meines kleinen Bruders jetzt schreien würde 😉

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Ich war eigentlich nie wirklich der Kaffee-Fan. Ganz im Gegenteil. Ich konnte es einfach nicht verstehen, wie man den nur ohne 5 Löffel Zucker und 10 Liter Milch trinken konnte. Ich brauchte es nicht zum Aufputschen, noch schmeckte es.

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DOCH DANN.. Auf einmal.. Ich war müde. Und meine liebste Arbeitskollegin machte mir eine halbe Tasse Filterkaffee. Hellwach! Das gleiche spielte sich die nächsten Tage wieder und siehe da: Kaffeetrinker. Ich mag das Ritual um das Kaffeetrinken. Eine Minute Pause, ein Stück Schokolade, eine halbe Tasse Kaffee. Jeden Tag. Und das seit 2 Jahren.

Und als wir in die neue Wohnung zogen, zog auch ein Kaffeevollautomat mit ein. Das war dann ein leiser Todesstoß für den täglichen Filterkaffee im Büro.

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Und als ob Tchibo das aus dem Kaffeesatz gelesen hätte, kam eine Anfrage ob ich denn die neue Cafissimo Classic im neuen, fröhlichen Design testen möchte. Mein erster Gedanke war: KANN DAS ZUFALL SEIN, dass das neue Design von James Rizzi BLAU ist UND unsere Büromöbel, Bürostühle, Ordner, etc. auch alle BLAU sind?! Jaja, glaubt ihr mir nicht? Ich habe ein Beweisfoto!

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TJA.. da konnte ich natürlich nicht widerstehen. Seitdem ist mein Kaffeeritual wieder hergestellt. Bzw. sogar noch erweitert. Weil: nachdem das jetzt so einfach und schnell geht, gibt es auch einen Nachmittagskaffee – und Kuchen. Meine liebe Arbeitskollegin und Barista seht ihr hier übrigens auf dem Foto. Seit ich denken kann macht sie uns am Vormittag Kaffee. Da musste sie natürlich als Model herhalten 🙂

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Wenn ihr euch über das Design anfangs etwas wundert: James Rizzi war ein legendären Pop-Art Künstler. Seine Werke sind gekennzeichnet durch bunte Farben und eine lebensbejahende Fröhlichkeit. Er hatte dabei vor Augen, dass eine Sprache allen Menschen gemeinsam ist: das Lächeln. Die Welt ist fröhlich, bunt und voller kleiner Schätze, die entdeckt werden wollen. Das hat mir gefallen. Obwohl ich zugeben musste, dass mein erster Gedanke war: Huch, stell ich die mir jetzt ins Badezimmer??? 😉

Aber sie steht jetzt im Büro. Und mit dabei war ein Coffee-To-Go-Becher, ebenfalls in diesem fröhlichen Design. Vielleicht lasst ihr euch ja mit dieser Fröhlichkeit anstecken. Gewinnspiel: Bei Tchibo gibt es gerade 5 Coffee-To-Go Becher aus Porzellan im James Rizzi Design zu gewinnen. Da würde ich ja sofort mitmachen, wenn ich noch keinen hätte 😉 

Bis dahin gibt es erstmal Kuchen.

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Ein fröhliches Nachbacken und Kaffee trinken.

Barbara

Orangen-Marzipan-Torte

Wenn ich an Marzipan denke, dann ist für mich automatisch Spätherbst und Weihnachten lässt nicht mehr zu lange auf sich warten. Ich liebe ja Marzipan, aber es gibt in meinem Umfeld auch genug „Marzipan-Verweigerer“. Entweder man mag es oder man mag es nicht. Ich könnt ja von jeder Torte getrost den ganzen Marzipan-Belag runteressen, da bräucht  ich nicht einmal ein Stück von der Torte, wenn ich die Marzipan-Decke dafür haben kann.

Deswegen freut es mich, dass die liebe Nina (LadyApplePie) zu ihrem Event „1 Rezept – 1000 Ergebnisse“ in der Zutatenliste Marzipan dabei hatte.

1Rezept1000Ergebnisse

Das Prinzip: mehrere Blogger bekommen eine Zutatenliste von 8 Zutaten und aus denen (+ 2 eigene Zutaten) wird etwas gebacken. Ich bin schon ganz gespannt was alle anderen gezaubert haben. Bei der lieben Catherine (piecesofsugar) hab ich schon saftige Orangen-Marzipan-Küchlein  mit heller Schokolade und Macadamia Haube entdeckt 🙂

Fix war: Butter, Zucker, Eier, Mehl, Backpulver, Salz, Orangen und Marzipan. Bei mir haben sich noch Schokolade und Marmelade dazugesellt und daraus ist eine köstliche kleine Torte entstanden! mmmhh!

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Zutaten

250 g Butter (zimmerwarm)
300 g Zucker
5 Dotter
5 Eiklar
450 g Mehl
1 Pkg Backpulver
1 Prise Salz
1 Bio-Orange (Saft und abgeriebene Schale)
250 g Marzipan
Ribiselmarmelade
1 Becher Schokoladeglasur

 

Zubereitung

1) Eier trennen und Eiklar und mit dem Salz steif schlagen. Beiseite stellen.

2) Dotter, zimmerwarme Butter und Zucker abtreiben. Mehl und Backpulver vermischen und untermischen. Den Saft einer halben Orange dazugeben sowie die Schale unterrühren. Zum Schluss  noch den Eischnee unterheben.

3) Eine Tortenform einfetten und bemehlen. Den Teig einfüllen und im Ofen bei 175 Grad ca. 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe)!

4) Die Torte etwas auskühlen lassen und dann in der Mitte auseinander schneiden. Die zweite Hälfte der ausgepressten Orange auf den Tortenboden tröpfeln. So wird der Teig richtig schön saftig. Darauf wird jetzt die Marmelade gestrichen. Das Marzipan ausrollen und im Durchmesser der Torte ausschneiden. Auf den mit Marmelade bestrichenen Boden legen und wieder darauf Marmelade verteilen. Den Tortendeckel darauf setzten.

5) Schokoladeglasur erwärmen und über die Torte streichen, sodass sie schön bedeckt ist.

 

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Tipp: Die Torte kann auch als Blechkuchen zubereitet werden. Den Teig einfach auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen, backen und leicht auskühlen lassen. Mit Orangensaft betröpfeln, mit Marmelade bestreichen und das Marzipan darauf legen. Die Schokoglasur dann darauf verteilen. Fertig.

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Das Törtchen schmeckt dank Marmelade und ausgepresster Orangen sehr saftig und die Schokolade hält es auch noch über ein paar Tage in diesem Zustand!

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Ihr mögt kein Marzipan? Es ist kein Muss! Einfach weglassen und dafür die Marmelade-Schicht etwas dicker aufstreichen!

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Einen schönen Sonntag und fröhliches Backen,

(baking)Barbarine

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P.S. schaut doch mal was die anderen Backfeen gezaubert haben: Hase im Glück, l’univers de la petite lulu Fräulein ZuckerbäckerinGustostückerl, Milk sugar and spice

Zitronenkuchen mit Ribiseln (Johannisbeeren)

Ein Rezept von unserer Sommer-Aktion: Zitronenkuchen mit Ribiseln. Ist unheimlich schnell vorbeireitet und überzeugt mit zitronigem Geschmack und schönem Look!

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Zutaten:

250 g Butter

4 Eier

250 g Zucker

Zitronenabrieb von 1 Bio-Zitrone

250 g Mehl

2 TL Backpulver

3 Handvoll Ribiseln (Johannisbeeren)

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Zubereitung:

1) Butter und Zucker in eine Schüssel geben und gemeinsam mit den Eiern gut verrühren. Die Schale der BIO-Zitrone abreiben und direkt dazugeben. Zum Schluss noch Mehl und Backpulver untermischen.

2) Nun vorsichtig die Ribiseln (Johannisbeeren) unterheben. Man kann ruhig 2 Handvoll Ribiseln in den Teig reingeben, das macht den Kuchen bunter. Eine Kastenform mit Butter einfetten und mit Kristallzucker bestreuen. (Eine tolle Alternative zu Mehl – schmeckt noch besser). Für ca. 50 Minuten bei 170 Grad in den Ofen.

3) Für die Ribisel-Deko einfach die restlichen Ribiseln in Zitronensaft tauchen und in Kristallzucker wälzen. Trocknen lassen.

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