Oster-Torte: Karottentorte mit Frischkäse-Frosting und Schoko Drip

*Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Wiener Zucker

Was schon lange auf meiner Oster-To-Do Liste gestanden ist: eine Ostertorte mit vielen Schoko-Eiern.

Eigentlich sollten ja pastellfarbene Eier meine Karottentorte zieren. Pastellfarbene Marzipaneier. Ich liebe Marzipan. Und genau da begann das Dilemma. Ich liebe Marzipan – und ich habe Marzipaneier für die Tortendeko gekauft. Ihr ahnt es, das kann nicht gut ausgehen.

 

 

Aber ich bin flexibel. Nachdem die erste Packung pastellfarbene Marzipaneier in meinem Magen verschwunden ist, habe ich zwei neue Packungen gekauft. Mit zwei Packungen KANN nichts mehr schief gehen. JOA. Dann hatte ich mal kein Frühstück daheim, die Marzipaneier mussten herhalten. Dann hatte ich Heißhunger auf Süßes und nichts zuhause – außer die Marzipaneier. Und nach dem Essen war mindestens ein Ei Pflicht. Was soll ich sagen: ich bin nochmals einkaufen gefahren. Und dieses Mal zu meiner eigenen Sicherheit erst am gleichen Tag, als ich die Torte geshootet habe. Und um WIRKLICH sicher zu gehen, gleich drei Packungen.

Als es dann zum Verzieren der Torte kam fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Die rosa, hellgrün, lila und hellgelben Marzipaneier passen gar nicht wirklich auf den Schoko-Drip. Bei dem hellen Frischkäse-Frosting und der Schokoglasur mussten einfach Schoko-Eier on top. Also noch mal losgefahren, um Schoko-Eier zu besorgen.

 

 

Und wie ich finde: es hat sich ausgezahlt. Die vernaschten Marzipan-Eier waren nicht umsonst, die drei zusätzlichen Marzipan-Eier sind auch nicht umsonst. Mittlerweile hat sich mein Lagerbestand wieder etwas minimiert, aber das muss ja keiner wissen 😉

Die Geschichte kommt jetzt jemanden bekannt vor? Ja. Dieses Dilemma gab es auch schon letztes Jahr. Mit den gleichen pastellfarbenen Marzipan-Eiern.

 

 

Ich kann euch die Torte wärmstens empfehlen. Allein der Teig ist schon supersaftig und durch die Frischkäsecreme bleibt das auch so. Die Schoko-Glasur sieht optisch nicht nur gut aus, sondern bringt auch noch einmal extra Geschmack. Und glaubt mir, das mit dem leichten Runterlaufen der Schokolade auf der Seite ist auch gar nicht schwer.

Hier schon mal das Rezept für euch:

Zutaten

für den Karotten-Boden:

230 g Wiener Zucker Braunzucker
4 Eier
125 ml neutrales Öl
1 Prise Salz
250 g Karotten gerieben
175 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
50 g Speisestärke
1 TL Zimt
100 g gemahlene Mandeln
50 g gemahlene Walnüsse

 

für das Frischkäse-Frosting:

290 g Wiener Zucker Puderzucker
150 g Butter (weich)
500 g Frischkäse (Philadelphia, ist ungesalzen)
10-20 ml Schlagobers

 

für die Schoko-Drip-Glasur:

200 g Kochschokolade
20 g Kokosöl

 

für die Deko:

weiße und braune Oster-Schokoeier

 

Zubereitung

  1. Karotten schälen und fein raspeln. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Eier und Wiener Zucker Braunzucker sehr schaumig aufschlagen. Das Öl langsam unterrühren.
  3. Mandeln, Walnüsse, Mehl, Backpulver und Speisestärke gut vermischen und unter den Teig rühren.
  4. Zuletzt noch die geraspelten Karotten unter den Teig rühren.
  5. Den Teig in die befettete und bemehlte Springform bzw. in einen Tortenring (optimaler Durchmesser: 20 cm, dann wird die Torte schön hoch) füllen und im Ofen etwa 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe!!). Herausnehmen und ganz abkühlen lassen. Dann den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen.

 

Zubereitung Frischkäsecreme:

  1. Butter im Ofen bei ca. 50 Grad weich werden lassen (aber nicht zergehen!) bzw. einige Stunden vorher aus dem Kühlschrank geben.
  2. Den weichen Butter ca. 1 Minuten aufschlagen, dann Löffelweise den Wiener Zucker Puderzucker dazugeben. Zum Schluss den kalten Frischkäse ebenfalls Löffelweise unterrühren, bis eine cremig-fluffige Masse entsteht. Je nach Bedarf noch 10-20 ml Schlagobers unterrühren.

 

Zubereitung Schoko-Drip-Glasur:

Kochschokolade und Kokosöl langsam schmelzen lassen. Etwas auskühlen lassen, bis die Schokolade nicht mehr ZU flüssig ist. Die Schokolade soll schon etwas eingedickt sein, jedoch noch immer schön streichfähig.

 

Dekorieren der Torte:

  1. Den ausgekühlten Karottenkuchen waagrecht 2x durchschneiden (waagrecht dritteln).
  2. Den ersten Boden auf ein Drehteller bzw. auf eine Platte geben. Etwa 3 gehäufte Esslöffel Frischkäsecreme darauf verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen und wieder mit Frischkäsecreme einstreichen. Den letzten Tortenboden darauf geben.
  3. Nun die Torte komplett mit der Frischkäsecreme „einkleiden“. Dazu am besten eine Teigkarte oder Spachtel verwenden.
  4. Kühl stellen!!!
  5. Wenn die Schokoglasur die richtige Konsistenz hat, die Torte aus dem Kühlschrank holen und mit einem Löffel die Schokolade am Rand der Torte auftragen. Dabei immer wieder die Schokolade auf der Seite etwas runterlaufen lassen. Die Schokolade zuerst komplett am Rand verteilen und den Rest dann erst in der Mitte schön nach außen verstreichen. Etwas antrocknen lassen.
  6. Die Schokoeier von der Mitte nach außen auf der Torte verteilen.
  7. Die Torte etwas kühlen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Oster schoko-drip-cake Karottentorte

 

Schritt für Schritt Anleitung:

 

 

 

 

Viel Spaß beim Nachbacken. Ich freu mich auf viele Fotos von traumhaft dekorierten Oster-Torten!

Gutes Gelingen,

Barbara

 

New York Cheesecake mit Cornflakes-Amaranth Boden

*Dieser Beitrag enthält Werbung für SPAR Österreich

Als ich das erste Mal in New York war kam ich mit 2 Kilo mehr auf den Hüften zurück nach Österreich. Schuld war diese eine Bäckerei (Magnolia Bakery) neben unserem Hotel. Es war ziemlich schwer daran vorbeizugehen ohne etwas Süßes mitzunehmen. Cheesecake zum Frühstück, Cheesecake mit Heidelbeeren zum Nachmittagskaffee. Mini Cheesecake zwischendurch. Dann waren da auch noch wunderschöne Cupcakes, verführerische Pies und Tartes. Aber nein, es musste Cheesecake sein.

 

 

Am Ende der Woche hatte ich auch noch die hervorragende Idee, ich könnte doch etwas Cheesecake mit nach Hause nehmen. So stand ich mit einem 4er Karton am Abreisetag im Hotelzimmer. Allein. Mein Liebster war noch kurz unter die Dusche gehüpft, ich saß also auf dem Hotelbett mit 4 Mini-Cheesecakes. Ich wusste sie würden es nicht überleben. Und so aß ich sie einfach auf (ich bin leider wirklich so verfressen, was süßes Zeug angeht. Nicht wundern an dieser Stelle). Also wobei, ich muss schon ehrlich bleiben: Diese Mini-Cheesecakes waren gar nicht so mini.

Das waren sie also, diese zwei zusätzlichen Kilos, die ich mit nach Hause nahm (im Gepäck wär mir zwar lieber gewesen, aber wer weiß ob ich sie überhaupt durch die Sicherheitskontrolle gebracht hätte. Vorsichtshalber MUSSTE ich sie aufessen, bevor sie in einem Flughafen-Mistkübel landeten). Aber ich muss euch sagen: sie waren es sooo wert.

Damit dieser Frischkäse-Kuchen-Wahnsinn auch zuhause weitergehen konnte, kaufte ich mir das Backbuch der Magnolia Bakery. Ich fand zwar keine Fotos im Backbuch (welchen Sinn das auch immer haben mag), aber das Cheesecake Rezept hab ich mir gleich markiert.

 

 

Bis heute habe ich es nicht einmal ausprobiert. Diese amerikanischen Maßeinheiten schreckten mich ab. Und dann stand da auch noch etwas von einem Wasserbad. Kochbuch zu und ab in die letzte Bücherecke damit.

3 Jahre später: ich MUSSTE diese original NY Cheesecake einfach ausprobieren, das kann doch keine Wissenschaft sein. Und was soll ich sagen: ich habe mein perfektes New York Cheesecake Rezept gefunden. Die Reaktion meines Mannes als er diese Cheesecake probierte: Er fing an zu schimpfen wie ein Rohrspatz, wie es denn sein kann, dass ich ihm dieses Rezept jahrelang vorenthalten habe. Diese fluffige Cheesecake war die beste, die er je gegessen hatte.

Und dann kam die Frage, vor der ich mich fürchtete: Was ist da drinnen? Uff. Ich kann nicht einfach sagen “Frischkäse und Schlagobers”, das schreckt ab. Deswegen hob ich gleich die gesunden Zutaten hervor: Amaranth, Zucker ganz ohne Kalorien (SPAR Vital Zukka), Cornflakes und noch ein kleines bisschen Frischkäse. Klingt doch gar nicht mehr so schlimm oder?

Ich hoffe ich habe euch Lust auf ein Stück NY Cheesecake machen können. Diese Version mit dem Cornflakes Boden finde ich persönlich sogar fast noch etwas besser als die Keks-Version. Und wieder sind ein paar Kalorien eingespart worden 🙂

Eines ist bei Cheesecakes auf jeden Fall Pflicht: Jeden einzelnen Bissen genießen und an nichts anderes denken als an den hervorragenden Geschmack!!!!!

Zutaten

Springform: 26 cm Durchmesser

für den Boden

110 g SPAR Vital Cornflakes
3 g SPAR Vital Amaranth gepoppt
100 g Butter (flüssig)
60 g SPAR Vital Zukka (bzw. Kristallzucker, wer Erythrit nicht verträgt)

 

für den Cheesecake

4 Pkg. Frischkäse (200 g)
200 g SPAR Vital Zukka (bzw. Staubzucker, wer Erythrit nicht verträgt)
4 Eier
2 EL Vanille-Puddingpulver
150 ml Schlagobers
250 g Sauerrahm
30 g SPAR Vital Zukka (bzw. Kristallzucker, wer Erythrit nicht verträgt)

 

für den Zwetschkenröster

600 g Zwetschken (entsteint)
300 g SPAR Vital Zukka (bzw. Kristallzucker, wer Erythrit nicht verträgt)
2 Gewürznelken
Zimtrinde
Zitronensaft
(Alternativ: 1 Glas Zwetschkenröster)

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Eine 26er Springform mit 2-3 Lagen Alufolie außen verkleiden. Da die Springform in Wasser gestellt wird, sollte es sehr dicht sein.
  2. Butter bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Cornflakes mit dem Speedy Boy von Tupperware oder mit einem Fleischhammer im Frischhaltebeutel zerkleinern. Die zerkleinerten Cornflakes, Amaranth, Zukka vermischen und den flüssigen Butter dazugeben. Gut verrühren.
  3. Die Masse in eine 26er Springform geben und fest auf den Boden drücken.
  4. Für die Frischkäsecreme den Frischkäse mit dem Zukka mit dem elektrischen Handmixer gut verrühren. Die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Nur so lange (kurz) verrühren, dass die Eier gerade so mit dem Rest vermengt sind.
  5. Schlagobers mit Puddingpulver steif schlagen und unter die Frischkäse-Masse heben. Creme in die Form geben und glatt streichen.
  6. Die Springform wird nun in einen größeren, ofenfestes Gefäß (zB Bräter) gestellt. Dieses Übergefäß nun mit etwas Wasser füllen. Das Wasserbad sorgt dafür, dass keine Risse auf der Oberfläche entstehen. Im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen (den Ofen derweil nicht ausschalten, er wird bei gleicher Temperatur noch benötigt).
  8. Sauerrahm und Zukka glatt rühren und vorsichtig auf die warme Cheesecake verteilen. Den Kuchen erneut in den Ofen stellen und weitere 10 Minuten backen. Cheesecake im abgeschalteten, geöffneten Ofen ca. 1 Stunde auskühlen lassen. Anschließend 4 Stunden im Kühlschrank kühlen (besser noch über Nacht).
  9. Für den Zwetschkenröster die Zwetschken zunächst waschen und entsteinen. Anschließend die Zwetschken mit Zucker, Gewürznelken, Zimtrinde, Zitronensaft und etwas Wasser langsam köcheln lassen, bis sich die Zwetschkenhaut leicht nach außen ringelt. Etwas auskühlen lassen.
  10. Sollte gerade keine Zwetschken-Saison sein: es gibt Zwetschkenröster auch fertig zu kaufen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: New York Cheesecake mit Cornflakes-Amaranth Boden

Lasst es euch schmecken,

Barbara

 

 

 

Ombre-Torte mit Heidelbeeren

Ombre-Torten, wie oft habe ich sie schon bewundert!? Und dann hab ich mir immer gedacht: ach, diesen Aufwand sparst du dir lieber. Aber wisst ihr was? Was für ein Aufwand?! Nur weil man 4 Schüsseln für die Creme vorbereiten muss zum Einfärben. Und das mit dem Ombre (Farbverlauf) Effekt ist auch easy aufzutragen. Also wenn das nicht die perfekte Muttertagstorte ist?

 

 

Gemeinsam mit Wiener Zucker habe ich mich das erste Mal über diese Farbverlaufs-Trend Torte getraut. Und es wird definitiv nicht meine letzte sein 🙂 Verwendet habe ich für den Teig den Wiener Zucker Backzucker. Dieser Zucker ist durch seine feine Körnung speziell für alle Arten feiner österreichischer Mehlspeisspezialitäten wie luftiges Biskuit, flaumige Schokomassen oder saftigen Rührteig zu verwenden. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Und der Teig ist tatsächlich traumhaft fluffig! *

Zum Muttertag gab es für Mama meist frisch zubereiteten Kuchen von mir. Meist war es Marmorkuchen, der in der Früh noch schnell gebacken wurde. Dabei ist der Teig jedes Mal aus der Form gequollen und hat sich am Ofenboden richtig schön eingebrannt. Meine Mum hätte sich wahrscheinlich jedes Jahr zum Muttertag gewünscht, dass ich keinen Kuchen backe, damit sie weniger zu putzen hat. 😉

 

 

Auch meine kleine Schwester hat damals mit ihren 8 Jahren schon angefangen zu backen. Sie war kreativer als ich und hat Weihnachtskekse nach ihrem eigenen Rezept für den Muttertag vorbereitet. Der Mürbteig beinhaltete (jedoch) keinen Zucker. Eigentlich bestand er aus Mehl und Butter, manchmal auch mit Nüssen und etwas Zucker. Keine Frage, die ausgestochenen Schneemänner, Sterne & Co. waren essbar. Mit etwas Nutella, oder Marmelade. Ja, und auch hier musste unsere Mum wahrscheinlich stundenlang die entstandene Sauerei wieder beseitigen.

 

 

 

 

Doch bei einem bin ich mir sicher: für alle Mamis zählt nicht die Perfektion der Geschenke. Sondern der Gedanke dahinter. Dass man sich etwas einfallen lassen hat, womit man eine Freude bereiten will.

 

 

 

Zutaten

für 2 Tortenringe 20cm-Durchmesser

für den Teig:
310 g WIENER ZUCKER Backzucker
7 Dotter
1 Pkg. Vanillezucker
150 ml Öl
150 ml Wasser
270 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
7 Eiklar
30 ml Schlagobers (Sahne)

 

für die Topfen-Creme:
750 g Topfen (Quark)
500 g Mascarpone light (oder auch vollfett, wie ihr mögt)
150 g WIENER ZUCKER Puderzucker
100 g Vanillejoghurt
ca. 50 g Heidelbeeren (tiefgekühlt)

 

zum Bestreichen der einzelnen Böden:
200 g Marillenmarmelade (Alternativ: Heidelbeer-Marmelade)
8 EL Rum
8 EL Wasser

für die Deko:
Heidelbeeren, Brombeeren, Minzeblätter, essbare Blüten (z.B. Stiefmütterchen, Wiesenschaumkraut, Borretsch), Baiser

 

Zubereitung

Zubereitung Böden:

  1. Eier trennen und Eiklar steif schlagen. Kühl stellen.
  2. Eier, Wiener Zucker Backzucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren, langsam Öl dazugeben und immer weiterrühren. Wasser kurz unterrühren.
  3. Nun Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Den Schlagobers noch zum Teig geben und nur noch kurz, aber gründlich unterrühren. Den Eischnee unterheben.
  4. Den Backofen auf 175 Grad (Umluft vorheizen).
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die 2 Tortenringe mit je 20 cm Durchmesser daraufgeben. Die Seitenränder befetten und bemehlen. Den Teig je zur Hälfte in die Tortenringe füllen und ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).
  6. Ca. 15 Minuten in der Form auskühlen lassen.

Zubereitung Creme:

  1. Mascarpone, Topfen und Vanillejoghurt in einer großen Rührschüssel cremig aufschlagen.
  2. Nun Wiener Zucker Puderzucker dazugeben und gründlich unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht.
  3. Auf einem Topf die gefrorenen Heidelbeeren aufwärmen.
  4. Die Creme vierteln und in vier Schüsseln füllen. In die erste Schüssel kommen 2 EL Heidelbeeren aus dem Topf – gut verrühren, in die nächste Schüssel 1 EL Heidelbeeren und in die dritte Schüssel nur mehr ein klein wenig Heidelbeeren, alles ebenfalls verrühren. Der vierte Teil bleibt weiß. Die vier Teile der Creme sollten nun merkbar unterschiedliche Farbnuancen haben.

Zubereitung der Rum-Marmelade:

  • Marillenmarmelade mit Wasser und Rum kurz aufkochen.

weitere Zubereitung:

  1. Die ausgekühlten Kuchen aus der Form lösen (ev. mit einem Messer entlang des Tortenrings schneiden, sollte sich der Teig nicht schön lösen). Jeweils horizontal in der Mitte durchschneiden.
  2. Die erste Hälfte auf eine Tortenplatte (oder einen Teller/Platte) stellen und etwas Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen. Darauf wird nun in etwa 2/3 der dunkelsten Heidelbeer-Creme verteilt.
  3. Nun kommt der zweite Boden darauf. Marmelade-Rum Gemisch darauf verteilen, 2/3 der mittleren Heidelbeer-Creme darauf verteilen und den nächsten Boden darauf setzen. Mit dem Rest genauso verfahren und dabei immer die nächst-hellere Creme verwenden. Den letzten Boden darauf setzen und 2/3 der weißen Creme darauf verteilen und schön glatt streichen. Sie soll schon ein schöner Abschluss sein, da hier die Deko kommt.
  4. Für die Außenseite mit der dunkelsten Heidelbeer-Creme beginnen und ca. 3-4 cm am unteren Rand auftragen. Dies kann man entweder mit einem Spritzsack oder mit der Rückseite eines kleinen Löffels geschehen. Die komplette Creme dafür verwenden, dabei muss es noch nicht sauber aufgestrichen werden, das erfolgt dann zum Schluss. Als nächstes die mittel-lila Creme als Anschluss um die Torte streichen bzw. aufdressieren. Für den Abschluss die hellste Creme mit der weißen Creme verrühren und aufstreichen. Mit einer Teigkarte einmal um die Torte streichen und vorsichtig glätten. Hier bildet sich nun der Farbverlauf. Dabei darauf achten, dass sich die unterschiedlichen Farben nicht zu sehr vermischen.
  5. Für die Dekoration mit Brombeeren, Heidelbeeren, Baiser, essbaren Blüten und Minzeblättern dekorieren. Kühl stellen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Ombre Torte mit Heidelbeeren

Und so funktioniert’s:

  1. Torte befüllen:

2. Torte außen grob bestreichen (mit Spritzsack oder der Rückseite eines Kaffeelöffels) und mit einer Teigkarte (oder Winkelpalette) glatt streichen.

3. Dekorieren

Wenn nun jemand Lust bekommen hat: probiert euch doch auch mal daran 🙂

Gutes Gelingen,

Barbara

 

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Earl Grey Torte mit Lebkuchen-Schoko-Creme

Gleich vorweg: einen wunderschönen zweiten Advent!

Ich hoffe ihr mögt diese Zeit auch so sehr wie ich. Ich habe euch ein weihnachtliches Törtchen sowie 10 Fakten über mich und die Vorweihnachtszeit 🙂

 

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10 Fakten über mich und meine Adventszeit:

  • In meiner Küche riecht es mittlerweile immer herrlich nach weihnachtlichen Gewürzen und Rum. In der Adventszeit liebe ich diese zwei Geschmackskombinationen (Ja, Rum darf nicht fehlen)!
  • Ich bin ein riesengroßer Advents-Fan. Kein Weihnachtslied ist zu kitschig, Weihnachtsdeko ist ein Muss und ich hab das Lichterketten-Gen von meinem Dad geerbt: Lichterketten JA und nicht zu wenig 😉

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  • Ich habe tatsächlich einen Mann, der KEIN Weihnachts-Grummelbär ist. Ich darf also dekorieren was das Zeug hält, während Last Christmas im Hintergrund läuft und in der Teekanne herrlicher Blutorangen-Tee zieht. Und der Mann genießt. High-five ladys!!! 😉
  • Ich esse Kekse bereits zum Frühstück. Es vergeht kein Tag, wo dies nicht geschieht. Ich backe sie nicht nur gerne, ich vernichte wahrscheinlich auch den größten Teil davon alleine 😉
  • Weihnachtsgeschenks-Einkäufe spare ich mir bis zum Schluss. Wenn also die Deadline diverse Foto-Geschenke der 17. Dezember ist, dann bin ich diejenige, die am 18. bestellt und dann am 24. Dezember schwitzt, ob der Postler hoffentlich noch alles rechtzeitig bringt (es kam auch schon vor, dass er es nicht mehr geschafft hat. Uff). Wahrscheinlich steht mein Name schon auf der schwarzen Liste der Last-Minute-Besteller.
  • Meine Katzen bekommen Weihnachtsgeschenke 😉

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  • Ich steh auf Adventkalender (so wie wahrscheinlich jeder.) Heuer habe ich drei Versionen davon. Da freut man sich jeden Morgen in die Arbeit zu gehen, weil ich schon so gespannt bin, was mir meine Arbeitskollegin dieses Mal verpackt hat (schönster Adventkalender ever – in rosa – und mit Glitzer – und tollen Inhalten!)
  • Ich würde am liebsten jedes Jahr vor dem Advent 200 neue Keksrezepte ausprobieren. Und irgendwie kommen immer wieder die Klassiker auf den Tisch.
  • Von mir aus könnte die Adventszeit ruhig 2 Monate andauern.
  • Ich esse beim Kekse backen jeden Teig auch schon roh.

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So, jetzt wisst ihr bescheid, ne? 😉

Zum zweiten Adventsonntag und quasi als meinen zweiten Beitrag für unsere Aktion „Unser Winter – unsere Desserts“ von Hidden sweet thingsVerzuckert, Frau Zuckerfee und mir habe ich passend zum Motto „Weihnachtstorte“ eine saftige Earl Grey Torte gebacken. Sowohl Weihnachtsgewürze als auch Rum mussten Teil meines Rezeptes sein, soviel stand fest.

Ich bin mittlerweile riesengroßer Fan von Earl Grey in Gebackenem (den Grund erfahrt ihr nächstes Mal). Der Teig ist supersaftig und geschmacklich einfach traumhaft. Mit einer Schicht aus Himbeermarmelade und Schoko-Lebkuchen-Creme ist dieses Törtchen dann perfekt für den Advent!

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Zutaten

(für eine Springform 20 cm Durchmesser)

für den Teig:

3 Teebeutel Earl Grey

125 ml nicht mehr kochendes Wasser

250 g Butter (weich)

200 g Zucker

1 TL Zimt

1 Prise Salz

4 Eier

200 g Mehl

1 Pkg. Backpulver

2 EL Kakaopulver

50 g Mandeln gemahlen

 

für die Schoko-Lebkuchen Creme:

100 g Schokolade

150 ml Schlagobers (Sahne)

2 EL Rum

1/2 TL Lebkuchengewürz

 

Himbeer-Marmelade

Kekse und geschmolzene Schokolade als Dekoration

 

Zubereitung

1)Am Vortag zubereiten: Schokolade in Stücke brechen. Schlagobers in einem Topf aufkochen lassen und anschließend den Topf vom Herd ziehen. Schokolade hinein geben und gründlich verrühren, bis sich alle Stücke aufgelöst haben. Rum und Lebkuchengewürz unterrühren. Die Schoko-Creme anschließend in eine kleine Rührschüssel umfüllen und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank abkühlen lassen. Alternativ kann die Schoko-Creme auch am Vormittag zubereitet werden und die Torte am Nachmittag damit befüllt bzw. bestrichen werden. Die Zeit reicht aus, damit die Creme fest genug wird. Ich habe die Torte jetzt nicht wirklich dick mit der Creme bestrichen. Wer etwas mehr Creme wünscht, einfach die Menge etwas erhöhen!

2) Zubereitung Teig: Die 3 Teebeutel mit dem nicht mehr kochenden Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Die Teebeutel herausnehmen und gut ausdrücken. Den Backofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

3) Butter, Zucker, Zimt und 1 Prise Salz etwa 5 Minuten cremig rühren. Die Eier nacheinander jeweils gut unterrühren. Mehl, Kakaopulver und Backpulver vermischen und mit den gemahlenen Mandeln und dem Tee unter die Buttermischung rühren.

4) Den Teig in eine gefettete und mit Mehl ausgestäubte Springform geben. Im vorgeheizten Backofen etwa 45 Minuten backen.

5) Den Kuchen auf einem Kuchengitter etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann aus der Form auf das Gitter stürzen und vollständig abkühlen lassen.

6) Die gekühlte Schoko-Creme mit dem Schneebesenaufsatz der Küchenmaschine oder mit einem Handmixer so lange aufschlagen, bis sie hell und luftig ist. Nicht zu lange schlagen, sonst flockt der Schlagobers aus! 

7) Den Tortenboden in der Mitte waagrecht aufschneiden. Ca. 3 EL Himbeermarmelade auf dem Boden verstreichen. Darauf kommt jetzt etwa die Hälfte der Schoko-Creme. Glatt verstreichen. Den zweiten Tortenteil daraufsetzen und die restliche Schokoladen-Creme darauf verstreichen. Die Torte kann mit Keksen oder geschmolzener Schokolade dekoriert werden.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: earl-grey-weihnachtstorte

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Eigentlich muss ich noch erwähnen, dass ich das erste Mal richtig dankbar bin eine Küchenmaschine (Kenwood Titanium Chef) zu besitzen. Gerade beim Kekse backen mit den vielen Mürbteigen bin ich echt froh darüber nicht ständig meine Hände als Vermengungsarbeitsmittel verwenden zu müssen. ** Werbung

Dann wünsche ich euch noch einen schönen Start in die zweite Adventswoche! 🙂

Barbara

Karotten-Mandel Torte mit Kokosfrosting und Schokoglasur

Herzlich Willkommen und tretet ein in meine wohlduftende Backstube! Dieses Rezept voll mit herrlichen Herbstdüften lässt selbst Sommeranbeter nicht kalt.

Ich habe es für iamfemme.at in Zusammenarbeit mit Unimarkt vorbereitet. Ich würde mich freuen, wenn ihr im Backkontest „Bake my cake“ für mich votet. Einfach kurz E-mail Adresse angeben und für meine Torte stimmen. (kein Newsletter oder sonstiges);-)

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Schon mal ein liebes Dankeschön! Als Dank entführe ich euch in eine schöne Herbststimmung:

Lasst euch fallen, wickelt euch in eine kuschelige Decke, haut euch auf die Couch, eine Tasse heiße Schokolade in der Hand, ein Stück Kokos-Mandel-Torte vor euch. Das ganze Haus duftet nach Kokos, nach gebrannten Mandeln und sogar schon leicht nach Lebkuchen. Es ist eindeutig Herbst.

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Draußen laufen Kinder mit Drachen durch die Gegend, Gummelstiefel stehen vor der Haustüre. Nehmt euch eine kleine Auszeit und genießt jeden Bissen. Lasst den Geschmack entfalten! Dieser saftige Karottenteig, das Knacken der Mandelstückchen und der leichte Kokosgeschmack versetzen euch in einen angenehmen Gemütszustand voller Entspannung. Hört ihr das Rascheln der Blätter im Hintergrund?

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Die Schokolade schmilzt in eurem Mund und diese saftige Konsistenz bringt euch zum Träumen. Kommt langsam wieder zurück in den Alltag! Gewärmt vom Kakao und der Decke. Zurück von all den Kokosnüssen und Mandeln. Ihr seid nun völlig entspannt! Und in einem absoluten Glückszustand!

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Dieses Torten-Rezept funktioniert als Alltagsflucht! Ihr wollt einen Moment einfach nichts tun und genießen?
Dann hier das Rezept.

Zutaten

für den Teig:
230 g brauner Zucker
4 BIO-Eier
125 g weiche BIO-Butter
1 Pkg Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g Karotten gerieben
1/2 TL Zimt
1/4 TL Nelkenpulver
1/4 TL Lebkuchengewürz
50 g Kokosflocken
100 g gemahlene Mandeln

175 g Mehl
1 Pkg Backpulver
50 g Maizena (Speisestärke)
4 EL BIO-Milch

 

1/2 Tasse Chai-Tee (1 Teebeutel)

 

für das Frosting:

250 g BIO-Topfen
200 g Frischkäse
50 g BIO-Joghurt 1% Fett
1-2 EL Kokosmilch (optional)
100 g Staubzucker
2 EL Kokosflocken
2 Tropfen Rum Aroma (wer mag)

 

für die Schoko-Glasur:

300 g Kochschokolade
125 ml Schlagobers
1 EL Honig

 

für die Deko:

ca. 50 g Mandeln gestiftelt
Kokosflocken

 

 

Zubereitung 

1) Karotten schälen und fein raspeln. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Die gemahlenen Mandeln in einer Pfanne unter Aufsicht anrösten und beiseite stellen.

2) Die Eier trennen. Butter, Zucker, Vanillezucker und die Gewürze schaumig schlagen, dann einzeln das Eigelb unterrühren. Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und gemeinsam mit Karotten, gerösteten Mandeln, Kokosflocken und der Milch unterheben. Zuletzt Mehl, Backpulver und Speisestärke gut vermischen und vorsichtig unter den Teig rühren.

3) Den Teig in die befettete und bemehlte Springform (Durchmesser: 20 cm) füllen und im Ofen etwa 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

4) Währenddessen das Frosting zubereiten: Dafür Topfen, Frischkäse, Joghurt, Kokosmilch, Kokosflocken und Staubzucker mit dem Mixer zu einer glatten Creme verrühren. Wer mag kann noch 2 Tropfen Rum Aroma dazugeben.

5) Eine Tasse Chai-Tee zubereiten (ca. 100 ml Wasser, 1 Teebeutel) und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Teebeutel entfernen.

6) Die Torte nach der Backzeit herausnehmen und ganz abkühlen lassen. Die Torte einmal waagerecht durchschneiden. Den Boden auf ein Teller legen und Löffelweise mit Chai-Tee beträufeln. Etwas mehr als die halbe Tasse kann für den Boden verwendet werden. Nun kommt circa ein Drittel der Topfen-Frischkäsecreme darauf und wird glattgestrichen. Die obere Tortenhälfte darauflegen und mit dem restlichen Tee beträufeln. Zum Schluss wird die Torte komplett mit dem übrigen Frosting eingestreichen. Am besten funktioniert das mit einer Palette. Für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Creme etwas fest wird.

7) Für die Schokoglasur die Zartbitterschokolade mit dem Schlagobers und dem Honig zusammen in einem Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Etwas überkühlen. Währenddessen können die Mandelstifte in einer Pfanne angeröstet werden! Die Schokoglasur mit einem Löffel vorsichtig am Rand der Torte verteilen, so dass es am Rand etwas herunter läuft.

8) Die gestiftelten Mandeln in einer Pfanne unter Aufsicht anrösten und in die Mitte der Torte geben. Die fertige Torte vor dem Verzehr in den Kühlschrank stellen. Guten Appetit!

Obwohl diese Torte auf den ersten Blick etwas aufwändig aussschaut: Alles Schritte sind schön schnell abzuarbeiten und easy peasy zu verwirklichen. Dann schnell ran an den Mixer und hinein in diese herrliche Duft- und Geschmackswelt!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: karotten-mandel-torte-mit-kokosfrosting-und-schokoglasur

Karotten-Mandel Torte mit Kokosfrosting und Schokoglasur

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Vielen Dank schon mal fürs Voten und in diesem Sinne: Einen wunderschönen Herbst euch allen!

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Himbeer Kokos Streuseltorte

Am Wochenende hätte es Himbeer-Topfen-Schnitten geben sollen. Der Mürbteig ist gemacht und ach du Schreck, der ganze Topfen war weg!

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Kein Topfen im ganzen Haus, das gibt es bei mir relativ selten bis eigentlich gar nicht. Also musste Plan B her! Frischkäse! Tja – auch kein Frischkäse im Kühlschrank. Und auch keine Mascarpone. Ich hätte Kapern, getrocknete Tomaten und Stinkekäse im Angebot gehabt, aber irgendwie lässt sich damit nichts süßes backen! Oder was sagt ihr zu Streusel-Kapern Kuchen mit frischem Stinkekäse?

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Naja.. nicht so.. Hab ich mir auch gedacht.. Dann nehm ich halt Vanillepudding.. Ja was soll ich sagen. 2 Wochen vor der Hochzeit bleibt nicht wirklich viel Zeit zum Einkaufen. Also kein Vanillepudding.

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ABER DA: ganz hinten: Kokos-Pudding! PERFEKT!

Und siehe da: Himbeer-Kokos-Streuseltorte klingt doch gleich besser!!! Weg mit dem Stinkekäse!

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Zutaten

für den Mürbteig:

160 g Mehl
70 g Staubzucker
70 g Butter
1 Ei
1 Msp. Backpulver

 

für den Pudding:

1 Pkg. Kokos-Pudding (ersatzweise Vanille-Pudding)
500 ml Milch
50 g Zucker

 

Himbeeren (tiefgekühlt oder frisch)

 

für die Streuseln:

100 g Mehl
60 g Staubzucker
60 g Butter

 

Zubereitung

1) Mürbteig herstellen. Ich habe für mich jetzt eine Methode gefunden, wie es etwas einfacher geht: Mehl, Staubzucker, klein geschnittene Butter, Ei und Backpulver mit den Knethacken des Handmixers solange „rühren“, bis kleine Klümpchen entstehen. Dann alles auf die Arbeitsfläche geben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Kühlen.

2) Währenddessen den Pudding mit Milch und Zucker aufkochen und etwas auskühlen lassen.

3) Die Zutaten für die Streuseln verarbeiten und beiseite stellen.

4) Nun den Mürbteig im Durchmesser der Springform ausrollen und auf den Boden legen. Man könnte auch Seitenränder machen, aber die sind mir im Kuchen immer zu trocken. Nun den Pudding auf den Mürbteigboden verstreichen. Himbeeren auf den Pudding geben sodass der Pudding schön bedeckt ist. Abschließend die Streuseln über die Himbeeren geben.

5) Bei 180°C Heißluft ca. 45-50 min. backen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Himbeer Kokos Streuseltorte

 

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Und habt ihr jetzt gefragt wo ich diesen süßen Tischläufer und das toll Wasserglas her habe?

Da kann ich euch einen super Online-Shop empfehlen! Stielreich – Onlineshop für Interior und Wohnen! Die liebe Martina hat superschöne Sachen, wo man gar nicht weiß was man als erstes in den Warenkorb legen sollte. Ich bin seit neuestem Mint-Fan, da darf eine Komplettaustattung in dieser Farbe nicht fehlen!

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Das wird der letzte Post bevor ich mich in meine Hochzeitswoche verabschiede.

Zum Glück sind einige Rezepte in der Rezeptübersicht, damit ihr immer was zum Backen habt!

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Noch einen schönen August,

Barbara

Torta della Nonna

Mein liebe Freundin Kathrin hat mir heute etwas italienisches mitgebracht! Ich hab die Torta della nonna schon in einigen Kochbüchern gesehen und selbst noch nie ausprobiert. Das ist definitiv ein Fehler!

Kathrin und ich haben uns in der Uni kennengelernt und sofort eine gemeinsame Leidenschaft entdeckt: das Backen, Fotos und Blog lesen! Wir harmonieren wirklich sehr gut und unser Plan war es sofort einen gemeinsamen Backblog zu erschaffen, wo wir unsere süßen Kreationen mit der Öffentlichkeit teilen können. Daraus ist leider nichts geworden. Aber als Mutter von 2 süßen Kindern ist man dann doch etwas mehr eingeteilt. Aber ich bin mir sicher: irgendwann schreibe ich einen Gastbeitrag für Kathrin’s Blog!! 🙂 Sie zaubert nämlich riiiichtig gute Torten, Kuchen, etc., die zudem wirklich wundervoll aussehen. Mit einem Hang zu Vintage haben ihre Kreationen angerichtet wirklich viel Charme! So, aber jetzt überlasse ich euch der lieben Kathrin:

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Mein Name ist Kathrin und als leidenschaftliche Kuchenbäckerin freue ich mich wahnsinnig, dass ich hier bei der lieben Baking Barbarine zu Gast sein darf! Und als guter Gast bringt man ja bekanntlich was mit. Und hier ist mein Mitbringsel, mein momentaner Lieblingskuchen, die Torta Della Nonna!

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Jedes Jahr zur selben Zeit plagt mich übelstes Fernweh. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es langsam Frühling wird und die Temperaturen wieder steigen. Da will man dann gleich das ganze Programm – laue Sommernächte, das Prickeln von getrocknetem Salzwassers auf der Haut und das Lachen von Kindern, die längst im Bett sein müssten.

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Nun kann man dieses Feeling aber Anfang Mai in Europa nur schwer bekommen, darum muss ich mir ein bisschen Italien in meine Küche holen. Darum gibt es heute die Torta Della Nonna –Großmutter`s Torte! Ich stelle mir dann so eine richtige italienische Nonna vor, wie sie (mit erhobenen Kochlöffel) alle aus der Küche jagt, die den Kuchen vorher schon probieren wollen.

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Also rein in die Oma-Schürze und los geht’s, mal schauen, ob ich das auch so fein hinbekomme:

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Zutaten

Für den Teig:

300g glattes Mehl
150g Butter (aus dem Kühlschrank)
120g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

 

Für die Creme:

1 L Milch
Abrieb von 1 Bio – Zitrone
1 ganze Vanilleschote
250g Zucker
80g Mehl (glatt)
20g Speisestärke
7 Eigelb

 

Deko:

1 verquirltes Ei
1 Hand voll Pinienkerne
Puderzucker

 

Zubereitung

1) Das gesiebte Mehl in eine große Schüssel geben und das Ei hineinschlagen. Die Butter schneide ich mit dem Palettenmesser in ganz dünne Scheiben, dann lässt sie sich auch kalt sehr gut verarbeiten. Zucker, Salz und Backpulver dazu geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Hier sollte man relativ schnell arbeiten, damit die Butter nicht zu warm wird, sonst schmeckt der Teig später trocken. Anschließend den Teig in Frischhaltefolie packen und ab in den Kühlschrank. Je länger desto besser, aber 2 Stunden sollten es schon sein.

2) Für die Creme die Milch in einem Topf geben. Die Vanilleschote gut auskratzen und in die Milch rühren. Die ausgekratzte Vanilleschote ebenfalls in die Milch geben und das Ganze kurz aufkochen lassen. Dann die Milch ca. 10 Minuten ziehen lassen (ohne Hitze).

3) Während die Milch auskühlt, werden die 7 Eigelb mit dem Zucker schaumig geschlagen. Das Mehl mit der Speisestärke vermischen und dazu sieben. Alles mit dem Mixer gut verrühren, es dürfen keine Klümpchen mehr da sein.

4) Nun gut 1/3 der Milch zugeben. Die Milch darf auf keinen Fall zu heiß sein, sonst stocken die Eier. Nach dem die Masse glatt gerührt ist, die Mischung in den Topf mit der restlichen Milch geben (vorher die Vanilleschote entfernen).

5) Jetzt die ganze Masse aufkochen lassen. Bei mir hat es etwas gedauert, bis die Masse eingedickt ist (ca. 10 Minuten). Wichtig ist, dass man mit dem Schneebesen immer gut umrührt, damit nichts anbrennt. Hat die Creme dann die richtige Konsistenz (wie Pudding), dann in eine Schüssel geben. Frischhaltefolie verhindert, dass sich eine Haut bildet. Die Creme auskühlen lassen, am besten im Kühlschrank.

6) Den Backofen auf 180 C° vorheizen und eine Kuchenform (26cm Durchmesser) einfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank holen, 2/3 des Teiges auf einer bemehlten Oberfläche rund ausrollen, immer wieder drehen, damit nichts anklebt. Wenn man den Teig auf das Nudelholz aufrollt, kann man ihn super in die Form hieven, ohne dass der Teig reißt. Das Gleiche mit dem Rest des Teiges machen und zur Seite geben (für den Deckel).

7) Den Teig dann in die Form geben. Seitlich einen gleichmäßig hohen Rand lassen, weil der Kuchen ja später mit dem Deckel verschlossen wird. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Eiklar bestreichen. Nun die ausgekühlte Creme einfüllen und glatt streichen. Nun den Rest des Teiges als Deckel raufgeben, überschüssigen Teig wegschneiden und etwas zusammendrücken, damit alles zu ist. Den Deckel wieder mit einer Gabel einstechen und mit einem verquirlten Ei bestreichen. Zu guter Letzt die Pinienkerne darauf verteilen und ab in den Ofen, für ca 45 – 50 Minuten.

8) Den Kuchen gut auskühlen lassen, damit die Creme schön fest wird. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Gutes Gelingen!

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Torta-della-nonna 

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Na, hat euch dieses Rezept überzeugt? Und diese traumhaften Bilder?

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Liebe Kathrin, danke dass du da warst und wir freuen uns schon auf deinen eigenen Backblog!

Gutes Gelingen,

Barbara

Buttermilch-Erdbeer-Torte mit weißer Schokoladencreme

Eigentlich ist es noch zu früh für Erdbeeren.

Wir können sie (fast) noch nicht regional beziehen und gegen Erdbeeren aus Spanien wehre ich mich eigentlich. Ich habe in Erinnerung, dass es mal Schlagzeilen um Pestizid-verseuchte Erdbeeren gab. Aber das gibt es überall, wenn Erdbeeren keine Bio-Qualität haben. Schlimmer allerdings finde ich die Gefahr für die Umwelt, wenn der Anbau gravierende Auswirkungen hat. Auch wenn die spanischen Landwirte dort gutes Geld mit dem Export verdienen, bezahlen muss dafür die Umwelt. Die Erdbeerfelder in Spanien werden häufig durch illegale Brunnen bewässert – obwohl Südspanien schon lange unter Wassermangel leidet. Und das ist ein Teufelskreis. Einerseits das heiße Klima, aber auch die illegalen Brunnen sollen ihren Teil zum Wassermangel beitragen. Und diese illegalen Brunnen reduzieren den Grundwasserspiegel.

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Aber ein kleiner Trost: es ist ja nicht mehr lange hin, bis auf unseren Feldern mein Lieblingsobst wieder wächst.

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Wie gesagt: ich stehe auf Regionalität. Aber zum Muttertag darf es ausnahmsweise eine Ausnahme geben 🙂

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Zum Muttertag wird bei uns meist richtig gut gebruncht. Mit allem Pipapo und vielen leckeren Sachen. Brioche ist ebenso ein Must-have wie frisch gebackene Brötchen und ausgefallene Frühstücksleckereien. Außerdem wird es noch den Vanille-Kirsch-Germzopf geben und Muffins.

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Wer noch ein Erdbeertorten-Rezept braucht: Schnell Buttermilch, Erdbeeren und weiße Schokolade auf die Einkaufsliste und los gehts!

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Zutaten

(für eine Springform 22 cm Durchmesser)

für den Teig:

120 g Butter, Zimmertemperatur
300 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
240 ml Buttermilch, Zimmertemperatur
1 1/2 TL Natron + 1 EL heller Essig (alternativ Backpulver, aber dann ohne Essig)
250 g Mehl
1 Prise Salz

 

für die Creme:

150 g weiße Schokolade (bzw. Kuvertüre)
30 g Butter
3 EL Mascarpone
250 g Topfen (Quark)
1 EL Staubzucker

1 Tasse Erdbeeren

 

Zubereitung

1) Butter, Eier und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handmixer sehr schaumig rühren. Buttermilch und Vanillezucker unterrühren. Natron und Essig (alternativ Backpulver ohne Essig) gemeinsam mit dem Mehl und dem Salz kurz unterrühren. Eine Tortenform (ich hatte eine Springform mit 22-cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden bzw. einfetten und bemehlen und den Teig einfüllen. Ca. 25-30 Minuten bei 180 Grad backen (Stäbchentest). Kuchen auskühlen lassen.

2) Zubereitung der Creme: Weiße Schokolade und Butter in einem Topf vorsichtig zum Schmelzen bringen. Währenddessen Mascarpone, Topfen und Staubzucker gut verrühren. Die zerlassene Schokolade in die Topfencreme unterrühren. In einen Spritzsack einfüllen.

3) Die Torte in der Mitte durchschneiden. Den Boden mit der Topfencreme mittels Spritzsack von außen nach innen aufspritzen. Komplett bedecken.

4) Erdbeeren waschen und säubern. In Scheiben aufschneiden.

5) Den zweiten Tortenteil vorsichtig daraufsetzen. Nun einen äußeren Kranz mit der Topfencreme aufspritzen. Nun kommt ein Kreis mit den Erdbeerscheiben. Nun mit der restlichen Creme wieder einen Kreis nach den Erdbeerscheiben spritzen. Die ausgesparte Mitte mit ganzen Erdbeeren dekorieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: folgt!

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Erdbeer-Buttermilch-Torte

Wer noch Erdbeeren über hat, kann sie auch noch in der Zwischenschicht dazuschlichten. Dann kommt noch etwas mehr Erdbeergeschmack in das Stück Torte 🙂

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Ihr mögt (wie meine kleine Schwester) keine weiße Schokolade?

Diese Creme funktioniert auch:

250 g Topfen
150 g Mascarpone
100 g Vanille-Joghurt
50-60 g Staubzucker (je nach Geschmack)
1 Pkg. Vanillezucker

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Zum Muttertag gebe ich euch auch noch etwas mit. Diese „Schildchen“ könnt ihr selber ausdrucken und am Frühstückstisch schön am Teller (oder wo immer ihr wollt) platzieren.

Download: GutenMorgenMama

GutenMorgenMama

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Ich wünsche vorweg schon einen wunderschönen Muttertag und viel Freude mit der Torte!

Barbara

 

Gebackene Topfentorte

Ich bin verliebt!

In meine neue Kategorie! Vor einem Weilchen habe ich sie schon angekündigt, jetzt hab ich den ersten Beitrag für euch bereit. Und es ist gleich eine meiner absoluten Lieblingstorten. Ich hab sie schon persönlich getestet, einfach traumhaft!

Gebacken hat dieses Wunderding die zauberhafte Backfee Susanne. Sie macht uuuuunglaublich leckere Sachen, wo ich auch öfters in den Genuss kommen darf 🙂

Noch kurz zu der neuen Kategorie „Gäste backen“: Ich gebe einmal im Monat (oder vl. auch öfters) das Zepter an liebe Freundinnen und backbegeisterte Bekannte ab, damit sie euch ihre Lieblingsrezepte verraten können!

Dann überlasse ich euch jetzt der lieben Susanne und ihrer traumhaften Topfentorte (sie hat natürlich genau meinen Geschmack getroffen):

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Hallo ihr Lieben,

als mich kürzlich meine liebe Freundin Baking Barbarine fragte, ob ich nicht Lust hätte, einen Gastbeitrag für sie zu schreiben, hüpfte mein kleines Kuchenherz vor Freude und ich war sofort Feuer und Flamme.

Dass ich nun auch noch die erste Gastbloggerin sein darf, ehrt mich natürlich umso mehr, da ich ein absoluter Fan von Baking Barbarine bin und auch schon zahlreiche ihrer Kreationen nachgebacken habe 🙂

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Kurz ein paar Worte zu mir:

Mein Name ist Susanne und ich koche und backe für mein Leben gerne. Egal ob süß oder herzhaft, Kuchen, Brot, Cracker, Cookies,… ich würde am liebsten den ganzen Tag in der Küche verbringen 🙂 Nach einem stressigen Tag gibt es für mich nichts entspannenderes, als noch schnell eine kleine Leckerei zu zaubern!

Da ich von Baking Barbarines „Schwäche/Vorliebe“ für Topfen weiß (und diese auch teile ;-)), habe ich euch heute mein Lieblingsrezept für eine gebackene Topfentorte mitgebracht und hoffe ihr habt genauso viel Freude damit wie ich:

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Zutaten

für eine Torte mit 24-26 cm Ø

Für den Mürbteig:

300 g glattes Mehl
200 g Butter
100 g Staubzucker
1 Dotter
Schale einer unbehandelten Zitrone
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz

 

Für die Topfenmasse:

500 g Topfen
250 g Sauerrahm
3 Dotter
6 Eiklar
165 g Feinkristallzucker
Schale einer unbehandelten Zitrone
40 g Vanillecremepulver (zB von Haas)
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
250 ml Milch

 

Außerdem:

30 g Brösel zum Aufstreuen

 

Himbeersauce:

250 g TK-Himbeeren
2 EL Zucker
1 Pkg. Vanillezucker

 

Zubereitung

Aus Mehl, Butter, Staubzucker, Dotter, Zitronenschale, Salz und Vanillezucker einen Mürbteig kneten. In eine Frischhaltefolie einwickeln und ca. 2 Stunden kühl rasten lassen.

Für die Topfenmasse Topfen, Sauerrahm, Dotter, 125 g Kristallzucker, Vanillecremepulver, Milch, Zitronenschale, Vanillezucker und Salz vermischen und glattrühren. Das Eiklar mit dem restlichen Kristallzucker zu Schnee schlagen (sollte noch cremig sein) und anschließend unter die Topfenmasse heben.

Die Tortenform leicht einfetten und mit Mehl bestäuben. Dann den Mürbteig ausrollen und in den Tortenreifen legen. Brösel darauf streuen und die Topfenmasse in die Form füllen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 200 ° C kurz anbacken, bis sich eine Backkruste gebildet hat (ca. 10-15 min.). Dann die Masse vorsichtig mit einem kleinen Messer vom Tortenrand lösen und bei 160 bis 170 ° C ca. 50 bis 60 min weiterbacken.

Die Topfenmasse wird relativ hoch, deshalb den Ring zum Auskühlen am Besten noch oben lassen. Wenn die Torte ausgekühlt ist noch mit Staubzucker bestreuen!

Für die Himbeersauce die Himbeeren gemeinsam mit dem Zucker in einem Topf erhitzen und langsam einreduzieren lassen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Gebackene Topfentorte

 

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… dazu noch eine leckere Himbeersauce und dann heißt es an die Gabeln und genießen 😛

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GUTES GELINGEN!!

LG Susanne

 

Rezept von Susanne Schmitzberger

Red Velvet Cake für Halloween

Süßes oder Saures? Happy Halloween!

Ich hab zu diesem Anlass gleich ein Massaker in der Küche veranstaltet. Aber keine Angst, nur an einer Torte. Ok, das Blutbad hat sich auf die ganze Küche ausgeweitet. Und auch im Wohnzimmer sind noch immer Spuren davon zu sehen.

Hab mir das „Blut“ auch auf meine Hände geschmiert und bin schreiend durchs Haus gelaufen. Aber der Effekt blieb irgendwie aus. Es fragte jeder nur sofort, ob es denn leicht brennt! Hallo? Blut? An meinen Händen? Ein Messer?

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Ok, an meinen Halloween Aktionen muss ich noch arbeiten. Das war nämlich der Plan für heute, wenn die Kinder nach der Reihe an der Tür stehen und um Süßes oder Saures fragen. Und ich öffne denen mit blutverschmierten Händen. Hoa Hoa Hoa Hoa.. Die würden sofort schreiend davonrennen und im Idealfall auch noch die schon gesammelten Süßigkeiten vor meiner Türe stehen lassen. Aber: mach ich natürlich nicht. 🙂

Wer für Halloween also noch etwas Süßes braucht: diese Red Velvet Torte sieht nicht nur blutig gut aus, sondern schmeckt auch sehr sehr gut. Keine Angst, muss ja nicht gleich eine Torte sein, Cupcakes funktionieren mit dem Rezept genau so gut!

Halloween Red Velvet Cake

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Zutaten

 für den Red-Velvet Kuchen:

120 g Butter, Zimmertemperatur
300 g Zucker
2 Eier
240 ml Buttermilch, Zimmertemperatur
1 1/2 TL Natron + 1 EL heller Essig (alternativ Backpulver, aber dann ohne Essig)
250 g Mehl
20 g Kakaopulver
1 Pkg. Vanillezucker

 

für das Mascarpone-Frosting:

250 g Topfen
180 g Mascarpone
150 g Vanille-Joghurt
60 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Stange echte Vanille (ausgekratzt)

 

für das „Blut“:

20 dag Staubzucker
etwas Zitronensaft
rote Lebensmittelfarbe

 

für die Glasscherben:
etwas Kristallzucker

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Zubereitung

1) Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handmixer sehr schaumig rühren. Eier, Buttermilch, rote Lebensmittelfarbe und Vanillezucker unterrühren. Natron und Essig (alternativ Backpulver ohne Essig) untermischen. Mehl, Kakao und Salz vermischen und mit dem Teigschaber unter den Teig heben. Eine Tortenform (ich hatte eine Springform mit 18-cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden bzw. einfetten und bemehlen und den Teig einfüllen. Ca. 35 Minuten bei 180 Grad backen (Stäbchentest). Kuchen auskühlen lassen.

Keine 18-cm Durchmesser Tortenformen zur Verfügung? Die Masse reicht auch für 24 Cupcakes!

2) Das Mascarpone-Frosting zubereiten: Alle Zutaten gemeinsam gut verrühren.

3) Die Torte in der Mitte aufschneiden. Sie muss schon gut ausgekühlt sein, bevor sie mit der Mascarpone-Creme befüllt wird. Die Creme 2 cm dick einstreichen und den Tortendeckel darauf setzen. Aussen mit dem restlichen Mascarpone-Frosting einhüllen und kühlen.

4) Für das „Blut“ den Staubzucker mit etwas Zitronensaft dicklich anrühren und rote Lebensmittelfarbe dazugeben. Auf die Torte klecksen.

5) Für die Glasscherben den Kristallzucker auf ein mit Backpapier belegtes Backblech ca. 5×5 cm verteilen und im Ofen bei 200 Grad schmelzen lassen. Am Rand karamellisiert es ziemlich schnell, am besten dabei bleiben und schauen, wann sich der Zucker verflüssigt hat. Dann sofort herausnehmen und abkühlen lassen. In Stücke brechen.

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Dann ein leckeres Gruseln euch allen!

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Gutes Gelingen,

(baking) Barbarine

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