Schokoladentorte mit Erdbeeren und Holunder

Heute gibt es einen rot-weiß-roten Beitrag für das anstehende EM-Spiel Österreich gegen Ungarn. 🙂 Dafür sorgen Erdbeeren und Holunderblüten!

Ha: ja, ich interessiere mich tatsächlich für Fußball!! Deshalb vielleicht ein paar Fakten über mich, was Fußball anbelangt:

  • ich bin amtierende Wettkönigin und habe alle Burschen mit ihren Tipps (Achtung, passendes Fußballwortspiel:) ins Abseits gestellt! Es wird mir allerdings Betrug und Schiebung vorgeworfen, da ich gleichzeitig der Wettveranstalter war. Aber unter uns: ich hab mir den Erfolg ehrlich verdient! Bääähm! 🙂 Also außer einmal. Da habe ich tatsächlich etwas geschummelt. Aber das muss jetzt wirklich unter uns bleiben 😉

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  • bei Fußball-Großveranstaltungen wird mein Bet-at-Home Konto ständig erfolgreich aufgebessert. Ich hab schon überlegt, ob ich den Job an den Nagel hängen soll, um mein Geld mit Sportwetten zu verdienen. Diesen Gedanken verwerfe ich allerdings schnell, weil ich mich nie mehr als 1-2 Euro tippen traue. Und da füllt sich das Konto für meinen Geschmack etwas zu langsam. Bei der letzten EM war ich allerdings zu siegessicher und hab meine hart gewonnen 40 Euro beim Finale auf das falsche Land gesetzt. Es war bitter! Wäre das nun mein Job, wäre ich pleite.

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  • Ich habe heute 5 Euro auf Sieg Österreich gesetzt! Zuerst. Dann hab ich sie wieder gelöscht und Unentschieden getippt. Dann hab ich die Wette noch einmal gelöscht und hab 1 Euro auf Österreich gesetzt. Und genau das zeichnet mich aus: ich weiß immer sofort ganz genau was ich will 😉

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  • Ich mag es über Fußball zu reden. Egal ob am Arbeitsplatz oder mit meinem Liebsten: es langweilt mich nie.
  • Ich könnte mir nicht vorstellen einen Mann an meiner Seite zu haben, der NICHT Fußball interessiert ist. Rollentausch find ich eigentlich schrecklich.

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  • Ich schaffe es sogar bei FIFA ein Tor zu schießen. Dafür bin ich in der Abwehr absolut grottenschlecht. JEDOCH: nicht so grottenschlecht wie bei Call of Duty. Da verstecke ich mich die meiste Zeit im Gebäude. Nicht weil es hier sicher ist, sondern weil ich einfach nie rausfinde. Und finde ich dann mal aus dem Gebäude ballere ich wie wild in den Himmel und die anderen hört man wieder kichern. Das ist wirklich ein blödes Spiel. Das mag ich nicht. Deswegen FIFA. Oder Lego Batman. Oder Tetris. Oder Barbie. 😉

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  • Ich bin österreichischer akademischer Meister im Damenfußball 2004. Und ich kann euch versichern: es lag definitiv nicht an mir, dass wir dieses Turnier gewonnen haben 😉 Nachdem ich rechts hinten (Verteidigung, meine Damen, mein Talent wurde in der Verteidigung rechts entdeckt!) spielte sah ich meinen „Aufgabenbereich“ im Umkreis von 2 Metern. Wenn der Rest am Tore schießen war, erholte ich mich von einem 4 Meter Sprint bzw. checkte derweil mein Fußball-Outfit. Oder ich lackierte mir gerade meine Fingernägel.. 😉 Ok, nein.. ich wollte niemandem weh tun und hielt mich dann etwas vom Mann (also eigentlich von der Frau) entfernt. Sicher ist sicher!

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  • Ich war schon einmal auf einem Championsleague Finale in London. YEAH!
  • Ich drücke Österreich, Deutschland, der Schweiz und Island die Daumen.

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Und ich glaube ich helfe den Österreichern am meisten, wenn ich mir heute ein Stück dieser Torte gönne. Oder wie seht ihr das?

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Die Torte ist in seiner Kombination absolut lecker! Der Brownie-Boden ist so saftig und dank der Erdbeer-Holunderschicht so schön fruchtig mit einem feinen Hauch Holunder.

Ich hab sie mittlerweile schon 3 Mal gebacken. Sie funktioniert auch in einem kleinen rechteckigen Blech. Bei einem größeren Blech Menge verdoppeln! In quadratische Stücke geschnitten schaut dieser getoppte Brownie auch super aus 🙂

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Zutaten

für eine Springform 26 cm

für den Schokoteig:

200 g dunkle Schokolade (Kochschokolade)
25 g Backkakao
175 g Butter
3 Eier
150 g brauner Zucker
100 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

 

für die Erdbeer-Holunder Schicht:

350 g Erdbeeren
25 g Zucker
1,5 EL Speisestärke
10 EL Wasser

2 Zweige Holunder frisch

(Alternativ: es können auch 5 EL Holundersirup verwendet werden, wenn keine Holundersaison ist. Da jedoch den Zucker etwas reduzieren.)

 

für die Vanille-Creme:

1 Pkg Vanille-Pudding
250 ml Milch
30 g Zucker

250 g Topfen (Quark)
200 g Vanille-Joghurt
40 g Staubzucker (oder mehr, je nach Geschmack!!)

 

für die Deko:

250 g Erdbeeren

Holunderblüten

 

Zubereitung

1) Schokolade und Kakao gemeinsam mit der Butter in einem Topf schmelzen, gut verrühren und leicht abkühlen lassen.

2) Eier und Zucker schaumig aufschlagen, unter ständigem Rühren die Schoko-Butter-Masse untergeben. Mehl und Backpulver vermengen und in die Eier-Schoko-Masse rühren.

3) Ofen auf 180°C vorheizen, Springform einfetten und bemehlen. Die Schoko-Masse einfüllen und für ca. 30-35 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen sofort mit einer Gabel oder einem Spieß mehrere Löcher in die Schokotorte stechen.

4) Während dem Backen kann die Erdbeer-Holunder Schicht vorbereitet werden. Dazu die Erdbeeren in Scheiben schneiden. Die Erdbeerscheiben in eine Pfanne geben und gemeinsam mit dem Zucker aufkochen lassen. Die Speisestärke mit dem Wasser verrühren und in die weichen Erdbeeren einrühren. Es soll schön gelee-artig werden. Nach ca. 5 Minuten die Pfanne vom Herd nehmen und die Holunderzweige mit den Blüten als Ganzes in die Erdbeerflüssigkeit geben. Ca. 10 Minuten durchziehen lassen und die Zweige wieder entfernen. Wenn der Tortenboden dann fertig ist, soll diese Masse sofort darauf verstrichen werden, damit die Erdbeer-Flüssigkeit schön in den Schoko-Boden versinken kann. Auskühlen lassen.

5) Die Vanille-Creme zubereiten: 1 Packung Vanille-Pudding nach Packungsanleitung kochen, jedoch nur 250 ml Milch dazu verwenden!!!! Den Zucker einrühren! Es soll eine schöne feste Pudding-Konsistenz haben. Etwas auskühlen lassen und Topfen, Vanille-Joghurt und Staubzucker dazugeben und gut verrühren. Auf die Torte streichen und kühl stellen.

6) Die Erdbeeren in Scheiben schneiden. Die großen Scheiben um die Torte rundum platzieren, den Rest auf der Vanille-Creme verteilen. Mit kleinen Holunderzweigen dekorieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schokoladentorte mit Erdbeeren und Holunder

 

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Dann auf ein erfolgreiches Spiel heute und gutes Gelingen,

Barbara

Brownie Erdbeer Vanille-Dessert im Glas

Brownies sind eigentlich easy peasy. Eigentlich. Denn man braucht den Teig nur 5 Minuten zu lange im Ofen lassen und das wars mit den perfekten Brownies. Aber hej, nicht abspringen jetzt! Alles nicht so schwierig wenn man weiß worauf man achten muss. Nämlich auf die BACKZEIT.

dessert

Auch wenn ich euch leider die perfekte Backzeit nicht sagen kann, da es auf die Größe des Backblechs UND auf den Ofen ankommt: keine Angst, ran an den Speck. Man kann vorbeugen! Lieber einmal zu oft im Ofen nachschauen und mit dem Finger den Teig antippsen bzw. mit einem Holzspieß einstechen als später vor trockenem und hartem Schokokuchen zu sitzen. Schokoladenkuchen schön und gut. Und oberlecker, ABER: Man unterscheide bitte Schokoladenkuchen und Brownies an ihrer Konsistenz! Brownies sollen so richtig schön fudge-ig sein. Und das bekommen wir auf jeden Fall hin!

 Brownie Erdbeer Dessert

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Keine Sorge wenn die Brownie-Oberfläche nach dem Auskühlen „spröde“ ist. Das ist ein gutes Indiz! Ein glatte Oberfläche ohne Risse ist nämlich nie im Leben ein Brownie.

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Wer mag kann vom Dessert auch die doppelte Masse der Brownies machen. Sie schmecken auch die nächsten Tage noch sooo schokoladig und saftig. Sie können dann auch einfach mit der Topfencreme getoppt werden. Es gibt nur eine einzige Voraussetzung, dass sie so unglaublich lecker bleiben: Man futtere sie vorher nicht auf 😉

Brownie Erdbeer Dessert-2

Nachdem wir nun die perfekten Brownies haben fehlt nur mehr die obermeilogeilo-superduper Kombi dafür. Das Dessert soll nicht zu schwer werden, superfruchtig und auch nach einer Grillerei noch leicht zu verdrücken sein.

Und wenn etwas nicht zu „schwer“ werden soll, dann kommt.. tadaaaaa.. TOPFEN.. Kommt schon, tut doch etwas überrascht, ihr habt mit dem jetzt sicher nicht gerechnet!

Was? Ihr habt das vermutet? Verdammt, ihr kennt mich einfach zu gut! Und wer mich noch besser kennt, der weiß welche Frucht ich damit kombiniere. Ach, ihr habt es schon auf den Fotos gesehen? Ich muss echt an meinem Spannungsbogenaufbau arbeiten 😉

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Aber ich würde es euch nicht empfehlen, wenn es nicht grenzgenial schmeckt. Nach dem Grillen, nach einem 35-Gänge Menü, nach dem Baden, nach dem Wanderausflug, nach dem Mittagessen: Brownie-Topfen-Erdbeercreme: her damit!

Aber jetzt verrate ich euch etwas was ihr definitiv noch nicht wisst: Das Rezept! 🙂

Zutaten

für die Brownies: (für ein kleines Blech)

200 g dunkle Schokolade (Kochschokolade)
25 g Backkakao
175 g Butter
3 Eier
150 g brauner Zucker
100 g Mehl
1/2 Pkg. Backpulver

 

für die Topfen-Creme:

250 g Topfen
160 g Vanille-Joghurt
1 EL Sauerrahm
10-15 g Staubzucker (je nach Geschmack, bitte abschmecken!)

Erdbeeren

 

Zubereitung

1) Schokolade und Kakao gemeinsam mit der Butter in einem Topf schmelzen, gut verrühren und leicht abkühlen lassen.

2) Eier und Zucker schaumig aufschlagen, unter ständigem Rühren die Schoko-Butter-Masse untergeben. Mehl und Backpulver vermengen und in die Eier-Schoko-Masse rühren.

3) Ofen auf 180°C vorheizen, Blech einfetten bzw mit Backpapier auslegen ( Größe vom Blech/Backrahmen: ca. 30×20 cm bzw. ein Blech wählen, wo der Teig ca. 3 cm hoch ist. Wenn das Blech zu groß ist, werden die Brownies zu trocken), Teig gleichmäßig verteilen und für ca. 17-20 Minuten backen. Auskühlen lassen. Ist die Mitte des Brownies noch wabbelig, ist er nicht fertig. Aber auf  keinen Fall zu lange backen, der Brownie wird sonst steinhart und trocken. Die Brownies-Masse ist prinzipiell für alle Gläser zuviel. Man hat also zusätzlich auch noch etwas Kuchen über. 4) Topfencreme zubereiten: Topfen, Vanille-Joghurt und Staubzucker verrühren, kühl stellen!

5) Erdbeeren klein schneiden.

6) 6 Dessertgläser bereitstellen. Stückweise die Brownies grob zerbröseln und in den Dessertgläsern verteilen. 1-2 EL Topfencreme darauf geben und anschließend mit Erdbeeren toppen. Das gleiche noch einmal wiederholen. Eine Schicht Brownies grob zerbröselt, Topfencreme, Erdbeeren zum Toppen. Kann gleich serviert werden bzw. kann es auch noch etwas durchziehen.

Wer experimentierfreudig ist: ich liebe den Geschmack von Basilikum. Ein paar Blätter klein schneiden und unter die Erdbeeren mischen. Schmeckt sehr sehr lecker!

 

das rezept praktisch zum DOWNLOAD: Brownie Erdbeer Vanille-Dessert im Glas

 

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Dann denkt beim nächsten Grillen doch an dieses Rezept und lasst euch etwas verzaubern!

Gutes Gelingen,

Barbara

Weltbeste Vanillekipferl

Es gibt Vanillekipferl. Und es gibt VANILLEKIPFERL!

Ich finde bei kaum einer anderen Weihnachtskeks-Sorte gibt es einen größeren Unterschied im Geschmack und in der Konsistenz. Und meine Anforderungen sind ziemlich hoch, denn meine Mum macht mit ABSTAND die besten Vanillekipferl die es gibt! Sie sind sooooo zart, dass sie auf der Zunge zergehen. Wirklich! 🙂

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Auch heuer müssen wir die Vanillekipferl schon wieder ein zweites Mal nachbacken, die erste Charge ist verputzt. Komplett. Mein kleiner Bruder ist dabei die „treibende Kraft“ für die zweite Vanille-Kipferl-Backsession.

Vanillekipferl

Zum Glück hab ich helfende Hände. Ich muss euch nämlich beichten, dass ich der Anti-Kipferl-Former bin. Ich glaub, meine Hände sind dafür einfach nicht geeignet. Die Kipferl werden alle unförmig und hässlich. Sie gehen bei der Qualitätskontrolle nie durch und werden aussortiert. Von einem Blech muss ich 85 % noch einmal neu drehen, weil sie den hohen Anforderungen meines Liebsten nicht entsprechen. Um diesen Qualitätsmängel vorzubeugen drehen meine Mama und er die Kipferl am besten gleich selber. Sicher ist sicher. Und ich reib mir die Hände, weil ich es nicht machen muss 🙂

Aber hier erstmal das weltbeste, leckerste Vanillekipferlrezept:

Zutaten

für den Teig: 

280 g glattes Mehl
80 g geriebene Haselnüsse oder Mandeln (Walnüsse eignen sich nicht!)
80 g Staubzucker
2 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz (ganz wichtig)
220 g Butter (in Stücke; geschnitten; kalt)
Zum Wälzen:
120 g Staubzucker
1 Pkg Vanillezucker
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Zubereitung:

1) Das Mehl auf ein Backbrett sieben. In die Mitte eine Vertiefung eindrücken, die übrigen Zutaten der Reihen nach hineingeben, mit Mehl bedecken und von der Mitte aus alles rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Sollte der Teig bröselig sein, 1-2 EL Milch einarbeiten.

2) Den Teig zu bleistiftdicken Rollen formen und in gleichmäßig große Stücke schneiden. Kipferl formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben (180 Grad). 11 Minuten backen.
3) Staubzucker und Vanillezucker mischen und die noch heißen Kipferl darin wälzen.
Das Geheimnis, dass sie so zart sind: es ist kein Ei im Mürbteig.
Eier im Mürbteig sind eine Ansichtssache. Die Bindung des Teiges wird besser, die Kekse werden aber trockener. Wenn Eier verwendet werden, dann nur Eidotter verwenden und auch dieses nur sparsam!
Vanillekipferl ohne Ei werden traumhaft mürbe! TIPP: Wenn man die Eier im Teig weglässt, etwas mehr Fett verwenden!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Vanillekipferl

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Übrigens: ich hab mein Vanillekipferl-Rezept schon auf Dr.Oetker hochgeladen. Sie haben nämlich in der Weihnachtszeit eine tolle Spendenaktion. Pro hochgeladenem Foto spendet Dr. Oetker 5 € an das SOS-Kinderdorf. Unter allen Teilnehmern werden außerdem 10 Dr. Oetker Produkt-Pakete verlost. Ich hab schon mitgemacht und meine Kindheitserinnerungen geteilt.

Deshalb ruf ich nun euch auf: Backt euer Lieblings-Rezept aus der Kindheit nach und teilt diesen schönen Moment mit Dr.Oetker unter www.oetker.at/backgeschichten. Zusätzlich zur Teilnahme auf der Website gibt’s auch die Möglichkeit via Instagram und Facebook mitzumachen. Einfach ein Rezeptfoto mit dem Hashtag „backgeschichten“ teilen und schon erhöht Dr.Oetker die Spendensumme je Foto um weitere 5 €. Toll oder?

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Dann ein fröhliches Kekse backen,

(baking)Barbarine

Mohn-Zwetschken-Dessert

Kennt ihr diese Tage, wo absolut nichts so läuft wie es sollte? Also wo sich ein Unglück zum anderen gesellt?

Über das erste Unglück kann ich allerdings noch nicht reden. :-/ Ich sag nur soviel: Meine Haare sind jetzt um einiges kürzer. Unfreiwillig.

Den restlichen Tag verbrachte ich dann (neben Grummeln und Ausflippen) mit dem Reinigen meiner Tasche und deren Inhalt. Auch wenn es herrlich nach Zimt duftete. 😉 Meine Tasche ist so vorzustellen: groß, viel Platz für allmögliche Gegenstände wie Spritztüllen, Stifte, Rechnungen, Notizblöcke, Aufladegeräte, Brillen, Kassenbons, und was man halt sonst so in einer Tasche hat. Wenn ihr euch fragt, was Apfelmus in einer Tasche macht: joooaaaa, das frage ich mich auch 😉 Für den Notfallhunger oder Unterzucker ev. aufbewahren. Oder einfach: vergessen herauszugeben. Also hab ich jetzt alles mit Apfelmusgeschack. Kaugummi mit Apfelmusgeschmack, Kugelschreiber mit Apfelmusgeschmack. Gehaltszettel mit Apfelmus.. Also ihr kennt euch aus…

Zum Glück hat mir dieses Dessert wenigstens meinen Tag etwas versüßen können:

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Dieses Dessert durfte ich für EFKO* kreieren. Und das freut mich richtig, denn sonst wär ich nie auf diese tolle Kombination gekommen. Der Mohnkuchen ist richtig saftig, die Zwetschken richtig gut im Geschmack und das, obwohl sie ungesüßt sind (gut fürs Gewissen und so). Die Creme ist nicht zu mächtig und schmeckt wunderbar nach Vanille!

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Habt ihr schöne Gläser zuhause, wo ihr dieses Dessert einschlichten könnt?

Zutaten

Zutaten für ca. 6 Portionen

für den Mohnkuchen:

3 Eier
1 Becher Zucker
1/2 Becher Öl
1 Becher Sauerrahm oder Joghurt
1 Becher Mohn (gemahlen)
1 Becher Mehl
1 Pkg. Backpulver

 

Zutaten für die Creme:
250 g Topfen
150 g Vanille-Joghurt
120 g Mascarpone
45 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
1/2 Stange echte Vanille (ausgekratzt)
2 Gläser Efko Zwetschken ungesüßt
Rum

 

für die Dekoration: Zimt, Vanille

 

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Zubereitung

1) Mohnkuchen zubereiten: Eier und Zucker schaumig rühren. Öl und Sauerrahm bzw. Joghurt dazugeben und gut verrühren. Nun noch Mohn, Mehl und Backpulver kurz unterheben und auf ein kleines Backblech streichen. Für 30 min bei 170 Grad im Ofen backen und danach auskühlen lassen.

2) Für die Creme die Zutaten gut verrühren.

3) Mit einem Glas (ca. 8 cm Ø) aus dem Mohnkuchen Kreise ausstechen. Rest Mohnkuchen anderweitig verwenden oder zum Schluss auf die Kuchen bröseln.

4) Zwetschken vorbereiten: die Zwetschken der Länge nach in Scheiben schneiden und in einer Schüssel mit 4 EL Rum vermischen.

5) Mohnkreise, Vanillecreme und Zwetschken im Wechsel in ca. 6 Gläser (ca. 10 cm Ø) schichten. Den Mohnkuchenkreis mit dem Saft der eingelegten Zwetschken beträufeln. Mit der Creme abschließen und mit Kuchenbrösel, Zwetschken, Zimt oder Vanille etc. verzieren.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Mohnkuchen im Glas mit zwetschken und Vanillecreme

Meine Arbeitskollegen waren vollends begeistert vom Dessert. Und Papa meinte, ob man dass nicht in größere Gebinde abfüllen kann. Haha Papa, du hattest schon das riesige Glas!

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*Dieser Post enthält Werbung. Ideen, Fotos, Worte und Umsetzung sind aber von mir.

Schnell Zutaten besorgen und ausprobieren!

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

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Denn: eigentlich war das alles so gar nicht geplant..

Im Kopf hatte ich eine Layer Torte (Torte mit 3 Lagen) und einer fruchtigen Zwetschken-Frischkäse-Creme, getoppt von frischen Zwetschken und und Mohnstreuseln. Und noch dazu hatte ich ein fleißiges Helferlein. Doch wir hatten keine Chance die Torte zu retten. Die Creme in den Lagen floss uns entgegen, worauf wir mit noch mehr Creme reagierten. Ihr könnt euch das Unheil schon vorstellen oder? Creme, Creme, Creme, überall Creme. Zwetschken-Creme, Frischkäsecreme, irgendwann vermischt, marmoriert, mit Mohn vereint.

Ich lasse euch nun raten welcher fatale Fehler mir unterlaufen ist: (Mehrfachantworten sind möglich)

  1. ich hab nicht auf den Mondkalender geachtet. Der Mond stand im falschen Sternzeichen (meine Vermutung: im Widder, der für Kampf und Zerstörung steht)
  2. Eier von unglücklichen Hühnern
  3. keine Schokolade im Rezept
  4. die Creme war zu wenig fest und auch noch zu warm
  5. der Kuchen hatte keine Zeit abzukühlen, weil ich zu ungeduldig war
  6. meine fleißige Cousine Sissi ist allein Schuld an der Miserie und ich bin vollkommen unbeteiligt 😉

Na? ihr vermutet auch die 1 oder 6? Habs mir fast gedacht…

 

Zum Glück hat mir meine liebe zukünftige Schwiegermutter noch einen Sack Zwetschken mitgeschickt, so steht einem zweiten Anlauf nichts entgegen. Denn: vom Geschmack her hat sie überzeugt. Nur das Aussehen war ein Grauen 😉

Da ich nun noch diese Zwetschken-Creme und auch noch etwas Frischkässe-Masse über hatte, entstand am nächsten Tag diese Tarte. Und ich sags euch: diese Zwetschkencreme…. mmmmhhhhh..

Zutaten

für eine 26er-Tarteform
für den Mürbteig:

170 g Mehl
Zucker
1 Ei
1/2 Backpulver
100 g Butter

 

für die Frischkäse-Masse:

4 Dotter
4 Eiklar
100 g Butter
200 g Zucker (oder mehr, je nach Geschmack vom Frischkäse)
1 Pkg Vanillepudding
400 g Frischkäse
250 g Topfen
etwas Rum

 

für die Zwetschken-Sauce:

300 g Zwetschken
50 g braunen Zucker
1 EL Butter
3 EL Rum

(100 g Topfen)

ZUBEREITUNG

1) Mürbteig zubereiten: Mehl und Backpulver vermischen. Nun den Butter in kleine Stücke schneiden und dazugeben. Alles abbröseln – d.h. mit den Händen so vermengen, das kleine Klümpchen entstehen. So lässt sich der Teig besser verarbeiten. Nun Ei und Zucker dazugeben und zu einem Teig kneten. Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

2) Für die Frischkäse-Masse die Eier trennen und dabei das Eiklar fast steif schlagen. 100 g Zucker einrieseln lassen und richtig steif schlagen. Zur Seite stellen. Dotter, weiche Butter und den 150 g Zucker schaumig schlagen. Frischkäse, Topfen und Rum dazugeben und gut verrühren. Jetzt auch das Puddingpulver gut unterrühren. Zu guter letzt den Eischnee vorsichtig unterheben

3) Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Bei goldgelber Farbe die Zwetschken reingeben und gut umrühren. Mit Rum ablöschen. Bei ständigem Umrühren noch etwas einköcheln lassen bevor man noch den Esslöffel Butter für den Geschmack dazu gibt. Sobald die Zwetschken schön weich sind vom Herd nehmen und in ein höheres Gefäß umfüllen. Mit dem Pürierstab gut pürieren und anschließend durch ein Sieb streichen. Noch einmal abschmecken. Um die Zwetschkencreme noch etwas dicklicher zu bekommen, habe ich 100 g Topfen dazugegeben, ist aber kein Muss.

Hinweis: Es ist auch möglich, dass man die weichen Zwetschken nur kurz anpüriert und nicht mehr durch ein Sieb passiert. So hat die Sauce noch etwas Struktur und man schmeckt noch die Zwetschkenstückchen gut heraus.

4) Die Tarteform (oder alternativ Springform) einfetten. Den Mürbteig dünn auswalken und damit die Form auslegen. Mit der Gabel mehrere Male einstechen und für 10 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Darauf kommt jetzt die Frischkäsecreme. Für ca. 50 Minuten backen.

5) Die Tarte auskühlen lassen und mit der Zwetschkencreme bestreichen.

Tipp: gebt in die Frischkäse-Masse 3 EL Zwetschkensauce, dann entfaltet sich das herbstliche Aroma mehr.

Habt ihr schon die anderen Rezepte von Verzuckert, Frau Zuckerfee, Pieces of sugarMaras WunderlandSonja Sahneschnitte entdeckt? Ich hab meinen Favoriten schon entdeckt, da wird bald einmal nachgebacken.

Ist euch auch schon einmal etwas wider Erwarten nicht so geglückt? Gebt ihr auf oder probiert ihr es noch einmal?

Bei diesem Rezept ist zumindest wenig Missling-Potenzial 😉

 

Dann ein fröhliches Backen und gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

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Ihr wollt das grauenhafte Bild sehen, stimmts? 😉 OK, aber erst, wenn ihr brav den Text weitergelesen habt. Dann erlös ich euch von eurer Neugierde.

Mit diesem ersten Bild fing nämlich an mein Traum langsam Gestalt anzunehmen. Langsam. Also L-a-n-g-s-a-m. Denn es dauerte noch Monate bis ich mich dazu entschloss meinen Traum vom eigenen Backblog zu verwirklichen. Aber mit diesem Foto fing alles an. Ich hab mich dann allerdings doch nicht getraut. Weil, wer würde meinen Blog überhaupt lesen? Es gibt schon so unglaublich viel tolle Foodblogs. Und ich hab ja eigentlich auch gar keine Ahnung vom Foodstyling und Fotografieren. Und auch kein altes Silberbesteck, keine fancy Papierstrohhalme und auch keine Vintage-Holzhintergründe. Aber ich liebe Backen. Und genau deswegen hat es mich nie ganz losgelassen. Zum Glück.

Vor 3 Monaten wagte ich dann den Schritt zum eignene Backblog. Mit meiner eigenen Domain, meiner eigenen Rezeptesammlung, meinen eigenen Bildern. Und ich hab mir alles selbst gelernt. Ich hab mir meine Homepage selbst aufgesetzt, mir einen Webhost gesucht, meine Designvorstellungen verwirklicht und auch die Bilder nehmen langsam Form an (nicht mehr so „kreativ“ wie das Zwetschkenkuchenfoto, aber dazu später).

Und es hat sich einfach alles gelohnt. Eure lieben Kommentare und Worte zu Rezepten und Blogeinträgen entschädigen den zusätzlichen Zeitaufwand neben Vollzeitjob und Masterstudium. Es macht mich immer glücklich, wenn ihr Rezepte nachbackt und mir davon Fotos schickt! DANKE AN EUCH ALLE, DASS IHR MIR MEINEN TRAUM ERMÖGLICHT!

Nachdem ich ein Jahr geübt hab, kommt der heurige Zwetschkenkuchen etwas professioneller daher: 😉

Zwetschken-Tarte (1)

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Zutaten (für ein Backblech)

für den Mürbteig:
300 g Mehl (wenn es für eine Springform ist nur 250 g Mehl)
1/2 Pkg Backpulver
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
Prise Salz

 

für den Belag:

150 g Zwetschkenmarmelade

1 Pkg Vanillepudding
500 ml Milch
2 EL Zucker

500 g Topfen
1/2 Becher Sauerrahm
100 g Staubzucker (nach Geschmack und Reifegrad der Zwetschken mehr oder weniger)

1,2 kg Zwetschken

 

für die Streuseln:

3 EL Haferflocken
2 EL Kokosflocken
3 EL Mandelblättchen
10 Mandeln grob gehackt (oder mit dem Messer etwas zerkleinert)
1 EL Öl
60 g Butter
30 g Staubzucker
30 g Mehl
Zimt

Alternativ: 80 g Mehl, 40 g Butter, 40 g Staubzucker, etwas Zimt

Zwetschken-Tarte (27)

Zubereitung

1) Den Mürbteig vorbereiten. Dazu Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Backpulver, Ei und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Die Zwetschken waschen, halbieren und entkernen. Die Hälften nun noch der Länge nach 3-4 Mal durchschneiden, so das schöne gleichmäßige Stücke entstehen. Beiseite Stellen und abdecken.

2) Für die Vanillecreme nun eine Packung Vanillepudding zubereiten: Dazu das Puddingpulver laut Anleitung mit Zucker und Milch in einer Schüssel anrühren (das Pulver sollte vollständig aufgelöst sein). Die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald die Milch kocht, den Topf vom Feuer nehmen und das angerührte Puddingpulver unter die Milch schlagen. Den Topf wieder aufsetzen und den Pudding ca. 1 Minute lang kochen lassen. Auskühlen lassen. Währenddessen den Topfen, Sauerrahm und Staubzucker gut verrühren. Den lauwarmen bis kalten Pudding noch einmal extra mit dem Rührgerät durchrühren bis er schön geschmeidig ist und dann in die Topfencreme unterrühren.

3) Während der Mürbteig noch im Kühlschrank ist, kann man auch schon die Streuseln zubereiten. Dazu erst einmal die Mandeln grob zerhacken. In einer Pfanne 1 EL Öl gemeinsam mit Haferflocken, Kokosflocken, Mandelblättchen und die gehackten Mandeln anrösten lassen. Immer dabeistehen und umrühren, damit nichts anbrennt. Kurz auskühlen lassen und gemeinsam mit Mehl, Zucker und dem in Stücke geschnittenen Butter mit den Fingern verbröseln (verkneten).

4) Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Blechgröße ausrollen bzw. kann man den Mürbteig gleich auf dem Backpapier ausrollen, dann lässt er sich leichter aufs Blech transportieren. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Zwetschkenmarmelade auf dem gesamten Teig schön verteilen. Nun die Topfen-Vanille-Creme ebenfalls darauf glatt verstreichen. Die vorbereiteten Zwetschken schön der Reihe nach auf das gesamte Blech verteilen. Zu guter Letzt kommen noch die Streuseln oben drauf und ab in den Ofen: für 50 Minuten bei 180 Grad.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Zwetschkentarte mit Vanillecreme und Knusperstreuseln

 

Zwetschken-Tarte (51)

Wer nicht allzu viel Zeit mitbringt: Alternativ kann man anstatt den Knusperstreuseln auch ganz normale Streusel machen. Einfach Mehl, Staubzucker, Butter und Zimt verbröseln und auf die Topfenmasse geben.

Zwetschken-Tarte (55)

Der Kuchen geht auch bestens in einer Springform. Dann beim Mürbteig das Mehl auf 250 g reduzieren.

So. Und jetzt will ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen. Mein erstes höchst-stylisches Food-Foto: Ich nenne es Zwetschkenkuchen in der Mittagssonne.

Zwetschkenkuchen (1)

Der war übrigens richtig lecker! Muss ich heuer auch wieder ausprobieren. Und dann bekommt ihr auch das Rezept!

Zusätzlich ist meine Zwetschkentarte mit Knusperstreuseln übrigens mein Streusel-Beitrag für den August bei #ichbacksmir.

Bis dahin: Gutes Gelingen!

Eure (baking)Barbarine

Vanille-Tarte mit Himbeermarmelade

Ich würde sagen Marmelade machen gehört nicht zu meiner liebsten Beschäftigung.

Wenn ich so überlege: ich hab eigentlich noch gar nie Marmelade selbst gemacht. Aber wenn ich selber Marmelade machen würde, dann wär das definitiv nicht meine Lieblingsbeschäftigung 😉 Warum eigentlich nicht? Weil ich eine liebe Mama habe, die das gerne macht. Und auch ziemlich gut macht! Da gibt es neben den Standard-Sorten auch ausgefalleneres, wie Rosen-Holunder-Erdbeer oder Pfefferminz-Marille. Nur diese Beerenmarmelade.. Mit Kernchen.. Ach, was sag ich. KERNEN. Unmenge an Kernen! Jene Kerne, die man nach dem Marmelade-Brot-Essen nämlich überall zwischen den Zähnen hat und auch ewig dort bleiben. Fieses Volk, ich sags euch! Auf diese kann ich liebend gern verzichten. Ich seh auch den Sinn nicht wirklich, was die da drinnen machen, diese Kerne – Geschmack abgeben mal nicht.

Meine Ansätze: sie heben die Füllmenge!!

  • Ergo: die Mama bekommt mehr Gläser Marmelade raus.
  • Ergo 2: sie muss nicht so viele Beeren pflücken oder kaufen
  • Ergo 3: es ist somit weniger Aufwand bzw. billiger
  • Ergo 4: noch mehr weniger Aufwand, da sie die ganze Fruchtmasse nicht durch ein Sieb pressen muss, um diese fiesen kleinen Zahnlückenfüller heraus zu bekommen. Aus der zukünftigen Marmelade.
  • Ergo 5: Das Kind isst nicht so viel Beeren-Marmelade, es bleibt mehr für den Papa. Und für die Mama.
  • Oder es stört einfach keinen. Und ihre Zähne haben keinen Spielraum für Kerne-Lückenfüller.

Dann doch lieber die Himbeer-Marmelade ohne Kerne. 🙂

Vanilletarte (17)

Nun. Zwar keine homemade Marmelade jetzt am Start, aber dafür Vanillepudding. Und da fragt man sich plötzlich: wieso hab ich das vorher nie selber gemacht? Absolut nichts dabei. Geschmacklich noch besser, weil die echte Vanille sehr gut zur Geltung kommt. Und ganz ohne Aromen oder sonstige Zusatzstoffe. Hab ich euch überzeugt? Probiert es einfach selber mal aus!

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Zutaten

für den Mürbteig:

250 g Mehl
75 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

für den echten Vanillepudding:

500 ml Milch
1 Vanilleschote
3 Eidotter
60 g Staubzucker
30 g Maizena

für die Topfencreme:

500 g Topfen
100 g Staubzucker
den vorbereiteten Vanillepudding (Alternativ: 1 Vanillepuddingpackung nach Packungs-Anleitung zubereiten)

Darbo Naturrein Himbeermarmelade fein passiert

 

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Zubereitung

1) Die Milch in einen Topf geben. Nun die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer halbieren, das dunkle Mark herauskratzen und gemeinsam mit der Vanilleschote zum Kochen bringen. Die Schote sollte auf jeden Fall mit gekocht werden, da sie viel Aroma enthält.
Währenddessen das Eigelb mit dem Puderzucker mindestens 3 Minuten mit dem Rührgerät zu einer dicken Masse aufschlagen. Wenn die Eier fast weiß sind, die Speisestärke unterrühren. Die Masse wird relativ fest. Wenn die Milch aufkocht die Vanilleschote rausnehmen und die Masse mit dem Schneebesen einrühren. Noch kurz aufkochen. Auskühlen lassen.

2) Den Mürbteig vorbereiten. Dazu Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Ei und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.

3) Für die Topfen-Puddingmasse nun den Topfen, Staubzucker und Pudding zu einer geschmeidigen Masse verrühren (am besten mit dem Handrührgerät und den Pudding zuerst alleine).

4) Den Ofen auf 170 Grad vorheizen und eine Springform einfetten. Den Mürbteig auswalken, in die Springform einlegen, die Ränder festdrücken und mit einer Gabel mehrmals in den Boden einstechen. Die Springform nun für 10 Minuten in den Ofen geben. Danach den Boden mit mehreren Esslöffeln Himbeermarmelade ca. 5 mm hoch bestreichen. Darauf kommt jetzt die Pudding-Topfen-Masse. Für 30-40 Minuten im Ofen backen und auskühlen lassen. Dann wird die Masse schön fest.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Vanille-Tarte mit Himbeermarmelade

 

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Ich find die Darbo Himbeermarmelade perfekt für diese Tarte. Sie hat nämlich einen großen Vorteil. Es hat keine Kerne!!! Das stört in süßen Speisen meist massiv. Noch dazu schmeckt sie echt wie selbst gemacht und vollkommen fruchtig. UND: es harmoniert wirklich ausgezeichnet mit dem Vanillegeschmack. Aber, probiert es lieber mal selbst aus! Mama könnte es nicht besser 😉

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Vanilletarte (11)

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

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