Mohnkuchen mit Eierlikör-Creme

Mit was ich euch schon länger nicht mehr versorgt habe: Mohn!! Das kann ja gar nicht sein. ICH LIEBE MOHN.

 

 

Und auch wenn der Mohnkuchen alleine schon saftig genug gewesen wäre: Eierlikör-Creme on top – everything is perfect!

Ich habe sogar einige Umstyle-Möglichkeiten für euch, denn der Kuchen ist sehr wandelbar bzw. individuell einsetzbar!

 

 

VARIANTE 1: Bei diesem Rezept könnten ihr theoretisch auch eine Osterlamm-Form zusätzlich damit befüllen. Es ist genug Menge für Osterlamm UND Kastenform.

VARIANTE 2: Oder aber ihr wollt es festlicher: Dann gebt den Teig in eine Springform und verteilt die Creme oben drauf! Ev. noch ein paar Marzipan-Eier oben drauf und fertig ist die Ostertorte!

VARIANTE 3: Oder will es jemand lieber als Dessert? Mohnkuchen etwas zerbröseln und abwechselnd mit der Creme in Gläschen füllen. Mit Eierlikör toppen. Der schwarz-weiß Kontrast sieht im Glas super aus.

Na dann: gleich mal ausprobieren, ich bin gespannt für welche Variante ihr euch entscheidet 🙂

 

Zutaten

für den Teig:

3 Eier

1 Becher Joghurt (Becherinhalt umfasst 250 ml)

1 Becher Zucker

1 Becher Öl

1 Becher Wasser

2 Becher Mohn

2 Becher Mehl

1 Pkg. Backpulver

 

für das Topping:

200 g Frischkäse

250 g Topfen

100 ml Eierlikör

70-100 g Staubzucker (je nach Frischkäseart, unbedingt abschmecken)

 

Zubereitung

1. Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen und eine große Kastenform befetten und bemehlen.

2. Eier gemeinsam mit dem Zucker schaumig aufschlagen.

3. Öl unterrühren. Wasser und Joghurt dazugeben und noch einmal kurz durchrühren.

4. Backpulver mit Mehl und Mohn vermischen und in die Ei-Masse dazugeben und nur solange unterrühren bis alles schön vermengt ist.

5. In die Kastenform füllen und bei 170 Grad ca. 45 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen! Sollte die Teigmenge zuviel sein, einfach in 2 Kastenformen füllen, dann habt ihr am nächsten Tag auch noch Kuchen über.

6. Für die Creme einfach alle Zutaten gut miteinander vermengen

7. Auf den komplett ausgekühlten Kuchen streichen und mit etwas Eierlikör oder Mohn toppen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Mohnkuchen mit Eierlikoer-Creme

 

 

Viel Spaß beim Backen,

Barbara

Schwarzbier-Kuchen mit Frischkäse-Topping

Hallo, ich bin Barbara und ich bin Weintrinker.

Das ist doch die beste Einleitung, die man für einen Bierkuchen machen kann, oder? 🙂

Aber wartet. Da kommt noch was! Obwohl ich Weintrinkerin bin wisst ihr ja nun schon, dass ich gerne saftige Kuchen mag. Und dass ich gerne Getränke (wie etwa Tee) in einen Kuchen gebe ist auch keine Neuigkeit. Aber BIER???

 

 

Ich und Bier haben eher keine gemeinsame Vergangenheit. Für Bier war ich ja immer zu uncool. Also klar, ich wollte in jungen Jahren schon auch cool sein. Eines dieser Mädchen, die zur Burschen-Runde aufgenommen wurde, weil sie sich zu einem Fußballspiel ein, zwei, fünf Bier gönnte (dabei wollte ich es bei einem Torjubel doch nur theatralisch nach vorne werfen.. also.. nicht das ich das gemacht habe. Ich hatte ja nie Bier. ABER WENN ich eines gehabt hätte: ich hätte es geworfen!). Aber ich war nie eines dieser Mädchen. Ich war ein typisches Mädchen mit Süß-Schaumwein. Aber ab und an gab es also ein Bier 🙂

Und so versuchte ich es öfters mit einer Flasche Bier beim Fortgehen oder bei einem Fußball-Abend. Dem anderen Geschlecht imponieren quasi. Erstens scheiterte ich schon am lässigen Flaschenöffnen mit Messer, Tischkante oder Feuerzeug. Zweitens: mein Biergenuss spiegelte sich in meiner Trinkzeit wieder: Stunden später. Noch bevor ich den Flaschenboden erreichte hatte mein Bier schon fast den Siedepunkt erreicht. Und auch da behauptete ich noch steif und fest: Jaja, warmes Bier schmeckt mir fast noch besser, deswegen trinke ich auch so langsam. Dabei war mir es still und heimlich ein Rätsel wie einem dieses hantige (bittere) Gebräu schmecken konnte.

Bis ich schlussendlich jene Biersorten entdeckte, die meinem Geschmack entsprachen. Bitterkeitsstufe: 2 von 500.000. YES! Danke liebe Braumeister! So wie das Honigbier, Schwarzbier, Pale Ale der Rieder Brauerei bzw. das BIO Paracelus Bier von Stiegl. Und eines davon kommt jetzt in den Kuchen 🙂

Auch wenn man das Bier überraschenderweise gar nicht wirklich aus dem Kuchen schmeckt, es verleiht im dennoch ein Plus an geschmacklichem Aroma UND Saftigkeit. Ganz mein Welt. Der Kuchen ist dadurch nicht zu süß und sehr aromatisch.

 

 

 

Zutaten

für den Teig:

(für eine rechteckige Backform 20×20 cm bzw. eine Springform 26 cm Durchmesser)

250 ml Schwarzbier

250 g Butter

95 g Kakao

50 g Zartbitter-Kuvertüre

320 g brauner Zucker

150 ml Creme Fraiche

3 Eier

1/2 Pkg. Backpulver

285 g Mehl

Prise Salz

 

für das Frischkäse-Topping:

250 ml Schlagobers (Sahne)

300 g Frischkäse

150-200 g Staubzucker (je nach Geschmack)

1 Pkg. Vanillezucker

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 170°C Ober/Unterhitze vorheizen. Das Schwarzbier gemeinsam mit Butter, Kakao, Zucker und Schokolade in einen Topf geben und erwärmen, bis alles geschmolzen und gut verrührt ist.
  2. In der Zwischenzeit die Eier schaumig schlagen, Creme Fraiche einrühren. Die Bier-Kakao-Masse zum geschlagen Ei dazugeben und vorsichtig unterrrühren. Zum Schluss die Mehlmischung einrühren.
  3. Teig gleichmäßig in einen rechteckigen Backrahmen geben und Kuchen ca. 40-50 Minuten backen. Stäbchenprobe!! Komplett auskühlen lassen.
  4. Schlagobers mit Zucker steif schlagen. Nun den Frischkäse unterrühren bis die Masse schön cremig ist.
  5. Masse auf dem ausgekühlten Boden verteilen. Kalt stellen, jedoch vor dem Servieren muss der Kuchen Zimmertemperatur annehmen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schwarzbier-Kuchen mit Frischkäse-Topping

Dann lasst euch überraschen. Das Urteil meiner Schwester: Sehr lecker und es erinnert sie an die Kindheit, aber sie konnte nicht festmachen warum. Unser erster Verdacht (das Schwarzbier) können wir aber ausschließen 😉

Gutes Gelingen,

Barbara

Backen mit Tee – mein Backbuch

Einige von euch haben sich hier eventuell schon mal den Abschnitt „Über mich“ durchgelesen.

Der erste Satz davon ist: „Meine Lieblingsbücher in der Kindheit? Kochbücher. Vor allem Backbücher. Aber nur mit Bildern! Ich hatte meine Lieblingsseiten: Lebkuchenhaus, Baumkuchen, Rehrücken! Immer und immer wieder! Ich wollte auch so ein Buch schreiben. … Der Blog soll nun eine (meine) Rezept-Sammlung werden. Um euch in meine Backwelt mitzunehmen.. und um euch die Rezepte zugänglich zu machen… Und natürlich: Um mir später mein eigenes Backbuch zu machen. Denn wie ihr nun wisst: Ich wollt ja schon immer Kochbuchautor werden ?“

Das habe ich mit jenem Hintergedanken geschrieben, dass ich mir irgendwann einmal ein Fotobuch mit meinen Rezepten machen kann. Und dieses einzige Exemplar sollte dann in meiner Küche stehen. Nicht im Traum habe ich daran gedacht, dass es tausende Exemplare geben würde. Von einem Verlag unter Vertrag genommen. In professionellstem Einband. NIE IM LEBEN. Und jetzt sitze ich da und blättere in meinem eigenen Buch. Holly sh***!

Vor einem halben Jahr war ich mitten im Hochzeits-Endspurt, als mich eine Mail von Mirjam vom Topp-Verlag erreichte – mit der Frage, ob ich mir vorstellen könnte ein eigenes Backbuch zum Thema „Backen mit Tee“ zu schreiben. Abgabetermin: Ende September. Ich verschwendete keine Sekunde das Ernst zu nehmen. In zwei Wochen wurde geheiratet und anschließend ging es sofort in die Flitterwochen. Mir würde also nur ein einziges Monat bleiben 35 Rezepte mit Tee zu kreieren. No chance. Ich musste absagen.

Aber ich machte die Rechnung ohne meinen zukünftigen Ehemann. Während ich in Gedanken die Absage formulierte, ging er schon die ersten Rezeptideen durch.

Klar, ich hatte einen Lieblingskuchen, der saftiger nicht sein konnte, da er eine Tasse Früchtetee beinhaltete. Aber 35 Rezepte?! In einem Monat??? Wer würde das alles essen???? Das war meine größte Sorge! (also insgeheim war ja meine größte Sorge, dass diese 35 Kuchen ICH alle essen würde. Und hatte gar nicht so unrecht, immerhin musste ich aus Qualitätsgründen einiges durchkosten. Und wer mein „kosten“ kennt, der weiß wieviele Stück dies von einem Kuchen sind 😉 ).

Einige Recherchearbeiten später, und nachdem mir mein Fast-Ehemann und meine Schwester die größtmögliche Unterstützung zusicherten war schließlich meine Antwort: Ja, ich will!!!! So sagte ich diese 3 Worte nicht nur vor dem Altar sondern schrieb sie auch dem Verlag.

13 sollte meine Glückszahl werden. Ich hatte am 13. August den schönsten Tag meines Lebens und exakt ein halbes Jahr später – 13. Februar – war der Erscheinungstermin festgelegt.

Dazwischen gab es unendlich viele Kuchen. Und Torten. Und Gebäck. Es gab lange Nächte und Wochenenden mit bis zu 14 verschiedenen Kuchen. An einem Wochenende! Ihr könnt euch also vorstellen wie es in der Küche derweil aussah: es herrschte durchgehend ein ziemliches Chaos, ich sah keine Notwendigkeit Mehl und Zucker zu verstauen – sie waren sowieso im Dauereinsatz.

Durch dieses Backbuch habe ich die Liebe zu Tee im Kuchen entdeckt. Mir ist es unerklärlich, wie ich bisher nur z.B. ohne Earl Grey auskommen konnte. Der Geschmack von diesem Schwarztee harmoniert unglaublich gut in Rührteigen! Und diese extra fruchtige Note von Früchtetee! Aber am besten ihr überzeugt euch selbst!

 

nun EIN PAAR DETAILS ZUM BUCH:

 

 

 

 

Aromatischer Tee kombiniert mit süßem Kuchengenuss eröffnet eine ganz neue Vielfalt des Backens. Noch nie haben sich zwei so gut ergänzt.

Ob Kräuter-, Früchte-, Schwarztee, Chai oder Matcha, jede Teesorte lässt sich auf unterschiedlichste Arten mit Teigen und Cremes kombinieren. Auf sechs Kapitel aufgeteilt finden sich abwechslungsreiche Köstlichkeiten wie die Earl-Grey-Schokoladen-Torte, raffinierte Matcha-Schnecken, exotische Mangoküchlein, eine gedeckte Apfel-Chai-Tarte und vieles mehr.

Ihr findet außerdem Wissenswertes über jede Teesorte sowie die deren Ziehzeiten.

 

 

 

 

 

 

Gebundene Ausgabe: 96 Seiten

  • Verlag: Frech; Auflage: 1 (13. Februar 2017)
  • 35 Rezepte in den Kapiteln:
    • Matcha
    • Earl Grey
    • Chai-Tee
    • Früchtetee
    • Kräutertee und
    • Tee-Kombinationen
  • ISBN-10: 3772480357
  • ISBN-13: 978-3772480355

Wenn ich eure Neugier nun wecken konnte: Bei Thalia Österreich und Thalia Deutschland könnt ihr das Buch online bestellen!

Kleiner Einblick:

 

 

 

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