Schnelle Dinkel-Brötchen

Es ist Samstag morgen und du hast vergessen Gebäck für das Frühstück zu kaufen? Du hast absolut keine Lust dich fertig zu machen, um aus dem Haus zu gehen? Du kannst den Mann (die Frau) nicht schicken, weil er/sie gerade deine Steuererklärung macht, das Bad putzt bzw. die Wäsche bügelt?

Du hast Freunde zum Brunch eingeladen, doch die bessere Hälfte hat dir am Vortag noch das Brot aufgegessen?

Du kommst mit Hunger von der Arbeit und in der Brotkiste ist nur noch der letzte Rest von vorletzter Woche?

 

 

Dann gibt es für dich 2 Möglichkeiten:

  1. bei -10 Grad noch mal rausgehen, im wildesten Schneesturm nach dem Auto suchen, erstmal 30 Minuten Schnee vom Auto kehren und dann mühsam eine 5 cm dicke Eisschicht von der Windschutzscheibe abkratzen. 15 Mal durchstarten, weil die Batterie zu schwach ist, den Pannendienst rufen, 50 Stunden warten und im Schneechaos 500 km zum nächsten Bäcker fahren.
  2. ODER: frisches Gebäck selber machen und 40 Minuten später gleich verspeisen.

Ich sag nur, ich lasse euch die Wahl!?

Wie gesagt: das Tolle an diesen Brötchen ist: sie sind ruckzuck fertig. Zutaten verkneten, Brötchen formen, ab in den Ofen. Das wars. Die Zutaten hat man meist auch zuhause, zur Not geht Trockengerm genauso. Ich bevorzuge jedoch immer frischen Germ.

  • Wusstet ihr, dass man frischen Germ auch einfrieren kann? Dann hat man keine Ausrede mehr frisches Gebäck selber zu machen 🙂

 

 

Zu den Brötchen: 

  • ich habe glattes Dinkelmehl UND Vollkorndinkelmehl verwendet. Man kann aber auch ausschließlich glattes Weizenmehl verwenden.
  • Damit man die perfekte Teigkonsistenz beim Kneten bekommt: der Teig wird nicht jedes Mal gleich. Es kann sein, dass man noch etwas mehr Mehl braucht. Dann einfach esslöffelweise Mehl dazugeben. Fingerprobe!
  • Sie schmecken übrigens am nächsten Tag noch genau gut! Sie werden weder hart, noch trocknen sie aus.
  • Ich mache mir immer ein paar Weckerl auf Vorrat und friere sie ein. Aufgebacken schmecken sie wieder wie frisch.
  • Jeder Ofen ist unterschiedlich. Bei meinem Ofen sind die Brötchen nach 30 Minuten perfekt knusprig. Kann sein, dass es bei euch ev. etwas länger dauert, einfach an der Rückseite der Brötchen kurz klopfen. Wenn sie noch zu weich sind, noch etwas im Ofen lassen. Sie sollen auch auf der Rückseite schön knusprig sein.

Zutaten

für ca. 8-9 Stück

400 g Dinkelmehl glatt
100 g Vollkorn-Dinkelmehl
1/2 Würfel Germ (Hefe), frisch
3 EL Rapsöl
1/2 EL Zucker
1 1/2 TL Salz
300 g Wasser lauwarm (nicht heiß, nicht kalt!)

2 EL Mehl

Zubereitung

Mehl, Germ, Öl, Salz, Zucker und das lauwarme Wasser gemeinsam in eine Rührschüssel geben.

Die Zutaten nun mit den Knethaken vom Mixer bzw. der Küchenmaschine 3-5 Minuten gut durchkneten.

Der Germteig hat zum Schluss eine nur noch leicht feuchte Konsistenz, muss nicht gehen und kann sofort weiterverarbeitet werden.

Wenn der Teig noch etwas zu feucht ist, dann noch ein bisschen Mehl dazugeben. Wie erkenne ich die richtige Konsistenz? Ich mache die Fingerprobe. Wenn nicht mehr viel am Finger kleben bleibt, ist der Teig perfekt.

Jetzt kommen 2 EL Mehl auf den Teig. Dieses nicht mehr unterrühren. Den Teig darin drehen, bis er von allen Seiten mit Mehl bedeckt ist und nicht mehr in der Schüssel kleben bleibt.

Von dem Teig nun kleine Stücke abreißen (ca. 110-120 g) und diese noch einmal im Mehl drehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen bzw. wer eine Baguette-Form hat, diese verwenden.

Unbedingt ein paar Spritzer Wasser auf das Backblech verteilen und eine kleine hitzefeste Form mit Wasser mit in den Ofen stellen.

Ofen nicht vorheizen! Den Ofen einfach einschalten (200 Grad; Ober- Unterhitze), wenn man die Brötchen in den Ofen gibt.

Ca. 30 Minuten backen. Sie sollen schön knusprig sein.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schnelle Dinkel-Brötchen

 

 

Als Hinweis: es macht natürlich gar nichts aus, wenn ihr den Teig gehen lasst, wenn ihr Zeit habt. Aber das tolle eben ist, dass man sie auch in kurzer Zeit backen kann, wenn man schnell hungrige Mäuler stopfen muss 🙂

Lasst mich wissen, wie sich euch geschmeckt haben! Ich habe mich bemüht, dass ich es genau so beschreibe, wie ich es genau mache. 🙂

 

 

Gutes Gelingen,

Barbara

Low carb Leinsamen Weckerl (Brötchen)

Ich bin nicht gerade ein Low-Carb-Apostel. Ich liebe Süßes mit Zucker, Schokolade und natürlich Mehl. Der erste Gedanke, der mir bei dem Thema Low-Carb-Backen kam war: Entweder esse ich vernünftigen Kuchen bzw. ein richtiges Brot oder lasse es bleiben. Low-Carb zu backen klang für mich erstmal wie ein Widerspruch in sich, denn in Gebäck gehört nun mal Mehl und Zucker – also ordentlich Kohlenhydrate.

Aber ich war neugierig. Und außerdem sollte man ja keine Vorurteile haben, bevor man es nicht ausprobiert. Zudem kommt man an dem Thema aktuell auch nur schwer vorbei.

Naschen ohne schlechtes Gewissen – klingt doch zu verführerisch oder?

 

 

Wenn euch der Begriff Low Carb auch immer öfters unterkommt bzw. den Hintergrund dieser Ernährungsform verstehen wollt, ich klär euch mal etwas auf:

Was ist Low Carb?

Seit geraumer Zeit besteht der Verdacht, dass nicht die „bösen Fette“, sondern Kohlenhydrate für ungewollte Kilos auf den Hüften sorgen. Low Carb heißt der Ernährungstrend, der die kohlenhydratarme Ernährung in den Vordergrund rückt. Dies kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, meist um an Gewicht zu verlieren oder um den Gesundheitszustand zu verbessern.

Wieso Low Carb?

Kohlenhydrate gehören genauso wie Fett und Eiweiß zu den Hauptbestandteilen unserer Nahrung. Sie werden vom Körper zur kurzfristigen Energiegewinnung genutzt. Benötigt der Körper gerade keine Energie, wandelt er die Kohlenhydrate in Fett um.

Low Carb Backen

In der Praxis bedeutet das für Low Carb Anhänger allerdings: adè heiß geliebte Kuchen, Gebäck und Brot. Wer also (so wie ich) auf die abendliche Scheibe Brot oder den Kuchen zum Kaffee nicht verzichten möchte, der sollte die Low Carb Rezepte-Alternativen auf jeden Fall ausprobieren.

Low-Carb-Backen heißt Backen mit Einfallsreichtum, Kreativität und Improvisationstalent. Denn die Hauptaufgabe bei dieser Art des Backens ist, Zucker und Mehl durch kohlenhydratarme Zutaten zu ersetzen, so dass weder der Geschmack noch die Konsistenz des Gebäcks darunter leiden.

 

Generell kommt es beim Backen immer auf das richtige Verhältnis von trockenen und nassen Zutaten an. Für das Backen in der Low-Carb-Küche benötigt man etwas mehr Flüssigkeit , da Mehle der Low-Carb Variante etwas mehr davon aufnehmen als normales Weizenmehl. Bei den Mehlen gibt es eine große Auswahl an Ersatz: Mandelmehl, Kokosmehl, Leinmehl, Leinsamenmehl, um ein paar zu nennen. 

Ausweichprodukte sind also möglich. Sogar Backen ohne Zucker funktioniert. Zucker ist nicht nur ein Geschmacksträger, sondern sorgt auch für die Fluffigkeit und Stabilität des Teiges. Dieser ist leider nur schwer zu ersetzen. Alternativen sind beispielsweise Xylit oder Erythrit, die häufig in Pulverform angeboten werden. Natürliche Alternativen, wie Agavendicksaft, Reissirup, Dattelsirup oder Kokosblütenzucker sind ebenfalls möglich. So stillen auch zuckerfreie Kekse den Hunger nach Süßem.

Ich hab sowohl Süßes (Low Carb Zucchini-Schoko Kuchen, Low Carb Cheesecake), als diese Weckerl ausprobiert und was soll ich sagen: erstens merkt man es nicht, dass etwas “fehlt” und es schmeckt nicht weniger gut! Der Zucchinikuchen ist sogar mein absolutes Zucchini-Lieblingsrezept geworden.

Mein Fazit: Low Carb schmeckt und mit etwas Übung lassen sich tolle Kuchen, Kekse und Brote zaubern!

 

Käse-Weckerl

Und was ich zu diesen Käse-Weckerl sage? Sie sind der Oberburner! Ehrlich. Super saftig. Also SUPER saftig! Werde ich bestimmt öfters machen, trotz anfänglicher Skepsis haben sie mich überzeugt. Ich habe sie sowohl sauer als auch süß (Nutella, ups) bestrichen und schmeckt beides wunderbar. Mit Pizzagewürz natürlich schon eher für pikante Aufstriche. Sie sind übrigens auch am nächsten und übernächsten Tag noch herrlich saftig.

Ich habe das erste Mal Leinsamenmehl verwendet und mag den Geschmack richtig gerne. Genau richtig für das Gebäck. Ich habe das Mehl bei DM und Reformhaus Martin gesehen, falls jemand fragt von wo man das Mehl herbekommen kann.

 

 

 

Zutaten

80 g geriebener Pizzakäse

100 g Topfen (Quark)

100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)

90 g Leinsamenmehl

50 g Mandelmehl

3 Eier

1/2 TL Salz

1 TL Pizzagewürz (zB Bruschetta Gewürz)

1 TL Backpulver

 

zum Bestreuen: etwas geriebener Pizzakäse oder Leinsamen

 

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Es entsteht ein sehr feuchter Teig.

Hände mit kalten Wasser nass machen und aus dem Teig ca. 7-8 Weckerl formen. Am besten man formt Knödel und drückt sie etwas zusammen. Die Weckerl gehen nämlich nicht mehr wirklich auf und ändern ihre Form beim Backen auch nicht mehr wirklich. Mit Käse oder Leinsamen bestreuen.

Die Weckerl ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Die LowCarb Weckerl bleiben mehrere Tage frisch und saftig.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Low Carb Käseweckerl (Brötchen)

 

 

Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Gutes Gelingen,

Barbara

Schnelles Nuss-Dinkel-Brot

Sonntag Abend. Der Tisch ist gedeckt. Frischer Schinken, Eier vom Bauernhof, neue Sorte Frischkäse mit Curry, Nussaufstrich (also Nuss-Nougat-Aufstrich. Mit Palmöl. Und viel Zucker – ok, Nutella) und jede Menge Hunger. Man ist perfekt vorbereitet für eine ausgiebige Jause (Brotzeit). Und alles was fehlt: Das Brot. Uff.

Vergessen zu kaufen.

 

Was ich an solchen Situationen nicht brauche: Wartezeit! Deswegen muss es bei mir schnell gehen, ohne dass das Brot an Qualität verliert. Und deswegen habe ich dem Germteig nicht eine Sekunde Rast gegönnt. Ich habe ihn durch die Küchenmaschine gejagt, ihm nicht mal ein ordentliches Vor-Vermengen der Zutaten  (nein, einfach alles auf einmal in die Rührschüssel) und dann durfte er nicht mal gehen. Sofort aus der Rührschüssel auf ein Blech und ab in den Ofen. Oh ja. Und er mag das! 🙂 Und ich mag das noch viel mehr. Keine Wartezeit.

Man wartet sowieso schon viel zu viel im Leben. Auf startende Computer, auf ladende Programme, auf Ehemänner, an Kreuzungen, vor Umkleidekabinen, am Schilift. NEIN, nicht auch noch auf den Germteig bzw. auf das frische Brot.

Und das war gut so. Das Brot war auch am 3. Tag alles andere als trocken und die Konsistenz vom Brot hervorragend „weich“. In Zukunft ist also auch wieder jegliche Brot-Wartezeit gestrichen.

 

 

Wichtig ist nur, dass das Wasser lauwarm ist! Nicht heiß! Lauwarm!!! Der Teig wird trotzdem feinporig und super weich.

Wer also genau so ungeduldig ist wie ich: Probiert dieses Brot-Rezept! Es wird euch überzeugen!

Zutaten

500 g glattes Dinkelmehl (Alternativ: 400 g glattes Weizenmehl, 100 g Roggenmehl)

3 EL Olivenöl

1 – 1 1/2 TL Salz

1/2 Würfel frischer Germ (Hefe)

1/2 TL Honig

330 ml Wasser, lauwarm

130 g Walnüsse

 

Zubereitung

  1. Backofen auf 220 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Eine feuerfeste Schüssel Wasser in den Ofen (unterste Stufe) stellen.
  2. Walnüsse grob zerkleinern.
  3. Dinkelmehl, Öl, Salz, Germ, Honig und Wasser mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut verkneten. Die grob gehackten Walnüsse dazugeben und weiterrühren. Ich lasse den Teig gut 4-5 Minuten kneten. Der Teig soll nicht zu flüssig – aber auch nicht zu fest sein. Eventuell noch 1 EL Mehl bzw. 1 EL Wasser dazugeben. Der Teig ist richtig, wenn er noch etwas an den Fingern kleben bleibt.
  4. Etwas Mehl (ca. 2-3 EL) Mehl auf den Teig geben, aber NICHT verrühren (es hilft den Teig besser aus der Schüssel zu nehmen und sorgt für eine schöne Oberflächen-Optik). Den Teig nun mit den Händen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backpapier geben und ihn in eine längliche Form bringen. Nicht zu flach drücken.
  5. Auf der Oberfläche darf ruhig etwas Mehl sein. Mit einem scharfen Messer mehrmals quer in den Teig schneiden.
  6. Ca. 25-30 Minuten backen. Die Oberfläche soll schön knusprig sein.

Wer mag kann den Teig auch in zwei Hälften teilen. Ich habe dann zB. auch eine Hälfte mit Wasser benetzt und mit Leinsamen und Sonnenblumenkerne bestreut.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Walnussbrot

 

 

 

 

Also: das nächste Brot im Supermarkt einfach „vergessen“. Dieses Walnuss-Brot ist superleicht gemacht und kann 45 Minuten vor dem Abendessen einfach noch schnell zubereitet werden.

Gutes Gelingen,

Barbara

Marillen Topfen Germtaschen – Aprikosen Quark Hefetaschen ;-)

Wenn ihr beim Bäcker vor der Theke steht und ihr müsstet euch zwischen Nuss-Schnecke, Mohnkrone, Marillenschifferl oder Apfelstrudel entscheiden. Was würdet ihr nehmen?

Ich weiß ja schon lange vorher was ich will. Nämlich einen Apfelstrudel! Da bin ich mir schon bei der Autofahrt sicher und sogar schon beim Aufstehn weiß ich genau was ich will. Apfelstrudel ist seit Kindertagen meine Lieblingsnachspeise… Apfelstrudel, Apfelstrudel, Apfelstrudel!!! ICH LIEBE APFELSTRUDEL!!!!!!!

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Schlussendlich verlasse ich dann aber den Bäcker jedes Mal mit dem Topfen-Marillen-Schifferl… Am „point-of-sale“ springt es mich quasi direkt an und will von mir mit nach Hause genommen werden.

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HAHAHA.. ich hab tatsächlich „nach Hause“ geschrieben.. Als ob dieses Topfen-Marillen-Schifferl jemals den Weg heim überstanden hätte!? Muahhahah…

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Und wenn dann der Bäcker einmal kein Topfen-Marillen-Schiffchen für mich über hat, weil er das letzte dem (kkkhmmmm.. bösen, bösen) Kind vor mir verkauft hat, dann muss ich mit meiner Nuss-Schnecke traurig den Weg nach Hause antreten und meine eigenen Topfen-Marillen-Germtaschen backen.

UND ICH SAG EUCH: WER BRAUCHT SCHON DEN BÄCKER, WENN MAN SELBER TOPFEN-MARILLEN-GERMTASCHEN MACHEN KANN!!!!??????

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Das tolle daran? Obwohl es ein Germteig ist, muss der Teig nicht gehen! Es geht also quasi richtig schnell!

Deswegen: sofort ausprobieren 🙂

 

Zutaten

für den Germteig:

500 g Mehl

100 g Zucker

1 Pkg Backpulver

1 Pkg Trockengerm (bwz. 1/2 Würfel frischen Germ)

250 ml lauwarme Milch

100 ml Öl

1 Eigelb

1 Eiweiß zum Bestreichen

 

für die Topfenfülle:

1 Ei

40 g Butter

80 g Zucker

250 g Topfen (Quark)

1/2 Pkg Vanille Puddingpulver

1 Vanillezucker

 

Marillen (Aprikosen)

 

Zubereitung

für die Topfenfülle: Ei mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Geschmolzene Butter, Topfen und Puddingpulver dazugeben und gut verrühren.

für den Germteig: Mehl, Backpulver, Zucker und Trockengerm in eine Rührschüssel geben. Die Milch erwärmen und gemeinsam mit dem Öl und dem Eigelb zu den trockenen Zutaten dazugeben und mit den Knethaken vom Handmixer (bzw. Küchenmaschine) ca. 5 Minuten lange gut verrühren. Es soll ein schön glatter Teig entstehen. Der Teig soll nicht mehr direkt an den Fingern kleben bleiben, ev. noch etwas Mehl dazugeben.

Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit einem scharfen Messer in ca. 15 gleich große Rechtecke schneiden. Die Ränder der kleinen Rechtecke nun mit dem Eiweiß bestreichen – es dient uns als Kleber. Nun auf die unter Hälfte des Rechteckes einen Löffel Topfencreme geben und eine halbierte Marille darauf setzen. Die andere Seite mit dem Messer ein paar mal einschneiden. Nun diesen Teil über die Fülle zusammenklappen und die Ränder etwas andrücken.

Die Topfen-Marillen-Taschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit dem restlichen Eiweiß noch etwas bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad Ober-Unterhitze ca. 20 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: marillen-topfen-germtaschen

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Diese schnellen Topfen-Marillen-Germtaschen schmecken auch am nächsten Tag noch richtig lecker!!!

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Lasst es euch schmecken,

Barbara

Ciabatta

Ich muss dieses Rezept noch gleich an diesem schönen, warmen Tag posten bevor das Grillwetter wieder eine kurze Pause macht.

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Ich selbst liebe es mit Freunden und Familie zu grillen. Und aus diesem Grund war das Geburtstagsgeschenk für meinen Verlobten heuer etwas praktischer veranlagt: der Sommer naht, die lauen Nächte warten auf einen gemütlichen Terrassenabend, Freunde wollen eingeladen werden und natürlich: es muss endlich gegrillt werden. Und es wäre von Vorteil, wenn man zu diesem Anlass auch einen Grill hat. Also: Romantisches Dinner mit Seeblick, ein Wochenende in den Bergen, French Open Tickets, .. alle diese Ideen mussten einem Weber-Kugel-Grill weichen.

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Ich hab das natürlich auf eigene Gefahr geschenkt. Ich kannte nämlich die Grill-Vorkenntnisse und -Fähigkeiten meines Liebsten noch nicht wirklich. Besser gesagt: gar nicht! Und man gehe ja mal prinzipiell vom Schlimmsten aus 😉 Ich wurde zudem etwas ängstlicher, als er dann von meinen Geschwistern auch noch einen Grillanzünder geschenkt bekommen hat.

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Und huch, siehe da: keine Verletzungen, keine Verbrennungen, die Terrassenganitur steht noch, kein Rauchmeldealarm oder sonstiges. Ein natural born grill Meister dieser Kugelgrill — ähm mein Liebster 😉

Aber bevor ihr jetzt gleich alle eure Freunde zu einem Grillabend einladet, hier noch das Rezept für das selbstgemachte Ciabatta!

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Tipp: Ich hab das Ciabatta auch in Scheiben geschnitten und mit Kräuterbutter bestrichen. Kurz auf den Grill und fertig.

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Rezept abgewandelt vom Original Baguette-Rezept von Lea Linster

Baguette Rezept? Richtig gehört. Eigentlich wollte ich ja Baguette machen. Aber irgendwie ist daraus ein richtig geiles Ciabatta daraus geworden!

Ich werde in Zukunft kein Ciabatta mehr kaufen, sondern nur mehr selber machen, so einfach geht das 🙂

 

Rezept

für den Vorteig:

300 g Mehl

350 ml kaltes Wasser

10 g Germ (frisch)

1 EL Zucker

 

zusätzlich zum Vorteig:

1 TL Zucker

10 g Germ (frisch)

320-330 ml lauwarmes Wasser

450 g Weizenmehl

250 g 10-Korn Mehl (oder Alternativ Dinkel-Vollkornmehl)

 

3 TL Salz

 

Zubereitung

1) Den Ansatz vom Vorteig verrühren und über Nacht mit einem Geschirrtuch abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen lassen.

2) Am nächsten Tag (egal ob Morgen oder Nachmittag) kommen dann die zusätzlichen Zutaten (AUSSER DAS SALZ) in den Vorteig. Sehr gut mit den Knethaken des Mixers bzw. der Küchenmaschine verkneten, bis wirklich alle Zutaten optimal verknetet sind (das kann locker 10 Minuten dauern). Erst dann das Salz dazugeben und noch 3 Minuten verkneten. Noch so viel Mehl dazugeben, dass der Teig nicht mehr klebrig ist. Auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der Hand noch einmal gut durchkneten. Sollte hier der Teig noch an den Fingern kleben bleiben: einfach noch etwas Mehl dazugeben!!! Zu einer Kugel formen, bemehlen und in einer Teigschüssel abgedeckt an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen.

3) Den Teig noch einmal kurz zusammenschlagen und daraus 2 längliche Ciabatta und 2 kleine Brötchen formen. Oder auch nur Brötchen. Die Teigmenge ist nicht gerade wenig, aber die restlichen Brötchen bzw. Mini-Ciabattas kann man ja perfekt einfrieren und dann frisch zum Frühstück aufbacken.

4) Den Ofen in der Zwischenzeit auf 230 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.

5) Damit das Ciabatta so schön länglich bleibt und nicht in die Breite geht beim Backen, habe ich mit Alufolie eine „Barriere“ gebaut. Siehe Foto. Den Teig mit einem scharfen Messer quer einschneiden und noch etwas bemehlen (für den schönen Effekt). Ich sprenkle noch etwas Wasser auf das Blech und gebe auch zusätzlich noch eine Keramik-Schüssel voll mit Wasser in den Ofen.

6) Je nach Größe bzw. Bräunungswunsch ca. 15-20 Minuten backen. Ihr kennt euren Ofen eh besser. Mein Ofen ist ziemlich schnell, der von meiner Schwester braucht ewig. Wenn man auf die Rückseite der Brötchen klopft und es klingt „hohl“, dann ist es ein Zeichen, dass sie fertig gebacken sind.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Ciabatta

Ciabatta

Hier am Bild seht ihr, wieviel Ciabattas ich aus dem Teig bekommen habe. Es ist vielleicht nicht so grob wie ein italienisches Ciabatta – auch mit weniger Luftlöcher im Teig, aber ich persönlich finde diese Version sogar etwas besser. Aber die Italiener würden mich jetzt prügeln 😉

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Na dann: happy Grillabend!

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Gutes Gelingen,

Barbara

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Schoko Brioche Brötchen – Sweet burger buns

Dass ich gerne frühstücke wisst ihr ja bereits. Noch schöner ist es, wenn der Tisch voll ist. Voll mit Freunden, voll mit Familie, voll mit leckeren Sachen, voll mit frischem Gebäck.. Und da darf eine Brioche-Version nicht fehlen. Als Abwechslung zum typischen Brioche sind solche Brioche Brötchen mit Schokodrops perfekt.

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Und ich kann jedem diesen Sweet Burger mit Nutella und Himbeeren empfehlen! Himbeer und Nutella sind einfach eine traumhafte Kombination, weil die Himbeere die Süße etwas ausgleicht! Oder probiert den Burger einfach mit Banane. Schoko & Banane – all time classics!

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Während ich also hier den Beitrag schreibe, esse ich gerade die 5. Charge davon. 😉 Ich habe die Schoko Brioche Brötchen bereits zum 5. Mal gebacken diese Woche, da ich das perfekte Rezept herausfinden wollte 😉 Ich habe dabei mit Butter, Eiern, Vollkornmehl, glattem Dinkelmehl, Trockengerm und frischem Germ experimentiert und kann euch jetzt mein Lieblingsrezept zum Nachbacken verraten.

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Die Brötchen schmecken allerdings genau so gut mit 3/4 Dinkelvollkornmehl und 1/4 glattes Dinkelmehl bzw. Weizenmehl.

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Es ist echt kein Aufwand sie zu backen, schaut einfach selbst. Als Hilfe habe ich euch das erste Mal ein kleines Video gedreht, um es zu veranschaulichen 🙂

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Zutaten

für ca. 7 Stück

100 g Zucker

1/2 TL Salz

340 g Mehl

10 g Germ (frisch) oder 1/2 Päckchen Trockengerm

100 g Öl (alternativ kann auch warme Butter verwendet werden)

110 ml lauwarme Milch

75 ml lauwarmes Wasser

ca. 40 g Schokodrops

 

Zubereitung

Wasser und Milch in einem Topf nur leicht erwärmen. Es sollte nur lauwarm sein.

Mehl, Germ, Salz, Öl und Zucker in einer Schüssel bereitstellen und das Wasser-Milch Gemisch dazugeben. Mit den Knethaken vom Handmixer (oder der Küchenmaschine) schön zu einem glatten Teig verarbeiten. Ruhig lange kneten, das ist wichtig! Der Teig sollte nicht mehr direkt an den Fingern kleben bleiben. Es kann sein, dass man noch 1 EL Mehl dazugeben muss. Wenn am Finger nichts mehr kleben bleibt, hat er die richtige Konsistenz.

Den Teig an einem warmen Ort ca. für eine Stunde gehen lassen. Nun die Schokodrops untermischen und nochmals kurz verkneten sodass sie schön verteilt sind. Wenn ihr den Teig im Ofen bei ca. 40 Grad gehen habt lassen, dann kann es sein, dass die Schokodrops leicht schmelzen.

Den Teig in gleichgroße Stücke teilen (ca. je 90-100 g), kurz flach drücken, um die Luftbläschen rauszubekommen und Kugeln formen. Wie im Video weiter vorgehen.

(Also von außen immer in die Mitte einschlagen, sodass aus der Unterseite eine glatte Oberfläche wird. Es muss eine Spannung entstehen. Ihr könnt die Teigkugel dann auch noch auf der ganz leicht bemehlten Oberfläche etwas rollen).

Wundert euch nicht, im Video habe ich „normale“ Burger Buns gebacken. Wichtig ist, dass sie eine „gespannte“ Oberfläche bekommen.

Nun ca. 18-20 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 190°C Ober-/Unterhitze backen. Backzeit nicht zu sehr verlängern, sonst werden sie trocken! Ev bei einem Brötchen testen, ob sie schon fertig sind. Mein neuer Ofen ist nämlich meist schneller beim Backen 😉

!! Wenn ihr mehrere Familienmitglieder/Freunde zu versorgen habt: einfach Menge verdoppeln!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schoko Brioche Brötchen – Burger Buns

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Hilft euch das Video etwas weiter? Wenn mein Liebster zuhause ist beim Backen muss ich ihn ansonsten öfters einspannen 😉

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Dann wünsche ich euch jetzt schon ein herrliches Frühstück 🙂

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Gutes Gelingen,

Barbara

 

Butterhörnchen

Besonders am Sonntag Morgen denk ich mir oft: wieso kann ich nicht zaubern? Neben zusätzlichen 3 (oder mehr) Sonntagsstunden, Nutella ohne Kalorien und ungiftigen BIO-Lachs würd ich mir nämlich auch gern frisches Gebäck auf den Frühstückstisch zaubern.

Und dann hab ich mir überlegt, dass ich ja so tun könnt als könnte ich zaubern. Zauberkräfte ganz ohne Zauberei. Man muss ja nicht erwähnen, dass man dafür am Vortag schuften muss 😉  Aber wenn man die Butterhörnchen am Vortag backt und dann am Sonntag Morgen dann noch kurz mit Wasser benetzt und im Ofen fertig backt, dann schmeckt das ja auch fast wie frisch vom Bäcker. Oder so. Am besten sind sie natürlich frisch aus dem Ofen, wenn der Butter zerschmilzt und die Marmelade noch etwas die Wärme annimmt. Mmmmmhhh!!! Riecht ihr es schon?

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Passend zum morgigen Aschermittwoch hab ich die Butterhörnchen mit Frischkäse, Lachs und frischer Kresse befüllt. Ok, Hörnchen sind in meinem Fall etwas übertrieben. Sie sind nicht wirklich gebeugt und schauen aus wie Croissants. Ich kann also doch zaubern! Ich backe Hörnchen und daraus werden Croissants. Und das noch dazu gesünder! Ha! 🙂

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Aber hier nun das Rezept für diese Butter-Hörnchen-Croissants 😉

Zutaten

Für den (Hefe-) Germteig:

175 ml Wasser
70 g Butter
200 g Weizenmehl
175 g Dinkelmehl
1 Pkg Trockengerm
1/2 gestr. TL Salz
1 EL flüssiger Honig

 

Zum Bestreichen:
40 g Butter
1 Eigelb
1 EL Wasser

Zubereitungzeit: 45 Min

 

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Zubereitung

1) Wasser und Butter in einen Topf geben und leicht erwärmen, bis dass der Butter zerlassen ist. Mehl und Trockenhefe in eine Rührschüssel geben und sorgfältig vermischen. Salz, Honig und das Wasser-Fett-Gemisch hinzufügen und mit dem Mixer (Knethaken) zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat (ca. 30 Minuten).

2) Butter zerlassen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und anschließend zu einem Kreis ausrollen. Den Kreis wie eine Pizaa in ca. 12 gleich große Stücke (Dreiecke) schneiden.

3) Diese nun mit Butter bestreichen und von der breiten Seite aus zur Spitze hin locker aufrollen. Die Teigstücke zu Hörnchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

4) Die Hörnchen noch einmal zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen (ca. 15 Minuten). Den Ofen auf ca. 180 Grad Heißluft vorheizen.

5) Eigelb mit Wasser verquirlen und die Hörnchen damit bestreichen. Ca. 20 Minuten backen. So schnell wie möglich aufessen 😉

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Butterhörnchen

 

 

Die Hörnchen schmecken sowohl mit Frischkäse und Lachs als auch mit Marmelade sehr gut, da es im Geschmack eher neutral ist. Wollt ihr sie nur mit Schinken, Lachs, Aufstrichen füllen? Dann empfehle ich euch noch etwas mehr Salz in den Teig zu geben.

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Dann wünsche ich euch schon einmal einen schönen Aschermittwoch und Start in die Fastenzeit.

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Riesen Zimt-Schnecke aus Topfenteig

Wem ist folgendes Szenario bekannt?!

Ein Ikea-Besuch läuft folgendermaßen ab: Man schlendert durch die Ausstellungshallen und begutachtet erstmals bequeme Sofas und tolle Küchen ausgiebig. Man lässt sich dafür auch sehr lange Zeit, um Ektorp, Stocksund, Nockeby zu testen und auch bei Järsta wird die Höhe der Arbeitsplatte und die Raumaufteilung betrachtet. Bei den Schlafzimmermöbeln wird nicht mehr ganz so entspannt durchgeschlendert und spätestens bei Badmöbeln beginnt der hektische Run Richtung IKEA Restaurant. Dort wartet nämlich ein besonderer Leckerbissen. Diese kleine Zimtschnecke. Das Schweden-Typischste vom Schweden-Typischen. Nach den Köttbullar natürlich. Aber diese Zimtschnecke drängt sich immer dezent auf mitgenommen zu werden.

Dieses Szenario ist natürlich nur möglich, wenn man

a) alleine bei IKEA ist

b) mit Freundinnen, Mutter, Schwester bei IKEA ist

c) auf keinen Fall mit Mann oder Kinder bei IKEA ist

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Und was klein schon so gut ist muss groß doch umso besser sein oder?

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Das hab ich mir auch gedacht. Leider hatte ich meine Knethaken nicht zur Hand. Doch was ich haben will, will ich haben. Sofort. Egal ob mit Knethaken oder ohne.

Also kein Germ(hefe)teig, sondern: Topfenteig. Ich mag diese Variante auch sehr gerne, gerade weil man nicht warten muss und der Teig gleich verarbeitet werden kann. Und hej: da ist Topfen drin 😉

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Zutaten

für den Topfenteig:

25 dag Topfen (Quark)
5 EL Milch
2 Dotter
10 EL Speiseöl
12 dag Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
40 dag Mehl
1,5 Pkg. Backpulver

 

für die Fülle:

5 EL Butter (zerlassen) (ca. 80 g)
Zucker (ca. 160 g) , Zimt (ca. 3 TL)  zum Bestreuen

 

für das Frosting:

60g Butter (leicht geschmolzen)
120g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Raumtemperatur)
100g gesiebter Staubzucker
1 Päckchen Vanillezucker

 

 

Zubereitung

1) Topfenteig zubereiten: Dotter, Milch, Zucker, Öl, Vanillezucker und Salz gut rühren. Topfen unterrühren. Nun Mehl und Backpulver vermischen und auf die Arbeitsfläche schütten. Eine große Mulde bilden und die flüssige Masse hineinschütten. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu patzig sein einfach noch etwas mehr Mehl dazugeben.

2) Den Teig rechteckig (ca. 40 x 20 cm) ausrollen. Zwischenzeitlich den Butter schmelzen lassen, auf den ausgerollten Teig verteilen, mit der Zuckerzimt-Mischung gleichmässig bestreuen und diese leicht andrücken. In ca. 7 gleichmässig dicke Streifen schneiden.

3.) Nun geht der Wickel-Spass los. Einen Streifen eng aufrollen. Diese Schnecke dann auf einen zweiten Streifen stellen und diesen ebenso aufrollen. Sind die ersten 4 Streifen auf der Zimtschnecke aufgerollt, diese in die Mitte des mit Backpapier ausgelegten Backblechs legen. Die restlichen Streifen nun um die Zimtschnecke herum legen, zwischendurch mal leicht an-/zusammendrücken. Wenn alle Teigstreifen aufgebraucht sind in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen geben. Ca. 35-40 Minuten backen.

4.) Während der Backzeit die Frischkäse-Glasur zubereiten. Butter in einem kleinen Topf leicht schmelzen. Staubzucker, Vanillezucker, Butter und Frischkäse so lange rühren, bis sich eine streichfähige Glasur ergibt. Erscheint die Glasur zu flüssig, einfach mehr Staubzucker dazu geben. Ist sie zu dickflüssig, etwas Milch zugeben.

5.) Die Zimtschnecke etwas auskühlen lassen und mit dem Frosting bestreichen. Am allerbesten schmeckt sie ganz frisch aus dem Ofen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Riesen-Zimtschnecke aus Topfenteig

Sollte es bei euch auch schneller gehen müssen, ihr jedoch gerade Lust auf Zimtschnecken habt: diese Version passt perfekt dafür!

Zimtschnecke-6

Auch kleine Zimtschneckis sind möglich. Einfach die einzelnen Streifen zusammenrollen und einzeln auf ein Blech geben. Egal ob groß oder klein: ein Stück IKEA ääähm Schweden ist gesichert!

Zimtschnecke-5

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Frohes Backen

(baking)Barbarine

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