Kokos Bananen Granola

Getrocknete Bananen, echte Vanille, Kokosflocken & viele leckere Zutaten sorgen bei diesem knusprigen Granola für einen Hauch Exotic am Frühstückstisch.

 

 

Mit frischen Bananen, Mango- und Papayastückchen ist es ein sonniger Start in den Tag und man kann sich gedanklich mit jedem Löffel in die Karibik versetzen lassen.

Und selbst im Winter kann man sich damit schon am Morgen den Sommer ins Esszimmer holen.

Wer wegen den getrockneten Bananen skeptisch ist: Ich hab sie ziemlich fein gehackt. Der Geschmack der Bananen ist damit voll im Müsli, aber die harten Stückchen sind nicht zu groß, um darauf zu beißen. Einfach ausprobieren!

 

 

 

Zutaten

130 g Haferflocken

40 g Mandeln gehobelt

50 g Kokosraspeln

30 g Bananen getrocknet

10 g Amaranth gepoppt

1/2 Stange Vanille (bzw. etwas Vanillezucker)

30 g Kokosöl

40 g Kokosblütensirup (Alternativ Agavensirup)

 

Zubereitung

1) Getrocknete Bananen entweder mit einem Messer oder einem Multi-Zerkleinerer mittelfein hacken.

2) Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Kochlöffel gut verrühren.

3) Ein Backblech mit Backpapier belegen und die vermengten Zutaten darauf verteilen.

4) Das Granola bei 170 °C Heißluft ca. 15-20 Minuten rösten, dabei 3-4 mal durchrühren, bis es eine schöne Farbe bekommt.

5) Granola herausnehmen, auskühlen lassen und luftdicht verschließen.

Das Rezept praktisch zum Download: Bananen-Kokos-Granola

Das Rezept ist übrigens auch bestens für den Granola-Adventkalender geeignet. 🙂

 

Lasst es euch schmecken,

Barbara

Nuss Amaranth Granola (glutenfrei)

Ein Granola kommt selten allein!

Der Advent nähert sich in großen Schritten. Auch wenn  man es bei diesem Wetter noch niemand erahnen will. Genießen wir also erst noch diesen wunderschönen, sonnigen Herbst, bevor wir uns auf die Advents- und Weihnachtsprojekte stürzen. Aber überlegen kann man ja schon mal. Bei 23 Grad. In der Sonne. Im Liegestuhl. Mitte Oktober.

 

 

Zum Beispiel an den Adventkalender. Ich weiß es gibt die Kreativen unter euch, die für den Liebsten, die Familienmitglieder oder einer Freundin jedes Jahr einen selbstgebastelten Adventkalender schenken. Ich mache das auch liebend gerne und überlege mir meist jedes Jahr etwas Neues. Letztes Jahr gab es für meine Schwester und meine Arbeitskollegin einen Granola-Adventkalender. Wobei wir schon beim Thema wären. Ein neues Granola Rezept wartet auf euch!

Da nicht alle solche Last-Minute Bastler sind wie ich, bereite ich im Oktober schon mal Schritt für Schritt die unterschiedlichsten Granola Rezepte für euch vor. Ich hatte letztes Jahr 12 verschiedene Granolas vorbereitet und in kleine Jute-Beutel gefüllt. Diese wurden nummeriert und mittels Garn an einen Kleiderhacken gehängt. Merkt euch diese Idee also schon mal vor!

 

 

So sah er also aus der Adventkalender. Gefällt er auch so wie mir?! Es gibt für euch aber noch einmal einen genauen DIY-Post, wie ich diesen Adventkalender gemacht habe und welche Granolas in die Beutelchen kamen.

Das tolle daran: so hat man jeden Tag im Advent ein leckeres Frühstück.

Für wen diese Adventkalender-Geschichte noch zu früh kommt: Das Granola ist das ganze Jahr über perfekt zum Frühstück. Einfach nur mit Milch oder Joghurt und Obst genossen, es schmeckt einfach herrlich nussig und knusprig.

Wer ein Fan von Nüssen ist, dem kann ich dieses Frühstücks-Granola echt ans Herzen legen!

Dieses Granola beinhaltet zwar keine Haferflocken, dafür eine Vielfalt an Nüssen! Es ist daher glutenfrei und der Kohlenhydratanteil von Amaranth ist zudem wesentlich geringer als der von Getreide. Die im Amaranth enthaltenen Kohlenhydrate sind darüber hinaus sehr leicht verwertbar und lassen den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen.

Der gepoppte Amaranth ist nicht nur gesund, er bringt den im Granola zudem extra Crunch!

Zimt und Schokolade runden den Geschmack ab und geben ein zusätzliches Aroma. Ach ja:

 

 


Aber nun zum Rezept:

 

Zutaten

160 g Nussmix (zB. Haselnüsse, Mandeln, Cashews, Walnüsse, Paranüsse,… )

40 g Mandeln gehobelt

10 g Leinsamen

10 g Sonnenblumenkerne

30 g Amaranth gepoppt

40 g Kokosöl

30 g Kokosblütensirup (Alternativ Agavensirup)

1/2 TL Zimt

25 g Kochschokolade oder Zartbitterkuvertüre

 

Zubereitung

Den Nussmix mit dem Multizerkleinerer klein hacken (nicht zu fein, nicht zu grob). Alternativ mit dem Messer fein hacken.

Kochschokolade klein hacken.

Alle Zutaten nun in eine Schüssel geben und gut verrühren, so dass alles gut durchmischt ist.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Zutaten darauf verteilen.

In der Mitte des auf 170°C vorgeheizten Ofens (Heißluft) 15-20 Minuten rösten, dabei 2-3 mal durchrühren, damit sich die geschmolzene Schokolade gut verteilt.

Granola herausnehmen, auskühlen lassen und luftdicht (in Gläser oder Plastikboxen) verschließen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Nuss Amaranth Granola

 

 

 

Nach und nach folgen jetzt also noch ein paar Granola Rezepte sowie die Anleitung zum DIY Adventkalender und was ihr braucht, damit ihr pünktlich zum 1. Dezember jemandem eine Freude bereiten könnt!

Und wer nicht solange warten will und für morgen ein Frühstück braucht: einfach schon mal ausprobieren!!

Gutes Gelingen,

Barbara

Bestes Schoko-Amaranth Granola

Another morning, another Granola.

In letzter Zeit war ich etwas Frühstücks-Müsli-Vorbereitungs-faul. Ich liebe Müsli mit frischem Obst, aber Obst waschen, schälen, schneiden, BIO-Müll raustragen, .. mag ich nicht ganz so gern. Ist zwar nicht ganz so schlimm wie Salat waschen, aber nicht unbedingt auf meiner Top 10 Liste was ich gerne mache.

 

Wie ich schon mal wo gelesen hatte: „Ein Apfel und ein von Mama aufgeschnittener Apfel sind zwei verschiedene Obstsorten“ trifft auch mich vollkommen zu.

Aber dieses Granola hat unser Frühstück wieder grundlegend geändert 🙂

 

 

Im Alter von 12 – 23 Jahren war ich die absolute Knuspermüsli-Vernichtungsmaschine. Bei mir gab es Knusper-Schokomüsli zum Frühstück, als Nachspeise, zwischendurch am Nachmittag und auch am Abend hatte ich noch Hunger auf Schokomüsli mit Kirschen. Manchmal Schoko-Banane, weniger gern Erdbeer-weiße Schoki, aber wenns nichts anderes gab auch das. Hauptsache Müsli mit Milch oder Joghurt. Ohne Früchte natürlich.

Meine Eltern war wahrscheinlich ziemlich arm zu dieser Zeit, sie musste Unmengen an Müslis kaufen, um meinen „Hunger“ zu stillen 😉 Und sorry Mama, dass ich dir immer den letzten Rest vor der Nase aufgegessen habe.

Kennt ihr dieses Knuspermüsli Schoko-Kirsch noch? Haufenweise Zucker, aber saugeil. Damals war das noch nicht so der Renner mit selbstgemachten Granola.

Zum Glück hat sich das alles geändert und es ist ein leichtes Granola selbst zu machen. Mittlerweile gibt es sicher über 1000 verschiedene Rezepte. Und hier habe ich nun das 1001. Rezept für euch.

 

 

 Zutaten

60 g Öl (Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Kokosöl)

120 g Haferflocken

100 g Kochschokolade

20 g Amaranth gepoppt

120 g Mandeln ganz

2 EL Honig

 

Zubereitung

Mandeln grob hacken. Entweder mit einem Messer oder kurz in einen Zerkleinerer geben.

Die Schokolade grob hacken.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Kochlöffel gut verrühren.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und die Zutaten darauf verteilen.

In der Mitte des auf 170°C vorgeheizten Ofens (Heißluft) 15-20 Minuten rösten, dabei 2-3 mal durchrühren, damit sich die geschmolzene Schokolade gut verteilt.

Granola herausnehmen, auskühlen lassen und luftdicht (in Gläser oder Plastikboxen) verschließen.

 

Das Granola reicht für ca. 7-10 Portionen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Bestes Schoko-Amaranth Granola

Das Granola in einem schönen Glasbehälter ist ein super Mitbringsel aus der Küche. 🙂

 

Rezeptbuch „Hochzeit“

!!*enthält Werbung für Wiener Zucker, Feinsinnig und Lieblingsglas

Es ist da!!! Das Hochzeits-Backbuch

44 Rezepte, mit Liebe gemacht, für den schönsten Tag im Leben!

Mit vielen Tipps zum Selberbacken von Torten & Sweet Tables, Geschenk- und Dekoideen sowie Schritt-für-Schritt Anleitungen. Brautpaare, Trauzeugen & Gäste werden darin bestimmt fündig.

Wenn im Frühjahr die Hochzeitssaison beginnt und mittlerweile bis spät in den Herbst hinein andauert, dann sind oft einige Backkünste gefordert. Egal ob man als Hochzeitsgast gebeten wird einen Kuchen mitzubringen, oder als Brautpaar selbstgemachte Gastgeschenke für die Gäste sucht, Kreativität und Einfallsreichtum sind bei diesem Anlass oft gefordert. Vielleicht möchte jemand das Brautpaar mit einer selbstgebackenen Hochzeitstorte überraschen oder als zukünftige Braut einen Sweet Table für die Gäste planen? Dann ist dieses Backbuch genau das Richtige dafür.

Die Motivation für ein Hochzeitsbackbuch kommt nicht von irgendwo. Schon bei meiner eigenen Hochzeit konnte ich mich kaum entscheiden mit welchem Gastgeschenk ich meine Gäste überraschen wollte, weil ich viel zu viele Ideen hatte. Deswegen findet ihr unter anderem im Buch eine schöne Auswahl von Gastgeschenken, die ich am liebsten alle selbst verschenkt hätte – und zum Teil auch habe. Über Mürbteigkekse und Marmelade durften sich meine Gäste freuen und vielleicht bald auch eure.

 

 

Von Anfang an stand bei mir jedoch fest, welche Hochzeitstorte ich für meine eigene Hochzeit haben wollte: sie musste richtig schön saftig sein, hervorragend schmecken und trotzdem gut aussehen. Diese Ansprüche habe ich auch an meine Torten-Rezepte im Buch herangezogen. Naked- bzw. Semi-Naked Cakes, Schoko-Drip Cakes, .. dekoriert mit Früchten und Blumen sind nicht nur meine Lieblingstorten, sie sind bei Hochzeiten ein richtiger Trend geworden. Auch wenn Hochzeitstorten kein geringer Aufwand sind, sie sind es auf jeden Fall wert.

 

 

Sweet Tables sind ein echter Hingucker auf einer Hochzeit und nicht nur eine Freude für den Gaumen, sondern auch etwas fürs Auge. Alle Leckereien können perfekt ans Farb- und Stilkonzept der Hochzeit angepasst werden. Rezepte für Cakepops, der Liebling aller Hochzeitsgäste, saftige Cupcakes und kleine Naschereien dürfen hier auf keinen Fall fehlen.

Ich hatte schon ein/zwei Backbücher zum Thema Sweet Tables und Hochzeitstorten zuhause. Sie waren von Konditoren. Die Torten, Cupcakes & Co sahen einfach perfekt aus. Zu perfekt. Sowohl Rezepte als auch Zutaten entsprachen alle nicht meinen Vorstellungen. Zu wenig saftig, zu unmotiviert den großen Aufwand zu betreiben, um diese perfekten Kreationen herzustellen. Und so sind die Bücher schnell in einer Ecke gelandet. Sie waren Bücher nur zum Anschauen, keines Falls zum Nachbacken.

Und genau da liegt meiner Meinung nach der Fehler und dieses Rezeptbuch soll es ändern. Es soll ALLE motivieren Hochzeitsleckereien selbst zu backen. Keine Kreation hat dabei Anspruch auf perfektes Aussehen. Wichtig ist: es schmeckt! Lasst eurer Kreativität beim Dekorieren freien Lauf. Passt es individuell an den Stil der Hochzeit an. Habt Spaß am Backen! Jeder kann eine kleine Hochzeitstorte selbst zubereiten und die Gäste werden begeistert sein.

 

  

Und genau das war mein Ansatz. Ich kann mich an keine Hochzeitstorte (außer unsere eigene Hochzeitstorte) erinnern, die mich zu 100% überzeugt hat. Sie waren oft zu trocken, nur etwas fürs Auge, voller Chemie, Gelatine, langweilig. Dabei wäre es gar nicht so schwierig.

Im Buch stehen Hinweise zum Zeitplan der Zubereitung der Rezepte, es soll euch ein Gefühl geben wann etwas vorzubereiten ist. Nach und nach findet ihr auch auf meinem Blog immer wieder Tipps und Anleitungen zum Thema Hochzeit.

Wo kann ich das Buch bestellen?

Das Buch kostet € 14,90 und ihr könnt das Hochzeits-Backbuch ab sofort auf meinem Blog (Shop) bestellen und mit Paypal oder Vorauskassa bezahlen. Bezahlung mit Kreditkarte folgt in Kürze.

 

Versandkosten Österreich: € 2,90

Versandkosten Deutschland € 4,90

AKTION: bis zum 24. August in Österreich VERSANDKOSTENFREI! Nach Deutschland um nur € 2,90

 

Backbuch auch für andere Anlässe!

Übrigens: wer sagt denn, das dieses Buch nur für Hochzeiten geeignet ist? Die Torten, Kuchen & Co lassen sich genauso für Geburtstage, Taufen und andere Feierlichkeiten zubereiten. Die gebrannten Mandeln zum Beispiel mache ich liebend gerne als Snack, die Liköre wenn Gäste kommen. Und die Kuchen zum Mitbringen werden auch am Wochenende sehr oft gebacken 🙂 

 

Ich freu mich auf eure zukünftigen Bestellungen und hoffe, dass euch das Buch viel Freude bereitet!

 

 

DANKE!

Sehr lieben Dank an Wiener Zucker, die mir dieses Projekt ermöglicht haben. Sie haben mir freie Hand gelassen und durch die Vielzahl der Zuckerarten und deren Einsatzmöglichkeiten sind diese leckeren Hochzeits-Kreationen entstanden.

Vielen Dank auch an Bettina Reiter „Feinsinnig“ für ihre tollen kalligrafierten Namenskärtchen & Co. Unbedingt mal vorbei schauen 🙂

Danke auch an Lieblingsglas für die wunderschönen Ball Maison Gläser, die nicht nur für Marmeladen traumhaft aussehen. Vielleicht auch was für eure Hochzeit?!

 

Schnelle Topfen Rhabarber Schiffchen

Heute schnell, kurz und ohne Vorspann: Das Rezept von diesen Rhabarber Topfen Schiffchen MUSS ich euch einfach noch heute gleich verraten.

 

 

Aus einem Plunderteig bekommt man 8 Stück heraus, die Topfenmasse kann ev. etwas zu viel sein und es kann sich auch noch ein weiterer Plunderteig ausgehen. Sollte die Creme für 2 Plunderteige dann zu wenig sein: für den Rest verwende ich Schokocreme für Schokocroissants. Aber es wäre ja schließlich schade die restliche Topfencreme wegzuschmeißen.

Frisch aus dem Ofen schmecken die Schiffchen natürlich am Besten, aber ich kann auch beruhigen: auch am nächsten Tag sind sie noch ein absoluter Traum (sollten sie einen Tag überhaupt überstehen).

 

 

Die Schiffchen sind echt schnell gemacht, es ist nichts dabei sie zuzubereiten und die Gäste/Familienmitglieder werden sie lieben, das verspreche ich euch.

Die säuerliche Note vom Rhabarber in Verbindung mit dieser saftigen Topfenfülle und dem knusprigen Plunderteig sind in der Kombi einfach superlecker.

 

 

 

Zutaten

1-2 Plunder-/Croissantteig rechteckig

1 Ei

40 g Butter

90 g Zucker

250 g Topfen (Quark)

20 g Speisestärke

1/2 Pkg. Vanillezucker oder etwas flüssiges Vanillearoma

ca. 50 g Rhabarber (1-2 Stangen je nach Größe)

 

1 Ei zum Bestreichen

 

ZUBEREITUNg

1) Ei mit Zucker und Vanillezucker bzw. flüssigem Vanille cremig schlagen. Den Butter vorsichtig schmelzen lassen und langsam unter die Ei-Zucker Masse rühren. Den Topfen gemeinsam mit der Speisestärke dazugeben und gut unterrühren.

2) Rhabarberstangen waschen und ev. etwas schälen, wo Fäden abgehen. Danach in kleine Stückchen schneiden.

3) Plunderteig ausbreiten. Den Teig in 8 Stücke schneiden.

4) Einen Esslöffel Topfenmasse jeweils in die Mitte der kleinen Rechtecke geben und den Rhabarber darauf verteilen. So verteilen, dass überall gleich viel Rhabarberstückchen auf der Topfenmasse sind.

5) Nun 2 Ecken nehmen und in der Mitte gut zusammendrücken (richtig gut zusammendrücken, sonst gehen sie beim Backen wieder auf).

6) Ein Ei verquirlen und mit einem Pinsel die Schiffchen bestreichen.

7) Für ca. 20 Minuten bei 180 Grad Heißluft backen.

8) Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Schnelle Topfen Rhabarber Schiffchen

 

 

 

Dann lasst sie euch schmecken 🙂

 

Sprinkles Cake – Funfetti Torte

*Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Wiener Zucker

Wenn man so durch Pinterest stöbert, findet man viel zu viele (süße) Dinge, die man unbedingt mal nachmachen will. Ich glaube eine Sprinkles Cake war die erste Torte, die ich damals auf Pinterest gepinnt hatte. Es war also eine logische Folge, dass ich diese bunte Torte nachbacken musste. Eine perfekte Sprinkles-Cake sollte innen also von den Streuseln schön bunt gefärbt sein, umhüllt von einer fluffigen Creme und getoppt durch tausenden von bunten Sprinkles.

Klingt ja auch nicht weiters schwer. Tortenrezept, Sprinkles, Frosting, Sprinkles.

So in der Theorie. In der Praxis war jeder dieser Hauptbestandteile eine richtige Herausforderung. Die meisten (perfekten) Sprinkle Cakes sind aus Amerika. Somit sind auch die Rezepte amerikanisch, die Sprinkles amerikanisch und die Zutaten sowieso. Da ich mir damals aus New York viel zu wenig Backsachen mitgenommen habe, musste ich mir die Sprinkles aus dem Supermarkt besorgen. 6 Packungen – 2 verschiedene Marken. Das musste reichen.

Projekt 1 – Der Kuchenteig

1. Versuch: Ich durchforstete mehrere amerikanische Rezepte für die Torte und alle verwendeten Butter. Also wählte ich einen Vanillekuchen mit Butter. Der Teig war mir zu fest, für eine 4-layer Torte zu unfluffig. Die bunten Streusel von Dr.Oetker verschwanden im gebackenen Kuchen – mit Ausnahme von grün. Ein grünlich gepunkteter Kuchen? No go. Dazu entstanden durch die Streusel einige Löcher im Kuchen.

2. Versuch: Dann hatte ich den Einfall, dass ein Joghurt-Kuchen die perfekte Grundlage für die Torte sein könnte. Das war auch nichts. Von den Streuseln der Spar Eigenmarke blieb nach dem Backen nichts mehr über. Verschwindibus komplettos. Und der Teig wurde bräunlich innen, obwohl die Streuseln nur kurz vermischt wurden. Dieser Tortenboden landete leider Gottes im Müll.

 

 

3. Versuch: Öl-Kuchen als Grundlage. Für Torten ist mir ein fluffiger Ölkuchen mit Abstand am liebsten. Ich habe ihn für die Streuselanforderungen abgewandelt (Teig soll etwas dicker sein, damit die Streusel nicht nach unten sinken) und die Gewinner-Streuseln meiner Sprinkles Testreihe Nr.1 verwendet. Doppelter Erfolg! Endlich das perfekte Sprinkles-Cake Rezept.

 

Projekt 2 – Die Streuseln / Sprinkles / Konfettis

Die Sprinkles Testreihe 1 gab mir Aufschluss darüber, welche Streusel, Konfettis bzw. Sprinkles im Kuchenteig perfekt abfärben. Anforderung also: bunt, sichtbar, der Teig soll nicht verändert werden.

Zum Glück bekam ich über Instagram viele Tipps & Tricks warum Streusel den Teig nicht färben und welche aus Erfahrungen bisher funktioniert hätten. Die Info kann ich euch natürlich nicht vorenthalten. Die meisten Streuseln sind weiße Kügelchen bzw. Stifte und werden nur mit verschiedenen Farben überzogen. Man bräuchte also komplett gefärbte Sprinkles.

Ein weiterer Tipp waren Konfettis. Also kamen auch Konfettis auf die Liste. Und siehe da: schon räumten sie Platz 1 ab. Am besten gefärbt haben nämlich die
Pickerd Streudekor „GLITZER – KONFETTI“ * (auf dem Bild oben mittig)

Sie färbten den Teig schön bunt, machen keine Löcher in den Teig und verteilen sich schön. Ich habe sie übrigens in einem Supermarkt gefunden.

Für die Testreihe 2 habe ich mir übrigens Sprinkles aus UK bestellt. Für Sprinkles aus Amerika waren mir dann doch die shipping costs zu hoch.

Projekt 3 – Das Frosting

Nicht unwichtig ist auch das Frosting dazu. Ich habe mich für eine Frischkäse-Creme entschieden. Das Frosting ist fluffiger als die von mir gerne verwendete Topfen-Creme und passt gut zu dieser amerikanisch angehauchten Torte.

Aber nun zum wichtigstem: dem Rezept für diese schöne, bunte Torte.

 

Zutaten

für den Teig:
300 g WIENER ZUCKER Backzucker
7 Eier
Schale einer Zitrone (je ausgetrockneter, desto besser)
Saft einer frischen Zitrone
200 ml Öl
200 ml Wasser
450 g Mehl
1 Pkg. Backpulver

70 g Konfetti (Pickerd – Glitzer Konfetti)

 

für das Frischkäse-Frosting:

290 g Wiener Zucker Puderzucker
150 g Butter
500 g Frischkäse (Philadelphia, ist ungesalzen)
10-20 ml Schlagobers (Sahne)

 

Für die Konfetti-Hülle:

ca. 150 g Konfetti, Sprinkles, bunte Streusel

Ich habe verwendet:
Sprinkletti: Rainbow

 

Zubereitung

Zubereitung der Tortenböden:

  1. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Zitrone auspressen und die Schale einer „alten, ausgetrockneten“ Zitrone abreiben.
  3. Eier und Wiener Zucker Backzucker sehr schaumig rühren. Das Öl langsam einrühren. Wasser, Zitronensaft und Zitronenschale kurz unterrühren.
  4. Nun Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel vermischen und in den Teig geben. Zügig verrühren.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die 2 Tortenringe mit je 20 cm Durchmesser daraufgeben. Ich umkleide die Tortenringe mit Alufolie, damit der Teig in den Formen bleibt.
  6. In den Teig nun die Konfettis geben und nur kurz verrühren.
  7. Den Teig je zur Hälfte in die Tortenringe füllen und ca. 35-40 Minuten backen (Stäbchenprobe!!).
  8. In der Form auskühlen lassen. Beim Lösen aus den Tortenringen mit einem Messer am Ring entlang fahren. So löst sich der Teig am besten.

 

Zubereitung Frischkäsecreme:

  1. Butter im Ofen weich werden lassen (aber nicht zergehen!).
  2. Den weichen Butter ca. 1 Minuten aufschlagen, dann Löffelweise den Wiener Zucker Puderzucker dazugeben. Zum Schluss den kalten Frischkäse ebenfalls Löffelweise unterrühren, bis eine cremig-fluffige Masse entsteht. Je nach Bedarf noch 10-20 ml Schlagobers  unterrühren.

 

Dekorieren der Torte:

  1. Die beiden ausgekühlten Böden waagrecht in der Häfte durchschneiden.
  2. Den ersten Boden auf ein Drehteller bzw. auf eine Platte geben. Etwa 3 gehäufte Esslöffel Frischkäsecreme darauf verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen und wieder mit Frischkäsecreme einstreichen. Weiter so vorfahren bis der letzte Boden aufliegt.
  3. Nun die Torte komplett mit der Frischkäsecreme „einkleiden“. Dazu am besten eine Teigkarte oder Spachtel verwenden.
  4. Zum Schluss die Sprinkles auf die Torte verteilen. Dazu am besten ein Tuch unter die Torte legen, damit man die Streuseln, die abfallen noch einmal verwenden kann. Hier kann man je nach Wunsch die Torte voll mit Sprinkles bedecken oder aber auch nur ein paar Sprinkles oben bzw. seitlich verteilen.
  5. Kühl stellen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: folgt

 

 

 

 

 

Viel Erfolg beim Nachbacken. 
Und solltet ihr noch Sprinkle-Tipps für mich haben, lasst es mich wissen!

Barbara

 

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Low carb Leinsamen Weckerl (Brötchen)

Ich bin nicht gerade ein Low-Carb-Apostel. Ich liebe Süßes mit Zucker, Schokolade und natürlich Mehl. Der erste Gedanke, der mir bei dem Thema Low-Carb-Backen kam war: Entweder esse ich vernünftigen Kuchen bzw. ein richtiges Brot oder lasse es bleiben. Low-Carb zu backen klang für mich erstmal wie ein Widerspruch in sich, denn in Gebäck gehört nun mal Mehl und Zucker – also ordentlich Kohlenhydrate.

Aber ich war neugierig. Und außerdem sollte man ja keine Vorurteile haben, bevor man es nicht ausprobiert. Zudem kommt man an dem Thema aktuell auch nur schwer vorbei.

Naschen ohne schlechtes Gewissen – klingt doch zu verführerisch oder?

 

 

Wenn euch der Begriff Low Carb auch immer öfters unterkommt bzw. den Hintergrund dieser Ernährungsform verstehen wollt, ich klär euch mal etwas auf:

Was ist Low Carb?

Seit geraumer Zeit besteht der Verdacht, dass nicht die „bösen Fette“, sondern Kohlenhydrate für ungewollte Kilos auf den Hüften sorgen. Low Carb heißt der Ernährungstrend, der die kohlenhydratarme Ernährung in den Vordergrund rückt. Dies kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, meist um an Gewicht zu verlieren oder um den Gesundheitszustand zu verbessern.

Wieso Low Carb?

Kohlenhydrate gehören genauso wie Fett und Eiweiß zu den Hauptbestandteilen unserer Nahrung. Sie werden vom Körper zur kurzfristigen Energiegewinnung genutzt. Benötigt der Körper gerade keine Energie, wandelt er die Kohlenhydrate in Fett um.

Low Carb Backen

In der Praxis bedeutet das für Low Carb Anhänger allerdings: adè heiß geliebte Kuchen, Gebäck und Brot. Wer also (so wie ich) auf die abendliche Scheibe Brot oder den Kuchen zum Kaffee nicht verzichten möchte, der sollte die Low Carb Rezepte-Alternativen auf jeden Fall ausprobieren.

Low-Carb-Backen heißt Backen mit Einfallsreichtum, Kreativität und Improvisationstalent. Denn die Hauptaufgabe bei dieser Art des Backens ist, Zucker und Mehl durch kohlenhydratarme Zutaten zu ersetzen, so dass weder der Geschmack noch die Konsistenz des Gebäcks darunter leiden.

 

Generell kommt es beim Backen immer auf das richtige Verhältnis von trockenen und nassen Zutaten an. Für das Backen in der Low-Carb-Küche benötigt man etwas mehr Flüssigkeit , da Mehle der Low-Carb Variante etwas mehr davon aufnehmen als normales Weizenmehl. Bei den Mehlen gibt es eine große Auswahl an Ersatz: Mandelmehl, Kokosmehl, Leinmehl, Leinsamenmehl, um ein paar zu nennen. 

Ausweichprodukte sind also möglich. Sogar Backen ohne Zucker funktioniert. Zucker ist nicht nur ein Geschmacksträger, sondern sorgt auch für die Fluffigkeit und Stabilität des Teiges. Dieser ist leider nur schwer zu ersetzen. Alternativen sind beispielsweise Xylit oder Erythrit, die häufig in Pulverform angeboten werden. Natürliche Alternativen, wie Agavendicksaft, Reissirup, Dattelsirup oder Kokosblütenzucker sind ebenfalls möglich. So stillen auch zuckerfreie Kekse den Hunger nach Süßem.

Ich hab sowohl Süßes (Low Carb Zucchini-Schoko Kuchen, Low Carb Cheesecake), als diese Weckerl ausprobiert und was soll ich sagen: erstens merkt man es nicht, dass etwas “fehlt” und es schmeckt nicht weniger gut! Der Zucchinikuchen ist sogar mein absolutes Zucchini-Lieblingsrezept geworden.

Mein Fazit: Low Carb schmeckt und mit etwas Übung lassen sich tolle Kuchen, Kekse und Brote zaubern!

 

Käse-Weckerl

Und was ich zu diesen Käse-Weckerl sage? Sie sind der Oberburner! Ehrlich. Super saftig. Also SUPER saftig! Werde ich bestimmt öfters machen, trotz anfänglicher Skepsis haben sie mich überzeugt. Ich habe sie sowohl sauer als auch süß (Nutella, ups) bestrichen und schmeckt beides wunderbar. Mit Pizzagewürz natürlich schon eher für pikante Aufstriche. Sie sind übrigens auch am nächsten und übernächsten Tag noch herrlich saftig.

Ich habe das erste Mal Leinsamenmehl verwendet und mag den Geschmack richtig gerne. Genau richtig für das Gebäck. Ich habe das Mehl bei DM und Reformhaus Martin gesehen, falls jemand fragt von wo man das Mehl herbekommen kann.

 

 

 

Zutaten

80 g geriebener Pizzakäse

100 g Topfen (Quark)

100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)

90 g Leinsamenmehl

50 g Mandelmehl

3 Eier

1/2 TL Salz

1 TL Pizzagewürz (zB Bruschetta Gewürz)

1 TL Backpulver

 

zum Bestreuen: etwas geriebener Pizzakäse oder Leinsamen

 

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen. Es entsteht ein sehr feuchter Teig.

Hände mit kalten Wasser nass machen und aus dem Teig ca. 7-8 Weckerl formen. Am besten man formt Knödel und drückt sie etwas zusammen. Die Weckerl gehen nämlich nicht mehr wirklich auf und ändern ihre Form beim Backen auch nicht mehr wirklich. Mit Käse oder Leinsamen bestreuen.

Die Weckerl ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Die LowCarb Weckerl bleiben mehrere Tage frisch und saftig.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Low Carb Käseweckerl (Brötchen)

 

 

Ich bin gespannt was ihr dazu sagt.

Gutes Gelingen,

Barbara

Low Carb Zucchinikuchen

Während ich im Zug von einer Messe in Essen wieder heimwärts fahre und ich die nächsten 8 Stunden im Zug verbringe, habe ich endlich genug Zeit euch mein neues Rezept zu zeigen. Low Carb ist ja jederzeit in aller Munde und deswegen hier mein erster Kuchen wo ich bewusst Kohlenhydrate reduziert habe. Und das Beste: man schmeckt es dem Kuchen nicht an. Für mich ist es der beste Zucchinikuchen aller Zeiten 🙂

Ich teste mittlerweile jedes Rezept drei mal bevor ich es euch weitergebe. Sicher ist sicher und vielleicht lässt sich ja etwas noch um eine Spur verbessern. So habe ich auch dieses Rezept mit verschiedenen Zucker-Sirup Varianten getestet und die schmackhafteste Variante für low carb für das Rezept ausgewählt.

Meine Freundin hat einmal angemerkt, dass auf meinem Blog noch kein einziges Zucchini-Kuchen Rezept ist. Dem Wunsch bin ich nun nachgekommen und hier habe ich nun einen Schoko-Zucchini Kuchen für euch.

 

 

Ich habe mit Zuckeralternativen mittlerweile schon etwas herum experimentiert. Auch wenn es sein kann, dass nicht jeder (vor allem jene, die einen empfindlichen Verdauungstrakt haben) Birkenzucker (Xylit) verträgt: er schmeckt dem Zucker am ähnlichsten. Ich merke im Geschmack nicht mal einen Unterschied zu normalem Zucker, in diesem Zucchini Kuchen schon gar nicht. Übrigens: Das Wort Xylit mag ich nicht. Deswegen ist es bei mir Birkenzucker.

Mit Erythrit konnte ich mich weniger anfreunden, er hinterlässt einen etwas komischen Nachgeschmack (erinnert mich an Zahnpasta bzw. Mundwasser).

Zum Low Carb Backen verwende ich als Zuckerersatz also Birkenzucker, es eignet sich aber auch Erythrit gut für das Rezept. Birkenzucker kann man 1:1 mit normalem Zucker ersetzen, sollte jemand das Rezept ohne Birkenzucker nachbacken wollen. Ich habe es übrigens auch schon getestet und ich hätte gesagt, dass es der beste Zucchinikuchen ist, den ich jemals gegessen habe. Zucchini macht den Kuchen riiiichtig saftig.

Ich hatte übrigens auch Kinder da zur Verkostung. Und wenn ein 3-jähriger nach Suppe und Hauptspeise auch noch nach einem zweiten Stück Kuchen verlangt und dann ganz schüchtern sagt, dass der Kuchen sehr gut schmeckt, dann muss es wohl heißen, dass der Zucchini-Kuchen schmeckt.

Kinder und mein Liebster sind übrigens die ehrlichsten Tester aller Zeiten. Mein Mann schreckt nicht zurück es anzumerken, wenn etwas nicht seinem Geschmack entspricht, er schon bessere Kuchen gegessen hat und etwas zu trocken geraten ist. Das schätze ich an ihm. Dafür verschlingt er Kuchen in Rekordgeschwindigkeit, wenn es unwiderstehlich schmeckt. Und das hier ist so ein Kuchen 🙂

 

 

 

Zutaten

Zutaten für eine kleine Kastenform – für eine große Kastenform Menge verdoppeln

270 g Zucchini (geraspelt)

3 Eier

20 g Reissirup

100 g Birkenzucker (Xylit) (bzw. Kristallzucker, wem low carb nicht so wichtig ist)

110 g Butter

45 g Mandelmehl

100 g Haselnüsse gerieben

20 g Kakaopulver (Backkakao)

1/2 TL Zimt

 

für die Schokoglasur:

50 g dunkle Schokolade bzw. Low carb Schokolade

1 EL Kakaopulver

20 g Kokosöl

Mandel gehackt

 

Zubereitung

  1. Zucchini waschen und fein reiben.
  2. Ofen auf 170 Grad Heißluft vorheizen. Eine Kastenform bebuttern und mit Mehl bestäuben (Dinkelmehl verwenden, Mandelmehl eignet sich nicht dazu) oder mit Backpapier auslegen.
  3. Butter schmelzen lassen (nicht zu heiß).
  4. Eier gemeinsam mit dem Birkenzucker und Reissirup aufschlagen. Durch den Birkenzucker wird die Masse nicht ganz so schaumig, nicht wundern.
  5. Die geschmolzene Butter unterrühren.
  6. Zimt und Zucchini unterrühren. Zu guter Letzt noch geriebene Haselnüsse, Mandelmehl und Kakaopulver unterrühren.
  7. In die Kastenform füllen. Ich habe eine eher kleinere Kastenform verwendet.
  8. Im Ofen in der mittleren Schiene ca. 45-50 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen, je nach Ofen ist das unterschiedlich. Nach 30 Minuten mit Alufolie abdecken, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.
  9. Kuchen ca. 15 Minuten abkühlen lassen und aus der Form geben.
  10. Für die Glasur Schokolade und Kokosöl vorsichtig schmelzen lassen und mit dem Kakaopulver gut verrühren. Auf den Kuchen verteilen.

Der Low Carb Zucchini-Schokokuchen schmeckt frisch richtig saftig und ist auch am nächsten Tag noch traumhaft.

Der Kuchen kann übrigens auch mit normalem Kristallzucker zubereitet werden. Hier auf Reissirup verzichten. Schmeckt genauso gut, ich habe es schon getestet! 🙂

Wer keinen Reissirup zur Hand hat: alternativ geht auch Dattelsirup oder Agavensirup.

Das Rezept praktisch zum Download: Low Carb Zucchinikuchen

Gutes Gelingen, egal ob ihr euch für die Zucker oder Birkenzuckervariante entscheidet 🙂

Barbara

Beeren Granola

Auch dieses Beeren-Müsli war Bestandteil des selbstgemachten Adventkalenders für Schwester und Arbeitskollegin.

Eigentlich mag ich gar kein Beeren-Müsli. Wenn ich ehrlich bin, mag ich ausschließlich Schoko-Müsli. Also eigentlich muss ich ja in der Vergangenheitsform schreiben. Ich MOCHTE kein Beeren-Müsli, ich hab mich früher nur von Schoko Müsli ernährt.

 

 

Aber das hat sich jetzt geändert. Beeren Granola gehört jetzt zu meinen Favorites. Und Grund ist dieses Rezept.

Die Beeren süßen das knusprige Müsli und mit Joghurt bzw. Milch ergibt es ein leckeres Frühstück.

Ich hatte Goji-Beeren und Cranberries zuhause und einen gefriergetrockneten Beerenmix. Also musste alles in das Beeren-Granola rein, um eine fruchtige Version zu kreieren. Und ich liiiiiebe es! Früchte schaffen es meist gar nicht mehr in mein Frühstücks-Granola, Milch alleine reicht mir, um den Geschmack intensiver rauszuschmecken.

Gleich vorweg: Verwendet eine gute Qualität bei den Nüssen! Das finde ich persönlich ganz wichtig, damit ein Granola richtig gut schmeckt. Ich verwende eigentlich fast nur BIO Nüsse. Vor allem bei Walnüssen kenne ich einen großen Unterschied.

Zutaten

140 g Haferflocken

70 g Walnüsse

30 g Kokosflocken

20 g Mandeln gehackt

50 g Honig

40 g Öl

10 g Chia

30 g Cranberries getrocknet (zB. von Alnatura*)

30 g Beerenmix gefriergetrocknet (ich habe diesen hier verwendet: Rote Beeren Mischung*)

10 g Goji Beeren getrocknet (zB: Morgenland Gojibeeren*)

etwas Zimt

 

Zubereitung

Die Walnüsse im Speedy Boy (Tupperware) oder mit dem Messer zerkleinern. Die Stücke dürfen dabei ruhig unterschiedlich groß sein.

Alle Zutaten außer Goji-Beeren, Beerenmix und Cranberries in einer Schüssel zusammenmischen, gut verrühren und auf das mit Backpapier belegte Blech verteilen.

In der Mitte des auf 170°C vorgeheizten Ofens 15-20 Minuten rösten, dabei 2-3 mal durchrühren.

Granola herausnehmen, auskühlen lassen. Cranberries, Goji-Beeren und den gefriergetrockneten Beerenmix untermischen und gut verrühren.

Luftdicht (in Gläser oder Plastikboxen) verschließen.

Achtung: die getrockneten Beeren NICHT im Ofen mit“backen“. Die Früchte würden zu schnell verbrennen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Beeren Granola

 

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Winterliche Gemüsequiche

*Dieser Beitrag beinhaltet Werbung für Kenwood

Vorbei ist sie, die große Weihnachtsvöllerei. Da ist man direkt froh, wenn wieder mal Gemüse auf den Tisch kommt.

Man wird es eher nicht glauben, aber kochen gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Backen ja, kochen nein. Für die ganze Gemüseschneiderei habe ich zu wenig Geduld und nie Lust. Mein Mann macht das zwar sehr gerne, er kommt jedoch immer zu spät von der Arbeit heim um das zu erledigen. Also gibt es nie Gemüse.

Genau das werde ich nun ändern. Ich habe nun einen kleinen Helfer an meiner Seite, der das Gemüse schnippeln für mich in Sekundenschnelle übernimmt.

 

 

Beim Kauf einer Kenwood Elite Küchenmaschine, Cooking Chef Major Küchenmaschine, Titanium Küchenmaschine und Cooking Chef Gourmet Küchenmaschine darf man bis zum 7. Jänner 2018 bis zu drei gratis Zubehörteile seiner Wahl aussuchen. Egal ob Trommelraffel (für Käse, Schokolade, Nüsse, etc.), Eiscremebereiter, Kräuter- und Gewürzmühle, Fleischwolf und vieles mehr: das alles kann je nach Küchenmaschine dazu ausgesucht werden. Unbedingt schnell sein, bis zum 7. Jänner gilt die Aktion noch. Wer sich also überlegt eine Küchenmaschine zu kaufen: es würde sich auszahlen. Hier gehts zur Aktion: Kenwood – bis zu 3 Zubehörteile aussuchen

Ein kleiner Erfahrungsbericht zu meiner Kenwood Titanium Küchenmaschine darf natürlich nicht fehlen, damit ihr ein Bild von der Küchenmaschine bekommt.

Ich liebe meine Kenwood Küchenmaschine. Und das ganz ehrlich. Ich war jahrelang davon überzeugt keine Küchenmaschine zu benötigen. Ich hatte einen Handmixer und der machte seine Sache hervorragend. ABER: mittlerweile gehört die Küchenmaschine zu jenem Küchengerät, das mir das Leben enorm erleichtert und kann mir nicht mehr vorstellen minutenlang beim Mixer zu stehen. Das einzige Manko: das mit dem Mehl unterheben. Da wechsle ich den Rühraufsatz einfach nie aus und hebe es mit dem Schneebesen unter. Das funktioniert auch bestens.

Für die Aktion durfte ich mir übrigens 2 Zubehörteile aussuchen. Ich habe mich für den Gemüseschnellschneider und den Profi-Nudelaufsatz entschieden. Was soll ich sagen: nie mehr ohne Gemüseschnellschneider. Zucchini rein – gleichmäßige Scheiben. Karotten rein, geraspelt. Kohlsprossen – sekundenschnell fein geschnitten. Genau mein Ding. Fertig, und rein in den Geschirrspüler (also ohne die Schneidescheiben, aber das ist ok). 🙂

 

 

Pasta selber machen wird dann auch ein Projekt für 2018. Vor allem Ravioli sind auf meiner To-Do Liste.

Eigentlich hätte dieser Beitrag schon etwas früher online gehen sollen. Aber die Gemüsequiche schmeckte einfach zu köstlich. Ich musste sie 4 Mal machen um endlich Fotos davon machen zu können. Das erste Mal ließ ich die Quiche und meinen Mann alleine zu hause. Ich musste zu einem Termin und mein Liebster bekam die Aufgabe die Gemüsequiche aus dem Ofen zu holen, wenn sie fertig ist. Als ich wieder heimkam war die Hälfte weg.

Das Gute an einer Quiche: die Zutaten hat man meist immer zuhause. Mehl, Eier, Butter. Gemüse. Und da kann man ja auch gerne immer variieren. Auch wer Kohlsprossen nicht wirklich mag: probiert es trotzdem aus. Er macht einen super Geschmack in der Quiche, ich konnte schon einige Skeptiker damit überzeugen!

Meine Geheimzutat: Das Bruschetta Gewürz. Es macht die Quiche unglaublich schmackhaft! Ich habe es euch bei den Zutaten verlinkt, wo ich es gekauft habe (selbst gekauft).

Zutaten

für den Mürbteig:

250 g Mehl
1 Ei
150 g Butter
1 Prise Salz

 

Gemüse:

160 g Zucchini
160 g Butternut Kürbis
60 g Champignons
60 g Kohlsprossen frisch (Rosenkohl)

 

für den Guss:

150 ml Schlagobers (Sahne)
100 g Sauerrahm
4 Eier
Salz
Pfeffer
Kräuter Max Bruschetta Gewürz

2 Hände geriebenen Mozarella-Käse

 

Zubereitung

Ofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Mürbteig vorbereiten:

Dafür die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit Ei und Salz zum Mehl geben. Mit den Händen gut durchkneten. Ausrollen und in eine Tarteform verteilen.

Gemüse klein schneiden und in die Tarteform geben.

Guss zubereiten: dazu einfach Schlagobers, Eier, Sauerrahm, Salz, Pfeffer und Gewürz mit einem Schneebesen gut verrühren und über das Gemüse gießen.

Mit Käse bedecken und für ca. 30-40 Minuten (je nach Ofen) backen.

Es kann sein, dass etwas Teig überbleibt. Den kann man noch für eine kleine Tarte-Form verwenden!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Winterliche Gemüsequiche

Kleiner Tipp: Das Kräuter Max Bruschetta Gewürz ist der absolute Hammer! Keine Werbung, selbst gekauft und absolut überzeugt. Ich gebe das Gewürz mittlerweile überall dazu, egal ob Thunfischaufstrich, Pasta, Quiche, es würzt jede Speise immer richtig gut. Klare Kaufempfehlung. Ich habe mittlerweile die 10. Packung und einige auf Vorrat 😉

 

 


Das ist tatsächlich meine erste herzhafte, warme Mahlzeit. Es war furchtbar die Quiche noch fotografieren zu müssen, bevor ich sie essen durfte. Dieses Auf-Essen-Warten macht mich wahnsinnig 😉

Solltet ihr öfters Herzhaftes auf dem Blog sehen wollen, lasst es mich einfach in den Kommentaren wissen 🙂

Schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr und lasst es euch schmecken!

Barbara

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