Spekulatius-Apfel-Topfen Dessert für Weihnachten

*enthält Werbung für Wiener Zucker

Ein Rezept für ein Weihnachtsdessert, das unglaublich schnell zubereitet ist und sooooooo gut schmeckt??? YES!

Zu Weihnachten darf und will man richtig gut schlemmen. Nur am Christtag herrscht bei mir absolute Koch-Unlust. Meist ist es am 24. so spät geworden, dass man den nächsten Tag am liebsten auf der Couch verbringen möchte. Und trotzdem ist es ein ganz besonderer Tag mit der Familie und Verwandten. Deswegen darf auch der Nachtisch nicht fehlen. Noch besser natürlich, wenn er einfach und schnell zubereitet ist und für mmmmmhhhs am Tisch sorgt.

 

 

Ich hatte schon ein Probeessen, um das Dessert für euch zu testen. Das Resultat: Viele leere Gläser und das Rezept musste ich vorab auch schon verraten. Wenn das nicht hervorragende Vorraussetzungen für ein Weihnachtsdessert sind?

Wie schon erwähnt: Das Dessert lässt sich super vorbereiten oder aber auch ruckzuck frisch zubereiten.

Wer noch Spekulatius über hat, die nach Weihnachten sowieso niemand mehr will: in diesen Nachtisch kann er verarbeitet werden!

Für das Rezept benötigt man ausserdem ein großes Glas Apfel-Punsch-Marmelade. Die Marmelade kann man jetzt schon zubereiten und ist außerdem ein schönes Geschenk aus der Küche!

Zutaten

für ca. 6 Weck-Gläser

für die Creme:

250 g Topfen

150 g Mascarpone

120 g Joghurt

ca. 50-80 g Wiener Zucker Staubzucker

1 Pkg. Vanillezucker

 

für die Brösel:

100 g Spekulatius (entweder gekauft oder selbst gebacken)

100 g Butterkekse 

 

1 großes Glas Apfel-Punsch-Marmelade (500 ml)

 

Zubereitung

Butterkekse und Spekulatius in einem Multi-Zerkleinerer fein hacken und in eine Schüssel geben.

Topfen, Mascarpone, Joghurt, Zucker und Vanillezucker gut vermischen.

Dessert-Gläser vorbereiten und abwechselnd die Keksbrösel, die Topfencreme und die Apfel-Punsch-Marmelade streichen.  Der Abschluss sollte ein Klecks Apfel-Marmelade sein.

Mit Spekulatius, getrockneten Apfelscheiben und Keksbrösel dekorieren.

Hinweis: wenn man gekaufte Spekulatius verwendet braucht man nicht ganz so viel Zucker, als wenn man selbstgebackenen Spekulatius verwendet!

 

Das Rezept vom dessert und der marmelade praktisch zum Download: Spekulatius-Apfel-Topfen-Dessert

 

Ein schönes Weihnachtsfest,

Barbara

 

Mohnbusserl mit Marmelade

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Dass meine Familie bekennende Mohn-Fans sind muss ich euch ja nicht mehr erzählen.
Aber heuer habe ich das erste Mal bemerkt, dass auch außerhalb meiner Familie viiiiele Mohn-Fans unterwegs sind.
Von meiner Schwester (und ihren Arbeitskolleginnen) bekam ich heuer eine Liste mit Weihnachtskeksen, die sie sich von mir wünschen. Allen voran: Mohnbusserl gefüllt mit Marmelade.
Wie kann man ihnen denn diesen Wunsch auch ausschlagen?

Die Busserl behalten die gespritzte Form – gehen nicht auseinander und zerrinnen nicht. Es muss also auch nicht auf zu viel Abstand am Blech geachtet werden. Daher unbedingt gleich die gewünschte Größe aufspritzen.

Ich habe übrigens das Rezept schon zweimal gebacken, da die erste Partie schon aufgegessen wurde 🙂
Ok, zugegebenermaßen gab es einen kleinen Schwund beim Backen.

 

 

Ich gebe euch den ultimativen Tipp vorab: Legt unter keinen Umständen den Spritzsack bei 170 Grad in den Ofen!!! Nein, auch nicht für 3 Sekunden.

Nicht das nach 3 Sekunden etwas passieren würde. Aber wenn eure 3 Sekunden genau so lange dauern wie bei mir (weil man innerhalb 3 Sekunden einfach vergessen hat, dass man einen Spritzsack überhaupt KURZ in den Ofen gegeben hat), dann kann ich euch vorab bestätigen: NEIN, ein Spritzsack hält das nicht aus. 😉
Da mein Gehirn also innerhalb 2 Sekunden beschlossen hat etwas zu vergessen, mache ich 5 Minuten einfach mal unwichtige Dinge – bis mir wieder einfällt, dass ich einen Spritzsack im Ofen habe. HATTE. Ich hatte einen Spritzsack im Ofen. Nun ist es ein Mohn-Plastikklumpen, verschmolzen in eine einzige Einheit.

Deswegen: bei den 30 Grad wie im Rezept passiert noch gar nichts, aber auch hier bitte den Spritzbeutel nur KURZ in den Ofen geben und dann den Teig wieder weiteraufspritzen.

Tipp: Wer sich zu hart mit einer Stern-Spritztülle tut, es funktioniert auch eine Loch-Tülle perfekt.

Zutaten

für ca. 40 Stück

250 g Butter (weich!)
130 g Wiener Zucker Feinkristallzucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 Ei
280 g Mehl
150 g Mohn
60 ml Schlagobers

Zwetschken- oder Ribiselmarmelade

1 Becher Kakaoglasur

 

Zubereitung

  1. Ofen auf 30 °C Heißluft vorheizen.
  2. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
  3. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig mixen (ca. 5 Minuten).
  4. Zimmerwarmes Ei unterrühren. Mehl und Mohn untermischen. Nun den Schlagobers noch kurz unterrühren und den Teig in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen. Nicht zu große Kleckse auf die Bleche dressieren. Sollte es schwer zu dressieren sein, den Spritzsack kurz in den 30 Grad warmen Backofen geben. Dann wird der Butter etwas weicher und der Teig lässt sich wieder besser aufspritzen.
  5. Rohr nun auf 170 °C erhitzen und die Kekse ca. 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.
  6. Marmelade (nicht zu wenig) mit einem Messer auf ein Mohnbusserl streichen und ein zweites Busserl als Deckel darauf setzen und leicht andrücken.
  7. Kakaoglasur nach Becheranleitung vorbereiten. Die Busserl bis zur Hälfte eintunken und auf einem Backpapier trocknen lassen. Luftdicht verschlossen halten sie ca. 3-4 Wochen.

 

Das Rezept praktisch zum Download: MohnBusserl mit Marmelade

Hinweis: nicht mit der Marmelade sparen beim Einstreichen. Eher eine „festere“ Marmelade verwenden, damit nichts herausquillt.
Ich hatte übrigens selbstgemachte Zwetschkenmarmelade.

Schöne Adventszeit,

Barbara

Winterliche Ploberger Schnitten (Weihnachtskekse)

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Es gibt ein paar Weihnachtskekse, die jedes Jahr Fixstarter in der Keksbacksaison sind. Diese gehören definitiv dazu!

Eigentlich sind sie wie kleine Kuchenhäppchen und diese Weihnachtstee-Rumglasur gibt den perfekten, weihnachtlichen Geschmack ab.

 

 

Einen riesengroßen Vorteil haben sie neben den Geschmack auch noch: sie sind superschnell und einfach gemacht. Teig auf ein Blech gestrichen, gebacken, Glasur drauf, in kleine Stücke geschnitten! Wenn das nicht überzeugt.

In einer Keksdose verpackt halten die Ploberger Schnitten locker 3 Wochen.

Man kann übrigens den Rum in der Glasur auch weglassen, wenn Kinder mitnaschen 🙂

 

 

ZUTATEN

für ein großes Blech (ca. 47×40 cm)

 

300 g Butter (sehr weich)

300 g WIENER ZUCKER Backzucker

8 Eier

270 g gemahlene Nüsse

300 g Kochschokolade

140 g Weizenmehl 

1 Pkg. Vanillezucker

1/2 Pkg. Backpulver

 

für die Glasur:

500 g WIENER ZUCKER Staubzucker

5 EL RUM

75 ml Wintertee bzw. Waldbeertee aus zwei Teebeuteln

 

ZUBEREITUNG

  1. Eier trennen. Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.
  2. Sehr weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker sehr flaumig rühren, nach und nach die Dotter einrühren.
  3. Schokolade vorsichtig schmelzen lassen.
  4. Anschließend die flüssige Schokolade, Nüsse und das mit Backpulver vermischte Mehl dazu geben und gut verrühren. Den steif geschlagenen Eischnee zum Schluss locker unterheben. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen und bei ca. 170° ca. 30-35 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  5. 75 ml Wasser aufkochen und 1 Teebeutel Wintertee für ca. 10 Minuten ziehen lassen. Teebeutel entfernen.
  6. Für die Rumglasur Staubzucker mit Rum und Tee glatt rühren. Nur soviel Tee dazugeben, dass eine schöne dickflüssige Masse entsteht. Den noch lauwarmen Kuchen damit überziehen und trocknen lassen. In kleine Würfel schneiden.

 

Rezept praktisch zum Download: Weihnachtliche Ploberger Schnitten

Gutes Gelingen und eine schöne Adventszeit,

Barbara

Rauhigeln (Kokoswürfel)

Einen wunderschönen 3. Adventsonntag wünsche ich euch! Ich hoffe ihr verbringt einen wunderschönen Advent. Ich nehme mir immer die Zeit, um die Advent-Abende so schön wie möglich zu verbringen. Mit Kerzenlicht, in Kuscheldecke, mit Freunden, mit meinem Liebsten, einer Tasse Winter-Tee. Das ist für mich persönlich sehr wichtig und es ist kein Aufwand ein paar Kerzen anzuzünden. Der Advent darf etwas besonderes sein.

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Diese „Weihnachtskekse“ sind supersaftig und halten sich luftdicht auch sehr gut! Rauhigeln fallen zwar unter die Kategorie Kekse, aber der Kuchen lässt sich auch mit größeren Keksausstecher ausstechen. Ich war zu voreilig mit dem „in Würfel schneiden“. Ich wollte euch nämlich diese Version auch zeigen. Und schwups die wups waren hunderte Würfelchen hergeschnitten bevor mein neuer Elch-Ausstecher auch nur einmal verwendet werden konnte. Verdammt. Also doch nur die Kokoswürfel für euch. Aber ihr habt bestimmt gutes Vorstellungsvermögen und seht zwischen den Würfelchen einfach auch ein paar Elche, Sterne und Christkinderl. 
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Die Rauhigeln sind übrigens mein dritter Beitrag für unser „Unser Winter – unsere Desserts“. Bevor wir es in ein E-Magazin packen gibt es das Rezept gleich für euch!

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Diese kleine Etagere hat mir meine liebe Arbeitskollegin zu unserem Glühwein-Meeting mitgebracht. Er eignet sich einfach perfekt für die Weihnachtszeit.

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Zutaten

für ein mittelgroßes Blech mit Rand

für den Teig:

2 Eier

230 g Zucker

80 g Butter (weich)

250 g Mehl

1/2 Pkg. Backpulver

30 g Kakao

1/8 l Milch

 

für die Tunke:

120 g Butter

120 g Kokosöl

240 g Staubzucker

200 g Kochschokolade

1/8 l Rum

4 EL Milch

 

zum Wälzen:

Kokosflocken (Kokosette)

 

Zubereitung

Eier trennen, Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Weiche Butter, Zucker und Dotter schaumig rühren, Milch dazugeben. Mehl, Backpulver und Kakao sowie später den Eischnee flott unterheben.

Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und bei 180 Grad Heißluft ca. 20 Minuten backen.

Für die Tunkmasse Kokosöl und Butter zergehen lassen, Schokolade dazugeben und zergehen lassen. Staubzucker dazusieben. Mit Rum und Milch gut verrühren.

Den erkalteten Kuchen in kleine Würfel schneiden. Diese in die Tunke tauchen und in Kokosflocken wälzen.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: rauhigeln-kokoswuerfel

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Habt ihr schon bei meinem Facebook-Gewinnspiel mitgemacht? Dort wartet nämlich ein pinker Handmixer auf euch! 🙂 Es geht noch bis 17. Dezember!

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Noch einen schönen Adventsonntag,

Barbara

Schoko-Spritzgebäck

Wenn sich meine Freundin dunkles Spritzgebäck wünscht, dann erfülle ich ihr diesen Wunsch liebend gerne 🙂 Bis jetzt hab ich es immer verschmäht. Und nachdem ich jetzt ca. 50 Stück schon selber verputzt habe frage ich mich: WARUM eigentlich? Die schmecken ja saugeil!!! Sogar viel besser als das helle Spritzgebäck!

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Bei meinem ersten Spritzversuch habe ich mir die größte Spritztülle herausgesucht und keine Kekserl mehr bekommen sondern schon eher Burger. Zwar nicht sehr ansehlich für das Keksteller, aber hervorragend für mich. Dann habe ich mehr zum Naschen 😉 Die nächsten Spritzgebäck-Kleckserl wurden also mit einer kleineren Spritztülle und mit weniger Druck gespritzt. Und da sind sie meine kleinen Zwutschgis. Perfekt für die ganze Weihnachtskeks-Parade. Und jetzt heimlich: ich habe trotzdem noch ein paar große Burger-Teile für mich gemacht. Das ist nämlich gut fürs Gewissen.

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Kekse??? Also ich hab nur zwei Kekse heute gegessen (zwei RIESENGROSSE Kekse).

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Aber probiert einfach selbst aus, welche Größe für euren Keksappetit vertretbar ist 😉

 

Zutaten

250 g weiche Butter

220 g Staubzucker

360 g Mehl

1 Pkg. Backpulver

50 g Speisestärke

1 Prise Salz

140 g Kochschokolade

50 ml Milch

 

zum Dekorieren:

Marmelade (Himbeer- oder Ribisel-Marmelade)

1 Pkg. Kakaoglasur (Schokoglasur)

 

Zubereitung

1) Backofen auf 180 Grad vorheizen.

2) Kochschokolade über dem Wasserbad schmelzen lassen. Weiche Butter und Staubzucker sehr schaumig schlagen. Geschmolzene Schokolade kurz untermengen. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und unterrühren. Nun so viel Milch dazu geben, dass der Teig die richtige Konsistenz zum Spritzen bekommt. (Richtige Konsistenz: es sollte leicht zum Spritzen gehen. Keine Handkrämpfe oder ähnliches, dann ist der Teig perfekt. Ihr habt zuviel Milch erwischt und der Teig ist zu flüssig? Einfach noch etwas Mehl unterrühren. Fertig.

3) Einen Spritzbeutel mit mittelgroßer Sterntülle vorbereiten und den Teig einfüllen. Nun kleine Kleckse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzen. Genug Abstand lassen, denn sie laufen noch etwas auseinander. Je nach Größe sind sie nach 9-12 Minuten fertig. Lasst die Kekse kurz abkühlen, denn sie sind sehr zart. Dann legt ihr sie auf ein Kuchengitter und lasst sie vollständig abkühlen.

4) Zwei gleich große Kekse suchen und mit Marmelade zusammen’kleben‘. Auf ein Backpapier legen und mit der geschmolzenen Kakaoglasur verzieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: schoko-spritzgebaeck

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Schon mal ein schönes langes Wochenende!! Heizt noch jemand den Ofen an? Ich freu mich schon auf 2 Tage Kekserl-backen! Ich hoffe das Wetter bleibt so grau und nebelig.

Eine schöne Adventszeit,

Barbara

Linzer Kekse

Das Tollste am Kekse backen? Das dekorieren! Dafür eignet sich ein einfacher Mürbteig am Besten, denn mit ein paar Ausstechern, Dekoperlen, Schokolade, Nüssen und Co. lassen sich aus einem Teig verschiedene (wunderschöne) Kekse zaubern!

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Für die Linzer Augen gibt es dazu verschiedene Ausstechformen, unterschiedliche Marmeladen und Cremen getoppt mit Staubzucker oder Zuckerglasur. Der Phantasie ist keine Grenze gesetzt. Ich möchte euch ein paar Variationen zeigen, die bei mir heuer auf dem Keksteller landeten. Ich find ja immer noch, dass Linzer Augen bzw. Mürbteigkekse der Hit auf jedem Keksteller sind. Meint ihr auch?

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Diese Variation von Linzer Augen nenne ich Very berry! Erstens: sie werden gefüllt mit einer 6-Beeren-Rum-Marmelade. Die hat meine Mama im Sommer mit allen Beeren aus unserem Garten gezaubert. Und verfeinert wird der Geschmack mit den pinken Streuseln von Dr.Oetker (Very Berry-Geschmack). Nicht nur schön fürs Auge, sondern schmeckt auch richtig fruchtig.

Linzer Augen

Zutaten

450 g Mehl (glatt)
300 g Butter (zimmerwarm)
150 g Staubzucker
1 Stk. Eidotter
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz

1 EL Rum
Marillenmarmelade // Rumtopfmarmelade
Staubzucker

 

Zubereitung

Für die Linzer Augen Mehl, Butter, Staubzucker, Vanillezucker, Salz und Eidotter rasch zu einem Mürbteig verkneten. Den fertigen Teig zwei Stunden rasten lassen.

Das Backrohr auf 170 ºC Heißluft vorheizen.

Den Teig auf einer mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche auswalken. Runde Kekse ausstechen, in die Hälfte der Scheiben ein kleines Loch stechen. Bzw. mit einem Linzer Keks Ausstecher arbeiten.

Die Keksscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 12 Minuten backen lassen.

Die Marmeladen vorbereiten. Ich habe selbstgemacht Marillenmarmelade erwärmt und mit etwas Rum vermischt. Für die zweite Hälfte habe ich eine Rumtopfmarmelade verwendet. Die gibt es auch zu kaufen bzw. Beerenmarmelade verwenden, diese erwärmen und mit etwas Rum verrühren. 
Die vollen Keksscheiben mit den beiden Marmeladen bestreichen. Die gelochten Scheiben für die Linzer Augen mit Staubzucker bestreuen und auf die vollen Keksscheiben kleben.

  • Alternativ aus Staubzucker und etwas Wasser Zuckerguss herstellen und in eine Spritztülle füllen. Mit diesem Hilfsmittel lässt sich der Guss am besten auftragen. Mit Pistazien und anderem Dekor verzieren.
  • Alternative 2: 2 Kekse mit Marillenmarmelade zusammenkleben und etwas antrocknen lassen. Die obere Hälfte dann in eine Schokoladenglasur tauchen und sofort mit Nüssen/Pistazien/etc. bestreuen.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Linzer Augen

 

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Was ist eure Lieblingsversion?

Noch ein schönes Backen und genießt die Adventszeit!

(baking)Barbarine

Weltbeste Vanillekipferl

Es gibt Vanillekipferl. Und es gibt VANILLEKIPFERL!

Ich finde bei kaum einer anderen Weihnachtskeks-Sorte gibt es einen größeren Unterschied im Geschmack und in der Konsistenz. Und meine Anforderungen sind ziemlich hoch, denn meine Mum macht mit ABSTAND die besten Vanillekipferl die es gibt! Sie sind sooooo zart, dass sie auf der Zunge zergehen. Wirklich! 🙂

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Auch heuer müssen wir die Vanillekipferl schon wieder ein zweites Mal nachbacken, die erste Charge ist verputzt. Komplett. Mein kleiner Bruder ist dabei die „treibende Kraft“ für die zweite Vanille-Kipferl-Backsession.

Vanillekipferl

Zum Glück hab ich helfende Hände. Ich muss euch nämlich beichten, dass ich der Anti-Kipferl-Former bin. Ich glaub, meine Hände sind dafür einfach nicht geeignet. Die Kipferl werden alle unförmig und hässlich. Sie gehen bei der Qualitätskontrolle nie durch und werden aussortiert. Von einem Blech muss ich 85 % noch einmal neu drehen, weil sie den hohen Anforderungen meines Liebsten nicht entsprechen. Um diesen Qualitätsmängel vorzubeugen drehen meine Mama und er die Kipferl am besten gleich selber. Sicher ist sicher. Und ich reib mir die Hände, weil ich es nicht machen muss 🙂

Aber hier erstmal das weltbeste, leckerste Vanillekipferlrezept:

Zutaten

für den Teig: 

280 g glattes Mehl
80 g geriebene Haselnüsse oder Mandeln (Walnüsse eignen sich nicht!)
80 g Staubzucker
2 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz (ganz wichtig)
220 g Butter (in Stücke; geschnitten; kalt)
Zum Wälzen:
120 g Staubzucker
1 Pkg Vanillezucker
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Zubereitung:

1) Das Mehl auf ein Backbrett sieben. In die Mitte eine Vertiefung eindrücken, die übrigen Zutaten der Reihen nach hineingeben, mit Mehl bedecken und von der Mitte aus alles rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Sollte der Teig bröselig sein, 1-2 EL Milch einarbeiten.

2) Den Teig zu bleistiftdicken Rollen formen und in gleichmäßig große Stücke schneiden. Kipferl formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben (180 Grad). 11 Minuten backen.
3) Staubzucker und Vanillezucker mischen und die noch heißen Kipferl darin wälzen.
Das Geheimnis, dass sie so zart sind: es ist kein Ei im Mürbteig.
Eier im Mürbteig sind eine Ansichtssache. Die Bindung des Teiges wird besser, die Kekse werden aber trockener. Wenn Eier verwendet werden, dann nur Eidotter verwenden und auch dieses nur sparsam!
Vanillekipferl ohne Ei werden traumhaft mürbe! TIPP: Wenn man die Eier im Teig weglässt, etwas mehr Fett verwenden!

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Vanillekipferl

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Übrigens: ich hab mein Vanillekipferl-Rezept schon auf Dr.Oetker hochgeladen. Sie haben nämlich in der Weihnachtszeit eine tolle Spendenaktion. Pro hochgeladenem Foto spendet Dr. Oetker 5 € an das SOS-Kinderdorf. Unter allen Teilnehmern werden außerdem 10 Dr. Oetker Produkt-Pakete verlost. Ich hab schon mitgemacht und meine Kindheitserinnerungen geteilt.

Deshalb ruf ich nun euch auf: Backt euer Lieblings-Rezept aus der Kindheit nach und teilt diesen schönen Moment mit Dr.Oetker unter www.oetker.at/backgeschichten. Zusätzlich zur Teilnahme auf der Website gibt’s auch die Möglichkeit via Instagram und Facebook mitzumachen. Einfach ein Rezeptfoto mit dem Hashtag „backgeschichten“ teilen und schon erhöht Dr.Oetker die Spendensumme je Foto um weitere 5 €. Toll oder?

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Dann ein fröhliches Kekse backen,

(baking)Barbarine

Kokos-Ecken

Während ich diese Zeilen schreibe, schneit es draußen wunderschöne dicke Flocken. Es ist alles schon weiß angezuckert und selbst auf der Straße bleibt der Schnee schon etwas liegen.

Will man da nicht sofort Haube (Mütze), Handschuhe und Hund schnappen und durch die Schneeflocken tanzen? Vorausgesetzt man hat einen Hund. Also, ich hab ja keinen. Aber hätte ich einen Hund, ich würde ihn hinauszerren und ihm zuschauen wie er nach Schneeflocken schnappt. Diese Vorstellung hab ich anscheinend aus Büchern, denn ich hatte noch nie einen Hund. Aber wie gesagt: hätte ich einen, würde mein Hund nach Schneeflocken schnappen. 😉 Ich hingegen bin eher der Katzenfreund! Aber die wollen ja nie raus, wenn es schneit. Und das mit Katze an der Leine und dem „nach Schneeflocken schnappen“ liegt ihnen auch nicht so. Sie sind faul vorm Ofen. Also dann doch eine Tasse heiße Schokolade schnappen und es sich mit der Katze vor dem offenen Kamin gemütlich machen. Damit hab ich ja auch kein Problem. Dann schau ich halt den Schneeflocken vom warmen Zimmer aus zu. Und dazu esse ich noch Kekse, denn frisch gebacken sind sie einfach am besten! Kokosecken zum Beispiel.

Kokosecken

Sie haben die perfekte Größe, schmecken fruchtig und exotisch zugleich. Und man kann sie wunderbar mit Schokolade verzieren. Das ist ja auch nie von Nachteil. Also verzieren. Das macht ja dann am meisten Spaß.

Und: es sind keine Grenzen gesetzt: gestreift, getunkt, getupft, gekleckst, mit Nüssen verziert, mit Krokant, mit Zuckerperlen.

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Bei diesen Kokosecken braucht man eigentlich keine Schokolade, weil sie auch ohne sehr gut schmecken. Aber ist halt dekorativ. Also: lasst eurer Phantasie freien Lauf. Kombiniert weiße Schokolade, dunkle Schokolade, keine Schokolade. Aber vorher müssen die Kokosecken gebacken werden. Hier das Rezept:

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zutaten

für den Teig:

250 g Butter (weich)
250 g Staubzucker
1 Prise Salz
2 Eidotter
250 g Mehl (glatt)
3 Eier
für den Belag:

100 g Ribiselmarmelade (passiert)
5 Eiklar
200 g Feinkristallzucker
200 g Kokosraspeln
für die Schokoglasur:

100 g Kuvertüre
2 EL Kokosfett

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Zubereitung

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für den Teig in einer Schüssel Butter, Staubzucker und Salz gut schaumig schlagen und die Eidotter langsam hinzugeben.

Nach und nach Mehl und die ganzen Eier beimengen und zu einem glatten Teig verrühren. Die Masse ca. 1 cm dick auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backrohr ca. 10-15 Minuten backen. Danach dünn mit der glatt gerührten Ribiselmarmelade bestreichen.

Für den Belag das Eiklar steif schlagen. Langsam den Kristallzucker einrieseln lassen und weiter schlagen. Zum Schluss die Kokosflocken unterheben. Die Kokosmasse auf dem Blechkuchen verteilen, glatt streichen und bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) weitere 15 Minuten backen (die Oberfläche sollte nicht zu dunkel werden). Ausgekühlt in Dreiecke schneiden und je nach Lust zuletzt die Kokos-Ecken zuletzt in Schokoglasur tunken bzw. mit Schokolade dünn verzieren.

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Kokosecken

 

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Soll ich euch noch einen großen Vorteil verraten? Sie sind ratzfatz gemacht, weil sie am Blech einfach nur in Dreiecke geschnitten werden.

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Eine schöne Winterzeit mit Hund – oder mit Katze – oder mit Kind .. vorm Ofen, draußen, oder wo auch immer ihr ein gemütliches Plätzchen habt!

Und: schönes Backen,

(baking)Barbarine

Christstollen

Mögt ihr Christstollen? Um ehrlich zu sein: ich konnte nie verstehen, dass mein Papa Christstollen ab Ende Oktober zu jedem Nachmittagskaffee verputzt. Ich mag keine Aranzinis und eigentlich auch keine Rosinen. Und für meinen Geschmack ist das Ganze dann auch noch etwas zu trocken. 😉 ABER: ich lass mich immer gerne vom Gegenteil überzeugen und probiere auch liebend gerne Neues aus. UND: Ich kann euch mit bestem Gewissen benachrichtigen: selbstgemachter Christstollen schmeckt soooo guuuut und die Zubereitung ist echt gar nicht schwer! Es duftet und schmeckt mit den herrlichen Gewürzen einfach nur nach Weihnachten.. und auch die kanditierten Orangen- und Zitronenschalen muss ich nicht mehr einzeln aus dem Stollen picken. Und was noch für die homemade Version spricht: der Stollen ist super saftig und keinesfalls trocken! Nicht im Ansatz! Das perfekte Rezept also für die Adventszeit..

Ich habe mich dann etwas schlau gemacht, warum Christstollen und wieso und woher kommt das? Also: Bereits vor mehr als 700 Jahren wurde das beliebte Gebäck das erste Mal aus einem Ofen gezogen und hat auch heute noch Symbolcharakter. Er soll das in weiße Laken gewickelte Christkind darstellen. Er kann also auf eine lange Tradition zurückblicken. Und Traditionen soll man ja auch weiterführen.. 🙂

Die Zutatenmenge ist für 3 normalgroße Stollen. Anfangs dachte ich, dass es eine zu große Menge ist, weil: wer soll das alles essen und überhaupt. ABER: ich hatte gar nicht die Chance einen Stollen in Klarsichtfolie zu verpacken.. 😉 Ich sag nur: 3 Tage – 3 Stollen – 1 Familie.  😉

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Zutaten

1 kg Mehl
1/2 l Milch
450 g Butter
200 g Zucker
100 g frische Germ
10 g Salz
1 TL Zimt
1 TL Kardamom
1 TL Ingwerpulver
1 Prise gemahlene Nelken
1 unbehandelte Zitrone (abgeriebene Schale)
1 EL Mandelaroma oder 30 g bittere Mandeln
1 TL Ingwer, frisch geriebener
500 g Rosinen
150 g Korinthen
150 g gestiftete Mandeln
150 g kandierte Zitronenschale
150 g kandierte Orangenschale
100 g Butter
60 g Hagelzucker
70 g Staubzucker
4 Pck. Vanillezucker

Arbeitszeit: ca. 45 Minuten
Ruhezeit: ca. 3 Stunden

 

Zubereitung

  1. Für das köstliche Weihnachts-Rezept wird zuerst das Mehl in eine große Backschüssel gesiebt und in der Mitte eine kleine Vertiefung gemacht. Dann wird die Germ hineinbröckelt und mit etwasverwärmter Milch und 1 TL Zucker zu einem flüssigen Brei verrührt. Dann diesen Vorteig ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  1. Anschließend werden die Rosinen und Korinthen mit kochendem Wasser überbrüht und 15 Minuten quellen gelassen. Danach das Wasser abgegossen und die Rosinen und Korinthen mit Hilfe eines Küchentuchs sorgfältig abgetrocknet.
  1. Nun werden die kandierten Zitronen- und Orangenschalen gehackt. Dann wird die Butter erhitzt bis sie flüssig ist und die Milch lauwarm erwärmt. Anschließend verrührt man den Vorteig mit der Butter, der Milch, dem Zucker und den Gewürzen. und schlägt den Teig kräftig, bis sich dieser als Ballen vom Schüsselrand löst. Danach den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen.
  1. Nun gibt man die Rosinen, die Mandeln und die kandierten Früchte hinzu. Den Teig gut mit den Händen durchkneten und nochmals 45 Minuten gehen lassen. Nun den Backofen auf 180 °C vorheizen (Ober- und Unterhitze) und das Backblech und die Stollenbackform mit Butter ausfetten. Den Stollen hineingeben und ca. 60 Minuten backen.
  1. Nach dem Backen sofort mit flüssiger Butter bepinseln, mit Hagel- und Vanillezucker und zum Schluss dick mit Staubzucker bestreuen. Den Stollen auskühlen lassen und anschließend nochmals in Staubzucker wälzen.
  1. Zum Schluss wird der Christstollen luftdicht mit Frischhalte- und Alufolie verpackt und bis zum Verzehr kühl gelagert.

Rezept Quelle: GuteKueche.at

 

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Christstollen

 

Ihr sein kein Fan von Aranzinis bzw. kandidierten Orangen- und Zitronenschalen? Reduziert einfach die Menge, das macht absolut nichts aus!

 

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Tipp: Damit dieser sein ganzes Aroma voll entfalten kann, sollte er mindestens 2 – 3 Wochen vor dem Verzehr gebacken werden.

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Also: ich empfehle euch, auch wenn das Wetter noch zu warm für Weihnachtsgedanken ist: Christstollen kann schon gebacken werden, damit er auch noch richtig gut durchziehen kann!

Gutes Gelingen,

(baking)Barbarine

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