Nach einem einzigen Stück New York Cheesecake ist man meist pappsatt, sogar leicht überfressen, ABER: im siebten Himmel! Und genau darauf habe ich aufgebaut. Im siebten Himmel sein ist doch nie schlecht, ich stelle es mir da so wolkig, locker und fluffig vor. Und nachdem ich mit diesem Beitrag bei Johanna und Julia von Törtchenfieber zu Gast bin, habe ich nun genau diese Version für sie  mitgebracht.

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Aber zuerst hätte ich eine Bitte: Wer keine Cheesecake mag, der soll bitte jetzt aufzeigen oder für immer schweigen!

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Tatsächlich! Keine einzige Hand.. Nirgends.. Ich sehe keinen!!! Und genau das habe ich mir gedacht! Es gibt NIEMANDEN, der Cheesecake nicht mag! Noch dazu wenn es eine luftig leichte Version davon ist und wenn die noch dazu so verführerisch klein zum Naschen einlädt.

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Die Menge ist genau für ein Blech 40 x 30 zugeschnitten. Man benötigt unbedingt einen (Back-)Rahmen beim Blech, weil die Cheesecake richtig gut hochgeht.

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Und getoppt werden kann sie mit so ziemlich allem fruchtigen, was einem einfällt. Oder man genießt sie einfach pur. Jetzt müsst ihr euch nur noch entscheiden.

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Heidelbeeren, Rhabarber, Himbeeren, Marillen, gar nichts??? Einfach pur?

Aber probiert doch einfach selbst:

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Zutaten

für ein Blech 30×40 cm (Blech mit hohem Rand) bzw. Backrahmen

 

Für den Mürbteig:

350 g glattes Mehl
250 g Butter
130 g Staubzucker
1 Dotter
1 Prise Salz

 

Für die Topfenmasse:

750 g Topfen
400 g Sauerrahm
4 Dotter
7 Eiklar
200 g Feinkristallzucker
60 g Vanillepuddingpulver
1 Pkg. Vanillezucker
1 Prise Salz
260 ml Milch

Außerdem:

40 g Brösel zum Aufstreuen (Paniermehl)

Heidelbeeren, Himbeeren, Rhabarber, …

 

ZUBEREITUNG

1) Aus Mehl, Butter, Staubzucker, Dotter und Salz einen Mürbteig kneten. In eine Frischhaltefolie einwickeln und ca. 1 Stunde kühl rasten lassen. Ich hab ja meistens keine Geduld für dieses Rasten lassen und verarbeite ihn gleich weiter. Der Mürbteig lässt sich schön ausrollen und bleibt auch nicht kleben.

2) Für die Topfenmasse Topfen, Sauerrahm, Dotter, 125 g Kristallzucker, Vanillepuddingpulver, Milch, Vanillezucker und Salz vermischen und glattrühren. Das Eiklar mit dem restlichen Kristallzucker zu Schnee schlagen (nicht zu fest) und anschließend unter die Topfenmasse heben.

3) Das Blech und den Rand leicht einfetten und mit Mehl bestäuben. Dann den Mürbteig ausrollen und in die Form legen. Brösel (Paniermehl) darauf streuen und die Topfenmasse in die Form füllen.

4) Im vorgeheizten Backrohr bei 200 ° C kurz anbacken, bis sich eine Backkruste gebildet hat (ca. 10 min.). Dann die Früchte (Heidelbeeren, Rhabarber, etc.) darauflegen und etwas eindrücken. Wer die Früchte lieber ‚versenkt‘ haben will darf sie gleich auf den rohen Teig daraufgeben. Ein kleiner Trick: Wenn man Heidelbeeren in Mehl wälzt, dann verschwinden sie nicht ganz auf den Boden 🙂

5) Die Masse vorsichtig mit einem kleinen Messer vom Rand lösen und bei 160 bis 170 ° C ca. 50 bis 60 min weiterbacken.

6) Auskühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen und in kleine Stücke schneiden.

DAS REZEPT PRAKTISCH ZUM DOWNLOAD: Cheesecake-Schnitten mit Heidelbeeren

 

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Die Topfenmasse wird relativ hoch, deshalb den Backrahmen zum Auskühlen am Besten noch oben lassen. Wenn die Torte ausgekühlt ist noch mit Staubzucker bestreuen!

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Ich seh euch jetzt schon ungeduldig mit den Fingern am Tisch kratzen. Ihr wollt das sofort nachbacken, oder? 😉

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Ich halte euch nun nicht mehr auf, es lohnt sich auf jeden Fall 🙂

Happy Baking,

Barbara

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28 comments

  • Daniela 4. Mai 2016   Reply →

    Hallo Barbara!
    Der Kuchen ist wirklich seeeeeeehr lecker.
    Aber was machst du mit den 2 Dottern die übrig bleiben?
    LG Daniela

    • bakingbarbarine 4. Mai 2016   Reply →

      Hallo Daniela,
      das freut mich, wenn er dir schmeckt.
      Ja das mit den übrig gebliebenen Dottern ist etwas suboptimal, aber ich mach mir dann immer am Abend eine Eierspeis und verwende sie dann dafür. Aber die Schnitten brauchen einfach den Eischnee, damit sie so fluffig werden..
      vlg Barbara

  • Sonja 2. Juli 2016   Reply →

    Heute nachgebacken. Hab etwas weniger Zucker genommen. Sehr lecker! Sehr fluffig!

  • Sanni 27. Juli 2016   Reply →

    Hallo, was bitte ist Topfen??

    • bakingbarbarine 27. Juli 2016   Reply →

      Hallo Sanni,
      Topfen ist österreichisch und heißt Quark! 🙂
      Ich nehme eigentlich immer Magerquark für alle meine Backwerke mit „Topfen“ 🙂
      Viele Grüße, Barbara

  • Conny 16. September 2016   Reply →

    Der Kuchen war sooo lecker und fluffig 🙂

    • bakingbarbarine 30. September 2016   Reply →

      DANKE Conny. Du hast ja echt schon viel ausprobiert, das freut mich!!!!!!!!

  • E. Nau 11. November 2016   Reply →

    Hallo. Wieviel Gramm Heidelbeeren benötigt man? Vg

    • bakingbarbarine 11. November 2016   Reply →

      Also ich hatte ca. 400-500 g ?, je nach Blechgröße! ?

  • Melanie 11. Januar 2018   Reply →

    Das Rezept klingt total gut. Kann den denn auch schon am Vortag zubereiten? Danke schon mal, für die Antwort.

    • bakingbarbarine 11. Januar 2018   Reply →

      Hallo Melanie,
      Der Kuchen kann auch am Vortag vorbereitet werden. Da er so saftig ist schmeckt er auch am nächsten Tag (und übernächsten Tag) super gut!!!!
      Liebe Grüße Barbara

  • VALENTA Melanie 20. Januar 2018   Reply →

    Danke für deine schnelle Antwort!

  • Sabrina Zawartka 10. Februar 2018   Reply →

    Hallo…..wenn ich den Kuchen am Vortag vorbereite…..kann ich ihn dann bis am nächsten Tag draußen stehen lassen oder muss er in den Kühlschrank?

    Kann man auch Tiefkühlbeeren verwenden?

    Und was ist denn Paniermehl? kann man das weg lassen?

    danke….lg Sabrina

    • bakingbarbarine 10. Februar 2018   Reply →

      Hallo Sabrina,
      Der Kuchen muss nicht in den Kühlschrank über Nacht. Er kann ruhig abgedeckt in der Küche stehen.
      Ich verwende auch öfters Tiefkühl-Heidelbeeren, funktioniert super. Unbedingt abtropfen lassen vorher, sollten sie schon aufgetaut sein.
      Das Paniermehl ist deswegen wichtig, dass sich die Topfenmasse mit dem Mürbteig verbindet. Ansonsten würden sich die Topfenschicht vom Boden löst, wenn man Stücke schneidet.
      Ich hoffe das hat dir geholfen.
      Liebe Grüße Barbara

  • Alexandra 1. Mai 2018   Reply →

    Kann ich die Hälfte der Mengen verwenden für eine 26er Springform? Lg

    • bakingbarbarine 1. Mai 2018   Reply →

      Hey, die Hälfte der Zutaten für die Springform passt perfekt ??? Lasst es euch schmecken ???

  • Nikol 2. Juni 2018   Reply →

    Hej Barbara,

    welche Backblechgröße benutzt du? Legst du einen Backring? Das Rezept wird morgen nachgebacken.. Ich freue mich

    • bakingbarbarine 3. Juni 2018   Reply →

      Hallo Nikol,
      Ich verwende ein Backblech mit hohem Rahmen, den man abnehmen kann. Das ist sehr praktisch und der Kuchen wird doch etwas hoch ? Gutes Gelingen ?

  • Nikol 3. Juni 2018   Reply →

    Ach da steht es ja ? nicht gesehen

  • Sandra 5. Juli 2018   Reply →

    Sollte man den mit Ober-und Unterhitze backen? Hatte Umluft genommen und der Kuchen ist mir sowas von über den Backragmen gelaufen. Könnte es daran liegen? Ansonsten hab ich mich komplett ans Rezept gehalten. Optisch ist es jetzt kein Hingucker mehr, aber dafür schmeckt er 🙂

    • bakingbarbarine 6. Juli 2018   Reply →

      Hallo Sandra,
      Danke für die Rückmeldung! Hast du einen Backrahmen mit hohem Rahmen genommen?
      Mir ist die Fülle noch nie über den Backrahmen geronnen, aber nachdem selbst die Größe der Eier ausschlaggebend ist, ist alles möglich. Mit Alufolie abdecken hat bei mir auch schon mal geholfen, damit die Masse bei einem Kuchen nicht überläuft.
      Mit Ober-Unterhitze backen hab ich noch nicht probiert, könnte man aber auch mal testen. Ich werde ihn gleich mal wieder backen und selbst testen ? liebe Grüße Barbara

      • Sandra 10. Juli 2018   Reply →

        Es war ein normaler Backrahmen. Wusste gar nicht, dass es da evtl. diverse Höhen gibt 😉
        Ich probiere es auf jeden Fall nochmal.

  • Simone 6. Juli 2018   Reply →

    Sind deine Temperaturangaben für Umluft oder Ober- und Unterhitze?
    Ich backe eigentlich immer mit Umluft, bei dem 10 Minuten anbacken der Topfenmasse vor dem Zugeben der Beeren ist die Oberfläche aber doch gleich sehr braun geworden…hab also auf Ober- und Unterhitze umgestellt.

    Der Kuchen ist noch im Ofen, mal schauen, wie er nach 50 Minuten dann aussieht 😉

    • bakingbarbarine 6. Juli 2018   Reply →

      Ich backe eigentlich auch immer alles mit Heißluft, das funktioniert bestens.
      Ist das Blech eher im unteren Drittel vom Ofen gestellt?
      Was einfach immer hilft: Alufolie über das Blech geben, damit die Oberfläche nicht zu braun wird!
      Wie ist der Kuchen geworden?
      Liebe Grüße Barbara

  • Kiki 14. Juli 2018   Reply →

    Hört sich toll an!
    Hat jemand schon mal eine Variante mit Erdbeeren ausprobiert?

    • bakingbarbarine 15. Juli 2018   Reply →

      Bei Erdbeeren läuft ja immer Gefahr, dass sie zuviel Flüssigkeit abgeben. Aber ich könnte es mir durchaus vorstellen, dass es auch funktioniert (und schmeckt sowieso) 🙂

  • Kiki 15. Juli 2018   Reply →

    Lieben Dank für deine schnelle Antwort ?
    Ich gehe dann lieber auf Nummer sicher und Backe deinen cheesecake mal mit Himbeeren …
    Mach weiter so ??

    • bakingbarbarine 16. Juli 2018   Reply →

      Mmmmhhh, mit Himbeeren ist sicher auch super lecker! 🙂
      Danke für dein Feedback 🙂

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